Medienrat der LMS plädiert für eine Neujustierung bei den Beteiligungen der LMS sowie für Präzisierungen am Saarländischen Mediengesetz — Ergebnisse der AG Struktur des Medienrates werden zustimmend zur Kenntnis genommen

Saar­brü­cken, 13. Dezem­ber 2013: In der jüngs­ten Sit­zung des Medi­en­ra­tes der LMS infor­mier­te der Vor­sit­zen­de des Medi­en­ra­tes der LMS, Prof. Dr. Ste­phan Ory, über die Ergeb­nis­se der vom Medi­en­rat ein­ge­setz­ten Arbeits­grup­pe Struk­tur. Die­se hat­te sich in vier Sit­zun­gen mit den Betei­li­gun­gen der LMS an Ein­rich­tun­gen zur För­de­rung des Medi­en­stand­or­tes, mit der Fort­ent­wick­lung des Saar­län­di­schen Medi­en­ge­set­zes sowie mit dem Ver­hält­nis zwi­schen Medi­en­rat und Direk­tor der LMS beschäftigt.

 

Die AG Struk­tur kam dabei zu fol­gen­den Empfehlungen:

 

I. Betei­li­gun­gen der LMS

 

  1. Es bestand Ein­ver­neh­men, dass die Tätig­keit der Saar­land Medi­en GmbH nicht in Fra­ge gestellt ist. Die­se 1999 gegrün­de­te Gesell­schaft zur För­de­rung des Medi­en­stand­or­tes Saar­land, die zu glei­chen Tei­len von Land und LMS getra­gen wird, betreibt kul­tu­rel­le und wirt­schaft­li­che Film­för­de­rung, betei­ligt sich an Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bo­ten, unter­stützt kom­mu­na­le Kinos und Film­fes­ti­vals und initi­iert infra­struk­tu­rel­le Maß­nah­men, ins­be­son­de­re bei der Digi­ta­li­sie­rung des Rund­funks im Saarland.
  2. Die AG Struk­tur emp­fahl, die Saar­land Film GmbH, an der die LMS, die Saar­land Medi­en GmbH und das Medi­en­netz­werk Saar­Lor­Lux betei­ligt sind, auf­zu­lö­sen.  Die Auf­ga­ben der Saar­land Film GmbH, zu denen ins­be­son­de­re die Ver­bes­se­rung der Dreh- und Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen in der Regi­on und die Stär­kung des Saar­lan­des im Bereich der Film‑, Fernseh- und Video­pro­duk­ti­on zäh­len, sol­len zukünf­tig von der Saar­land Medi­en GmbH wahr­ge­nom­men wer­den. Die­se Auf­ga­ben­über­tra­gung soll in Abspra­che mit dem Land als Gesell­schaf­ter der Saar­land Medi­en GmbH und mit ent­spre­chen­der Anpas­sung des Kon­sor­ti­al­ver­tra­ges der Gesell­schaf­ter der Saar­land Medi­en GmbH erfol­gen. Soweit not­wen­dig soll die Über­füh­rung der Auf­ga­ben schritt­wei­se erfolgen.
  3. Der Direk­tor der LMS soll zukünf­tig über die Akti­vi­tä­ten im Medi­en­netz­werk Saar­Lor­Lux e. V. und sei­nen Gre­mi­en in den Aus­schüs­sen der LMS ein­ge­hen­der berich­ten. Das Medi­en­netz­werk Saar­Lor­Lux enga­giert sich der­zeit ins­be­son­de­re als Trä­ger des Pro­jekts Onliner­land Saar.

II. Ände­rung des Saar­län­di­schen Medi­en­ge­set­zes (SMG)

 

Die AG Struk­tur emp­fahl, § 52 SMG in der Wei­se zu prä­zi­sie­ren, dass Kri­te­ri­en der Stand­ort­för­de­rung bei Aus­wahl­ent­schei­dun­gen sich auf die Errei­chung des Viel­falt­zwecks durch das jeweils zur Aus­wahl anste­hen­de Pro­gramm bezie­hen, etwa durch die Erstel­lung des Pro­gram­mes bezie­hungs­wei­se von Pro­gramm­tei­len vor Ort im Saar­land. § 53 soll in der Wei­se abge­än­dert wer­den, dass die Kabel­be­le­gung zum Auf­ga­ben­kreis des Medi­en­ra­tes gehört.

 

Dar­über hin­aus reg­te die AG an, wei­te­re Aspek­te im SMG zu bear­bei­ten wie etwa das Zusam­men­wir­ken des Medi­en­rechts des Lan­des mit dem Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht des Bun­des bei der Nut­zung von Fre­quen­zen für Zwe­cke des Rund­funks. Auch die Viel­falt­si­che­rung im Netz über die rein tech­nisch ver­stan­de­ne Netz­neu­tra­li­tät hin­aus soll Gegen­stand der wei­te­ren Dis­kus­si­on sein.

 

III. Ände­rung der Geschäfts­ord­nung der LMS

 

Die AG Struk­tur sprach sich für eine Über­ar­bei­tung der Geschäfts­ord­nung mit dem Ziel einer höhe­ren Trans­pa­renz und einer Ver­bes­se­rung der inter­nen Abläu­fe aus. Auch soll die Aus­schuss­ar­beit den in einem Jahr­zehnt gewon­ne­nen Erfah­run­gen und neu­en medien- und netz­po­li­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen ange­passt wer­den. Ein Ent­wurf wur­de an die Aus­schüs­se des Medi­en­ra­tes zur wei­te­ren Bera­tung überwiesen.

 

Der Medi­en­rat nahm die Ergeb­nis­se der Arbeit der AG Struk­tur zustim­mend zur Kennt­nis. Er will sich an den wei­te­ren Dis­kus­sio­nen um eine Novel­le des SMG mit sei­nen Erfah­run­gen ein­brin­gen. Die Ände­rung der Geschäfts­ord­nung soll nach Dis­kus­si­on in den Aus­schüs­sen im 1. Halb­jahr 2014 voll­zo­gen werden.

 

Im Zusam­men­hang mit dem fort­dau­ern­den Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen den Direk­tor der LMS bekräf­tig­te der Medi­en­rat der LMS die für Dr. Bau­er gel­ten­de Unschulds­ver­mu­tung. Auf der Grund­la­ge der Infor­ma­tio­nen durch den Direk­tor bestehen aus Sicht des Medi­en­ra­tes wei­ter­hin kei­ne Anhalts­punk­te für eine per­sön­li­che Berei­che­rung von Dr. Bau­er. Im Übri­gen ste­he es dem Medi­en­rat  nicht zu, recht­li­che Bewer­tun­gen zu den straf­recht­li­chen Vor­wür­fen gegen Dr. Bau­er abzu­ge­ben. Der Medi­en­rat erwar­tet aller­dings im Inter­es­se aller Betei­lig­ten, dass die Staats­an­walt­schaft mög­lichst zeit­nah zu einem Abschluss des Ermitt­lungs­ver­fah­rens gelangt.

 

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

124. Sitzung des Medienrates der LMS vom 12. Dezember 2013

  1. LMS ver­ab­schie­det Wirt­schafts­plan 2014
  2. LMS beschließt Aus­schrei­bung einer Hör­funk­pro­gramm­ana­ly­se 2014
  3. LMS ver­län­gert Fre­quenz­zu­wei­sung der UKW-Frequenzen 94,2 MHz Saar­brü­cken und 96,8 MHz Sulz­bach für bigFM
  4. LMS ver­län­gert DVB‑T Zuwei­sung für TELE 5 

1. LMS ver­ab­schie­det Wirt­schafts­plan 2014

Der Medi­en­rat der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) hat in sei­ner Sit­zung am 12. Dezem­ber 2013 den Wirt­schafts­plan 2014 festgestellt.

Der Haus­halt der LMS weist im kom­men­den Jahr Erträ­ge in Höhe von 2.434.600 Euro und Auf­wen­dun­gen in Höhe von 2.560.100 Euro aus. Mit die­sen Mit­teln wer­den 2014 schwer­punkt­mä­ßig fol­gen­de Auf­ga­be erfüllt: För­de­rung der Medi­en­kom­pe­tenz, För­de­rung des Medi­en­stand­or­tes Saar­land, Glücks­spiel­auf­sicht im Inter­net sowie Ver­an­stal­tun­gen u. a. zu den The­men Jugend­schutz, Netz­po­li­tik und Inno­va­tio­nen im Medienbereich.

 

2. LMS beschließt Aus­schrei­bung einer Hör­funk­pro­gramm­ana­ly­se 2014

Der Medi­en­rat der LMS hat die Aus­schrei­bung einer Pro­gramm­ana­ly­se der im Saar­land durch die LMS zuge­las­se­nen und über UKW emp­fang­ba­ren Hör­funk­pro­gram­me bigFM Saar­land, Clas­sic Rock Radio, Radio Hom­burg, Radio Mer­zig, Radio Neun­kir­chen, Radio Saar­brü­cken und Radio Salü beschlossen.

Mit der Ana­ly­se soll vor allem die Fra­ge beant­wor­tet wer­den, über wel­che The­men und in wel­chem Umfang die saar­län­di­schen Radio­hö­re­rin­nen und ‑hörer infor­miert wer­den. Die Ergeb­nis­se der Stu­die sol­len Ende 2014 vorliegen.

 

3.  LMS ver­län­gert Fre­quenz­zu­wei­sung der UKW-Frequenzen 94,2 MHz Saar­brücken und 96,8 MHz Sulz­bach an bigFM Saarland

Die Zuwei­sung der UKW-Frequenzen Saar­brü­cken 94,2 MHz und Sulz­bach 96,8 MHz an die Sky­line Medi­en Saar­land GmbH zur täg­lich 24-stündigen Aus­strah­lung des Hör­funk­voll­pro­gramms „bigFM Saar­land” vom 19. Dezem­ber 2003 wird für die Dau­er von zehn Jah­ren verlängert.

 

4. LMS ver­län­gert DVB‑T Zuwei­sung für TELE 5 TM-TV GmbH

Der Medi­en­rat der LMS hat beschlos­sen, die DVB‑T Zuwei­sung an die TM-TV GmbH für das Fern­seh­spar­ten­pro­gramm „Tele 5“ antrags­ge­mäß bis zum
31. Dezem­ber 2016 zu verlängern.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und Jugendschutzprogramme in der Diskussion

Saar­brü­cken, 6. Dezem­ber 2013: Wie sieht die Medi­en­wirk­lich­keit von Kin­dern und Jugend­li­chen aus, mit wel­chen Inhal­ten sind sie kon­fron­tiert und gibt es wirk­sa­me Jugend­schutz­pro­gram­me? Mit die­sen Fra­gen befass­te sich eine Fach­ver­an­stal­tung der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) am 06. Dezem­ber 2013 in Saar­brü­cken. Zahl­rei­che Teil­neh­mer aus den Berei­chen Erzie­hung, Schu­le, Jugend­hil­fe und Medi­en nut­zen die­se Gele­gen­heit zur Infor­ma­ti­on und Diskussion.

Der Medi­en­päd­ago­gi­sche For­schungs­ver­bund Süd­west (mpfs) erhebt jähr­lich aktu­el­le Daten zur Medi­en­nut­zung von Kin­dern und Jugend­li­chen. Sie wer­den seit 1999 in den Stu­di­en­rei­hen KIM (Kin­der + Medi­en) für die Alters­grup­pe 6 bis 13 sowie JIM (Jugend + Medi­en) für die Alters­grup­pe 12 bis 19 Jah­re zusam­men­ge­fasst. 2012 ent­hielt die KIM-Studie zudem erst­mals einen Son­der­teil zum Medi­en­ver­hal­ten von Kin­dern im Vorschul- und Kin­der­gar­ten­al­ter (2 bis 5 Jah­re). Ende Novem­ber 2013 erschien die aktu­el­le „JIM-Studie 2013“.

Auf Ein­la­dung der LMS ver­mit­tel­te der Lei­ter der Geschäfts­stel­le des mpfs, Tho­mas Rath­geb, auf der Grund­la­ge der aktu­el­len Daten einen kon­zen­trier­ten Ein­blick in die­ses umfang­rei­che Mate­ri­al. Er stell­te dabei ins­be­son­de­re die nach wie vor sehr hohe Rele­vanz des Fern­se­hens in der Medi­en­welt von Kin­dern her­aus, die mit zuneh­men­dem Alter abge­löst wird durch eine stark anstei­gen­de Nut­zungs­dau­er des Inter­nets bei Jugend­li­chen. Hier ist eine Stei­ge­rung der täg­li­chen Online-Nutzung von 131 Minu­ten (2011) auf 179 Minu­ten (2012) zu ver­zeich­nen. Der Groß­teil die­ser Zeit wird nach Anga­ben der Jugend­li­chen für den Bereich Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­wen­det, vor allem die Nut­zung von Online-Communities spielt dabei für vie­le eine zen­tra­le Rol­le. Eben­falls erheb­lich ange­stie­gen ist der Zugang zum Inter­net über Smart­pho­ne oder Han­dy. 73 Pro­zent der jugend­li­chen Inter­net­nut­zer haben in den 14 Tagen vor der Befra­gung das Inter­net über ihr Smart­pho­ne genutzt. Über die letz­ten Jah­re betrach­tet hat somit eine Ver­än­de­rung des Nut­zungs­ver­hal­tens statt­ge­fun­den, die geprägt ist von Mobi­li­tät und Par­al­lel­nut­zung meh­re­rer Medien.

Der zwei­te Teil der Ver­an­stal­tung wid­me­te sich dem aktu­el­len Stand der Jugend­schutz­pro­gram­me für das Inter­net. Der Lei­ter des Refe­rats Tech­ni­scher Jugend­schutz bei der Fach­stel­le Jugendschutz.net, Mark Bootz, infor­mier­te über Alters­ve­ri­fi­ka­ti­ons­sys­te­me und Jugend­schutz­pro­gram­me. Fra­gen zu deren Funk­ti­on, Zuver­läs­sig­keit und Hand­hab­bar­keit stan­den dabei im Vor­der­grund, aber auch Pro­ble­me bei Nut­zung und Ver­brei­tung wur­den erör­tert. Ein aktu­el­ler Fil­ter­test von Jugendschutz.net hat laut Bootz gezeigt, dass die Fil­ter noch nicht in der Lage sind mit Web 2.0‑Inhalten umzu­ge­hen. Auch sei noch kei­ne wesent­li­che Wei­ter­ent­wick­lung bei der Wirk­sam­keit der Fil­ter fest­zu­stel­len, die nach wie vor bei nur ca. 80 % lie­ge. „Eine Quo­te, die z. B. für Viren­schutz­pro­gram­me indis­ku­ta­bel wäre“, so Bootz. Aus Sicht des Jugend­schut­zes sei es außer­dem not­wen­dig, für eine Stan­dar­di­sie­rung von Jugend­schutz­pro­gram­men zu sor­gen, die für unter­schied­li­che End­ge­rä­te kon­fi­gu­riert wer­den könnten.

