LMS: Keine saarländischen Privatradios von möglichem UKW-Aus betroffen

Appell an gemeinsame Verantwortung für den UKW-Hörfunk

PM 10/2018

Saar­brü­cken, 06. April 2018: Wie aus Medi­en­be­rich­ten zu ent­neh­men war, droht der Sen­de­netz­be­trei­ber Media Broad­cast GmbH meh­re­ren Radio­ver­an­stal­tern an, die­sen kom­men­de Woche die UKW-Sender abzu­schal­ten, wenn die­se eine Über­gangs­ver­ein­ba­rung bis Mon­tag nicht unter­zeich­net haben. Hin­ter­grund ist ein Ver­kauf der Sende- und Anten­nen­an­la­gen durch die Media Broad­cast.

LMS-Direktor Con­radt erklär­te hier­zu:

Wir ste­hen seit über einem Jahr in einem inten­si­ven Aus­tausch mit den saar­län­di­schen Ver­an­stal­tern und kön­nen daher erklä­ren, dass alle pri­va­ten Radio­ver­an­stal­ter von einer etwai­gen UKW-Abschaltung am kom­men­den Mitt­woch nicht betrof­fen sein wer­den. Unge­ach­tet des­sen wird sich die LMS im Kon­zert der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten auch wei­ter­hin für Lösun­gen ein­set­zen, die loka­le und regio­na­le Radio-Vielfalt auch außer­halb des Saar­lan­des unein­ge­schränkt sicher­stel­len. Ich appel­lie­re an alle Betei­lig­ten, bei ihren Ent­schei­dun­gen die Inter­es­sen ins­be­son­de­re der Radio­hö­rer an einer viel­fäl­ti­gen Hör­funk­land­schaft nicht aus dem Blick zu ver­lie­ren.“

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Vio­la Betz
Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direk­tors

9. April 2018