Gruselfernsehen an Halloween und Horrorclowns

Kinder reagieren auf Nervenkitzel unterschiedlich

PM 25/2016

Kürbis mit LMS-LogoSaar­brü­cken, 28. Novem­ber 2016: Auch am kom­men­den Wochen­en­de zie­hen wie­der klei­ne gru­se­li­ge Gestal­ten von Haus zu Haus, um Süßes oder Sau­res zu ergat­tern oder klei­ne Strei­che zu spie­len. Das ursprüng­lich aus Irland stam­men­de und in den USA durch die Ein­wan­de­rer beliebt gewor­de­ne Hal­lo­ween wird bei Kin­dern von Jahr zu Jahr belieb­ter.

Die Fern­seh­sen­der haben dar­auf reagiert und zei­gen im Umfeld des 31. Okto­bers ein spe­zi­el­les Pro­gramm. „Obwohl vie­le Eltern dem Gru­sel­fest nicht viel abge­win­nen kön­nen, müs­sen sie doch dar­auf vor­be­rei­tet sein, dass ihre Kin­der mit ent­spre­chen­den Gestal­ten in den Medi­en kon­fron­tiert wer­den“, so Uwe Con­radt, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land. „Beson­ders wich­tig ist dabei die Balan­ce zwi­schen lus­ti­gem Erschre­cken und ängs­ti­gen­der Kon­fron­ta­ti­on. Hier müs­sen beson­ders Eltern klei­ne­rer Kin­der Fin­ger­spit­zen­ge­fühl bewei­sen.“

Kin­der gehen sehr unter­schied­lich mit schau­ri­gen Erleb­nis­sen um: Wäh­rend sich die einen erschro­cken ver­krie­chen, haben ande­re rich­tig Spaß am Ner­ven­kit­zel. Eltern soll­ten sie daher auch nicht zu gru­se­li­gen Sen­dun­gen über­re­den. Wenn Kin­der gene­rell kei­ne Lust auf Hal­lo­ween haben, soll­te das eben­falls respek­tiert wer­den, denn ver­stö­ren­de Momen­te kön­nen lan­ge in schlech­ter Erin­ne­rung behal­ten wer­den.

FLIMMO gibt Eltern auf www.flimmo.tv Tipps für den alters­ge­rech­ten Umgang mit Gru­sel­fil­men und ande­ren furcht­erre­gen­den Sen­dun­gen und hat High­lights für das TV-Angebot an Hal­lo­ween zusam­men­ge­stellt.

Kurz vor Hal­lo­ween meh­ren sich auch hier­zu­lan­de Berich­te über soge­nann­te Horror­clowns, die Unbe­tei­lig­te erschre­cken und zum Teil sogar bedro­hen. Die­ses Phä­no­men, das in kei­nem unmit­tel­ba­ren Zusam­men­hang mit dem Fest steht, ist in den USA bereits seit eini­ger Zeit zu beob­ach­ten. Die Sze­nen wer­den oft gefilmt, über Sozia­le Medi­en ver­brei­tet und kön­nen so Nach­ah­mungs­ef­fek­te bewir­ken, die sich der­zeit auch in Deutsch­land häu­fen. Die media­le Bericht­erstat­tung dar­über kann Kin­der ver­un­si­chern. Tipps, wor­an Eltern erken­nen, dass sich ihre Kin­der mit dem Phä­no­men beschäf­ti­gen und wie sie ihnen dabei hel­fen kön­nen, mit dem The­ma umzu­ge­hen, sind auf www.flimmo.tv zu fin­den.

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Vio­la Betz
Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direk­tors

28. Oktober 2016