Der stell­ver­tre­ten­de Direk­tor der LMS, Dr. Jörg Ukrow, erläu­ter­te als Gast­ge­ber der Fach­ta­gung das Anlie­gen der LMS, neue Erkennt­nis­se der For­schung auf­zu­grei­fen, um bestehen­de Regu­lie­rung im Bereich des Jugend­schut­zes zu über­prü­fen und wei­ter zu ent­wi­ckeln. Ange­sichts eines seit 10 Jah­ren fast unver­än­der­ten Staats­ver­tra­ges zum Jugend­me­di­en­schutz sei eine Nach­steue­rung drin­gend gebo­ten. Dies betref­fe sowohl die Abgren­zung von Rund­funk und Tele­me­di­en als auch die Inpflicht­nah­me von Her­stel­lern und Platt­form­an­bie­tern. Zudem sei der Gesetz­ge­ber gefragt, die längst durch die Lebens­wirk­lich­keit über­hol­ten Alters­ein­stu­fun­gen des Jugend­schutz­ge­set­zes den Erkennt­nis­sen der Kinder- und Jugend­for­schung anzu­pas­sen. „Neben allen Bemü­hun­gen natio­na­ler Regu­lie­rung muss aber auch auf inter­na­tio­nal gül­ti­ge Schutz­stan­dards hin­ge­wirkt wer­den. Anbieter- und Erzie­hungs­ver­ant­wor­tung müs­sen dabei in einem Zusam­men­hang betrach­tet wer­den, neben Regu­lie­rung und Selbst­re­gu­lie­rung bleibt auch die För­de­rung von Medi­en­kom­pe­tenz eine wich­ti­ge gesell­schaft­li­che Auf­ga­be“, so Ukrow.

Die aktu­el­le JIM-Studie ist abruf­bar unter www.mpfs.de

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Neuland oder Niemandsland? — Bürger und ihre Rechte im Netz

Saar­brü­cken, 15. Novem­ber 2013: Zahl­rei­che Gäs­ten aus Medi­en, Poli­tik, Hoch­schu­le und Gesell­schaft kamen am 13. Novem­ber 2013 auf Ein­la­dung des Saar­län­di­schen Rund­funks (SR) und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) zur Ver­an­stal­tung „Wer herrscht im Neu­land? Ein Fach­dia­log über Netz­po­li­tik, Medi­en­macht und gesell­schaft­li­che Kontrolle“.

LMS-Direktor Dr. Gerd Bau­er erläu­ter­te in sei­ner Begrü­ßung die Moti­va­ti­on für die Ver­an­stal­tung. Ange­sichts einer kon­ver­gen­ten Medi­en­ent­wick­lung, neu­er poli­ti­scher und öko­no­mi­scher Macht­struk­tu­ren in der Medi­en­welt, der Bedeu­tung der Medi­en in Beruf und All­tag, der Ent­wick­lung der Bür­ger von rei­nen Rezi­pi­en­ten zu Medi­en­ak­teu­ren reich­ten nicht nur die Auf­ga­ben einer Medi­en­an­stalt viel wei­ter als frü­her. Auch die „Inter­es­sen der All­ge­mein­heit“, die die­se zu wah­ren hät­te, sei­en in die­ser ver­netz­ten Medi­en­welt tie­fer und weit­rei­chen­der betrof­fen als dies in der Ver­gan­gen­heit der Fall war. „Bei einer anste­hen­den Novel­lie­rung des Saar­län­di­schen Medi­en­ge­set­zes eben­so wie in den Staats­ver­trä­gen wird des­halb dar­auf zu ach­ten sein, die Auf­ga­ben von plu­ral ver­fass­ten und unab­hän­gi­gen Medi­en­an­stal­ten auch dahin­ge­hend zu for­mu­lie­ren, dass sie zum Instru­ment der kri­ti­schen gesell­schaft­li­chen Beglei­tung und Kon­trol­le der Medi­en­ent­wick­lun­gen tau­gen!“ Bezüg­lich der öko­no­mi­schen Nut­zung rie­si­ger Daten­men­gen (Big Data) und der Aus­wer­tung durch Drit­te sei zu fra­gen, ob die Aus­beu­tung die­ses Roh­stoffs nicht einer Lizenz bedür­fe und wer die­se ver­ge­ben und kon­trol­lie­ren sol­le. Zu hin­ter­fra­gen sei­en auch neue For­men der Medi­en­zen­sur, die bereits durch gro­ße inter­na­tio­na­le Akteu­re aus­ge­übt wür­den und kei­ner­lei gesell­schaft­li­cher Kon­trol­le unterlägen.

Prof. Tho­mas Kleist, Inten­dant des Saar­län­di­schen Rund­funks, knüpf­te in sei­ner Key­note an die­se Fra­gen an: „Das Neu­land ist gren­zen­los. Der nor­ma­ti­ven Kraft der Tech­nik ist nur mit inter­na­tio­na­ler Zusam­men­ar­beit zu begeg­nen.“ Regu­lie­rungs­be­darf bestehe ins­be­son­de­re in den Berei­chen infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung, Schutz des geis­ti­gen Eigen­tums, Jugend­schutz, Netz­neu­tra­li­tät und dis­kri­mi­nie­rungs­frei­er Zugang. Auf die­sen Bedarf müs­se abge­stuft und fle­xi­bel reagiert wer­den. Inter­netsper­ren aller­dings sei­en wegen ihres außer­or­dent­li­chen Miss­brauchs­po­ten­ti­als dabei völ­lig unge­eig­ne­te Maß­nah­men. Und schließ­lich blei­be beson­ders im Bereich des Schut­zes für Kin­der und Jugend­li­che ein erheb­li­cher Anteil an Eigen­ver­ant­wor­tung bei den Bür­gern selbst und stell­ten sich erheb­li­che Anfor­de­run­gen an die Medi­en­kom­pe­tenz. Als Inten­dant einer öffentlich-rechtlichen Rund­funk­an­stalt beton­te Kleist abschlie­ßend, dass auch in Zukunft genü­gend Raum blei­be für die tra­di­tio­nel­len audio­vi­su­el­len Medi­en. Die­sen bräch­ten die neu­en Mög­lich­kei­ten des Inter­nets mehr Chan­cen als Risiken.

In einer Podi­ums­dis­kus­si­on mit Dr. Con­stan­ze Kurz, Spre­che­rin des Cha­os Com­pu­ter Club, und Prof. Dr. Die­ter Dörr, Exper­te für Medien‑, Euro­pa und Völ­ker­recht, wur­den die von Bau­er und Kleist auf­ge­wor­fe­nen Fra­gen vertieft:

Con­stan­ze Kurz und Die­ter Dörr waren sich in der Auf­fas­sung einig, dass auch für das Inter­net Bedarf an Regu­lie­rung bestehe. Sie dis­ku­tier­ten im Wesent­li­chen über deren Aus­rich­tung, Reich­wei­te und Umsetzbarkeit.

Zur Aus­gangs­la­ge bemerk­te Con­stan­ze Kurz, dass sich die Poli­tik erst in den letz­ten Jah­ren netz­po­li­tisch ertüch­tigt habe. Medi­en­po­li­ti­sche Spre­cher wur­den eta­bliert, Kom­mis­sio­nen gebil­det und Exper­ten ein­ge­bun­den. Es sei aber auch fest­zu­stel­len, dass die Befas­sung mit Netz­po­li­tik in dem Maße zuge­nom­men habe, in dem wirt­schaft­li­che Inter­es­sen betrof­fen waren. Ent­spre­chend neh­me auch die Lob­by­ar­beit gro­ßer Play­er zu. Die Sicht der Macher und User ver­lie­re dem­ge­gen­über zuneh­mend an Gewicht.

Zur Sicht der Nut­zer stell­te Con­stan­ze Kurz fest, dass die­se sich oft hilf­los und ohn­mäch­tig gegen­über den glo­ba­len Play­ern fühl­ten und sich ihrer Macht als Kon­su­men­ten noch nicht bewusst sei­en. Hier müs­se ein Wan­del her­bei­ge­führt wer­den, der aller­dings lan­ge brau­chen wer­de. Kri­tik übte Frau Kurz auch am Ver­hal­ten der Medi­en in Fra­gen der Eigen­ver­ant­wor­tung und Netz­neu­tra­li­tät. Öffentlich-rechtliche und pri­va­te Ver­an­stal­ter dürf­ten sich nicht kri­tik­los in die Hän­de der Mono­po­lis­ten bege­ben, indem sie deren Platt­for­men nutz­ten und auf die Ent­wick­lung eige­ner Ange­bo­te ver­zich­te­ten. Es bestün­de sonst die Gefahr, dass man auch die Hoheit über eige­ne Inhal­te aufgebe.

In die­sem Zusam­men­hang ver­wies Con­stan­ze Kurz auch auf den durch Medi­en­un­ter­neh­men selbst aus­ge­üb­ten Ein­fluss auf die Zugäng­lich­keit von Infor­ma­tio­nen. Bei­spiels­wei­se ent­fer­ne Goog­le aus unter­schied­li­chen Grün­den (u.a. wegen staat­li­cher Inter­ven­tio­nen und Urhe­ber­recht) pro Jahr welt­weit 200 Mil­lio­nen Such­ein­trä­ge. Es sei zwin­gend not­wen­dig, dass man von Sei­ten der Regu­lie­rung hier für eine Offen­le­gung der Algo­rith­men sorge.

Die­ter Dörr erläu­ter­te eben­falls am Bei­spiel Goog­le die Not­wen­dig­keit regu­lie­ren­der Ein­grif­fe. Dabei müs­se ein inter­na­tio­na­ler Ansatz gewählt wer­den, der aber natio­na­le Ansät­ze nicht über­flüs­sig mache. Als Ana­lo­gie ver­wies er auf den Bereich des Urhe­ber­rechts. Eine wich­ti­ge Her­aus­for­de­rung läge in der Gewähr­leis­tung eines frei­en und selbst­be­stimm­ten Infor­ma­ti­ons­zu­gangs. Unter Hin­weis auf Goog­le mach­te er deut­lich, dass hier eine in ande­ren Berei­chen bis­her nicht gekann­te Markt­be­herr­schung vor­lie­ge, der unbe­dingt begeg­net wer­den müs­se. Über 90% der Nut­zer bedien­ten sich der Suche von Goog­le. Dabei agier­ten sie zumeist unkri­tisch, auch gegen­über hoch­pro­ble­ma­ti­schen Auto-Complete-Funktionen. „Erhal­te ich das, was ich suche oder das, was Goog­le als wich­tig erscheint?“ Dörr unter­stütz­te im Hin­blick auf die Infor­ma­ti­ons­frei­heit die For­de­rung von Con­stan­ze Kurz nach Offen­le­gungs­pflich­ten. Ange­sichts der mehr als markt­be­herr­schen­den Stel­lung und da Goog­le auch noch selbst zum Inhal­te­an­bie­ter wer­de, müss­ten Miss­brauch ver­hin­dert und Trans­pa­renz gefor­dert werden.

Auf natio­na­ler und euro­päi­scher Ebe­ne müs­se man auf grund­le­gen­den Wer­ten und Rech­ten behar­ren. „Jugend­schutz, Grund­rech­te, Urhe­ber­recht und Kar­tell­recht gel­ten auch im Inter­net. An unse­ren Wer­ten müs­sen wir fest­hal­ten, auch wenn wir sie inter­na­tio­nal nicht in vol­lem Umfang durch­set­zen kön­nen“, so Dörr.

In ihren abschlie­ßen­den State­ments beton­ten Bau­er und Kleist den Zusam­men­hang von Kul­tur und Medi­en. Auf natio­na­ler aber auch auf euro­päi­scher Ebe­ne müs­se Deutsch­land immer wie­der den gesellschaftlich-kulturellen Mehr­wert von Medi­en beto­nen. Die­se dürf­ten nicht als rei­nes Wirt­schafts­gut betrach­tet werden.

Eine Zusam­men­fas­sung des von Tho­mas Bimes­dör­fer mode­rier­ten Fach­dia­logs wird am Frei­tag, 3. Janu­ar 2014, ab 19.15 Uhr in der Sen­dung Dis­kurs auf SR2 Kul­tur­Ra­dio ausgestrahlt.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

 

 

 

 

Eigene Gattung – eigene Regulierung? — Gemeinsame Tagung von deutschen Medienanstalten und österreichischer RTR-GmbH beleuchtet Zukunft des Radios

Berlin/Wien, 13. 11. 2013: Als einen „Ort der Begeg­nung“ beschrieb der Bot­schaf­ter der Repu­blik Öster­reich, Dr. Ralph Schei­de, die Öster­rei­chi­sche Bot­schaft in Ber­lin bei der Ver­an­stal­tung „Eige­ne Gat­tung, eige­ne Regu­lie­rung? – Hör­funk vor der Her­aus­for­de­rung Kon­ver­genz“, zu der die öster­rei­chi­sche Medi­en­auf­sicht der Rund­funk und Tele­kom Regulierungs-GmbH mit ihrem Geschäfts­füh­rer Dr. Alfred Grinschgl und der Hör­funk­be­auf­trag­te der Direk­to­ren­kon­fe­renz der deut­schen Lan­des­me­di­en­an­stal­ten, Dr. Gerd Bau­er, am Mon­tag ein­ge­la­den hatten.

Hörfunk-Experten aus Öster­reich, Deutsch­land und der Schweiz tra­fen dort zusam­men, um über die wei­te­re Ent­wick­lung des digi­ta­len Radi­os und über aktu­el­le Regu­lie­rungs­an­ge­le­gen­hei­ten für den Hör­funk zu bera­ten. Zen­tra­le The­men waren dabei die Fra­ge nach einem Ter­min für die Abschal­tung des ana­lo­gen UKW-Radios sowie nach dem Bedarf für einen eigen­stän­di­gen Hörfunk-Rechtsrahmen auf natio­na­ler und euro­päi­scher Ebene.

