Medienanstalten überprüfen die Einhaltung von Transparenzvorgaben für ein Mehr an Schutz für Nutzerinnen und Nutzer im Netz 


Über­nah­me der Pressemitteilung

ZAK-Pressemitteilung | 05/2021 | 25.11.2021

Die Kom­mis­si­on für Zulas­sung und Auf­sicht der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten (ZAK) hat heu­te die medi­en­recht­li­che Qua­li­fi­zie­rung des Diens­tes „Goog­le News Show­ca­se“ als Medi­en­platt­form und Benut­zer­ober­flä­che beschlos­sen. Die­se Ent­schei­dung ver­pflich­tet den Anbie­ter zur Sicher­stel­lung der Bestim­mun­gen des Medi­en­staats­ver­trags (MStV). Neben der Ein­rei­chung einer Anzei­ge hat er allem vor­an einen dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en und chan­cen­glei­chen Zugang für Inhal­te­an­bie­ter zu gewähr­leis­ten. Eben­so sind die Grund­sät­ze für die Aus­wahl und Prä­sen­ta­ti­on von Ange­bo­ten und Inhal­ten trans­pa­rent zu machen. Die förm­li­che Qua­li­fi­zie­rung als Medi­en­platt­form und Benut­zer­ober­flä­che ver­schafft Rechts­si­cher­heit dar­über, wel­che Ver­pflich­tun­gen vom Anbie­ter zu beach­ten und von den Medi­en­an­stal­ten im Rah­men ihrer Auf­sichts­pra­xis zu über­prü­fen sind.

Die voll­stän­di­ge Pres­se­mit­tei­lung fin­den Sie im Anhang und hier. 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Kom­mis­si­on für Zulas­sung und Auf­sicht (ZAK) und ihre Mit­glie­der fin­den Sie hier.

Online-Fachkonferenz beleuch­tet Aus­wir­kun­gen von Des­in­for­ma­ti­on auf öffent­li­che Mei­nung und poli­ti­sche Beteiligung 

PM 29/2021

Saar­brü­cken, 18.11.2021: Ob Whats­App, Face­book, You­Tube oder Tele­gram – fal­sche oder irre­füh­ren­den Infor­ma­tio­nen in den digi­ta­len Medi­en, ins­be­son­de­re in sozia­len Medi­en, sind kein Ein­zel­fall. Des­in­for­ma­ti­on ist weit ver­brei­tet und hat vie­le Gesich­ter. Fake News, Ver­schwö­rungs­er­zäh­lun­gen, Online-Propaganda oder Hass-Postings unter­gra­ben das Ver­trau­en in staat­li­che Insti­tu­tio­nen und klas­si­sche Medien.

Mit der Online-Fachkonferenz „Wahr­heit ─ eine Aus­le­gungs­sa­che?“ leis­te­ten die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und die Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung Auf­klä­rungs­ar­beit. Mit den Expert:innen Dr. Johan­na Börsch-Supan, Alex­an­der Sän­ger­laub, San­dra Fie­ne und Karl-Heinz Lam­bertz beleuch­te­ten sie das The­ma Des­in­for­ma­ti­on und des­sen Aus­wir­kun­gen auf die öffent­li­che Mei­nung und poli­ti­sche Betei­li­gung aus medi­en­päd­ago­gi­scher, medi­en­ethi­scher und medi­en­recht­li­cher Sicht. Die Ver­an­stal­tung fand im Rah­men der von den Zen­tra­len für poli­ti­sche Bil­dung bun­des­weit durch­ge­führ­ten Akti­ons­ta­ge „Netz­po­li­tik und Demo­kra­tie“ statt.

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Social-Media-Tagung der Medienanstalten zu aktuellen Urteilen zur Werbekennzeichnung und deren Auswirkungen auf die Influencer-Branche

Über­nah­me der Pressemitteilung 

DIE MEDIENANSTALTEN | 30/2021 | Ber­lin 18.11.21

Tv radio icons

Nach ein­jäh­ri­ger Pau­se konn­te in die­sem Jahr die Social-Media-Tagung der Medi­en­an­stal­ten #watch­dog wie­der vor Ort im Köl­ner Stadt­gar­ten in einem hybri­den For­mat statt­fin­den. Die Podi­ums­gäs­te dis­ku­tier­ten dabei zu aktu­el­len The­men des Influencer-Marketings und der Werbekennzeichnung.

