Vielfältige Radiolandschaft im Saarland

Hörfunk Programmanalyse 2016 vorgelegt

PM 33/2016

Saarbrücken, 02. Dezember 2016: Der Medienrat der Landesmedienanstalt Saarland (LMS) nahm am 01. Dezember 2016 die Programmanalyse pri­va­ter Hörfunkprogramme 2016 ent­ge­gen, die durch das Institut House of Research GmbH in Berlin er­stellt wur­de.

Die der em­pi­ri­schen Studie zu­grun­de lie­gen­de Stichprobe von ins­ge­samt 588 Programmstunden wur­de im April/Mai 2016 er­ho­ben. Sie um­fasst die sie­ben über UKW emp­fang­ba­ren Programme bigFM Saarland, Classic Rock Radio, Radio Homburg, Radio Neunkirchen, Radio Saarbrücken, Radio Saarschleifenland und Radio Salü.

Im Ergebnis konn­te der Medienrat fest­stel­len, dass das Saarland in der Gesamtschau ei­ne viel­fäl­ti­ge Radiolandschaft mit lan­des­weit, re­gio­nal und lo­kal tä­ti­gen Sendern auf­weist. Eine Analyse der geo­gra­fi­schen Bezüge von Programminhalten er­gibt über­dies, dass ins­ge­samt ei­ne flä­chen­de­cken­de Versorgung mit in­for­mie­ren­den Wortbeiträgen ge­ge­ben ist.

Im in­ter­me­diä­ren Vergleich mit der re­gio­na­len Tageszeitung in­klu­si­ve ih­rer Lokalausgaben be­weist der pri­va­te Hörfunk sei­nen Wert zur Erhöhung der Informationsvielfalt. „Der Hörfunk setzt an­de­re the­ma­ti­sche Schwerpunkte und stärkt be­son­ders die Hard News-Berichterstattung der Region“, so Uwe Conradt, Direktor der LMS. „Alle Sender leis­ten durch ihr Programm ei­nen Beitrag zur Meinungsvielfalt im Saarland.“

Die Programmanalyse er­stellt Programmprofile der ein­zel­nen Sender und er­laubt so­mit ei­nen Vergleich der Programmleistungen im Bereich der Wortbeiträge. Hierbei wer­den die Unterschiede hin­sicht­li­ch Information, Unterhaltung, Regionalität und Präsentationsstil be­son­ders deut­li­ch. Auch be­züg­li­ch der mu­si­ka­li­schen Vielfalt kann ei­ne sehr gu­te Abdeckung al­ler Genres und Zielgruppen für das Saarland kon­sta­tiert wer­den.

Die Programmanalyse Hörfunk wird auf der Grundlage ei­nes Beschlusses des Medienrats der LMS al­le zwei Jahre durch­ge­führt. Dessen Vorsitzender Prof. Dr. Stefan Ory un­ter­streicht: „Die Ergebnisse der Programmanalysen die­nen nicht nur dem Medienrat zur Einschätzung des Gesamtangebots. Sie er­lau­ben auch den Veranstaltern selbst ei­nen un­ab­hän­gi­gen Blick auf das ei­ge­ne Programm und das Verhältnis der Radioprofile un­ter­ein­an­der.“

Die Programmanalyse 2016 steht der Öffentlichkeit zum Download auf der Website der LMS zur Verfügung.

Kontakt für Presseanfragen:
Viola Betz
Pressesprecherin / Leiterin des Büros des Direktors

Anlagen
Auszüge aus der Programmanalyse
Journalistische Programmprofile
Programmcharakteristika

2. Dezember 2016