Auch mehr als zwei Jah­re nach dem Neu­start des digi­ta­len Hör­funks in Deutsch­land über DAB+ sind noch nicht alle Hör­funk­ver­an­stal­ter von einem Umstieg auf die digi­ta­le Rund­funk­über­tra­gung über­zeugt. Als digi­ta­le Alter­na­ti­ve wird ver­ein­zelt auch die Über­tra­gung via Inter­net genannt, die jedoch bei mas­sen­haf­ter Nut­zung als unwirt­schaft­lich gilt. Eine zeit­na­he Abschal­tung des ana­lo­gen UKW-Hörfunks betrach­tet ein Teil der Ver­an­stal­ter skeptisch.

Anders als in Deutsch­land und der Schweiz ist in Öster­reich digi­ta­ler Hör­funk noch nicht ver­füg­bar. Aller­dings befin­det sich ein Test­be­trieb im Raum Wien in Pla­nung und könn­te im ers­ten Quar­tal 2014 star­ten. Vor­aus­set­zung für einen Regel­be­trieb von digi­ta­lem Hör­funk in Öster­reich ist nach Ansicht von Dr. Alfred Grinschgl, Geschäfts­füh­rer des Fach­be­reichs Medi­en der RTR-GmbH, ein akkor­dier­tes Vor­ge­hen der Markt­teil­neh­mer: „Ich bin davon über­zeugt, dass das digi­ta­le Radio in Öster­reich nur dann erfolg­reich sein kann, wenn alle Hör­funk­ver­an­stal­ter, also die Pri­va­ten sowie der ORF, dies gemein­sam wol­len und vor­an­trei­ben“, so Grinschgl. „Ein unein­heit­li­ches Vor­ge­hen wird die Kon­su­men­ten ver­un­si­chern und letzt­lich von ihnen auch nicht akzep­tiert wer­den.“ Gemein­sam mit der Gerä­te­in­dus­trie soll­te ein attrak­ti­ves Ange­bot geschnürt wer­den, das auch visu­ell nutz­ba­re Zusatz­diens­te und ent­spre­chen­de Gerä­te mit Dis­plays ent­hal­ten soll­te, um den Mehr­wert des digi­ta­len Hör­funks für die Ver­brau­cher greif­bar zu machen, so Grinschgl.

Grund­sätz­lich zuver­sicht­lich für eine digi­ta­le Zukunft des Hör­funks auch in Öster­reich zeig­te sich Mag. Micha­el Ogris, Vor­sit­zen­der der Regu­lie­rungs­be­hör­de Kom­m­Aus­tria: „Die Fra­ge ist aus mei­ner Sicht nicht mehr, ob digi­ta­ler Hör­funk in Öster­reich kommt. Die Fra­ge ist eher die nach dem geeig­ne­ten Zeit­punkt, denn ein klei­ne­rer Markt wie der unse­re wird beob­ach­ten müs­sen, wie sich das digi­ta­le Radio in den grö­ße­ren Nach­bar­staa­ten entwickelt.“

Dr. Gerd Bau­er, Hör­funk­be­auf­trag­ter der Direk­to­ren­kon­fe­renz der deut­schen Lan­des­me­di­en­an­stal­ten, sieht auch Poli­tik und Regu­lie­rung in der Pflicht: „Die Abkehr von der ana­lo­gen Ter­re­strik im Fern­seh­be­reich wäre ohne die Rege­lun­gen der EU zur Inter­ope­ra­bi­li­tät von Fern­seh­ge­rä­ten nicht mög­lich gewe­sen. Ich plä­die­re des­halb seit lan­gem für eine Über­tra­gung die­ses tech­no­lo­gie­för­dern­den Regu­lie­rungs­an­sat­zes der EU auf den Hör­funk“. Dar­über hin­aus sprach er sich mit Blick auf eine Stär­kung der gesam­ten Gat­tung Hör­funk für den Über­gang von einer Lizen­sie­rungs­pflicht für die Hör­funk­ver­an­stal­ter zum blo­ßen Anzei­ge­ver­fah­ren sowie für eine kla­re Erwei­te­rung der Mög­lich­kei­ten von Hör­funk­ver­an­stal­tern bei Wer­bung und Spon­so­ring aus.

Auch Dr. Jür­gen Braut­mei­er, Vor­sit­zen­der der Direk­to­ren­kon­fe­renz der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten, warn­te davor, sich bei der Dis­kus­si­on über die Zukunft von Radio ledig­lich auf eine Dis­kus­si­on über den Ver­brei­tungs­weg zu beschrän­ken. „Es bedarf einer Gesamt­stra­te­gie für den digi­ta­len Hör­funk, bei deren Ent­wick­lung die Medi­en­an­stal­ten ger­ne eine Mode­ra­to­ren­rol­le über­neh­men werden“.

An der hoch­ka­rä­tig besetz­ten Tagung nah­men als wei­te­re Refe­ren­ten ORF-Hörfunkdirektor Mag. Karl Amon, der stellv. Geschäfts­füh­rer der BLM Johan­nes Kors, TKLM-Mitglied Dr. Til­man Lang, Boris Locht­ho­fen, stellv. Vor­sit­zen­der der APR, Mag. Peter Matz­nel­ler, stv. Geschäfts­füh­rer des EMR, Mar­cel Reg­not­to, Lei­ter der Sek­ti­on „Medi­en“ des Schwei­zer BAKOM, der Geschäfts­füh­rer der Digi­tal­ra­dio Deutsch­land GmbH Wil­li Schrei­ner, Klaus Schunk, Vize­prä­si­dent des VPRT, DeutschlandRadio-Intendant Dr. Wil­li Steul, Wolf­gang Stru­ber, Vor­stands­mit­glied des Ver­eins Digi­tal­ra­dio Öster­reich, Mag. Micha­el Wagen­ho­fer, Geschäfts­füh­rer des Sen­der­netz­be­trei­bers ORS sowie als Mode­ra­tor Stef­fen Grim­berg, Redak­teur des Medi­en­ma­ga­zins ZAPP, NDR, teil.

Die Rede­bei­trä­ge von Dr. Schei­de, Dr. Grinschgl und Dr. Bau­er sind unter www.lmsaar.de abrufbar.

 

Kon­takt für Rückfragen:

 

Andre­as Kunigk                                                                                                Vio­la Betz

Rund­funk und Tele­kom Regulierungs-GmbH                                            Lan­des­me­di­en­an­stalt Saarland

Maria­hil­fer Stra­ße 77–79, 1060 Wien                                                           Nell-Breuning-Allee 6, 66115 Saarbrücken

Tel: +43 1 58058 168                                                                                       Tel: +49 681 3 89 88 11

Email: andreas.kunigk@rtr.at                                                                         Email: betz@lmsaar.de

Informationen zum laufenden Ermittlungsverfahren gegen Dr. Gerd Bauer

Saar­brü­cken, 08. Novem­ber 2013: Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat am heu­ti­gen Frei­tag­vor­mit­tag im Auf­trag der Staats­an­walt­schaft Saar­brü­cken die Geschäfts­räu­me der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) durch­sucht. Gegen­stand sind die seit län­ge­rem bekann­ten Ermitt­lun­gen bezüg­lich Vor­teils­nah­me gegen Dr. Gerd Bauer.

Hier­bei wird Dr. Bau­er beschul­digt, als Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt und Geschäfts­füh­rer der Saar­land Film GmbH in den Jah­ren 2011 und 2012 von vier Pri­vat­sen­dern die Zah­lung von Gel­dern dafür gefor­dert und teil­wei­se erhal­ten zu haben, indem er die Ver­ga­be von ana­lo­gen Kabel­plät­zen für die Wei­ter­ver­brei­tung der Pro­gram­me der Sen­der im Saar­land durch die LMS unzu­läs­si­ger­wei­se ver­trag­lich mit Zuwen­dun­gen an die Saar­land Film GmbH zum Zwe­cke der Film­för­de­rung ver­knüpft hat­te bzw. ver­knüp­fen wollte.

Dr. Gerd Bau­er erklärt in die­sem Zusam­men­hang: „Die von der Staats­an­walt­schaft erho­be­nen Vor­wür­fe sind mei­ner Mei­nung nach recht­lich im Sin­ne des Saar­län­di­schen Medi­en­ge­set­zes nicht halt­bar. Dar­auf habe ich bereits mehr­fach hin­ge­wie­sen.“ Erwei­tert wur­de das Ermitt­lungs­ver­fah­ren um den Vor­wurf der Untreue. Im Auf­trag der Staats­an­walt­schaft wer­den Aus­ga­ben nach­ge­prüft, die mit der Kre­dit­kar­te der Saar­land Film GmbH bezahlt wur­den. Den Vor­gän­gen lie­gen Auf­ga­ben der Saar­land Film GmbH zugrun­de – unter ande­ren Dienst­rei­sen von Mit­ar­bei­tern zur Betreu­ung eines Infor­ma­ti­ons­stan­des wäh­rend der Film­fest­spie­le in Can­nes bzw. Geträn­ke­rech­nun­gen für Ver­an­stal­tun­gen der Gesell­schaft. Die Vor­gän­ge sind abso­lut trans­pa­rent und nach­voll­zieh­bar und sind nicht geeig­net, einen wie auch immer gear­te­ten Vor­wurf zu konstruieren.

Aus­drück­lich stellt LMS Direk­tor und Saar­land Film Geschäfts­füh­rer Dr. Bau­er klar, dass selbst­ver­ständ­lich die­se juris­ti­schen Per­so­nen aber auch er alles unter­neh­men wird, um den Sach­ver­halt auf­zu­klä­ren. „Inso­fern waren wir über­rascht, dass die Staats­an­walt­schaft von unse­rem Koope­ra­ti­ons­an­ge­bot kei­nen Gebrauch gemacht hat.“, so Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt und Geschäfts­füh­rer der Saar­land Film GmbH.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Mädchenmedien… oder Medienmädchen? — Fachtagung von LMS und Fachstelle Mädchenarbeit Saarland

Saar­brü­cken, 08. Novem­ber 2013: Auf­wach­sen in der heu­ti­gen Medi­en­welt bedeu­tet für Mäd­chen und jun­ge Frau­en, stän­dig mit einer Viel­zahl weib­li­cher Rollen(vor)bilder kon­fron­tiert zu wer­den. Im Fern­se­hen, in Zeit­schrif­ten, Wer­bung, Com­pu­ter­spie­len oder auch in Sozia­len Netz­wer­ken begeg­nen ihnen Frau­en­bil­der, die sie bewun­dern und denen sie nach­ei­fern wollen.

Im Rah­men der Fach­ta­gung „Mäd­chen­me­di­en? Medi­en­mäd­chen? Ent­wick­lung weib­li­cher Iden­ti­tät“ der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) und der Fach­stel­le Mäd­chen­ar­beit Saar­land des PARI­TÄ­Ti­schen Bil­dungs­werks ver­mit­tel­te Gast­red­ne­rin Dr. Maya Götz, Lei­te­rin des Inter­na­tio­na­len Zen­tral­in­sti­tuts für das Jugend- und Bil­dungs­fern­se­hen, den anwe­sen­den Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen jede Men­ge aktu­el­le, span­nen­de und höchst auf­schluss­rei­che Erkennt­nis­se über medi­al ver­mit­tel­te Vor­bil­der für Mädchen.

Dr. Götz, bun­des­weit renom­mier­te Wis­sen­schaft­le­rin auf dem Gebiet der geschlech­ter­spe­zi­fi­schen Medi­en­wir­kungs­for­schung, brach­te in ihrem Gast­vor­trag ein­drucks­voll und mit vie­len visu­el­len Bei­spie­len zur Spra­che, wel­che Aus­wir­kun­gen die geweck­ten Sehn­süch­te und Bedürf­nis­se auf die Iden­ti­täts­ent­wick­lung von Mäd­chen und jun­gen Frau­en haben kön­nen. „Jun­ge Mäd­chen wer­den immer noch all­zu oft auf ihr Äuße­res redu­ziert. Das weib­li­che Rol­len­mo­dell ist nie wirk­lich auf­ge­ge­ben wor­den, aber mitt­ler­wei­le steu­ert die Öffent­lich­keit auch nicht mehr genug ent­ge­gen.“ mahn­te Frau Dr. Götz eine inten­si­ve­re gesell­schaft­li­che Debat­te an.

Die LMS hat die gesetz­li­che Auf­ga­be, den akti­ven und bewuss­ten Umgang mit Medi­en­in­hal­ten zu för­dern. Die Vor­bil­der aus den Medi­en zei­gen ein oft über­sti­li­sier­tes weib­li­ches Ide­al­bild, das es jun­gen Mäd­chen schwer macht, ein rea­lis­ti­sches Selbst­bild zu ent­wi­ckeln“, so Karin Bickel­mann, Lei­te­rin der Abtei­lung Medi­en­kom­pe­tenz. „Mit der Fach­ta­gung unter­stützt die LMS Fach­kräf­te aus der Jugend- und Mäd­chen­ar­beit im Saar­land dar­in, Her­an­wach­sen­de im Hin­blick auf ihre media­len Erleb­nis­se bei ihrer geschlecht­li­chen Ori­en­tie­rung und Sozia­li­sa­ti­on fach­ge­recht zu begleiten.“

Wir freu­en uns, dass es uns mit Hil­fe der LMS gelun­gen ist, eine so hoch­wer­ti­ge Fach­ta­gung für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in der Mäd­chen­ar­beit im Saar­land zu orga­ni­sie­ren“, erklärt H. Jür­gen Stup­pi, Geschäfts­füh­rer des PARI­TÄ­Ti­schen Bil­dungs­werks Lan­des­ver­band Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. „Wir hof­fen, dass die erstell­te und bei uns erhält­li­che Hand­rei­chung mit guten Bei­spie­len aus der Pra­xis Mut zur Nach­ah­mung macht, um die wich­ti­ge Medi­en­ar­beit für und mit Mäd­chen nach­hal­tig zu verankern.“

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Manuel Andrack unterstützt Patenschaften — Ehrenamtliches Engagement zur Förderung der Internetkompetenz

Saar­brü­cken, den 07. Novem­ber 2013: Zum offi­zi­el­len Start der Inter­net­pa­ten­schaf­ten, initi­iert von „Onliner­land Saar“, begrüß­ten Manu­el Andrack und Dr. Gerd Bau­er, Vor­sit­zen­der des Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e.V. und Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, saar­län­di­sche Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die Neu­lin­ge ehren­amt­lich auf dem Weg ins Inter­net unter­stüt­zen wollen.