Der Vor­sit­zen­de der Direk­to­ren­kon­fe­renz der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten, Dr. Wolf­gang Krei­ßig, bekräf­tig­te im Gespräch mit Mode­ra­to­rin Geral­di­ne de Bas­ti­on die beson­de­re Ziel­rich­tung und Bedeu­tung der Tagung: „Die #watchdog-Veranstaltung der Medi­en­an­stal­ten hat sich eta­bliert und bie­tet eine her­vor­ra­gen­de Gele­gen­heit, um mit der Bran­che zu den neu­es­ten Regulierungs-Trends in den direk­ten Aus­tausch zu tre­ten. Hier haben aktu­ell der neue Medi­en­staats­ver­trag mit der Ein­be­zie­hung von Pod­casts und Social Bots in die Regu­lie­rung, aber auch die BGH-Rechtsprechung zur Influencer-Werbung neue Rah­men­be­din­gun­gen gesetzt, die wir im Dia­log mit der Bran­che ver­ständ­lich machen und pra­xis­ge­recht umset­zen wollen.”

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Ab sofort 15 digitale Radioprogramme empfangbar mit einem attraktiven Mix aus neuen, regionalen sowie lokalen Programmformaten und erstmals einem französischsprachigen Programm


Über­nah­me der Pres­se­mit­tei­lung von Media Broadcast

Saarbrücken/Köln, 15. Okto­ber 2021 – Im Saar­land ging heu­te der neue, lan­des­wei­te DAB+ Mul­ti­plex mit 15 pri­va­ten Radio­pro­gram­men on Air. Höre­rin­nen und Hörer kön­nen das viel­fäl­ti­ge Sen­der­an­ge­bot in bes­ter digi­ta­ler Qua­li­tät via Anten­ne ab sofort im Groß­raum Saar­brü­cken emp­fan­gen. Ein wei­te­res Pro­gramm sowie eine grö­ße­re Reich­wei­te wer­den in den kom­men­den Mona­ten folgen.

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Medienanstalten präsentieren Studie „Intermediäre und Meinungsbildung“ im Rahmen der Vorstellung des aktuellen Vielfaltsberichts

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DIE MEDIENANSTALTEN | 23/2021 | Ber­lin 26
Seit Jah­ren bele­gen die Ergeb­nis­se der Stu­die „Inter­me­diä­re und Mei­nungs­bil­dung“ der Medi­en­an­stal­ten die zuneh­men­de Rele­vanz von Ange­bo­ten wie Goog­le, Face­book & Co. beim Infor­ma­ti­ons­ver­hal­ten und der Mei­nungs­bil­dung der Bevöl­ke­rung. Die heu­te im Rah­men der Vor­stel­lung des fünf­ten Viel­falts­be­richts anläss­lich der Medi­en­ta­ge Mün­chen prä­sen­tier­ten aktu­el­len Daten der Stu­die unter­strei­chen die­se Entwicklung.

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Medienpädagogische Unterstützungsangebote der LMS

PM 28/2021

Saar­brü­cken, 19.10.2021: Die süd­ko­rea­ni­sche Netflix-Serie Squid Game hat in den letz­ten Wochen auf­grund ihrer welt­wei­ten Beliebt­heit — auch bei Kin­dern und Jugend­li­chen — in vie­len Fami­li­en zu gro­ßer Ver­un­si­che­rung geführt. Die gewalt­hal­ti­gen Inhal­te in Ver­bin­dung mit einer visu­ell attrak­ti­ven Gestal­tung bestür­zen und zie­hen gleich­zei­tig vie­le in ihren Bann. Auch jün­ge­re Her­an­wach­sen­de wer­den zum Kon­sum und teil­wei­se sogar zur Nach­ah­mung der offi­zi­ell erst ab 16 Jah­ren frei­ge­ge­be­nen Serie verleitet.

Hier wird das Motiv ‚Sur­vi­val of the fit­test‘, also, dass nur die Stärks­ten über­le­ben, in ethisch frag­wür­di­ger und teil­wei­se ver­stö­ren­der Wei­se umge­setzt. Ich schät­ze die Wir­kung der Serie ins­be­son­de­re auf Jün­ge­re als ent­wick­lungs­be­ein­träch­ti­gend, wenn nicht ‑gefähr­dend ein. Eltern und päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te fra­gen der­zeit ver­stärkt medi­en­päd­ago­gi­sche Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te nach“, so die LMS-Direktorin Ruth Mey­er. „Grund­sätz­lich gilt, dass rei­ne Ver­bo­te meist zweck­los sind, erst Recht, wenn im Klas­sen­zim­mer bereits ein Hype um eine Serie oder um ein Game aus­ge­bro­chen ist. Wir emp­feh­len: raten Sie ins­be­son­de­re Jün­ge­ren vom Kon­sum ab, schau­en Sie wenn dann mit Ihren Kin­dern gemein­sam, reden Sie über Ein­drü­cke und Emo­tio­nen, neh­men Sie Ängs­te und Bedürf­nis­se ernst und über­le­gen Sie sich gemein­sa­me Stra­te­gien zu deren Bewäl­ti­gung. Hier­bei ist die LMS mit ihren Ange­bo­ten ger­ne behilflich.“

