Drei neue Virtuelle Mehrgenerationenhäuser „gehen ans Netz“

Neu dabei: Eppe­l­born, Mer­zig und Nonnweiler

Saar­brü­cken, 27.10.2020: Für drei neue „Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser“ sucht die Kam­pa­gne „Onliner­land Saar“ inter­es­sier­te Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer. Eröff­net wer­den die Häu­ser im SOS Kin­der­dorf Mer­zig für das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus der Stadt Mer­zig, in der Gemein­de Eppe­l­born und der Gemein­de Nonnweiler.

In den letz­ten vier Jah­ren hat sich das Pro­jekt „Vir­tu­el­les Mehr­ge­nera­tio­nen­haus“ als wich­ti­ger Pfei­ler der Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie des Saar­lan­des eta­bliert. Ziel der Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser — ein gemein­sa­mes Pro­jekt des Medi­en­Netz­werks Saar­Lor­Lux e.V. in Zusam­men­ar­beit mit der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und dem saar­län­di­schen Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Fami­lie — ist es, die Saarländer*innen mit neu­en inter­ak­ti­ven Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten ver­traut zu machen und dadurch Genera­tio­nen zu ver­bin­den. Im Genera­tio­nen­dia­log ver­mit­telt das Pro­jekt Anwen­dungs­wis­sen all­tags­nah, sodass neue, digi­ta­le Her­aus­for­de­run­gen gemein­sam gemeis­tert werden.

Klas­si­sche Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser sind Begeg­nungs­stät­ten, in denen die Men­schen einen nach­bar­schaft­li­chen Aus­tausch pfle­gen, Gesprä­che füh­ren und gemein­sa­me Vor­ha­ben umset­zen. Man unter­stützt sich gegen­sei­tig. Durch das „Vir­tu­el­le Mehr­ge­nera­tio­nen­haus“ sol­len bekann­te Ele­men­te wie regel­mä­ßi­ge gemein­sa­me Tref­fen mit der Nut­zung moder­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten der vir­tu­el­len Welt ver­bun­den wer­den. In den regel­mä­ßig statt­fin­den­den Tref­fen kom­men moder­ne Tablet-PCs zum Ein­satz. Die Bewohner*innen der Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser wer­den im Rah­men des Pro­jekts unter ande­rem in die Lage ver­setzt, mit Hil­fe der Tablets selbst­stän­dig unter­ein­an­der zu kom­mu­ni­zie­ren und sich aus­zu­tau­schen, um so ihre prak­ti­sche Kom­pe­tenz in der Nut­zung mobi­ler End­ge­rä­te aus­zu­bil­den und zu ver­bes­sern. Die Tref­fen fin­den unter den gel­ten­den Hygiene- und Abstands­re­geln statt.

Um den Umgang mit dem Tablet zu erler­nen, wer­den zu Beginn die Kur­se der Kam­pa­gne Onliner­land Saar „Kaffee-Kuchen-Tablet“ und „Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Tablets“ durch­ge­führt. Außer­dem wer­den regel­mä­ßi­ge „Tablet-Kränzchen“ ange­bo­ten, bei denen die Teilnehmer*innen die Gele­gen­heit haben, sich ganz ana­log unter­ein­an­der aus­zu­tau­schen. Zusätz­lich zu den rea­len Begeg­nun­gen vor Ort wer­den sich die Bewoh­ner des Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses mit Hil­fe der Tablets im vir­tu­el­len Raum treffen.

Bei regel­mä­ßi­ger Teil­nah­me dür­fen die Teilnehmer*innen das Tablet nach dem Pro­jek­ten­de am 31.12.2021 behal­ten. So blei­ben bestehen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz­wer­ke erhal­ten und kön­nen wei­ter gepflegt werden.

Der Inter­es­sen­ten­bo­gen mit allen Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt, den Teil­nah­me­be­din­gun­gen sowie den Infor­ma­tio­nen zur Bewer­bung, kann auf der Inter­net­sei­te www.onlinerlandsaar.de/virtuelles-mehrgenerationenhaus her­un­ter­ge­la­den oder unter fol­gen­dem Kon­takt tele­fo­nisch ange­for­dert wer­den: Tel.-Nr. 0681–3 89 88 10.

Ein­sen­de­schluss für alle Inter­es­sier­te ist der 15.11.2020. Die Teil­nah­me am Pro­jekt ist kostenfrei.
Bewor­ben hat­ten sich die­ses Jahr 12 Gemein­den und Kom­mu­nen, von denen nun drei aus­ge­wählt wor­den sind: SOS Kin­der­dorf Mer­zig für das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus der Stadt Mer­zig, in der Gemein­de Eppe­l­born und der Gemein­de Nonnweiler.

Für Rück­fra­gen steht das Pro­jekt­bü­ro unter der Tele­fon­num­mer 0681/38988–10 oder per E‑Mail an info [at] onlinerland-saar [dot] de zur Verfügung.

Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on:

Seit 2016 wur­den bereits fünf­zehn Vir­tu­el­le Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser mit jeweils 15 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern saar­land­weit ein­ge­rich­tet. Das Pro­jekt wird vom Büro des „Onliner­lan­des“ in Saar­brü­cken und von ört­li­chen Ansprech­part­nern koor­di­niert, wel­che die Kom­mu­nen zur Ver­fü­gung stellen.

Die vir­tu­el­le Ver­net­zung wird durch regel­mä­ßi­ge Tref­fen vor Ort initi­iert, in denen moder­ne Tablet-PCs zum Ein­satz kom­men. Die Städ­te, Gemein­den und Kom­mu­nen pro­fi­tie­ren gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht: Mittel- und lang­fris­tig kann die Nach­bar­schafts­hil­fe durch die genera­tio­nen­über­grei­fen­de Ver­net­zung der Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner deut­lich gestärkt wer­den. Außer­dem kann die nach­hal­ti­ge För­de­rung der Digi­ta­li­sie­rung und Nut­zung neu­er Medi­en eine digi­ta­le Spal­tung in der Bevöl­ke­rung zwi­schen Jung und Alt ver­hin­dern und zur Stär­kung des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments vor Ort beitragen.

Kon­takt Presseanfragen:

Kath­rin Ziegler
Pro­jekt­lei­te­rin Onliner­land Saar | Vir­tu­el­les Mehrgenerationenhaus

Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e. V.
Nell-Breuning-Allee 6 | 66115 Saarbrücken
Tele­fon: 0681 / 3 89 88 21
Tele­fax: 0681 / 3 89 88 20
E‑Mail: zieg­ler [at] onlinerland-saar [dot] de

www.onlinerland-saar.de
www.netzwerk-mns.de

27. Oktober 2020