Wahl-Saarländer Manu­el Andrack begrüßt das Enga­ge­ment der Pri­vat­per­so­nen: „Aus mei­ner lang­jäh­ri­gen Fernseh- und Rund­fun­kerfah­rung weiß ich, wie wich­tig es ist, sich zeit­nah und orts­un­ab­hän­gig zu infor­mie­ren. Das Inter­net bie­tet gera­de für älte­re Nut­ze­rin­nen und Nut­zer eine Fül­le von unge­ahn­ten Mög­lich­kei­ten, daher freue ich mich, den Pro­jekt­start „Inter­net­pa­ten­schaf­ten“ aktiv beglei­ten zu kön­nen. Per­sön­lich wer­de ich den Paten­kin­dern mei­nen Wan­der­blog ans Her­zen legen, dem noch ein paar saar­län­di­sche Ein­trä­ge fehlen.“

Dr. Gerd Bau­er dankt Manu­el Andrack für die pro­mi­nen­te Unter­stüt­zung. „Wir sind sehr froh, mit Manu­el Andrack nicht nur einen beken­nen­den Saarland-Fan, son­dern einen akti­ven Inter­net­ma­cher gefun­den zu haben, der Inter­net­neu­lin­gen mit sei­nen erfri­schen­den Blog-Einträgen eine idea­le Platt­form zum Erkun­den des welt­wei­ten Net­zes bie­tet und Lust auf mehr Inter­net macht.“

Wäh­rend der Inter­net­pa­ten­schaf­ten ste­hen erfah­re­ne Inter­net­nut­zer (die Paten) Inter­net­neu­lin­gen (den Paten­kin­dern) beim Ken­nen­ler­nen des Inter­nets bera­tend zur Sei­te und lei­ten sie im Umgang mit dem Gerät an. Dadurch ist es Senio­rin­nen und Senio­ren mög­lich, das Inter­net nicht in Kur­sen an frem­den Com­pu­tern zu erkun­den, son­dern in gewohn­ter Atmo­sphä­re am eige­nen Gerät.

Inter­es­sier­te Paten und Paten­kin­der kön­nen sich in der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land tele­fo­nisch unter der 0681 / 3 89 88 10 oder per Mail an die info@onlinerland-saar.de melden.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin

Lei­te­rin des Büros des Direktors

An die Tablets, fertig, los! Mobiles Lernen im Klassenzimmer — Landesmedienanstalt Saarland bietet Tablet-Projekte für Schulklassen

Saar­brü­cken, 14. Okto­ber 2013: Beliebt­heit und Nut­zung von Tablets und Smart­pho­nes stei­gen stän­dig, ihre mul­ti­me­dia­len Mög­lich­kei­ten fas­zi­nie­ren: Musik, Foto- und Fil­me­samm­lung, Inter­net­zu­gang, Ver­bin­dung zu Freun­den, Foto- und Video­ka­me­ra. Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land star­tet des­halb das Pro­jekt „MobiPaed@Schule“ und bie­tet saar­län­di­schen Schul­klas­sen die Durch­füh­rung von Medi­en­pro­jek­ten mit 30 von der Fir­ma Sam­sung für ein Schul­jahr zur Ver­fü­gung gestell­ten Tablet-Geräten an.

Durch das Pro­jekt „MobiPaed@Schule“ wer­den im Unter­richt viel­fäl­ti­ge Ein­satz­mög­lich­kei­ten die­ser mobi­len Alles­kön­ner krea­tiv beleuch­tet, Lern­zie­le zeit­ge­mäß und schü­ler­ori­en­tiert ver­mit­telt sowie krea­ti­ves Pro­du­zie­ren unter Beach­tung recht­li­cher Aspek­te ermög­licht und erprobt. Die Schü­ler reflek­tie­ren mit Hil­fe der Pro­jek­te ihre eige­nen Nut­zungs­mus­ter und ihre Medi­en­kom­pe­tenz im Umgang mit ihren pri­va­ten Gerä­ten wird nach­hal­tig gefördert.

Ab sofort kön­nen alle saar­län­di­schen Schu­len Tablet-Projekte für ihre Klas­sen bei der LMS abru­fen. Die LMS berät die Schu­len inhalt­lich und ver­mit­telt eine Fach­kraft, die das Schü­ler­pro­jekt vor Ort an der Schu­le durch­führt. Pro Schul­jahr und Schu­le kann eine Ver­an­stal­tung kos­ten­frei abge­ru­fen wer­den. Die Band­brei­te an abruf­ba­ren Tablet­pro­jek­ten reicht dabei vom Video- oder Trick­film­dreh über das Erstel­len von Fotosto­ries und Hör­spie­len bis hin zum Umgang mit Social Media-Anwendungen wie Face­book oder YouTube.

Der schü­ler­ori­en­tier­te, krea­ti­ve Medi­en­ein­satz im Unter­richt und die nach­hal­ti­ge För­de­rung von Medi­en­kom­pe­tenz ste­hen für uns bei die­sem Pro­jekt im Vor­der­grund.“ so Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land. „Tablets bie­ten die Mög­lich­keit zu mul­ti­me­dia­lem, inter­ak­ti­vem und kol­la­bo­ra­ti­vem Ler­nen und erwei­tern bereits bestehen­de Lern­räu­me. Wir freu­en uns, das The­ma Mobi­les Ler­nen im Saar­land wei­ter vor­an brin­gen zu kön­nen und Schu­len bei der För­de­rung von Medi­en­kom­pe­tenz aktiv zu unter­stüt­zen und zu begleiten“.

Inter­es­sier­te Schu­len, die ger­ne ein Tablet-Projekt durch­füh­ren wol­len, kön­nen sich unter www.mkz.LMSaar.de/schulen infor­mie­ren oder sich tele­fo­nisch unter 0681 / 3 89 88–12 bei der LMS bera­ten lassen.

Foto: LMS-Direktor star­tet das Tablet-Projekt für Schüler

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

10 Jahre Internet-ABC – auch im Saarland profitieren Grundschüler — Landesmedienanstalt und Bildungsministerium verteilen Medienkompetenzbroschüren

Saar­brü­cken, 25. Sep­tem­ber 2013: Anläss­lich der dies­jäh­ri­gen Ver­teil­ak­ti­on der Bro­schü­ren „Wis­sen wie´s geht! Zei­gen wie´s geht!“ (Internet-ABC e.V.) und „FLIMMO“ (Pro­gramm­be­ra­tung für Eltern e.V.) beglück­wünscht der Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, Dr. Gerd Bau­er, das Pro­jekt „Internet-ABC“ zum 10-jährigen Jubi­lä­um: „Der Erfolg des Pro­jekts, das sich sehr früh damit befass­te, Kin­dern, Eltern und Päd­ago­gen den sinn­vol­len Umgang mit dem Inter­net zu ver­mit­teln, spricht für sich. Ich bin stolz dar­auf, dass die LMS der Initia­ti­ve bereits als Grün­dungs­mit­glied angehört.“

Saar­län­di­sche Grund­schü­le­rin­nen und Grund­schü­ler erhal­ten jähr­lich in den ers­ten Schul­mo­na­ten gemein­sam von Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) und Minis­te­ri­um für Bil­dung und Kul­tur die Bro­schü­ren „FLIMMO“ sowie „Wis­sen wie’s geht! Zei­gen wie’s geht!“

Die drei Mal jähr­lich erschei­nen­de Bro­schü­re FLIMMO ist ein Pro­gramm­rat­ge­ber für Eltern mit Tipps zur Fern­se­her­zie­hung. Sen­dun­gen, die bei Kin­dern zwi­schen 3 und 13 Jah­ren beliebt sind, wer­den kurz im Hin­blick auf Inhal­te bespro­chen und ent­spre­chend kategorisiert.

Das Online-Portal „Internet-ABC“ ver­mit­telt Kin­dern von sechs bis zwölf Jah­ren den siche­ren und bewuss­ten Umgang mit dem Medi­um Inter­net. Nicht nur für Kin­der, son­dern auch für Eltern und Päd­ago­gen ist es das Ein­stiegs­por­tal für Fra­gen zum The­ma Inter­net. Der Leit­fa­den „Wis­sen wie’s geht! Zei­gen wie’s geht!“ zeigt, wie sie gemein­sam mit ihrem Nach­wuchs das Inter­net erkun­den kön­nen. Das Pro­jekt „Internet-ABC“ steht unter der Schirm­herr­schaft der Deut­schen UNESCO-Kommission.

Bei­de Bro­schü­ren kön­nen kos­ten­frei bei der Lan­des­me­di­en­an­stalt ange­for­dert wer­den (Tel.: 0681 / 3 89 88–12; E‑Mail: mkz@LMSaar.de).

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Micha­el Scholl

Ver­wal­tungs­lei­ter

Medienberichterstattung über die Übertragung der Ziehung der Lotto-Zahlen auf www.lotto.de

Zur Medi­en­be­richt­erstat­tung über die Über­tra­gung der Zie­hung der Lot­to­zah­len auf www.lotto.de erklär­te der Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, Dr. Gerd Bau­er: „Wir ste­hen als LMS bereits seit län­ge­rem dar­über in stän­di­gem Kon­takt mit der zur Zeit für den Deut­schen Lotto- und Toto­block feder­füh­ren­den Saar­land Sport­to­to GmbH“. Zu den der­zei­ti­gen Dis­kus­sio­nen sagt Bauer:

  1. Die Kom­mis­si­on für Zulas­sung und Auf­sicht (ZAK) der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten hat in ihrer jüngs­ten Sit­zung sechs Ver­tre­ter der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten gebe­ten, die Situa­ti­on mit dem Deut­schen Lotto- und Toto­block (DLTB) zu erör­tern. Die LMS wird dabei vom stell­ver­tre­ten­den Direk­tor der LMS, Dr. Jörg Ukrow, vertreten.
  2. Die ZAK hat in der Sit­zung kei­nen Beschluss gefasst, dass es sich bei der Zie­hung der Lotto-Zahlen in www.lotto.de um ein zulas­sungs­pflich­ti­ges Rund­funk­an­ge­bot handelt.
  3. Die LMS wird sich in den anste­hen­den Gesprä­chen mit dem DLTB für eine Klä­rung der Situa­ti­on ein­set­zen, die den Vor­ga­ben sowohl des Rund­funk­rechts als auch des Glücksspiel-Staatsvertrages entspricht.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Dr. Jörg Ukrow

Stv. Direk­tor der LMS

Dr. Bauer begrüßt neuen Auszubildenden

Saar­brü­cken, 20. Sep­tem­ber 2013: Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, begrüß­te zum neu­en Aus­bil­dungs­jahr Juli­an Schnei­der als neu­en Aus­zu­bil­den­den für den Beruf des Medi­en­ge­stal­ters Bild und Ton in der Lan­des­me­di­en­an­stalt. „Ich freue mich sehr, dass wir zum neu­en Aus­bil­dungs­jahr wie­der einem jun­gen Men­schen die Chan­ce auf eine Berufs­aus­bil­dung bei der Lan­des­me­di­en­an­stalt geben konn­ten. In der Lan­des­me­di­en­an­stalt genießt die Aus­bil­dung zum Medi­en­ge­stal­ter Bild und Ton einen sehr hohen Stel­len­wert, da wir letzt­lich für die saar­län­di­sche Medi­en­land­schaft aus­bil­den. Ich freue mich auch, dass unser Aus­zu­bil­den­der, der im Som­mer sei­ne Aus­bil­dung in unse­rem Haus been­det hat, wie­der Lan­des­bes­ter wur­de“, so Gerd Bau­er. Neben dem neu ein­ge­stell­ten Aus­zu­bil­den­den konn­te der Direk­tor zum neu­en Schul­jahr zwei Jah­res­prak­ti­kan­ten und eine Jah­res­prak­ti­kan­tin der Fach­ober­schu­le bei der Lan­des­me­di­en­an­stalt begrüßen.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin

Lei­te­rin des Büros des Direktors

Das Saarland ist bei der Digitalisierung des Fernsehempfangs weiter auf dem Vormarsch — LMS-Direktor Bauer stellt Digitalisierungsbericht 2012 vor

 

Saar­brü­cken, 13. Sep­tem­ber 2013: „Bei der Digi­ta­li­sie­rung der Fern­seh­ver­sor­gung liegt das Saar­land auch 2013 über dem bun­des­deut­schen Durch­schnitt“. Das beton­te LMS-Direktor Dr. Gerd Bau­er bei der Prä­sen­ta­ti­on der regio­na­li­sier­ten Zah­len des Digi­ta­li­sie­rungs­be­rich­tes der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten. Wäh­rend Mit­te 2013 im Bun­des­durch­schnitt 19,2 % (2012: 22,2 %) der TV-Haushalte aus­schließ­lich über ana­lo­ge TV-Geräte ver­sorgt wur­den, waren es im Saar­land nur 16,4 % (2011: 20,9 %).

Satel­lit bleibt bevor­zug­ter TV-Empfangsweg im Saarland

Der Anteil der­je­ni­gen, die Fern­se­hen über Satel­lit emp­fan­gen ist im Saar­land wie im Bun­des­ge­biet auch in 2013 leicht anstei­gend; im Saar­land bleibt der Satel­li­ten­emp­fang die vor­herr­schen­de Über­tra­gungs­art: Wäh­rend im Bun­des­durch­schnitt Mit­te 2013 46,3 % (2012: 47,9 %) der TV-Haushalte Fern­se­hen über Kabel und 46,2 % (2012: 45,6 %) der TV-Haushalte Fern­se­hen über Satel­lit emp­fin­gen, waren es im Saar­land 60,4 % (2012: 59,3 %) der TV-Haushalte, die Fern­se­hen über Satel­lit, und 37,3 % (2012: 37,4 %) der TV-Haushalte, die Fern­se­hen über Kabel empfingen.

Kabel holt bei Digi­ta­li­sie­rung auf

Nach dem voll­stän­di­gen Umstieg auf digi­ta­le Satel­li­ten­über­tra­gung zum 30. April 2012 bleibt das Kabel der ein­zi­ge Über­tra­gungs­weg, bei dem es noch ana­lo­gen Emp­fang gibt. Aber auch hier schrei­tet die Digi­ta­li­sie­rung vor­an: Wäh­rend 2012 nur 48,2 % der Kabel-Haushalte digi­ta­li­siert waren, sind es in 2013 bereits 55,9 %.