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Weit über 300 Anträge sind bei der Landesanstalt für Medien NRW eingegangen

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DIE MEDIENANSTALTEN | 20/2021 | 01

Am 30. Sep­tem­ber um 12 Uhr hat die Aus­schrei­bungs­frist für das gesetz­lich vor­ge­se­he­ne Bestim­mungs­ver­fah­ren für Public-Value-Inhal­te von pri­va­ten Anbie­tern geen­det. Es lie­gen ins­ge­samt weit über 300 Anträ­ge bei der ver­fah­rens­füh­ren­den Lan­des­an­stalt für Medi­en NRW vor, deren Mit­ar­bei­ten­de nun mit der Sich­tung beginnen.

Als Public-Value-Ange­bo­te gel­ten sol­che, die gesell­schaft­lich rele­van­te Inhal­te bereit­stel­len, wie nach­richt­li­che Bericht­erstat­tung, loka­le oder regio­na­le Infor­ma­tio­nen und eigen­pro­du­zier­te, in Euro­pa her­ge­stell­te, bar­rie­re­freie oder spe­zi­ell auf eine jun­ge Ziel­grup­pe aus­ge­rich­te­te Inhalte.

Sol­che Public-Value-Ange­bo­te sol­len zukünf­tig leich­ter auf­find­bar sein und so ein höhe­res Maß an Auf­merk­sam­keit bekommen.

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Vor­he­ri­ge Ter­min­ver­ein­ba­rung erfor­der­lich: tele­fo­nisch unter 0681 / 3 89 88–12 oder unter mkz@LMSaar.de.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum LMS-Betaraum hier.

Medienanstalten setzen auf Kooperation zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet

Medi­en­auf­sicht in Deutsch­land steht für den Schutz der Mei­nungs­frei­heit in den Medi­en – ana­log wie digi­tal. Jeder Mensch hat das Recht, sei­ne Mei­nung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern. Die­se Frei­heit ist unbe­ding­ter Gegen­stand unse­rer demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung und viel zu häu­fig von Angrif­fen bedroht. Hass­re­de ist ein Bei­spiel dafür, sie schränkt die Frei­heit von Medi­en und Zivil­ge­sell­schaft sowie einen offe­nen Dis­kurs mas­siv ein. Daher set­zen sich die Medi­en­an­stal­ten bereits seit Jah­ren aktiv im Kampf gegen straf­recht­lich rele­van­te Hass­kom­men­ta­re im Netz ein. (mehr …)

Mediengewichtungsstudie der Medienanstalten analysiert Informationsnutzung in Corona-Zeiten 

Im Corona-Jahr 2020 stieg das Infor­ma­ti­ons­be­dürf­nis der Deut­schen auf Rekord­ni­veau. Neun von zehn Per­so­nen ab 14 Jah­re haben sich täg­lich in TV und Radio, Online oder in Print­me­di­en über das aktu­el­le Zeit­ge­sche­hen infor­miert. Dies ist der höchs­te Wert seit Beginn der Ver­öf­fent­li­chung der Medi­en­ge­wich­tungs­stu­die durch die Medi­en­an­stal­ten im Jahr 2015, wie die jetzt ver­öf­fent­lich­te Aus­wer­tung für den Zeit­raum des zwei­ten Halb­jahrs 2020 zeigt. (mehr …)

Das Jahr­buch doku­men­tiert umfas­send die Arbeit der 14 Lan­des­me­di­en­an­stal­ten und deren län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit in den gemein­sa­men Gre­mi­en und Kommissionen.

Es kann hier als pdf her­un­ter­ge­la­den werden.

Vor dem Hin­ter­grund der Bund-Länder-Einigung zu Corona-Maßnahmen kann das ver­ein­fach­te Anzei­ge­ver­fah­ren im Ein­zel­fall auch auf Live-Streaming von Ver­an­stal­tun­gen, Got­tes­diens­ten sowie Bil­dungs­an­ge­bo­ten bis auf Wei­te­res ange­wen­det wer­den. (mehr …)