Das digitale Fabelwesen setzt sich auf einer neuen Social Media-Plattform gegen Hate Speech ein

Saar­brü­cken, 08. Juli 2020: Seit rund einer Woche ist das Dop­pel­Ein­horn auf dem Social Media-Kanal Tik­Tok unter­wegs. Das Pro­jekt „#Dop­pel­Ein­horn“ wirbt in den sozia­len Medi­en und im öffent­li­chen Raum für Demo­kra­tie und Mei­nungs­frei­heit und setzt gleich­zei­tig ein Zei­chen gegen Hass und Het­ze. Mit dem Hash­tag #Dop­pel­Ein­horn kön­nen Nutzer*innen Hate Speech und Cybermob­bing als sol­ches kenn­zeich­nen und so um Hil­fe und Unter­stüt­zung bei dem digi­ta­len Fabel­we­sen bit­ten. Ziel ist es, jun­ge Men­schen dort zu errei­chen, wo sie die größ­te Zeit ihres All­tags ver­brin­gen, näm­lich auf Social Media-Plattformen. (mehr …)

LMS empfiehlt Internet-ABC und JUUUPORT-Onlineberatung

PM 18/2020

Saar­brü­cken, 12. Juni 2020: Ange­sichts der coro­nabe­ding­ten Kon­takt­be­schrän­kun­gen ist ein kom­pe­ten­ter Umgang mit Medi­en ent­schei­dend, um an digi­ta­len Ange­bo­ten teil­ha­ben zu kön­nen. Die Direk­to­rin der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS), Ruth Mey­er, weist des­halb auf zwei außer­or­dent­lich emp­feh­lens­wer­te Pro­jek­te hin. Eltern und Lehr­kräf­te bzw. Kin­der und Jugend­li­che kön­nen die­se „on demand“ nut­zen, also bei Bedarf jeder­zeit abru­fen: (mehr …)

Privater und öffentlich-rechtlicher Rundfunk im Saarland

© SR

Die neue LMS-Direktorin, Ruth Mey­er, und der Inten­dant des SR, Prof. Tho­mas Kleist, tra­fen sich, um über die Zukunft des pri­va­ten und öffentlich-rechtlichen Rund­funks im Saar­land zu spre­chen. Der Aus­tausch der für den pri­va­ten Rund­funk zustän­di­gen Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land mit der öffentlich-rechtlichen Rund­funk­an­stalt SR ist ein bewähr­tes Mit­tel des Mit­ein­an­ders im Saar­land in Aner­ken­nung der abge­grenz­ten Ver­ant­wor­tungs­be­rei­che und soll auch unter der LMS-Direktorin Ruth Mey­er fort­ge­setzt und ver­ste­tigt wer­den. „An ers­ter Stel­le auf der Agen­da der LMS und des SR steht der Erhalt der regio­na­len und loka­len Viel­falt im Rund­funk. Die Viel­falts­si­che­rung garan­tiert die im Grund­ge­setzt ver­an­ker­te Presse- und Mei­nungs­frei­heit“, so Ruth Meyer.

Ein wei­te­res gemein­sa­mes Inter­es­se ist die kom­men­de Gebüh­ren­er­hö­hung auf Grund­la­ge der KEF-Entscheidung ab 2021: „Die Gebüh­ren­er­hö­hung um 86 Cent pro Monat kommt den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern im Land zu Gute, da die Siche­rung loka­ler Ange­bo­te hier­von abhängt und sonst das Enga­ge­ment in der Über­tra­gung z.B. von sport­li­chen Groß­ereig­nis­sen oder kul­tu­rel­len Events weg­fällt. Im Sin­ne gleich­wer­ti­ger Viel­falts­ver­hält­nis­se ist es wich­tig, dass die Län­der­par­la­men­te, die der Gebüh­ren­er­hö­hung zustim­men müs­sen, den Weg hier­für frei machen.“

Ein zentrales Grundrecht ist akut bedroht:
Systemrelevanter Privatfunk droht wegzubrechen

PM 15/2020

Saar­brü­cken, 3. Mai 2020: Den heu­ti­gen Tag der Pres­se­frei­heit nimmt die neue Direk­to­rin der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, Ruth Mey­er, zum Anlass auf die äußerst kri­ti­sche Situa­ti­on der pri­va­ten Rund­funk­ver­an­stal­ter im Land hinzuweisen:

Gera­de durch die Ein­schrän­kun­gen auf­grund der Corona-Pandemie sind uns unse­re selbst­ver­ständ­lich gewor­de­nen Grund­rech­te wie­der sehr bewusst gewor­den. Jedes für sich ist von unschätz­ba­rem Wert und sichert unser demo­kra­ti­sches System.