DVB‑T sta­gniert weiter

DVB‑T gewinnt im Saar­land nur wenig an Bedeu­tung: Mit 5,9 % der Haus­hal­te (2012: 3,0 %) set­zen wei­ter­hin deut­lich weni­ger Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der auf den digi­ta­len ter­res­tri­schen Ver­brei­tungs­weg als im Bun­des­durch­schnitt (11,0 Pro­zent). Nicht zuletzt das Feh­len der gro­ßen pri­va­ten Sen­der­fa­mi­li­en im DVB-T-Angebot dürf­te hier­bei eine Rol­le spie­len. Die Zahl der TV-Haushalte, bei denen Fern­se­hen über Internet-Plattformen ange­bo­ten wird (DSL-TV), sta­gniert im Saar­land wie bun­des­weit: . Mit 4,3 % (2012: 4,1 Pro­zent) der Haus­hal­te kommt die­sem Über­tra­gungs­weg immer noch – wie im Bun­des­ge­biet ins­ge­samt (4,9 %) — gerin­ge Bedeu­tung zu.

Den Digi­ta­li­sie­rungs­be­richt für das Saar­land 2013 fin­den Sie unter www.LMSaar.de

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Dr. Jörg Ukrow

Stv. Direk­tor der LMS

Medienfit ins Büro — Medienseminare für Berufstätige in der LMS

Saar­brü­cken, 04. Sep­tem­ber 2013: Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land bie­tet in ihrem Semi­nar­pro­gramm in den kom­men­den Mona­ten zahl­rei­che Fort­bil­dungs­mög­lich­kei­ten für Berufs­tä­ti­ge an, die täg­lich mit Medi­en kon­fron­tiert sind und sich zu dem The­ma wei­ter­bil­den wollen.

 

05. und 06.09.2013, 16–19 Uhr, Gebühr: 25 €

Packend prä­sen­tie­ren mit Medien

Ken­nen­ler­nen neu­er Prä­sen­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten (z.B. Prezi)

 

19. und 24.09.2013, 16–20 Uhr, Gebühr: 40 €

Noch bes­ser reden kön­nen  — mit Rhe­to­rik II

Frei vor­tra­gen, gut spre­chen und die Zuhö­rer begeistern


09.10.2013, 14–16 Uhr, Gebühr: 30 €

Social Media in der Verwaltung

Web 2.0 in öffent­li­chen Ver­wal­tun­gen sinn­voll einsetzen


06.11.2013, 16–20 Uhr, Gebühr: 25 €

Blogs und Web­sei­ten mit Wor­d­Press gestalten

Nut­zung von und Umgang mit der Anwen­dung WordPress

 

12.11.2013, Di, 16–19 Uhr, Gebühr: 30 €

Facebook-Strategien für Unter­neh­men und Vereine

Firmen- oder Ver­eins­prä­senz auf Face­book pla­nen, gestal­ten und verwalten

 

15. und 22.11.2013, 15–19 Uhr, Gebühr: 40 €

Media Eng­lisch – Spra­che der Medienwelt

Ein­füh­rung ins „Medi­eneng­lisch“

 

19.+21.11.2013, 17–20 Uhr, Gebühr: 25 €

ON AIR: Grund­kurs Radio

Die eige­ne Radio­sen­dung von A‑Z selbst produzieren

 

Anmel­dun­gen und wei­te­re Infor­ma­tio­nen tele­fo­nisch unter 0681/3 89 88–12 oder online unter www.mkz.LMSaar.de.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Sicher online — mit dem MedienKompetenzZentrum der LMS Landesmedienanstalt Saarland bietet Kurse zum Thema Internetsicherheit an

Saar­brü­cken, 21. August 2013: „Auf­grund der anhal­ten­den Abhör­skan­da­le und der damit ver­bun­de­nen Ent­hül­lun­gen über die Prak­ti­ken von Geheim­diens­ten kommt bei vie­len Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ver­stärkt die Fra­ge auf, was eigent­lich mit ihren Daten im Netz pas­siert“, so Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land. „Ich kann mir vor­stel­len, dass vie­le Men­schen des­halb ver­un­si­chert sind. Um die­ser Unsi­cher­heit zu begeg­nen, bie­ten wir zahl­rei­che Kur­se zum The­ma ‚Inter­net­si­cher­heit‘ an“.

Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) sen­si­bi­li­siert Inter­es­sier­te aller Alters­stu­fen mit ihren Kur­sen für einen bewuss­ten und kri­ti­schen Umgang mit dem Inter­net. Wor­auf soll­te beim Sur­fen geach­tet wer­den, was sind eigent­lich Coo­kies und wie kön­nen Brow­ser­ein­stel­lun­gen ange­passt wer­den, um Daten­spu­ren zu ver­mei­den? Was ver­ra­ten Such­ma­schi­nen über ihre Nut­zer, wel­che per­sön­li­chen Daten soll­ten mög­lichst nicht in Sozia­len Netz­wer­ken auf­tau­chen und wie sieht es dort mit Persönlichkeits- und Urhe­ber­rech­ten aus?

Das Semi­nar­an­ge­bot der LMS ist breit gefä­chert und bie­tet neben dem regel­mä­ßig statt­fin­den­den Internet-Senioren-Treff, Internet-Einsteiger-Kursen und der Rei­he „Inter­net zum The­ma…“ auch erst­mals eine Sicher­heits­be­ra­tung für Smart­pho­nes und Tablets an. Der „Crash­kurs Social Media“ oder die Work­shops „Mein eige­ner YouTube-Channel“ und „Fit und sicher in Sozia­len Netz­wer­ken“ infor­mie­ren Kin­der und Jugend­li­che rund ums siche­re Sur­fen auf Face­book, You­Tube, Twit­ter & Co.

Ins­be­son­de­re Senio­rin­nen und Senio­ren fin­den im Ange­bot der von LMS und Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux ins Leben geru­fe­nen Kam­pa­gne Onliner­land Saar saar­land­weit Anfän­ger­kur­se mit dem Schwer­punkt „Sicher­heit im Inter­net“. Dar­über hin­aus infor­miert Onliner­land in Koope­ra­ti­on mit der Arbeits­kam­mer des Saar­lan­des bei Akti­ons­ta­gen zum „Safer Inter­net Day“ in allen saar­län­di­schen Land­krei­sen jeweils einen gan­zen Tag lang über das The­ma „Inter­net: mit Sicherheit!“.

Für die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land steht fest, dass ein kri­ti­scher, bewuss­ter und reflek­tier­ter – sprich medi­en­kom­pe­ten­ter – Umgang mit dem Inter­net den wir­kungs­volls­ten Schutz vor vir­tu­el­len Risi­ken bie­tet. Sie lädt alle Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der herz­lich ein, ihr Semi­nar­an­ge­bot rege in Anspruch zu neh­men und so digi­ta­len Stol­per­fal­len zukünf­tig bes­ser aus dem Weg gehen zu können.

Anmel­dun­gen, Ter­mi­ne und wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Semi­nar­an­ge­bot der LMS tele­fo­nisch unter 0681/3 89 88–12 oder online unter www.mkz.LMSaar.de.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Soziale Netzwerke, Handyberatung und Bildbearbeitung — Einsteiger-Medienseminare für Seniorinnen und Senioren in der LMS

Saar­brü­cken, 16. August 2013: Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land bie­tet in ihrem Fort­bil­dungs­pro­gramm aktu­ell zahl­rei­che Fort­bil­dungs­mög­lich­kei­ten für Senio­rin­nen und Senio­ren rund um die The­men Com­pu­ter, Inter­net, Han­dy und Bild­be­ar­bei­tung an. Die nied­rig­schwel­li­gen Grund­la­gen­kur­se rich­ten sich vor­wie­gend an Computer- und Interneteinsteiger/innen und geben einen ers­ten Über­blick über die Themen.

11.09. oder 06.11.2013, 10–12 Uhr, Gebühr: 5 € pro Termin
Internet-Senioren-Treff

12.09.2013, 9–12 Uhr oder 31.10.2013, 14–17 Uhr, Gebühr: keine
Kaffee-Kuchen-Internet

19.09.2013, 9–12 Uhr oder 07.11.2013, 14.-17 Uhr, Gebühr: keine
Kaffee-Kuchen-Internet II

23.+25.09.2013, 16–19 Uhr, 16–19 Uhr, Gebühr: 25 €
Digi­ta­le Bild­be­ar­bei­tung – Grund­kurs (Vor­aus­set­zung: Computer-Grundkenntnisse)

26.09.2013, 18–20 Uhr, Gebühr: 10 €
Mobil und sicher? Sicher­heits­be­ra­tung für Smart­pho­nes und Tablets

15.10.2013, 9:30–12:00 Uhr, Gebühr: 10 €
Inter­net zum The­ma… Smart­pho­nes & Tablets

13.11.2013, 16–20 Uhr, Gebühr: 20 €
Der Ein­stieg in Sozia­le Netz­wer­ke (Vor­aus­set­zung: Computer-Grundkenntnisse)

26.11.2013, 9:30–12:00 Uhr, Gebühr: 10 €
Inter­net zum The­ma… Mei­ne Daten in der Wolke

27.11.2013, 16–20 Uhr, Gebühr: 20 €
Dia­show mit eige­nen Fotos (Vor­aus­set­zung: Computer-Grundkenntnisse)

Anmel­dun­gen und wei­te­re Infor­ma­tio­nen tele­fo­nisch unter 0681/3 89 88–12 oder online unter www.mkz.LMSaar.de.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Quallenburger, Schokolade und Kinderweckcomputer — LMS feiert die Gewinner des Hörspotwettbewerbs „Spot aufs Ohr!“

Saar­brü­cken, 05. Juli 2013: Im Rah­men des dies­jäh­ri­gen Medi­en­wett­be­werbs „Spot aufs Ohr!“ hat die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) im Saar­brü­cker Film­haus Hör­spots von saar­län­di­schen Kin­dern und Jugend­li­chen zum The­ma Wer­bung aus­ge­zeich­net. Die ins­ge­samt 15 ein­ge­reich­ten Bei­trä­ge wur­den von knapp 130 Her­an­wach­sen­den aus ins­ge­samt 9 schu­li­schen und außer­schulischen Ein­rich­tun­gen aus dem Saar­land pro­du­ziert. Eine drei­köp­fi­ge Fach­ju­ry bewer­te­te die Bei­trä­ge hin­sicht­lich ver­schie­de­ner Kri­te­ri­en wie Wer­be­bot­schaft, Geräu­sche, Musik, Betei­li­gungs­grad der Kin­der etc.

Den ers­ten Preis in der Alters­ka­te­go­rie „Grund­schu­le“ erhielt die Grund­schu­le Wal­len­baum aus Saarbrücken-Malstatt mit ihrem Hör­spot „Becky 3000 – Der Kin­d­er­weck­com­pu­ter“. Der „Wer­be­spot FGTS“ der Frei­wil­li­gen Ganz­tags­schu­le Alber­tus Magnus aus St. Ing­bert wur­de im Bereich „Wei­ter­füh­ren­de Schu­len“ mit dem ers­ten Preis aus­ge­zeich­net. Neben einem pro­fes­sio­nel­len Auf­nah­me­ge­rät für die bei­den Preis­trä­ger ermög­licht der Medi­en­part­ner RADIO SALÜ der Grund­schu­le Wal­len­baum, ihren Wer­be­spot unter pro­fes­sio­nel­len Bedin­gun­gen zu pro­du­zie­ren, die FGTS Alber­tus Magnus darf eine Radio­stun­de live On Air im Sen­de­stu­dio von RADIO SALÜ mit gestalten.

Der gerapp­te Hör­spot „Wir sind die Prä­pa­ran­den“ der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Limbach-Altstadt beleg­te den 2. Platz und wur­de eben­falls mit einem Auf­nah­me­ge­rät prä­miert. Für den Spot „Qual­len­bur­ger­wer­bung“ wur­den sechs Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Gün­ter Wöhe Schu­len für Wirt­schaft mit dem 3. Platz und einem Medi­en­gut­schein aus­ge­zeich­net. Einen Son­der­preis für sei­nen krea­ti­ven Umgang mit dem The­ma Natio­na­li­tä­ten erhielt der Hör­spot „Wir sind mul­ti­kul­ti“ des Evan­ge­li­schen Kin­der­gar­tens Ober­lin­haus aus Saarbrücken-Dudweiler.

Ver­schie­de­ne Hör­buch­ver­la­ge haben für die Preis­ver­lei­hung span­nen­de Hör­spie­le für unter­schied­li­che Alters­grup­pen gespon­sert, mit denen alle anwe­sen­den Wettbewerbsteilnehmer/innen für ihre her­vor­ra­gen­de Leis­tung belohnt wurden.

Die gro­ße Reso­nanz und die ideen­rei­che Umset­zung der Hör­spots hat uns sehr beein­druckt und zeigt, dass unse­re regel­mä­ßi­gen Medi­en­wett­be­wer­be von den saar­län­di­schen Ein­rich­tun­gen gut ange­nom­men wer­den und dar­über hin­aus Anrei­ze set­zen, medi­en­päd­ago­gi­sche Pro­jek­te durch­zu­füh­ren“, so Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der LMS. „Die LMS wird auch zukünf­tig mit Pro­jek­ten, Fach­ta­gun­gen, Wett­be­wer­ben und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­ten den kom­pe­ten­ten Umgang mit Medi­en in der Gesell­schaft för­dern und lädt alle Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der herz­lich dazu ein, sich aktiv zu beteiligen.“

Bild­un­ter­schrift: Viert­kläss­ler der Grund­schu­le Wal­len­baum aus Saarbrücken-Malstatt, Eltern und Lehr­kräf­te freu­ten sich über den ers­ten Preis beim LMS-Hörspotwettbewerb „Spot aufs Ohr!“ für ihren Bei­trag „Becky 3000 – Der Kinderweckcomputer“.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Unterstützung für Blieskasteler Schutzengel — LMS-Gäste spenden 1.000 Euro für schwerkranke Kinder im Saarland

Saar­brü­cken, 4. Juli 2013: Einen Scheck über 1000 Euro konn­te der Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) heu­te dem ers­ten Vor­sit­zen­den des Ver­eins „Blies­kas­te­ler Freun­de und Hel­fer – Schutz­en­gel für Kin­der e. V.“, Klaus Port, über­ge­ben. Der Betrag wur­de von den Gäs­ten des dies­jäh­ri­gen Som­mer­fests der LMS im Medi­en­zen­trum gespendet.

Die „Blies­kas­te­ler Schutz­en­gel“ sind in die­sem Jahr Part­ner der Initia­ti­ve Del­Fi­nes­se, die im Mai 2013 von Karls­berg Braue­rei, Wochen­spie­gel und Plan-Events ins Leben geru­fen wurde.

Das wirk­lich Wich­ti­ge im Blick behal­ten! —  Die­ser Leit­satz ist zen­tral für Del­Fi­nes­se und erscheint mir in unse­rer digi­ta­li­sier­ten und schnell­le­bi­gen Gesell­schaft von zuneh­men­der Bedeu­tung. Des­halb hat sich die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land der Initia­ti­ve als För­de­rer ange­schlos­sen. Auch wir möch­ten unse­ren Bei­trag dazu leis­ten, dass weni­ger pri­vi­le­gier­te Men­schen im Saar­land nicht aus­ge­grenzt wer­den“, so Gerd Bauer.

