Ergebnisse der 157. Sitzung des Medienrates der Landesmedienanstalt Saarland (LMS

 PM 26/2021

Saar­brü­cken, 17. Sep­tem­ber 2021:

Im Mit­tel­punkt der 157. Sit­zung des Medi­en­rats der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) am 16. Sep­tem­ber 2021 stan­den die Bera­tung und die Ver­ab­schie­dung einer Reso­lu­ti­on für ein star­kes dua­les Rund­funk­sys­tem im Saar­land. Des Wei­te­ren wur­den die gemein­sa­men Aus­schrei­bun­gen der Medi­en­an­stal­ten im Rah­men des Public-Value-Verfahrens erör­tert sowie wei­te­re Richt­li­ni­en und Sat­zun­gen zur Aus­ge­stal­tung des neu­en Medi­en­staats­ver­tra­ges (MStV) verabschiedet.

 

Reso­lu­ti­on  „Für Demo­kra­tie, Viel­falt und Inno­va­ti­on in unse­rer Hei­mat: Ein star­kes dua­les Rund­funk­sys­tem im Saar­land — fit für digi­ta­len Wandel“

Der LMS-Medienrat spricht sich für ein star­kes dua­les Rund­funk­sys­tem im Saar­land aus, um Phä­no­me­nen wie Des­in­for­ma­ti­on und einer gesell­schaft­li­chen Spal­tung ent­ge­gen­zu­wir­ken. In der Reso­lu­ti­on heißt es u.a.: Das dua­le Rund­funk­sys­tem hat sich auch im Saar­land als einer der wich­tigs­ten Fak­to­ren für Mei­nungs­viel­falt und gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt bewährt. Ein funk­ti­ons­fä­hi­ges dua­les Rund­funk­sys­tem ist unver­zicht­bar für eine gesell­schaft­li­che Ord­nung, die freie Mei­nungs­bil­dung sichert, publi­zis­ti­sche Viel­falt schützt und för­dert und zugleich frei­heit­li­che Demo­kra­tie sta­bi­li­siert und stärkt. Ein aus­ba­lan­cier­tes dua­les Rund­funk­sys­tem ist im Inter­es­se der Gat­tung Rund­funk insgesamt.

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Landesmedienanstalt Saarland (LMS) und Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) verteilen zum Start ins Schuljahr 2021/2022 ‚Goldene Medienregeln‘ an Grundschüler:innen und Eltern.

 PM 25/2021

Saar­brü­cken, 13. Sep­tem­ber 2021: Seit Beginn der Corona-Pandemie ver­brei­ten sich Fake News immer stär­ker und machen uns deut­lich, wie wich­tig Kom­pe­ten­zen im Umgang mit Nach­rich­ten im digi­ta­len Raum sind. Da auch Kin­der nicht vor Fehl- und Miss­in­for­ma­tio­nen geschützt sind, hat die LMS ihre Kam­pa­gne „Die gol­de­nen Medi­en­re­geln“ um ein neu­es Pla­kat mit dem Titel „wahr oder falsch“ erwei­tert. Das Pla­kat ergänzt das bis­he­ri­ge Ange­bot bestehend aus all­ge­mei­nen Medi­en­re­geln, Regeln im Umgang mit dem Fern­se­hen, mit digi­ta­len Spie­len und mit dem Smart­pho­ne sowie Regeln für Eltern. (mehr …)

Digitale Woche: Landesmedienanstalt Saarland und Onlinerland Saar machen mit! 

PM 24/2021

Saar­brü­cken, 08. Sep­tem­ber 2021: Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) und die Kam­pa­gne Onliner­land Saar betei­li­gen sich mit ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen an der bun­des­wei­ten Digi­ta­len Woche vom 10. bis 19. Sep­tem­ber 2021.

