Ausschreibungsfrist zum Public-Value-Verfahren beendet

Weit über 300 Anträge sind bei der Landesanstalt für Medien NRW eingegangen

Über­nah­me der Pressemitteilung

DIE MEDIENANSTALTEN | 20/2021 | 01

Am 30. Sep­tem­ber um 12 Uhr hat die Aus­schrei­bungs­frist für das gesetz­lich vor­ge­se­he­ne Bestim­mungs­ver­fah­ren für Public-Value-Inhal­te von pri­va­ten Anbie­tern geen­det. Es lie­gen ins­ge­samt weit über 300 Anträ­ge bei der ver­fah­rens­füh­ren­den Lan­des­an­stalt für Medi­en NRW vor, deren Mit­ar­bei­ten­de nun mit der Sich­tung beginnen.

Als Public-Value-Ange­bo­te gel­ten sol­che, die gesell­schaft­lich rele­van­te Inhal­te bereit­stel­len, wie nach­richt­li­che Bericht­erstat­tung, loka­le oder regio­na­le Infor­ma­tio­nen und eigen­pro­du­zier­te, in Euro­pa her­ge­stell­te, bar­rie­re­freie oder spe­zi­ell auf eine jun­ge Ziel­grup­pe aus­ge­rich­te­te Inhalte.

Sol­che Public-Value-Ange­bo­te sol­len zukünf­tig leich­ter auf­find­bar sein und so ein höhe­res Maß an Auf­merk­sam­keit bekommen.

Die Public-Value-Satzung der Medi­en­an­stal­ten fin­den Sie hier. Die­se sieht die Ver­öf­fent­li­chung der Ange­bo­te, die zukünf­tig von der leich­ten Auf­find­bar­keit pro­fi­tie­ren sol­len, in Lis­ten vor (jeweils geson­dert für Bewegt­bild­an­ge­bo­te und Audio). Sol­che Ange­bo­te sind von den Anbie­tern von Benut­zer­ober­flä­chen bei der Umset­zung der leich­ten Auf­find­bar­keit zu berücksichtigen.

Die Bestim­mung und auch die Fest­le­gung der Rei­hen­fol­ge für die Lis­ten wer­den von der Kom­mis­si­on für Zulas­sung und Auf­sicht (ZAK) als zustän­di­gem Organ der Medi­en­an­stal­ten anhand einer Gesamt­schau fest­ge­legt. Die ver­fah­rens­füh­ren­de Anstalt ist die Lan­des­an­stalt für Medi­en NRW. Mit einer Ent­schei­dung über die Ver­ga­be wird bis Früh­jahr 2022 gerechnet.

1. Oktober 2021