Gemeinsam stark gegen Hass und Hetze

Medienanstalten setzen auf Kooperation zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet

Medi­en­auf­sicht in Deutsch­land steht für den Schutz der Mei­nungs­frei­heit in den Medi­en – ana­log wie digi­tal. Jeder Mensch hat das Recht, sei­ne Mei­nung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern. Die­se Frei­heit ist unbe­ding­ter Gegen­stand unse­rer demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung und viel zu häu­fig von Angrif­fen bedroht. Hass­re­de ist ein Bei­spiel dafür, sie schränkt die Frei­heit von Medi­en und Zivil­ge­sell­schaft sowie einen offe­nen Dis­kurs mas­siv ein. Daher set­zen sich die Medi­en­an­stal­ten bereits seit Jah­ren aktiv im Kampf gegen straf­recht­lich rele­van­te Hass­kom­men­ta­re im Netz ein.

Koope­ra­tio­nen zwi­schen den ver­schie­de­nen Medi­en­an­stal­ten sowie den jewei­li­gen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den und regio­na­len Medi­en­häu­sern sind dabei Aus­gangs­la­ge für zahl­rei­che Initia­ti­ven im gesam­ten Bun­des­ge­biet. Ob „Ver­fol­gen statt nur Löschen“, „Jus­tiz und Medi­en – kon­se­quent gegen Hass“, „Resi­gna­ti­on ist kei­ne Opti­on“ oder „Kei­ne Macht dem Hass“ — gemein­sa­mes Ziel der Pro­jek­te ist es, auch im Inter­net kei­ne rechts­frei­en Räu­me zuzu­las­sen und Hass­kri­mi­na­li­tät mit den Mit­teln des Rechts­staats zu begegnen.

Auch Schu­lun­gen zum Umgang mit Hass­kom­men­ta­ren und kon­ti­nu­ier­li­che For­schungs­ar­beit zäh­len zu den Akti­vi­tä­ten der vier­zehn Medi­en­an­stal­ten. Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Akti­ons­tags für die Betrof­fe­nen von Hass­kri­mi­na­li­tät stel­len die Medi­en­an­stal­ten ihre Ange­bo­te vor und laden auch Sie ein, sich gemein­sam mit uns für einen offe­nen und frei­en Dis­kurs in den Medi­en stark zu machen.

Aus­ge­wähl­te Ange­bo­te ande­rer Medi­en­an­stal­ten fin­den Sie unter fol­gen­den Links:

 

Kon­takt für Presseanfragen:
LMS-Pressestelle
E‑Mail: lms-pressestelle@LMSaar.de
Tel.: 0681 38988–52

21. Juli 2021