Der digi­ta­le Wan­del bringt mehr mit sich, als neue For­men der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Er stellt Medi­en­re­gu­lie­rung wie die Ver­mitt­lung von Medi­en­kom­pe­tenz vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Dies gilt gera­de in Zei­ten ver­mehr­ten kom­ple­xen Infor­ma­ti­ons­auf­kom­mens einer­seits und von ein­sei­ti­gen Dar­stel­lun­gen, Fil­ter­bla­sen, Fake News und Deep Fakes ande­rer­seits. Die LMS wirkt digi­ta­len Fehl­ent­wick­lun­gen ent­ge­gen, indem sie für Trans­pa­renz und Fair­ness im Netz sorgt. (mehr …)

Vierter Digitalisierungsbericht Audio zeigt höheres Tempo bei der Ausstattung der Haushalte mit DAB+- Empfängern

Über­nah­me der Pressemitteilung

DIE MEDIENANSTALTEN 18/2021 | 

Fünf Mil­lio­nen mehr DAB+-Radi­os in Haus­hal­ten in Deutsch­land im letz­ten Jahr und eine auf 66 Pro­zent gestie­ge­ne Netto-Digitalisierungsquote spre­chen eine kla­re Spra­che: In Deutsch­land wird ver­stärkt digi­ta­les Radio emp­fan­gen. Dies geht aus dem aktu­el­len Digi­ta­li­sie­rungs­be­richt Audio 2021 her­vor, der heu­te im Rah­men des Digi­tal­ra­dio­tags der Medi­en­an­stal­ten vor­ge­stellt wurde.
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Unten­ste­hend ver­öf­fent­licht die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) die gemein­sa­men Aus­schrei­bun­gen der Medi­en­an­stal­ten gem. § 84 Abs. 5 MStV, § 3 Public-Value-Satzung. Maß­geb­lich und rechts­ver­bind­lich ist aus­schließ­lich die deut­sche Fas­sung. Auf das Ende der Aus­schluss­frist am 30. Sep­tem­ber 2021, 12 Uhr MESZ wird aus­drück­lich hin­ge­wie­sen. Die Lan­des­an­stalt für Medi­en NRW ist die für das Ver­fah­ren zustän­di­ge Lan­des­me­di­en­an­stalt. § 23 Abs. 1, 2 und 4 VwVfG NRW fin­det Anwen­dung. Dies bedeu­tet, dass Anträ­ge in deut­scher Spra­che gestellt wer­den soll­ten. Bei Anträ­gen in einer frem­den Spra­che wird die Lan­des­an­stalt für Medi­en NRW unver­züg­lich die Vor­la­ge einer Über­set­zung ver­lan­gen. Wird die ver­lang­te Über­set­zung nicht unver­züg­lich vor­ge­legt, so wird die Lan­des­an­stalt für Medi­en NRW auf Kos­ten des Betei­lig­ten selbst eine Über­set­zung beschaf­fen. Fremd­spra­chi­ge Anträ­ge gel­ten als zum Zeit­punkt des Ein­gangs bei der Lan­des­an­stalt für Medi­en NRW abge­ge­ben, wenn auf Ver­lan­gen inner­halb einer von der Lan­des­an­stalt für Medi­en zu set­zen­den ange­mes­se­nen Frist eine Über­set­zung vor­ge­legt wird. Ande­ren­falls ist der Zeit­punkt des Ein­gangs der Über­set­zung maß­ge­bend, soweit sich nicht aus zwi­schen­staat­li­chen Ver­ein­ba­run­gen etwas Ande­res ergibt.“ (mehr …)

Saar­brü­cken, 12. August 2021: In einer Dring­lich­keits­sit­zung hat der Haupt­aus­schuss des Medi­en­ra­tes der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) das pri­va­te Rund­funk­an­ge­bot im Saar­land in die Zukunft gesi­chert und erweitert.

TOP 1 Ver­län­ge­rung medi­en­recht­li­cher Zuweisungen
Auf Antrag pri­va­ter Hör­funk­ver­an­stal­te­rin­nen im Saar­land wur­den die bestehen­den UKW-Frequenzzuweisungen bis zum 12.08.2031 ver­län­gert. Hin­ter­grund ist die anste­hen­de Ände­rung der Fre­quenz­ge­büh­ren­ver­ord­nung (Fre­quenz­Geb­VO) der Bun­des­netz­agen­tur, wel­che für Zuwei­sungs­ver­län­ge­run­gen erst­mals eine erheb­li­che Gebühr vor­sieht. Durch die­sen Beschluss hat die LMS die Grund­la­ge geschaf­fen, dass für die saar­län­di­schen Ver­an­stal­ter die­se Kos­ten erst ein­mal nicht anfal­len soll­ten. Vor­aus­set­zung ist eine zügi­ge Antrag­stel­lung und die Bedarfs­be­stä­ti­gung des Landes.