Vie­le Men­schen, die mit der ste­tig wach­sen­den Geschwin­dig­keit der heu­ti­gen Zeit nicht oder nicht mehr Schritt hal­ten kön­nen, wer­den über­se­hen und fal­len durch das Ras­ter der Leis­tungs­ge­sell­schaft“, ergänzt Carol-Monique Gebau­er, Ver­lags­lei­te­rin der Saar­län­di­schen Wochen­blatt Ver­lags­ge­sell­schaft mbH. „Des­halb nutzt die Initia­ti­ve Del­Fi­nes­se aus­ge­wähl­te Ver­an­stal­tun­gen der Regi­on, um vor Ort Spen­den zu gene­rie­ren. Die­se kom­men über einen gemein­nüt­zi­gen Koope­ra­ti­ons­part­ner, der jähr­lich neu aus­ge­wählt wird, schwer­kran­ken Men­schen und deren Ange­hö­ri­gen zugute.“

Die Spen­den der LMS-Gäste wer­den hälf­tig zur Mit­fi­nan­zie­rung zwei­er grö­ße­rer Pro­jek­te ver­wen­det: „Zum einen sam­meln die Blies­kas­te­ler Schutz­en­gel zur­zeit für einen Innen­lift für den 16jährigen Jan­nik Sche­wes, der nach einem schlim­men Ver­kehrs­un­fall mit Hil­fe eines elek­tro­ni­schen Fußheber-Systems zwar wie­der gehen lernt, jedoch kei­ne Trep­pen mehr stei­gen kann. Zum ande­ren finan­zie­ren wir den Umbau des Bade­zim­mers des an der Stoff­wech­sel­krank­heit MPS erkrank­ten 12jährigen Niklas Reich­rath und des­sen allein­er­zie­hen­der Mut­ter“, erläu­tert Klaus Port. „Mein Dank gilt Allen, die mit ihrem Bei­trag zu dem tol­len Spend­en­er­geb­nis bei­getra­gen und Jan­nik und Niklas damit unter die Arme greifen!“

Wei­te­re Infos zu Del­Fi­nes­se und zu den „Blies­kas­te­ler Schutz­en­geln unter www.delfinesse.de bzw. www.blieskasteler-schutzengel.de.

Bild v.l.n.r.: Klaus Port, Gerd Bau­er, Carol-Monique Gebauer

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Onlinerland Saar ehrt 60.000ste Kursteilnehmerin

Saar­brü­cken, 02. Juli 2013: Beim heu­ti­gen Kurs „Gesund­heit im Inter­net“ ehr­te Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und Vor­sit­zen­der des Medi­en­Netz­werks Saar­Lor­Lux e. V. Chris­tel Pit­zi­us als 60.000ste Teil­neh­me­rin von „Onliner­land Saar“.

Mit einem abwechs­lungs­rei­chen und viel­sei­ti­gen Kurs­pro­gramm möch­ten das Team der Kam­pa­gne „Onliner­land Saar“ und ihre mitt­ler­wei­le mehr als 280 Part­ner Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der ans Inter­net her­an­füh­ren und ins­be­son­de­re auch älte­ren Men­schen zei­gen, wie ein­fach sie Online-Anwendungen nut­zen und damit ihren All­tag erleich­tern kön­nen“, erklärt Dr. Gerd Bau­er das vor­ran­gi­ge Ziel der Ange­bo­te. „Dass wir mit den Kur­sen bereits 60.000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer schu­len konn­ten und die Nach­fra­ge immer noch unge­bro­chen ist, doku­men­tiert die hohe Qua­li­tät der Ange­bo­te und spricht für die hohe Moti­va­ti­on der Saar­län­de­rin­nen und Saarländer“.

In Schu­lun­gen zu unter­schied­li­chen The­men, wie „Ein­kau­fen im Inter­net“, „(Fach-) Ärz­te online suchen“ oder „Amts­gän­ge vir­tu­ell ver­ein­fa­chen“ erken­nen die Teil­neh­men­den den per­sön­li­chen Nut­zen, den das Inter­net jedem Ein­zel­nen bie­tet, und sie erler­nen prak­ti­sche Fer­tig­kei­ten im Umgang mit der Technik.

Auch wenn ich Com­pu­ter und Inter­net nicht mehr für den Beruf brau­che, so möch­te ich doch am Fort­schritt teil­ha­ben und mich mit der moder­nen Tech­nik ver­traut machen. Dabei hel­fen die leicht ver­ständ­li­chen Erklä­run­gen der bei­den Kurs­lei­ter, die gedul­dig bei Schwie­rig­kei­ten immer wie­der wei­ter­hel­fen. Ich bin sehr froh, dass es die Kur­se gibt – und das auch noch kos­ten­los“, freut sich Chris­tel Pit­zi­us wäh­rend der Ehrung.

Onliner­land Saar“ wur­de 2005 vom Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e. V. und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land ins Leben geru­fen. Ziel der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten Kam­pa­gne ist es, die Onliner­quo­te im Saar­land zu stei­gern und Inter­net­neu­lin­gen mit­tels ver­schie­de­ner Kur­se einen siche­ren Umgang mit dem Inter­net zu vermitteln.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Kam­pa­gne sind unter www.onlinerland-saar.de abzu­ru­fen bzw. tele­fo­nisch unter der Num­mer 0681 /3 89 88 10 zu erhalten.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Mit Social Media am Puls der Zeit! — Landesmedienanstalt Saarland (LMS) startet mit neuem Seminarprogramm ins zweite Halbjahr

Saar­brü­cken, 27. Juni 2013: Pos­ten, liken, twit­tern, blog­gen? Mit der Nut­zung von Social Media-Anwendungen wie Face­book, Twit­ter, You­Tube & Co. hat sich nicht nur unser Voka­bu­lar erwei­tert, son­dern auch die Art und Wei­se, wie wir kom­mu­ni­zie­ren, verändert.

Das Medi­en­Kom­pe­tenz­Zen­trum (MKZ) der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land setzt mit sei­nem Semi­nar­pro­gramm 2/2013 den Schwer­punkt für das zwei­te Halb­jahr auf das The­ma Social Media. In Vor­trä­gen, Work­shops und Fach­ta­gun­gen haben die unter­schied­lichs­ten Ziel­grup­pen von Juli bis Dezem­ber  Gele­gen­heit, sich mit dem The­ma zu befas­sen, Fra­gen zu stel­len und zu dis­ku­tie­ren. Auf dem Pro­gramm ste­hen Ver­an­stal­tun­gen wie „Crash­kurs Social Media“, „Der Ein­stieg in Sozia­le Netz­wer­ke“, „Mein eige­ner You­Tube Chan­nel“, „Mobil und sicher?! Sicher­heits­be­ra­tung für Smart­pho­nes und Tablets“, „Apps neu ent­de­cken“, „Web 2.0 für die Aus­bil­dungs­su­che nut­zen“ oder „Facebook-Strategien für Unter­neh­men und Vereine“.

Das MKZ-Programm bie­tet im zwei­ten Halb­jahr auch wei­ter­hin bewähr­te und belieb­te Semi­nar­an­ge­bo­te wie die „Digi­ta­le Bild­be­ar­bei­tung“, den „Internet-Senioren-Treff“, einen „Video-Grundkurs“ sowie Pra­xis­se­mi­na­re für medi­en­päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te an. Zu den Höhe­punk­ten des kom­men­den Halb­jah­res gehö­ren die Fach­ta­gung „Mäd­chen­bil­der in den Medi­en“ sowie der 1. Saar­län­di­sche Medi­en­tag, den die LMS gemein­sam mit der AG Medi­en­kom­pe­tenz veranstaltet.

Wäh­rend der Feri­en­zei­ten bie­ten wir auch Kin­dern und Jugend­li­chen wie­der ver­stärkt die Mög­lich­keit, ihr Wis­sen in Sachen Medi­en – und natür­lich auch zum Schwer­punkt­the­ma Social Media – zu erweitern.

NEU ist die auf­ge­frisch­te Struk­tur des Semi­nar­pro­gramms. Die Kur­se sind sofort in vier neu ange­ord­ne­ten Kate­go­rien zu fin­den: „Inter­net & Mul­ti­me­dia“, „Bild & Ton“, „Auf Abruf“ und „Schu­len“.

Das MKZ-Programm kann kos­ten­los bei der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land unter 0681 / 38988–12 oder per E‑Mail an mkz@LMSaar.de ange­for­dert wer­den. Natür­lich kön­nen die Semi­na­re auch online unter www.mkz.LMSaar.de abge­ru­fen wer­den. Eine Online-Anmeldung ist dort eben­falls möglich.

Besu­chen Sie uns auch auf Face­book (/mkz.LMSaar), You­Tube (/LMSaar) oder Twit­ter (/mkzLMSaar) und infor­mie­ren Sie sich dort über aktu­el­le Pro­jek­te und Neuigkeiten! 

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Mit Energie ins Internet — Energie SaarLorLux unterstützt Onlinerland Saar bei Internetkursen

Saar­brü­cken, 21.05.2013: Die Ener­gie Saar­Lor­Lux AG ver­län­gert ihre Koope­ra­ti­on mit dem Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e. V. und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land für die Kam­pa­gne „Onliner­land Saar“. Seit sechs Jah­ren unter­stützt das Unter­neh­men die Kam­pa­gne und über­nahm seit­her die Kos­ten für 33 Kur­se. Wei­te­re 13 Kur­se fol­gen im Jahr 2013.

Das Inter­net wird als Infor­ma­ti­ons­me­di­um in unse­rer schnell­le­bi­gen Zeit immer wich­ti­ger. Für alle, die nicht mit die­ser Tech­nik auf­ge­wach­sen sind, stellt die Hand­ha­bung auch unter dem Gesichts­punkt der Daten­si­cher­heit eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung dar. „Trans­pa­renz und Klar­heit bei der Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung gehö­ren zu den zen­tra­len Wer­ten unse­res Unter­neh­mens“, begrün­det Dr. Jochen Star­ke, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Ener­gie Saar­Lor­Lux das Enga­ge­ment. „Mit unse­rer Initia­ti­ve wol­len wir errei­chen, dass auch die älte­re Genera­ti­on einen siche­ren Umgang mit dem Inter­net erlernt und damit  Zugriff auf aktu­el­le Infor­ma­ti­on und Dienst­leis­tun­gen hat.“

Mit der Hil­fe enga­gier­ter Part­ner wie Ener­gie Saar­Lor­Lux gelingt es uns, immer mehr „Non­liner“ ans Inter­net her­an­zu­füh­ren. Im Jahr 2013 konn­ten wir mit dem 2.013ten. Kurs ein ganz beson­ders Jubi­lä­um fei­ern“, Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und Vor­sit­zen­der des Medi­en­Netz­werks Saar­Lor­Lux „Laut der neu­en Stu­die D21 Digital-Index hat das Saar­land über­durch­schnitt­li­che Zuwachs­ra­ten bei der Inter­net­nut­zung erzielt, ins­be­son­de­re bei der Grup­pe der 60- bis 69-Jährigen. Ein Erfolg, zu dem Onliner­land Saar sicher­lich einen Bei­trag leis­ten konnte.“

Im Rah­men der Koope­ra­ti­on mit Ener­gie Saar­Lor­Lux wer­den die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer von zwei gemein­sa­men Ver­an­stal­tungs­rei­hen fit für die Daten­au­to­bahn gemacht. Nach einer Ein­füh­rung in die Grund­la­gen der Inter­net­nut­zung ste­hen Ein­kau­fen, Rei­sen buchen oder Sicher­heit im Inter­net auf dem Pro­gramm. Beim heu­ti­gen Start­schuss der ers­ten Rei­he beka­men alle Teil­neh­men­den — ange­lehnt an das Mot­to „Mit Ener­gie ins Inter­net“ — ein Ener­gie­pa­ket, damit sie das umfang­rei­che Pro­gramm kon­zen­triert und vol­ler Elan durch­hal­ten können.

Ziel der Kam­pa­gne „Onliner­land Saar“ ist es, die Inter­net­kom­pe­ten­zen der saar­län­di­schen Bevöl­ke­rung nach­hal­tig zu för­dern, indem vor allem die älte­ren Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger die fach­ge­rech­te Nut­zung des Inter­nets in spe­zi­el­len Kur­sen erlernen.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Ange­bot der Kam­pa­gne gibt es unter Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e. V. (MNS), Nell-Breuning-Allee 6, 66115 Saar­brü­cken, Tele­fon: 0681 / 3 89 88 10.

Kon­takt für Presseanfragen:

Ste­fan Eich­acker                                                            Vio­la Betz

Pro­ku­rist und Bereichs­lei­ter                                             Pres­se­spre­che­rin und

Mar­ke­ting und Kom­mu­ni­ka­ti­on                                        Lei­te­rin des Büros des Direktors

Ener­gie Saar­Lor­Lux                                                        Lan­des­me­di­en­an­stalt Saarland

LMS unterstützt Land bei der Glücksspielaufsicht — Innenministerin Monika Bachmann und LMS-Direktor Gerd Bauer
unterzeichnen Verwaltungsvereinbarung

Saar­brü­cken, 26. Juni 2013: Mit der Unter­zeich­nung einer Verwaltungs­vereinbarung ist die Koope­ra­ti­on zwi­schen dem saar­län­di­schen Minis­te­ri­um für Inne­res und Sport und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) im Bereich der Glücks­spiel­auf­sicht jetzt auch offi­zi­ell besiegelt.

Seit 2008 ist die LMS im Saar­land für die Glücks­spiel­auf­sicht im Inter­net zustän­dig. Sie unter­stützt damit das saar­län­di­sche Innen­mi­nis­te­ri­um beim Kampf gegen die Glücks­spiel­sucht und ille­ga­le Glücks­spiel­an­ge­bo­te. Ins­be­son­de­re dem Jugend- und Spie­ler­schutz kommt hier­bei eine her­vor­ge­ho­be­ne Bedeu­tung zu.

Kon­kret hat die LMS die Auf­ga­be, das Ver­an­stal­ten und Ver­mit­teln öffent­li­cher Glücks­spie­le im Inter­net sowie Wer­bung für uner­laub­tes öffent­li­ches Glücks­spiel im pri­va­ten Rund­funk und in Tele­me­di­en zu unter­sa­gen, soweit hier­für nicht das Glücks­spiel­kol­le­gi­um der Län­der zustän­dig ist. Für den öffentlich-rechtlichen Rund­funk wer­den die­se Auf­ga­ben vom jewei­li­gen Inten­dan­ten wahrgenommen.

