Google-Suche nach Politikern liefert allen Nutzern annähernd dieselben Ergebnisse

Forschungsprojekt mehrerer Medienanstalten misst kaum Anzeichen für Personalisierung

Die Such­ergeb­nis­se von Goog­le zu deut­schen Spit­zen­po­li­ti­kern wei­sen sehr hohe Ähn­lich­keit auf und bie­ten kaum Raum für Per­so­na­li­sie­rung. Im Durch­schnitt erhal­ten zwei unter­schied­li­che Nut­zer, die mit Goog­le nach Ange­la Mer­kel oder ande­ren Spit­zen­kan­di­da­ten von deut­schen Par­tei­en im Bun­des­tags­wahl­kampf suchen, bei ins­ge­samt neun orga­ni­schen Such­ergeb­nis­sen zwi­schen sie­ben und acht iden­ti­sche Tref­fer. Dies geht aus ers­ten Ergeb­nis­sen des For­schungs­pro­jekts „#Daten­spen­de: Goog­le und die Bun­des­tags­wahl 2017“ im Auf­trag von meh­re­ren Medi­en­an­stal­ten her­vor. Die Ergeb­nis­se basie­ren auf einer Daten­ana­ly­se der Informatik-Professorin Dr. Katha­ri­na Anna Zweig von der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Kai­sers­lau­tern; die Daten dafür hat die gemein­nüt­zi­ge Initia­ti­ve für die Kon­trol­le algo­rith­mi­scher Ent­schei­dungs­fin­dung, Algo­rith­mWatch, ein­ge­sam­melt.

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8. September 2017