LMS spricht sich für nachhaltige Plattformregulierung aus

Eine deutsch-französische Medien-Plattform ist ein wichtiger Beitrag für Europas digitale Souveränität

Saar­brü­cken, 21. Janu­ar 2020: Anläss­lich des mor­gi­gen Deutsch-Französischen Tages, an dem an die Unter­zeich­nung des Élysée-Vertrages über die deutsch-französische Zusam­men­ar­beit 1963 erin­nert wird, hat der stell­ver­tre­ten­de Direk­tor der LMS, Dr. Jörg Ukrow, auf die Bedeu­tung des vor einem Jahr unter­zeich­ne­ten Ver­tra­ges von Aachen über die deutsch-französische Zusam­men­ar­beit und Inte­gra­ti­on auch für die Mei­nungs­viel­falt auf­merk­sam gemacht.

Um immer enge­re Bezie­hun­gen in allen Berei­chen des kul­tu­rel­len Wir­kens zu för­dern, wol­len Deutsch­land und Frank­reich eine digi­ta­le Platt­form für audio­vi­su­el­le Inhal­te und Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te ein­rich­ten, die sich ins­be­son­de­re an jun­ge Men­schen rich­tet. Eine sol­che Platt­form bie­tet nicht nur die Chan­ce, die kul­tu­rel­le Viel­falt Euro­pas zu wah­ren und zu schüt­zen. Sie hat auch das Poten­ti­al, einen Wett­be­werb der Platt­for­men zu beför­dern. Mit einer sol­chen Platt­form kann ein Bei­trag dazu geleis­tet wer­den, dass die Markt- und Mei­nungs­macht von Face­book, Goog­le und You­Tube ein­ge­hegt wird. Öffentlich-rechtliche und pri­va­te Medi­en­an­bie­ter und Kul­tur­ein­rich­tun­gen kön­nen hier Qua­li­täts­in­hal­te ver­brei­ten. Die Wah­rung der euro­päi­schen Grund­wer­te und die Bekämp­fung von Hass und Het­ze im Netz kön­nen bes­ser als bei Platt­for­men aus den USA oder Chi­na gewähr­leis­tet wer­den. Damit ist eine sol­che deutsch-französische digi­ta­le Platt­form beson­ders geeig­net, nach­hal­tig die digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät Euro­pas und des­sen kul­tu­rel­le Viel­falt zu sichern“ unter­strich Ukrow.

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Vio­la Betz
Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direk­tors

21. Januar 2020