Am 26. Sep­tem­ber 2021 wäh­len die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger einen neu­en Bun­des­tag. Der Wahl­kampf wird sich zum gro­ßen Teil ins Inter­net und auf Social Media Platt­for­men ver­la­gern, was die Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler, aber auch die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten vor Her­aus­for­de­run­gen stellt. Denn wie will man unter­schei­den, wel­che Infor­ma­tio­nen im Netz rich­tig oder falsch sind? Wel­che Aus­sa­gen von Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­kern wur­den wirk­lich getä­tigt? Wel­che Inter­es­sen haben aus­län­di­sche Akteu­re im Wahl­kampf? Wel­che Gegen­stra­te­gien gibt es bei Par­tei­en und Staat? Die­se und wei­te­re Fra­gen beant­wor­ten die Jour­na­lis­tin Ann-Katrin Mül­ler und der Jour­na­list Maik Baum­gärt­ner in einem Vor­tag bei der Uni­on Stif­tung am Diens­tag, den 31. August 2021, um 18.30 Uhr. Bei­de sind Autoren des im Maga­zins „Der Spie­gel“ erschie­ne­nen Arti­kels „Wie rus­si­sche Hacker und Rechts­ex­tre­me die Bun­des­tags­wahl mani­pu­lie­ren wol­len“. (mehr …)

Aktionsbündnis bezieht Stellung zum Internationalen Aktionstag gegen Hasskriminalität

PM 20/2021

Saar­brü­cken, 21. Juli 2021: Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Akti­ons­tags für die Betrof­fe­nen von Hass­kri­mi­na­li­tät bezieht das inter­dis­zi­pli­nä­re Akti­ons­bünd­nis gegen Hass und Het­ze im Saar­land – bestehend aus dem Minis­te­ri­um für Inne­res, Bau­en und Sport/Landespolizeipräsidium, dem Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Familie/Landesjugendamt, dem Minis­te­ri­um der Jus­tiz, ver­tre­ten durch den Gene­ral­staats­an­walt, und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land – Stel­lung gegen Hass­kri­mi­na­li­tät jeder Art im Inter­net und im All­tag. Die Projektpartner:innen pla­nen eine res­sort­über­grei­fen­de Koope­ra­ti­on nach dem Vor­bild der nordrhein-westfälischen Initia­ti­ve „Ver­fol­gen statt nur Löschen“. Die Initia­ti­ve soll im Saar­land zum schnel­le­ren Voll­zug auf­sichts­recht­li­cher Tätig­kei­ten und einem effek­ti­ve­ren Jugend­me­di­en­schutz bei­tra­gen und noch in die­sem Jahr star­ten. (mehr …)

Medienanstalten setzen auf Kooperation zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet

Medi­en­auf­sicht in Deutsch­land steht für den Schutz der Mei­nungs­frei­heit in den Medi­en – ana­log wie digi­tal. Jeder Mensch hat das Recht, sei­ne Mei­nung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern. Die­se Frei­heit ist unbe­ding­ter Gegen­stand unse­rer demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung und viel zu häu­fig von Angrif­fen bedroht. Hass­re­de ist ein Bei­spiel dafür, sie schränkt die Frei­heit von Medi­en und Zivil­ge­sell­schaft sowie einen offe­nen Dis­kurs mas­siv ein. Daher set­zen sich die Medi­en­an­stal­ten bereits seit Jah­ren aktiv im Kampf gegen straf­recht­lich rele­van­te Hass­kom­men­ta­re im Netz ein.

Koope­ra­tio­nen zwi­schen den ver­schie­de­nen Medi­en­an­stal­ten sowie den jewei­li­gen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den und regio­na­len Medi­en­häu­sern sind dabei Aus­gangs­la­ge für zahl­rei­che Initia­ti­ven im gesam­ten Bun­des­ge­biet. Ob „Ver­fol­gen statt nur Löschen“, „Jus­tiz und Medi­en – kon­se­quent gegen Hass“, „Resi­gna­ti­on ist kei­ne Opti­on“ oder „Kei­ne Macht dem Hass“ — gemein­sa­mes Ziel der Pro­jek­te ist es, auch im Inter­net kei­ne rechts­frei­en Räu­me zuzu­las­sen und Hass­kri­mi­na­li­tät mit den Mit­teln des Rechts­staats zu begegnen.

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Neues Seminarprogramm des MedienKompetenzZentrums der LMS online

PM 19/2021

Saar­brü­cken, 05. Juli 2021: Pünkt­lich vor den Som­mer­fe­ri­en ver­öf­fent­licht das Medi­en­Kom­pe­tenz­Zen­trum (MKZ) der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land sein Semi­nar­pro­gramm für das zwei­te Halb­jahr online.

Mit knapp 80 Ver­an­stal­tun­gen und einer aus­ge­wo­ge­nen Mischung aus Präsenz- und Websemi­na­ren bie­tet das neue Pro­gramm von Sep­tem­ber bis Dezem­ber jede Men­ge Gele­gen­hei­ten, sich mit der siche­ren, kri­ti­schen und kom­pe­ten­ten Nut­zung digi­ta­ler Medi­en aus­ein­an­der zu set­zen und die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten ken­nen­zu­ler­nen und aus­zu­pro­bie­ren, die die digi­ta­li­sier­te Welt heu­te bie­tet. (mehr …)

Mediengewichtungsstudie der Medienanstalten analysiert Informationsnutzung in Corona-Zeiten 

Im Corona-Jahr 2020 stieg das Infor­ma­ti­ons­be­dürf­nis der Deut­schen auf Rekord­ni­veau. Neun von zehn Per­so­nen ab 14 Jah­re haben sich täg­lich in TV und Radio, Online oder in Print­me­di­en über das aktu­el­le Zeit­ge­sche­hen infor­miert. Dies ist der höchs­te Wert seit Beginn der Ver­öf­fent­li­chung der Medi­en­ge­wich­tungs­stu­die durch die Medi­en­an­stal­ten im Jahr 2015, wie die jetzt ver­öf­fent­lich­te Aus­wer­tung für den Zeit­raum des zwei­ten Halb­jahrs 2020 zeigt. (mehr …)

Das Jahr­buch doku­men­tiert umfas­send die Arbeit der 14 Lan­des­me­di­en­an­stal­ten und deren län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit in den gemein­sa­men Gre­mi­en und Kommissionen.

Es kann hier als pdf her­un­ter­ge­la­den werden.

Vor dem Hin­ter­grund der Bund-Länder-Einigung zu Corona-Maßnahmen kann das ver­ein­fach­te Anzei­ge­ver­fah­ren im Ein­zel­fall auch auf Live-Streaming von Ver­an­stal­tun­gen, Got­tes­diens­ten sowie Bil­dungs­an­ge­bo­ten bis auf Wei­te­res ange­wen­det wer­den. (mehr …)

Vor­he­ri­ge Ter­min­ver­ein­ba­rung erfor­der­lich: tele­fo­nisch unter 0681 / 3 89 88–12 oder unter mkz@LMSaar.de.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum LMS-Betaraum hier.