Fünf neue Virtuelle Mehrgenerationenhäuser „gehen ans Netz“

15 Gemeinden und Kommunen hatten sich für das digitale Leuchtturmprojekt des Saarlandes beworben

Saar­brü­cken, 11. April 2019: In den letz­ten drei Jah­ren hat sich das Pro­jekt „Vir­tu­el­les Mehr­ge­nera­tio­nen­haus als wich­ti­ger Pfei­ler der Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie des Saar­lan­des eta­bliert. Ziel der Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser — ein gemein­sa­mes Pro­jekt von Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e. V. und dem saar­län­di­schen Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Fami­lie — ist es, den Begeg­nungs­raum vor Ort um inter­ak­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten zu erwei­tern und Genera­tio­nen zu ver­bin­den.

Das Pro­jekt der Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser ist inno­va­tiv und kommt gut an. Des­halb freue ich mich, dass nun fünf wei­te­re saar­län­di­sche Kom­mu­nen mit­ma­chen und den Senio­rin­nen und Senio­ren die Mög­lich­keit bie­ten, über die neu­en Medi­en aktiv am Leben teil­zu­ha­ben“, so Fami­li­en­mi­nis­te­rin Moni­ka Bach­mann.

Bewor­ben hat­ten sich die­ses Jahr 15 Gemein­den und Kom­mu­nen, von denen nun fünf aus­ge­wählt wor­den sind. Neu dabei sind die Gemein­de Gers­heim, der Stadt­teil und Gemein­de­be­zirk Lei­ters­wei­ler, die Kreis­stadt Saar­lou­is, die Stadt Wadern und die Evan­ge­li­sche Fami­li­en­bil­dungs­stät­te Saar­brü­cken in Koope­ra­ti­on mit dem Senio­ren­bei­rat der Lan­des­haupt­stadt Saar­brü­cken.

Inter­es­sier­te Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer kön­nen sich dem­nächst bei den Gemein­den und Kom­mu­nen bewer­ben. Der Start­schuss für die Bewer­bung zur Teil­nah­me fällt Anfang Mai. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fol­gen zeit­nah.

Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on:

Seit 2016 wur­den bereits zehn Vir­tu­el­le Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser mit jeweils 15 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern saar­land­weit ein­ge­rich­tet. Das Pro­jekt wird vom Büro des „Onliner­lan­des“ in Saar­brü­cken und von ört­li­chen Ansprech­part­nern, wel­che die Kom­mu­nen zur Ver­fü­gung stel­len, koor­di­niert.

Die vir­tu­el­le Ver­net­zung wird durch regel­mä­ßi­ge Tref­fen vor Ort initi­iert, in denen moder­ne Tablet-PCs zum Ein­satz kom­men. Die Städ­te, Gemein­den und Kom­mu­nen pro­fi­tie­ren gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht: Mittel- und lang­fris­tig kann die Nach­bar­schafts­hil­fe durch die genera­tio­nen­über­grei­fen­de Ver­net­zung der Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner deut­lich gestärkt wer­den. Außer­dem kann die nach­hal­ti­ge För­de­rung der Digi­ta­li­sie­rung und Nut­zung neu­er Medi­en eine digi­ta­le Spal­tung in der Bevöl­ke­rung zwi­schen Jung und Alt ver­hin­dern und zur Stär­kung des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments vor Ort bei­tra­gen.

Für Rück­fra­gen steht das Onliner­land Saar Pro­jekt­bü­ro unter der Tele­fon­num­mer 0681/38988–10 oder per E‑Mail info [at] onlinerland-saar [dot] de zur Ver­fü­gung.

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Vio­la Betz
Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direk­tors

11. April 2019