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Jetzt auf die Bewerbung vorbereiten, Medienanstalten starten Ausschreibung am 1. September 2021

Über­nah­me der Pres­se­mit­tei­lung der DLM 15/2021 vom 10. August 2021

Priva­te Ange­bo­te, die in beson­de­rem Maße zur Angebots- und Mei­nungs­viel­falt bei­tra­gen, müs­sen auf Benut­zer­ober­flä­chen zukünf­tig leicht auf­find­bar sein. Die Erstel­lung gesell­schaft­lich rele­van­ter Inhal­te soll sich für den Anbie­ter loh­nen und muss refi­nan­zier­bar sein. Mit der Ein­füh­rung der leich­ten Auf­find­bar­keit im Rah­men des neu­en Medi­en­staats­ver­trags wer­den nun sol­che Ange­bo­te hono­riert, die für die öffent­li­che Mei­nungs­bil­dung beson­ders rele­vant sind. Pri­va­ten Anbie­tern soll mit einer höhe­ren Auf­merk­sam­keit ein Anreiz gebo­ten wer­den, auch wei­ter­hin gesell­schaft­lich rele­van­te Inhal­te bereit­zu­stel­len, wie zum Bei­spiel nach­richt­li­che Bericht­erstat­tun­gen, loka­le oder regio­na­le Infor­ma­tio­nen und eigen­pro­du­zier­te, in Euro­pa her­ge­stell­te, bar­rie­re­freie oder spe­zi­ell auf eine jun­ge Ziel­grup­pe aus­ge­rich­te­te Inhal­te. Wei­te­re Kri­te­ri­en, wie zum Bei­spiel die Qua­li­fi­ka­tio­nen der Mit­ar­bei­ten­den, kön­nen sich zusätz­lich auf die Bestim­mung als Public-Value-Angebot auswirken.

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Medienanstalten setzen auf Kooperation zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet

Medi­en­auf­sicht in Deutsch­land steht für den Schutz der Mei­nungs­frei­heit in den Medi­en – ana­log wie digi­tal. Jeder Mensch hat das Recht, sei­ne Mei­nung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern. Die­se Frei­heit ist unbe­ding­ter Gegen­stand unse­rer demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung und viel zu häu­fig von Angrif­fen bedroht. Hass­re­de ist ein Bei­spiel dafür, sie schränkt die Frei­heit von Medi­en und Zivil­ge­sell­schaft sowie einen offe­nen Dis­kurs mas­siv ein. Daher set­zen sich die Medi­en­an­stal­ten bereits seit Jah­ren aktiv im Kampf gegen straf­recht­lich rele­van­te Hass­kom­men­ta­re im Netz ein. (mehr …)

Mediengewichtungsstudie der Medienanstalten analysiert Informationsnutzung in Corona-Zeiten 

Im Corona-Jahr 2020 stieg das Infor­ma­ti­ons­be­dürf­nis der Deut­schen auf Rekord­ni­veau. Neun von zehn Per­so­nen ab 14 Jah­re haben sich täg­lich in TV und Radio, Online oder in Print­me­di­en über das aktu­el­le Zeit­ge­sche­hen infor­miert. Dies ist der höchs­te Wert seit Beginn der Ver­öf­fent­li­chung der Medi­en­ge­wich­tungs­stu­die durch die Medi­en­an­stal­ten im Jahr 2015, wie die jetzt ver­öf­fent­lich­te Aus­wer­tung für den Zeit­raum des zwei­ten Halb­jahrs 2020 zeigt. (mehr …)

Das Jahr­buch doku­men­tiert umfas­send die Arbeit der 14 Lan­des­me­di­en­an­stal­ten und deren län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit in den gemein­sa­men Gre­mi­en und Kommissionen.

Es kann hier als pdf her­un­ter­ge­la­den werden.

Vor dem Hin­ter­grund der Bund-Länder-Einigung zu Corona-Maßnahmen kann das ver­ein­fach­te Anzei­ge­ver­fah­ren im Ein­zel­fall auch auf Live-Streaming von Ver­an­stal­tun­gen, Got­tes­diens­ten sowie Bil­dungs­an­ge­bo­ten bis auf Wei­te­res ange­wen­det wer­den. (mehr …)

Vor­he­ri­ge Ter­min­ver­ein­ba­rung erfor­der­lich: tele­fo­nisch unter 0681 / 3 89 88–12 oder unter mkz@LMSaar.de.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum LMS-Betaraum hier.