Beim The­ma Pres­se­frei­heit den­ken wir zuerst an die not­wen­di­ge Frei­heit der jour­na­lis­ti­schen Arbeit, an die Ver­hin­de­rung von Zen­sur oder staat­li­cher Gleich­schal­tung. Trotz welt­wei­ter Ver­net­zung, trotz nahe­zu gren­zen­lo­ser Mobi­li­tät und trotz Inter­net ist die Presse- und Mei­nungs­frei­heit aber auch heu­te noch in all­zu vie­len Staa­ten ein Men­schen­recht, wofür mit Leben bezahlt wird. Die vie­len Auf­ru­fe zum heu­ti­gen Gedenk­tag, wie der von Bun­des­au­ßen­mi­nis­ter Hei­ko Maas, sind daher von unge­bro­che­ner Bedeutung.

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Programmanalyse der im Saarland durch die Landesmedienanstalt Saarland (LMS) zugelassenen und über UKW empfangbaren privaten Hörfunkprogramme (2020)

Aus­schrei­bung einer Hörfunk-Programmanalyse 2020
2020 wird erneut eine Pro­gramm­ana­ly­se der im Saar­land durch die LMS zuge­las­se­nen und über UKW zu emp­fan­gen­den Hör­funk­pro­gram­me big­FM Saar­land, City-Radio Saar­lou­is, Clas­sic Rock Radio, Radio Hom­burg, Radio Neun­kir­chen, Radio Saar­brü­cken, Radio Saar­schlei­fen­land, Radio Salü und Radio St. Wen­del durch­ge­führt. Die Ergeb­nis­se die­nen dem Medi­en­rat zur Ein­schät­zung des Gesamt­an­ge­bots und wer­den jeweils auch von den für die Pro­gram­me Ver­ant­wort­li­chen als sehr infor­ma­tiv und hilf­reich für die Bewer­tung der Ent­wick­lung der Radio­land­schaft ein­ge­schätzt. Die Pro­gramm­ana­ly­se wird künf­tig alle 3 Jah­re durchgeführt.

Die Aus­schrei­bung ist hier abruf­bar.

Verantwortung statt Wegsehen

Frei­ga­be­pra­xis und Schutz­kon­zep­te in Euro­pa, Regu­lie­rung und Selbst­kon­trol­le, die Zukunft des tech­ni­schen Jugend­me­di­en­schut­zes und die Umset­zung der AVMD-Richtlinie in einem novel­lier­ten Jugend­me­di­en­schutz­staats­ver­trag sind brand­ak­tu­el­le The­men. Liter­acy und Medi­en­mün­dig­keit sind nur eini­ge Schlag­wor­te, die in die­sem Zusam­men­hang jen­seits klas­si­scher Regu­lie­rung bedeut­sam sind.

Das Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Fami­lie und die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land laden Sie am 09. August 2019 ab 11 Uhr nach Saar­brü­cken ein, um über neue Her­aus­for­de­run­gen für den Jugend­me­di­en­schutz zu dis­ku­tie­ren und Best‐Practice Bei­spie­le im Bereich Medi­en­kom­pe­tenz vor­zu­stel­len. (mehr …)

Von Uwe Conradt, Direktor der Landesmedienanstalt Saarland

Heu­te ist der Geburts­tag der Bun­des­re­pu­blik Deutschland.

Heu­te vor acht­und­sech­zig Jah­ren, am 23. Mai 1949, wur­de durch den Prä­si­den­ten des Par­la­men­ta­ri­schen Rats das Grund­ge­setz für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­kün­det. Das Saar­land kam am 1. Janu­ar 1957, die Län­der auf dem Gebiet der DDR am 3. Okto­ber 1990 hin­zu. Alle gemein­sam bil­den sie das ver­ei­nig­te Deutsch­land. Seit acht­und­sech­zig Jah­ren ist die Bun­des­re­pu­blik eine leben­di­ge, frei­heit­li­che, rechts­staat­li­che reprä­sen­ta­ti­ve Demokratie.

Die­ser Tag ist nicht nur ein Tag der Freu­de und Dank­bar­keit, er ist auch Anlass zu fra­gen, wie es um die im Grund­ge­setz nor­mier­te objek­ti­ve Wer­te­ord­nung steht. Er mahnt uns an den Auf­trag, die Wer­te, die Frei­heit, die Demo­kra­tie und die Rechts­staat­lich­keit zu ver­tei­di­gen. Geschich­te läuft nicht nach Gesetz­mä­ßig­kei­ten ab, wes­halb die Fra­ge, ob wir auch in Zukunft den vor­ge­se­he­nen Rah­men von Frei­heit und Recht des Grund­ge­set­zes aus­le­ben kön­nen, davon abhängt, ob der Staat und auch die Gesell­schaft bereit ist, sich für die frei­heit­lich demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung einzusetzen.
Der Ein­satz erfor­dert die stän­di­ge geis­ti­ge Aus­ein­an­der­set­zung, den Kampf der Mei­nun­gen — das Lebens­ele­ment der Demo­kra­tie. (mehr …)