Preisverleihung des 1. Game Award Saar

45.000 Euro für kreative saarländische Games‐Entwickler

 Saar­brü­cken, 19. Dezem­ber 2018: Bei der Preis­ver­lei­hung zum ers­ten Game Award Saar wur­den 45.ooo Euro an die bes­ten Spie­le­ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler im Saar­land ver­lie­hen und damit vier von ins­ge­samt elf zuläs­si­gen ein­ge­reich­ten Pro­jek­ten aus­ge­zeich­net.

Wir möch­ten das Saar­land zum Gamesstand­ort machen. Heu­te haben wir dazu ein wei­te­res Kapi­tel auf­ge­schla­gen“, so Uwe Con­radt, Geschäfts­füh­rer der Saar­land Medi­en und Initia­tor der saar­län­di­schen Games­för­de­rung „Game Base Saar“. Er freut sich über die zahl­rei­chen krea­ti­ven Ein­rei­chun­gen in den unter­schied­li­chen Kate­go­ri­en: „Wir zeich­nen nicht nur das bes­te Spiel und den bes­ten Pro­to­typ aus, son­dern för­dern zudem mit unse­rem Grün­der­preis und dem Son­der­preis der Spar­kas­se Saar­brü­cken, ver­tre­ten durch Vor­stands­mit­glied Uwe Joh­mann, die Start‐Up‐Szene im Saar­land“.

Geschwin­dig­keit im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung ist einer der wich­ti­gen Para­me­ter“, beton­te Ammar Alkas­sar, Bevoll­mäch­tig­ter für Inno­va­ti­on und Stra­te­gie des Saar­lan­des. „Als wir im August mit einer klei­nen Dele­ga­ti­on – unter der Füh­rung unse­res Minis­ter­prä­si­den­ten – auf der Games­com in Köln waren, stand die saar­län­di­sche Games För­de­rung qua­si in den Start­lö­chern. Heu­te, kei­ne 4 Mona­te spä­ter hat die Saar­land Medi­en in vor­bild­li­cher Wei­se mit dem Games Award den ers­ten ech­ten Mei­len­stein erreicht. Und das Land wird sich com­mit­ten die 2018 gestar­te­te För­de­rung auch im kom­men­den Jahr fort­zu­set­zen und mode­rat aus­zu­bau­en.“

Bei der Aus­wahl der Preis­trä­ger wur­de die Saar­land Medi­en von drei Exper­ten aus der Games­bran­che unter­stützt: Ina Göring Refe­ren­tin För­de­rung bei game — Ver­band der deut­schen Games‐Branche e. V., Kars­ten Leh­mann Public Affairs Mana­ger Ger­ma­ny der Ubi­soft Blue Byte GmbH, und Lin­da Kru­se, Mit­be­grün­de­rin und Game­de­si­gne­rin von The Good Evil.

 

Aus­ge­zeich­net wur­den:

 

Bes­tes Spiel (10.000 Euro)

Cross­Code —  Radi­cal Fish Games / Felix Klein

Cross­Code, ein Retro‐Action‐Rollenspiel im Zukunfts­sze­na­rio in char­man­ter Pixel Art, erzählt eine lie­be­vol­le Geschich­te rund um diver­se Cha­rak­te­re, die span­nen­de Rät­sel lösen und Kämp­fe über­win­den müs­sen. Das Spiel, das laut Jury durch sei­nen Sound­track und sein abso­lut über­zeu­gen­des Gesamt­pa­ket besticht und bereits vie­le Fans auf der gan­zen Welt hat, ist ein sehr wür­di­ges Aus­hän­ge­schild für die saar­län­di­sche Games‐Branche.

 

Bes­ter Pro­to­typ (10.000 Euro)

Space Escape VR – VR Are­na GmbH/ Thai Uecker und Niki­ta Kar­pa­ly­uk

Space Escape VR ist ein Spiel für bis zu 8 Mit­spie­ler im koope­ra­ti­ven Modus. Es führt uns ins Jahr 5500. Die Mensch­heit wur­de schon seit vie­len Jah­ren durch Androi­den ersetzt, die nun quer durch die Gala­xie flie­gen und Rät­sel der zurück­ge­las­se­nen Mensch­heit lösen müs­sen. Das Spiel senkt Bar­rie­ren für das Aus­pro­bie­ren von Vir­tu­al Rea­li­ty und ermög­licht Gemein­schafts­er­leb­nis­se für jung und alt.

 

Grün­der­preis (10.000 Euro)

Gha­ra — digi­Ta­les UG / Juli­an Col­bus und Jas­min Pfeif­fer

Mit dem Grün­der­preis wird ein enga­gier­tes und in der saar­län­di­schen und deut­schen Games‐Branche bereits gut ver­netz­tes Team geför­dert. Know‐How aus Geis­tes­wis­sen­schaf­ten und Infor­ma­tik wer­den hier zusam­men­ge­bracht. Basis für die Fir­men­grün­dung war eine krea­ti­ve Spiel­idee.

 

Grün­der­preis der Spar­kas­se Saar­brü­cken (5.000 Euro)

Space Escape VR – VR‐A Games/ Thai Uecker und Niki­ta Kar­pa­ly­uk

Das noch zu grün­den­de Start Up ist eine sehr gute Ergän­zung zu einem bestehen­den Geschäft, der VR Are­na. Mit dem Start Up wol­len die Grün­der nun eige­ne Inhal­te für die Are­na und ande­re VR‐Arenen ent­wi­ckeln.

 

Son­der­preis der Jury (10.000 Euro)

Com­ing Home – Poly­moon Stu­dio / Jona­than Dawo, Rou­ven Schu­ma­cher, Tim Düwel und Sarah Res­zow

Com­ing Home ist ein Pro­jekt, das an der Hoch­schu­le für Bil­den­de Küns­te des Saar­lan­des ent­stan­den ist. Durch die Mani­pu­la­ti­on von Wind, Strom, Käl­te und Was­ser löst der Spie­ler Ket­ten­re­ak­tio­nen aus, wel­che die Geschich­te vor­an­trei­ben. Das krea­ti­ve Pro­jekt über­zeugt mit fri­schen Ansät­zen bei der Spieler‐Perspektive und im Game‐Play.

Foto ©SLM/Carsten Simon

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:

Micha­el Scholl

Pro­ku­rist Saar­land Medi­en GmbH

Tel. 0681 / 38988–28

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19. Dezember 2018