Minis­te­rin Bach­mann, deren Minis­te­ri­um die zustän­di­ge Stel­le für das Glücks­spielwesen im Saar­land ist, greift ger­ne auf die Kom­pe­tenz der LMS an der Schnitt­stel­le zwi­schen Rundfunk‑, Tele­me­di­en und Glücks­spiel­auf­sicht zurück:

Für die effek­ti­ve Bekämp­fung ille­ga­len Glücks­spiels ins­be­son­de­re im Inter­net wur­de im Saar­land die beson­de­re Medi­en­kom­pe­tenz der LMS nutz­bar gemacht. Zustän­dig­keits­pro­ble­me in den Über­schnei­dungs­be­rei­chen zwi­schen Medi­en­recht und Glücks­spiel­recht zwi­schen Glücksspielaufsichts- und Medi­en­auf­sichts­ein­rich­tun­gen – wie sie teil­wei­se in ande­ren Bun­des­län­dern bestehen – wur­den durch die Kom­pe­tenz­zu­sam­men­füh­rung bei der LMS von vorn­her­ein ver­mie­den. Zudem bestehen nicht unbe­trächt­li­che Synergie-Effekte, weil die Lan­des­me­di­en­an­stalt in die­sem Grenz­be­reich als Glücks­spiel­auf­sichts­be­hör­de weit­ge­hend die­sel­ben Kon­troll­tä­tig­kei­ten wahr­zu­neh­men hat, die ihr auch als Medi­en­auf­sicht obliegen.“

Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land nimmt im Krei­se der Medi­en­an­stal­ten eine Vor­rei­ter­rol­le bei der Glücks­spiel­auf­sicht ein. „Die LMS ist die ers­te und bis­her noch ein­zi­ge Medi­en­an­stalt, die für die Glücks­spiel­auf­sicht im Inter­net zustän­dig ist“, so Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der LMS. „Ich freue mich, dass die Koope­ra­ti­on mit dem Innen­mi­nis­te­ri­um durch die Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung ent­spre­chend dem Wil­len des saar­län­di­schen Gesetz­ge­bers nun zustan­de gekom­men ist und wir eine gewis­se Pla­nungs­si­cher­heit haben“.

Die Glücks­spiel­auf­sicht gehört zu den Kern­kom­pe­ten­zen der LMS im Ver­bund der Medi­en­an­stal­ten. Im Rah­men der bun­des­wei­ten Zusam­men­ar­beit in der Kom­mis­si­on für Jugend­me­di­en­schutz (KJM) betreut sie die­ses The­ma federführend.

Kon­takt für Presseanfragen:

 

Ina Thie­sen

Spre­che­rin des Minis­te­ri­ums für Inne­res und Sport /

Lei­te­rin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0681 501‑2102, Fax 0681 501‑2234

E‑Mail: i.thiesen@innen.saarland.de

 

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin /

Lei­te­rin des Büros des Direk­tors der LMS

Tel. 0681 38988–11, Fax 0681 38988–20

E‑Mail: betz@LMSaar.de

LMS weist auf Grenzen der Parteienwerbung im Programm von Radio- und Fernsehsendern hin

Saar­brü­cken, 21. Juni 2013: Im Vor­feld von Wah­len müs­sen Radio- und Fern­seh­sen­der, die ihr Pro­gramm bun­des­weit aus­strah­len, Tei­le ihrer Sen­de­zei­ten Par­tei­en oder Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen für deren Wahl­wer­bung zur Ver­fü­gung stel­len. Lan­des­wei­te Pro­gram­me im Saar­land sind hier­zu nicht ver­pflich­tet. Räu­men sie aller­dings frei­wil­lig Wahl­sen­de­zei­ten ein, gel­ten die glei­chen, am Ziel der Chan­cen­gleich­heit aus­ge­rich­te­ten Rege­lun­gen wie für bun­des­wei­te Rundfunkveranstalter.

Par­tei­en­wer­bung im Sin­ne der Plat­zie­rung von The­men im redak­tio­nel­len Pro­gramm von Fernseh- und Radio­sen­dern ist gene­rell unzu­läs­sig, unab­hän­gig davon, ob eine Par­tei oder ande­re Per­so­nen ein The­ma plat­zie­ren möch­ten. Laut § 10 Abs. 1 RStV haben Bericht­erstat­tung und Infor­ma­ti­ons­sen­dun­gen den aner­kann­ten jour­na­lis­ti­schen Grund­sät­zen zu ent­spre­chen. Sie müs­sen unab­hän­gig und sach­lich sein. Es ist nicht zuläs­sig, in einer redak­tio­nel­len Sen­dung ledig­lich die Posi­ti­on einer ein­zel­nen Par­tei darzustellen.

Der Rund­funk­staats­ver­trag sowie recht­li­che Hin­wei­se der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten zu den Wahl­sen­de­zei­ten für poli­ti­sche Par­tei­en im bun­des­weit ver­brei­te­ten pri­va­ten Rund­funk vom 19. März 2013 sind bei der Lan­des­me­di­en­an­stalt erhält­lich. Die­se Hin­wei­se gel­ten für Ver­an­stal­ter lan­des­weit ver­brei­te­ter pri­va­ter Rund­funk­pro­gram­me entsprechend.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Mit Energie ins Internet — Energie SaarLorLux unterstützt Onlinerland Saar bei Internetkursen

Saar­brü­cken, 21.05.2013: Die Ener­gie Saar­Lor­Lux AG ver­län­gert ihre Koope­ra­ti­on mit dem Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e. V. und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land für die Kam­pa­gne „Onliner­land Saar“. Seit sechs Jah­ren unter­stützt das Unter­neh­men die Kam­pa­gne und über­nahm seit­her die Kos­ten für 33 Kur­se. Wei­te­re 13 Kur­se fol­gen im Jahr 2013.

Das Inter­net wird als Infor­ma­ti­ons­me­di­um in unse­rer schnell­le­bi­gen Zeit immer wich­ti­ger. Für alle, die nicht mit die­ser Tech­nik auf­ge­wach­sen sind, stellt die Hand­ha­bung auch unter dem Gesichts­punkt der Daten­si­cher­heit eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung dar. „Trans­pa­renz und Klar­heit bei der Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung gehö­ren zu den zen­tra­len Wer­ten unse­res Unter­neh­mens“, begrün­det Dr. Jochen Star­ke, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Ener­gie Saar­Lor­Lux das Enga­ge­ment. „Mit unse­rer Initia­ti­ve wol­len wir errei­chen, dass auch die älte­re Genera­ti­on einen siche­ren Umgang mit dem Inter­net erlernt und damit  Zugriff auf aktu­el­le Infor­ma­ti­on und Dienst­leis­tun­gen hat.“

Mit der Hil­fe enga­gier­ter Part­ner wie Ener­gie Saar­Lor­Lux gelingt es uns, immer mehr „Non­liner“ ans Inter­net her­an­zu­füh­ren. Im Jahr 2013 konn­ten wir mit dem 2.013ten. Kurs ein ganz beson­ders Jubi­lä­um fei­ern“, Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und Vor­sit­zen­der des Medi­en­Netz­werks Saar­Lor­Lux „Laut der neu­en Stu­die D21 Digital-Index hat das Saar­land über­durch­schnitt­li­che Zuwachs­ra­ten bei der Inter­net­nut­zung erzielt, ins­be­son­de­re bei der Grup­pe der 60- bis 69-Jährigen. Ein Erfolg, zu dem Onliner­land Saar sicher­lich einen Bei­trag leis­ten konnte.“

Im Rah­men der Koope­ra­ti­on mit Ener­gie Saar­Lor­Lux wer­den die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer von zwei gemein­sa­men Ver­an­stal­tungs­rei­hen fit für die Daten­au­to­bahn gemacht. Nach einer Ein­füh­rung in die Grund­la­gen der Inter­net­nut­zung ste­hen Ein­kau­fen, Rei­sen buchen oder Sicher­heit im Inter­net auf dem Pro­gramm. Beim heu­ti­gen Start­schuss der ers­ten Rei­he beka­men alle Teil­neh­men­den — ange­lehnt an das Mot­to „Mit Ener­gie ins Inter­net“ — ein Ener­gie­pa­ket, damit sie das umfang­rei­che Pro­gramm kon­zen­triert und vol­ler Elan durch­hal­ten können.

Ziel der Kam­pa­gne „Onliner­land Saar“ ist es, die Inter­net­kom­pe­ten­zen der saar­län­di­schen Bevöl­ke­rung nach­hal­tig zu för­dern, indem vor allem die älte­ren Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger die fach­ge­rech­te Nut­zung des Inter­nets in spe­zi­el­len Kur­sen erlernen.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Ange­bot der Kam­pa­gne gibt es unter Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e. V. (MNS), Nell-Breuning-Allee 6, 66115 Saar­brü­cken, Tele­fon: 0681 / 3 89 88 10.

Kon­takt für Presseanfragen:

Ste­fan Eich­acker                                                            Vio­la Betz

Pro­ku­rist und Bereichs­lei­ter                                             Pres­se­spre­che­rin und

Mar­ke­ting und Kom­mu­ni­ka­ti­on                                        Lei­te­rin des Büros des Direktors

Ener­gie Saar­Lor­Lux                                                        Lan­des­me­di­en­an­stalt Saarland

 Tatort Internet — Fachtagung für Juristen in der LMS

Saar­brü­cken, 3. Mai 2013: Wer beauf­sich­tigt Internet-Angebote im Saar­land? Wofür ist ein Anbie­ter von Tele­me­di­en, wofür ein Service-Provider ver­ant­wort­lich? Und wann begeht ein Anbie­ter von Tele­me­di­en eine Ord­nungs­wid­rig­keit, wann eine Straftat?

Die­se und ande­re Fra­gen wur­den heu­te bei einer Fach­ta­gung für Juris­ten dis­ku­tiert, zu der die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) Straf­rich­te­rin­nen und Straf­rich­ter sowie Staats­an­wäl­tin­nen und Staat­an­wäl­te ein­ge­la­den hat.

In der juris­ti­schen Pra­xis spie­len Fäl­le mit Bezug zum Inter­net zuneh­mend eine grö­ße­re Rol­le. Ins­be­son­de­re auch ein wirk­sa­mer Jugend­me­di­en­schutz setzt ein nach­hal­ti­ges Zusam­men­wir­ken von Medi­en­auf­sicht und Straf­ver­fol­gung vor­aus. Dem dien­te unse­re heu­ti­ge Tagung“, erläu­ter­te Dr. Jörg Ukrow, stell­ver­tre­ten­der Direk­tor der LMS.

Ukrow stell­te in der Ver­an­stal­tung u. a. die Zustän­dig­kei­ten der LMS im Bereich der Tele­me­di­en­auf­sicht dar und erläu­ter­te, wie genau Prüf­ver­fah­ren zu Tele­me­di­en bei der Kom­mis­si­on für Jugend­me­di­en­schutz ablau­fen. Die LMS ist ab Sep­tem­ber die­ses Jah­res für ganz Deutsch­land fach­lich feder­füh­rend für Fra­gen des Jugend­me­di­en­schut­zes bei Glücksspielangeboten.

Nach einer kur­zen Ein­füh­rung in die Arbeit des Unab­hän­gi­gen Daten­schutz­zen­trum Saar­land durch die Lan­des­be­auf­trag­te für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit, Frau Judith Thie­ser, erläu­ter­te deren Mit­ar­bei­ter Mathi­as Gisch, wie das Inter­net aus tech­ni­scher Sicht funk­tio­niert und wel­che Grund­satz­fra­gen zum Daten­schutz zu beach­ten sind.

Beim Vor­trag von Mark Bootz von jugendschutz.net stan­den Alters­ve­ri­fi­ka­ti­ons­sys­te­me und Jugend­schutz­fil­ter fürs Inter­net im Vor­der­grund. Er erläu­ter­te, wie die­se funk­tio­nie­ren, aber auch wo die Gren­zen der­ar­ti­ger Sys­te­me liegen.

Mit unse­rer heu­ti­gen Tagung wol­len wir den Ein­stieg in eine noch enge­re Zusam­men­ar­beit zwi­schen LMS und Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den schaf­fen. Je bes­ser Auf­sicht ver­netzt ist, um so mehr gelingt Abschre­ckung vor Jugend­schutz­ver­stö­ßen im Netz“, beton­te Dr. Ukrow abschließend.

Zum Hin­ter­grund:

Neben der Auf­sicht über den pri­va­ten Rund­funk im Saar­land ist die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land laut Jugendmedienschutz-Staatsvertrag auch für die Auf­sicht von Tele­me­di­en im Saar­land zustän­dig. Um die­se Auf­ga­ben zu erfül­len, arbei­tet sie u. a. mit der Kom­mis­si­on für Jugend­me­di­en­schutz (KJM), jugendschutz.net sowie mit der Lan­des­be­auf­trag­ten für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit des Saar­lan­des zusammen.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Überdurchschnittliches Onliner-Wachstum im Saarland

Stu­die der Initia­ti­ve D21 zum Digital-Index vorgestellt

Saar­brü­cken, 22. April 2013: Laut der Stu­die D21 — Digi­tal — Index 2013* zeich­net sich das Saar­land durch über­durch­schnitt­li­che Wachs­tums­ra­ten bei der Inter­net­nut­zung sowie bei der Breit­band­nut­zung aus. So stieg die Onliner­ra­te um 2,9 Pro­zent­punk­te (bun­des­weit: 0,9 Pro­zent­punk­te) auf 70,3 Pro­zent und somit das Saar­land vom 15. auf den 14. Platz im Bun­des­län­der­ran­king. Bei der Breit­band­nut­zung ver­zeich­ne­te es ein Wachs­tum von 3,5 Pro­zent­punk­ten (bun­des­weit 1,2 Pro­zent­punk­te) auf 57,5 Pro­zent und erreich­te Platz 10 im Bun­des­län­der­ver­gleich (Vor­jahr: Platz 13).

Zwar liegt das Saar­land bei der Onliner­ra­te und der Breit­band­nut­zung wei­ter­hin noch unter dem Bun­des­durch­schnitt von 76,5 Pro­zent (Onliner) bzw. 58,3 Pro­zent (Breit­band), was auf­grund des schwie­ri­gen demo­gra­fi­schen Umfelds zu erwar­ten war, doch zei­gen uns die Zah­len, dass wir auf dem rich­ti­gen Weg sind. Mit unse­rer Kam­pa­gne Onliner­land Saar wer­den wir auch künf­tig alles dar­an set­zen, durch ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche Anspra­che unse­ren Bei­trag dabei zu leis­ten, das Saar­land zum Onliner­land zu machen“, so Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) und Initia­tor der Kam­pa­gne Onliner­land Saar.

