Filmemacher zu Gast im saarländischen Landtag

Saar­brü­cken, 11. April 2019: Im Rah­men der Pro­gramm­rei­he Bür­ger­na­her Land­tag lud das saar­län­di­sche Par­la­ment zusam­men mit der Saar­land Medi­en GmbH die hie­si­ge Film­bran­che ein, um aktu­el­le Pro­jek­te vor­zu­stel­len und die Situa­ti­on des Saar­lan­des als Film­stand­ort zu dis­ku­tie­ren. Land­tags­prä­si­dent Ste­phan Tos­ca­ni begrüß­te an die 100 Fil­me­ma­cher und beton­te die Bedeu­tung des Films als wich­ti­ges nar­ra­ti­ves Instru­ment zur Über­lie­fe­rung der eige­nen, saar­län­di­schen Geschich­te und Iden­ti­tät. Er ver­wies außer­dem auf die über­re­gio­na­le Aus­strah­lung zahl­rei­cher Ver­an­stal­tun­gen. Bei­spiel­haft nann­te er das Film­fes­ti­val Max Ophüls Preis: „Durch die­ses facet­ten­rei­che und zukunfts­träch­ti­ge Fes­ti­val wird Saar­brü­cken ein­mal im Jahr zur wah­ren Pil­ger­stadt für Film­fans.“ Außer­dem wür­dig­te er den grenz­über­schrei­ten­den Video­wett­be­werb Créa­jeu­ne bei dem sich „die Jugend­li­chen stets durch gro­ßen Ide­en­reich­tum, hohe Moti­va­ti­on und Sicht­wei­sen aus­zeich­nen.“

Anschlie­ßend hob Uwe Con­radt, Saar­land Medi­en Geschäfts­füh­rer, her­vor wie vie­le her­aus­ra­gen­de Film­schaf­fen­de, die zu den bes­ten der Welt gehö­ren bzw. gehör­ten, aus dem Saar­land stam­men, er beton­te die Bedeu­tung des Stand­ort­fak­tors Film und zeig­te Per­spek­ti­ven zur Hebung des Poten­ti­als auf:

Bil­der und Emo­tio­nen tra­gen jeden guten Film, ob im Kino oder im Fern­se­hen. Der Pro­duk­ti­ons­stand­ort Saar­land pro­fi­tiert von unver­brauch­ten und teil­wei­se ein­zig­ar­ti­gen Dreh­mo­ti­ven und der Offen­heit und Herz­lich­keit, mit der Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der Dreh­ar­bei­ten begeg­nen. Erfol­ge wie die Ansied­lung der erfolg­reich gestar­te­ten ZDF‐Krimireihe ‘In Wahr­heit´, aber auch Kino­fil­me wie die Pro­duk­ti­on ‘Immen­hof – Das Aben­teu­er eines Som­mers´ zei­gen, dass Film ein exzel­len­tes Medi­um ist, um ein posi­ti­ves Bild des Saar­lan­des zu trans­por­tie­ren. Die­se Pro­duk­tio­nen — genau­so wie die Fil­me­ma­cher im Land — pro­fi­tie­ren von den zahl­rei­chen Leis­tun­gen der saar­län­di­schen Film­för­de­rung, die somit erfolg­reich die Ent­wick­lung des Kreativ‐ und Medi­en­stand­orts Saar­land vor­an­treibt. Das Saar­land ist ein ech­ter Film­stand­ort, gebaut auf den Stär­ken des Lan­des, zu denen lei­der nicht die Finanz­kraft zählt. Wie sehr könn­te das Land von Film pro­fi­tie­ren, wenn wir selbst­be­wusst an unse­re eige­ne Kraft glaub­ten und die Mit­tel inves­tier­ten, die es bedürf­te, um das Saar­land auch für die ein oder ande­re grö­ße­re Pro­duk­tio­nen attrak­tiv zu machen.“

Die anwe­sen­den Film­ma­cher gaben zu ver­ste­hen, dass die fil­mi­schen Mög­lich­kei­ten im Saar­land bei wei­tem noch nicht aus­ge­schöpft sind, das bun­des­wei­te Inter­es­se an Film­pro­jek­ten aus dem Saar­land aber zunimmt, wie die Reso­nanz der Bran­che in den letz­ten Jah­ren zeig­te. Um aber das vol­le Poten­ti­al aus­schöp­fen zu kön­nen, sei man auf wei­te­re Unter­stüt­zung des Lan­des ange­wie­sen. Wer ern­ten wol­le, müs­se auch säen und dün­gen — dies gel­te auch im Film­be­reich.

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Micha­el Scholl
Pro­ku­rist Saar­land Medi­en

Foto (v.l.n.r.): Land­tags­prä­si­dent Ste­phan Tos­ca­ni, Saar­land Medi­en Geschäfts­füh­rer Uwe Con­radt, Land­tags­vi­ze­prä­si­dent Gün­ter Hein­rich

©SLM/Carsten Simon

12. April 2019