Medienrat bestätigt medienrechtliche Unbedenklichkeit

von angezeigten Veränderungen bei bigFM Saarland, „Radio Saarbrücken“, „Radio Homburg“, „Radio Neunkirchen“, „City Radio Saarlouis“ und „Radio St. Wendel“

PM 11/2019

Radiomikrofon vor BildschirmSaar­brü­cken, 22. März 2019: Der Medi­en­rat der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land hat in sei­ner Sit­zung vom 21. März 2019 von der Sky­line Medi­en Saar­land GmbH ange­zeig­te gesell­schafts­recht­li­che Ver­än­de­run­gen und beab­sich­tig­te pro­gramm­li­che Ände­run­gen beim Pro­gramm „big­FM Saar­land“ als medi­en­recht­lich unbe­denk­lich bestä­tigt. Die Saar­brü­cker Zei­tung zieht sich danach aus der Gesell­schaft zurück; die­se wird zukünf­tig allein von der in Mann­heim ansäs­si­gen Big FM Pro­gramm­pro­duk­ti­ons­ge­sell­schaft S.W. GmbH beherrscht. Ein saar­län­di­scher Pro­gramm­an­teil stünd­lich im Tages­pro­gramm, regio­na­le Infor­ma­tio­nen, regio­na­le Anmu­tung und Per­so­nal vor Ort sol­len eben­so wie die jugend­li­che Musik­an­spra­che erhal­ten blei­ben, die Prä­senz des Saar­lan­des im Man­tel­pro­gramm von Big­FM gestärkt wer­den. Vide­os für die Web­sei­te von big­FM sol­len eben­so wie sämt­li­che Soci­al Media Accounts von big­FM durch die Redak­ti­on im Saar­land pro­du­ziert wer­den, ein „big­FM Saar­land Zukunfts­fo­rum & Digi­ta­li­sie­rungs­bei­rat“ den Digi­ta­li­sie­rungs­pro­zess des Unter­neh­mens und im Saar­land unter­stüt­zen.

Der Medi­en­rat hat zudem ange­zeig­te pro­gramm­li­che Ver­än­de­run­gen bei den schon bestehen­den Lokal­ra­di­os „Radio Saar­brü­cken“, „Radio Hom­burg“ und „Radio Neun­kir­chen“ und den vor dem Pro­gramm­start ste­hen­den „City Radio Saar­lou­is“ und „Radio St. Wen­del“ als medi­en­recht­lich unbe­denk­lich bestä­tigt. Die geplan­te Schaf­fung eines Musik­rah­men­pro­gramms für die­se zukünf­tig sämt­lich durch die Funk­haus Saar GmbH gesteu­er­ten Lokal­pro­gram­me erhöht den Anteil deutsch­spra­chi­ger sowie euro­päi­scher, nicht-englischer Musik­far­be im Ver­brei­tungs­ge­biet der Lokal­ra­di­os. Sen­de­stu­di­os wird es auch zukünf­tig an allen Sen­de­stand­or­ten geben. Durch den Ver­zicht auf Vor-Ort-Moderationen sol­len finan­zi­el­le Mit­tel für eine Stär­kung der regional- und lokal-informierenden Wort­in­hal­te frei wer­den.

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Vio­la Betz
Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direk­tors

22. März 2019