Anders als in den Vor­jah­ren, in denen im Rah­men des soge­nann­ten (N)ONLINER Atlas ledig­lich Zah­len zu Onliner­quo­te und Breit­band­nut­zung gemes­sen wur­den, wer­den bei der Stu­die D21 — Digi­tal — Index weit mehr Daten zur digi­ta­len Gesell­schaft erho­ben und dar­aus ein Digital-Index ermit­telt, der den Digi­ta­li­sie­rungs­grad in Deutsch­land sowie in den ein­zel­nen Bun­des­län­dern abbil­det und den Stand der Regio­nen bes­ser ver­gleich­bar macht. Der Digital-Index fußt hier­bei auf vier Säu­len  — digi­ta­ler Zugang, digi­ta­le Viel­falt, digi­ta­le Kom­pe­tenz und digi­ta­le Offen­heit – und misst nicht nur, wie vie­le Haus­hal­te online sind, son­dern z.B. auch, über wel­che Hard­ware­aus­stat­tung sie ver­fü­gen, wie kom­pe­tent die Bür­ger im Umgang mit Medi­en im all­ge­mei­nen sind, wie viel­fäl­tig die Anwen­dun­gen der Befrag­ten im Bereich Computer- und Inter­net­nut­zung sind, wie vie­le Stun­den sie am PC ver­brin­gen, wie offen sie gegen­über digi­ta­len Ängs­ten sind und wel­che Ängs­te und Erwar­tun­gen sie in der digi­ta­len Welt haben. Das Saar­land erreicht bei einem Digital-Index von 48,0 (bun­des­weit: 51,2) Platz 10 im Bundesländervergleich.

 

Medi­en­Netz­werk

Saar­Lor­Lux e.V.

 

Vor­sit­zen­der

Dr. Gerd Bauer

 

Medi­en­zen­trum

Nell-Breuning-Allee 6

66115 Saar­brü­cken

 

Fon +49 (0) 681 3 89 88–10

Fax +49 (0) 681 3 89 88–20

 

info@onlinerland-saar.de

www.onlinerland-saar.de

Dar­über hin­aus wur­den sechs ver­schie­de­ne Nut­zer­ty­pen bestimmt (außen­ste­hen­der Skep­ti­ker, häus­li­cher Gele­gen­heits­nut­zer, vor­sich­ti­ger Prag­ma­ti­ker, reflek­tier­ter Pro­fi, pas­sio­nier­ter Onliner, smar­ter Mobi­list) sowie Grün­de ermit­telt, war­um Off­liner bzw. Nut­zungs­pla­ner das Inter­net (bis­lang) nicht nutzen.

Für Karin Bickel­mann, Lei­te­rin des Medi­en­Kom­pe­tenz­Zen­trums der LMS und Pro­jekt­lei­te­rin von Onliner­land Saar, bie­ten die Zah­len wich­ti­ge Hin­wei­se für ihre Arbeit im Rah­men der Kam­pa­gne: „Die Stu­die zeigt, dass die Saar­län­der den digi­ta­len Medi­en durch­aus auf­ge­schlos­sen sind und im Ver­gleich zum Bun­des­durch­schnitt sogar über eine über­durch­schnitt­li­che Medi­en­kom­pe­tenz ver­fü­gen. Was sie den­noch von der Inter­net­nut­zung abhält, sind ins­be­son­de­re Beden­ken hin­sicht­lich der Daten­si­cher­heit sowie Infor­ma­ti­ons­de­fi­zi­te bei Computer‑, Internet- und Tech­nik­the­men. Und genau hier wol­len wir ansetzen“!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die wich­tigs­ten Ergeb­nis­se im Überblick

 

 

  Saar­land Bun­des­weit
Digi­tal Index 48,0 (Platz 10) 51,2
Onliner­quo­te 70,3 Pro­zent (Platz 14) 76,5 Pro­zent
Zuwachs Onliner­quo­te 2,9 Pro­zent­punk­te 0,9 Pro­zent­punk­te
Breit­band­nut­zung 57, 5 Pro­zent (Platz 10) 58,3 Pro­zent
Zuwachs Breit­band­nut­zung 3,5 Pro­zent­punk­te 1,2 Pro­zent­punk­te
Nut­zer­ty­penAußen­ste­hen­der Skeptiker:

Häus­li­cher Gelegenheitsnutzer

Vor­sich­ti­ger Pragmatiker

Reflek­tier­ter Profi

Pas­sio­nier­ter Onliner

Smar­ter Mobilist

35,3 %

24,1 %

6,8 %

20,6 %

10,8 %

2,6 %

28,9 %

27,9 %

9,5 %

15,4 %

15,0 %

3,2 %

 

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Stu­die unter www.d21-digital-index.de.

 

Onliner­land Saar, ein Pro­jekt von Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e.V. und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, geför­dert durch die saar­län­di­sche Lan­des­re­gie­rung und die Euro­päi­sche Uni­on, führt bei der Inter­net­nut­zung benach­tei­lig­te Per­so­nen­grup­pen in ziel­grup­pen­ge­rech­ten kos­ten­lo­sen Kur­sen an das Inter­net heran.

 

Ansprech­part­ner

 

*D21 — Digi­tal — Index – Auf dem Weg in ein digi­ta­les Deutsch­land?, eine Stu­die der Initia­ti­ve D21, durch­ge­führt von TNS Infra­test, 2013

Spione im Dienst der Sicherheit – Sicherheit im Internet: Eine Illusion?“ — Wie eine Teekanne zur „Tatwaffe“ werden kann

Saar­brü­cken, 18. März 2013: Wie spie­geln­de Tee­kan­nen und ande­re All­tags­ge­gen­stän­de zum Fall­strick beim Schutz per­sön­li­cher Daten im Inter­net wer­den kön­nen, erläu­ter­te Micha­el Backes, Pro­fes­sor für Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit und Kryp­to­gra­phie der Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, in sei­nem Vor­trag „Der glä­ser­ne Mensch – Pri­vat­sphä­re und Daten­schutz in einer voll­stän­dig ver­netz­ten Welt“, zu dem die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und die Arbeits­kam­mer des Saar­lan­des im Rah­men ihrer Akti­ons­ta­ge „Inter­net: mit Sicher­heit“ ein­ge­la­den hat­ten. Für ein ver­ant­wor­tungs­vol­les Daten­schutz­ma­nage­ment ist aus sei­ner Sicht die Ver­zah­nung von drei Kom­po­nen­ten erfor­der­lich: Auf­klä­rung der Nut­zer, juris­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen sowie tech­no­lo­gi­sche Lösun­gen. Eine die­ser Lösun­gen stellt die von Backes und sei­nen Mit­ar­bei­tern ent­wi­ckel­te soge­nann­te „App­guard“ dar, die Nut­zer von Android-Geräten dabei unter­stüt­zen soll, ihre per­sön­li­chen Daten vor uner­laub­tem Zugriff zu schüt­zen. Mehr als eine Mil­li­on Deut­sche nut­zen die­se Anwen­dung bereits.

Inter­net­si­cher­heit zu 100 Pro­zent wird es wohl auch in der nähe­ren Zukunft nicht geben“, stell­te Wil­helm Offer­manns von der Arbeits­kam­mer des Saar­lan­des klar. „Letzt­lich ist es hier genau­so wie beim Doping im Sport. Auch dort sind die­je­ni­gen, die Miss­brauch betrei­ben, den Auf­klä­rern immer einen Schritt vor­aus. Den­noch kann man das Risi­ko mini­mie­ren. Infor­ma­ti­on ist sehr wich­tig, Sen­si­bi­li­sie­rung der Nut­zer und die För­de­rung eigen­ver­ant­wort­li­chen Ver­hal­tens im Inter­net – genau das, was die Initia­ti­ve „Inter­net: mit Sicher­heit!“ von Arbeits­kam­mer und Lan­des­me­di­en­an­stalt den Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­dern seit Jah­ren bietet“.

Gera­de älte­re Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der, die das Medi­um gera­de erst ken­nen­ler­nen, sind schnell ver­un­si­chert, wenn unbe­kann­te Mel­dun­gen am PC erschei­nen und Schad­pro­gram­me oder Abzo­cker dro­hen. Die enor­me Bedeu­tung die­ser Ziel­grup­pe, vor allem vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels, wur­de längst erkannt. Andre­as Storm, Minis­ter für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Fami­lie, beton­te hier­zu in einem Gruß­wort: „Sicher­heit für Senio­ren im Inter­net ist ein wich­ti­ges Anlie­gen der Poli­tik, da Senio­ren eine ste­tig wach­sen­de Ziel­grup­pe für Betrü­ger dar­stel­len. Im Jahr 2030 wird fast jeder drit­te Ein­woh­ner im Saar­land über 65 Jah­re alt sein. Gleich­zei­tig nut­zen Senio­ren die neu­en Medi­en immer stär­ker und die Anzahl der sozia­len Netz­wer­ke für Senio­ren nimmt ste­tig zu. Wir dür­fen also nicht erst reagie­ren, wenn es zu spät ist, son­dern müs­sen mit prä­ven­ti­ven Maß­nah­men früh ansetzen.“

Eine die­ser Maß­nah­men ist die von der saar­län­di­schen Lan­des­re­gie­rung und der Euro­päi­schen Uni­on geför­der­te Kam­pa­gne „Onliner­land Saar“, die sich ins­be­son­de­re auch an Senio­rin­nen und Senio­ren rich­tet. „Die Lan­de­me­di­en­an­stalt hat einen kla­ren gesetz­li­chen Auf­trag zu erfül­len: Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der dabei zu unter­stüt­zen, an der Ent­wick­lung der digi­ta­len Gesell­schaft mit­zu­wir­ken und am sozia­len Leben auch im Inter­net und in neu­en sozia­len Netz­wer­ken teil­zu­ha­ben“, so Dr. Jörg Ukrow, Stell­ver­tre­ten­der Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land. „Hier­bei sind die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer ande­ren Gefah­ren aus­ge­setzt als im direk­ten, per­sön­li­chen Kon­takt. Abzo­cker und Daten­die­be bei­spiels­wei­se scheu­en kei­ne Mühen und gehen immer sub­ti­ler vor. Um dem einen Rie­gel vor­zu­schie­ben wol­len wir wei­ter­hin – auch gemein­sam mit der  Wis­sen­schaft – die Medi­en­kom­pe­tenz aller Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der fördern.“

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin und Lei­te­rin des Büros des Direktors

Medienrat weist UKW-Hörfunkfrequenzen zu:

  • 100,9 MHz Lebach an „Clas­sic Rock Radio“
  • 99,5 MHz Saar­lou­is an „bigFM Saarland“

Saar­brü­cken, 8. März 2013: Der Medi­en­rat der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) hat über die Zuwei­sung der UKW-Hörfunkfrequenzen 100,9 MHz Lebach und 99,5 MHz Saar­lou­is entschieden:

In gehei­mer Wahl haben die Mit­glie­der des Medi­en­ra­tes dafür gestimmt, die Fre­quenz 100,9 MHz Lebach der RADIO SALÜ Euro-Radio Saar GmbH für das Pro­gramm „Clas­sic Rock Radio“ zuzu­wei­sen. Bewor­ben hat­ten sich neben RADIO SALÜ die Klas­sik Radio GmbH & Co. KG für das Pro­gramm „Klas­sik Radio“ und die Sky­line Medi­en Saar­land GmbH für das Pro­gramm „bigFM — Saar­lands neu­es­ter Beat“.

Die Fre­quenz 99,5 MHz Saar­lou­is geht an die Sky­line Medi­en Saar­land GmbH für das Pro­gramm „bigFM — Saar­lands neu­es­ter Beat“. Auf die Fre­quenz hat­ten sich neben der Sky­line Medi­en GmbH die Funk­haus Saar GmbH mit dem Pro­gramm „Radio Saar­lou­is“ und die Klas­sik Radio GmbH & Co. KG für das Pro­gramm „Klas­sik Radio“ beworben.

Der Medi­en­rat der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land ist ein plu­ral besetz­tes Gre­mi­um, das sich aus 33 ehren­amt­li­chen Mit­glie­dern zusam­men­setzt. Zu den Auf­ga­ben des Medi­en­ra­tes gehört u. a. die Zuwei­sung von Übertragungs­kapazitäten nach den im Saar­län­di­schen Medi­en­ge­setz fest­ge­leg­ten Auswahlkriterien.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Nie mehr offline?! — Fachtagung von LMS, AHS und HTW stößt auf große Resonanz

Saar­brü­cken, 22. Febru­ar 2013: Bereits 47% der 12- bis 19-Jährigen besit­zen laut der JIM-Studie 2012* ein Smart­pho­ne, Ten­denz stei­gend. Das fort­wäh­ren­de Online-Sein wird damit zum Teil des täg­li­chen Lebens.

Die hohe All­tags­re­le­vanz von Medi­en im Leben von Jugend­li­chen wur­de auch bei der heu­ti­gen Fach­ta­gung „Off­line geh ich nir­gend­wo hin! Rol­le, Funk­ti­on und Wir­kung von Medi­en bei Jugend­li­chen. Medi­en­er­zie­he­ri­sche Hand­lungs­stra­te­gien im Digi­ta­len Zeit­al­ter“ deut­lich, die gemein­sam von der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS), der Arbeits­ge­mein­schaft für erzie­he­ri­sche Hil­fen im Saar­land (AHS) und der Hoch­schu­le für Tech­nik und Wirt­schaft (HTW) in Saar­brü­cken durch­ge­führt wur­de. Die Fach­ta­gung rich­te­te sich an päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te aus dem heim­erzie­he­ri­schen Bereich sowie Erzie­her, Lehr­kräf­te und Sozialpädagogen.

Im Rah­men des Eröff­nungs­vor­trags infor­mier­te Prof. Dr. Franz Josef Röll von der Hoch­schu­le Darm­stadt über Mög­lich­kei­ten, die Neue Medi­en für krea­ti­ve Ent­fal­tung, selbst­ge­steu­er­te Lern­pro­zes­se und koope­ra­ti­ve Erleb­nis­se haben kön­nen. Er zeig­te auf, wie sich Kom­mu­ni­ka­ti­on und Ler­nen durch Medi­en ver­än­dern und wie sich Kin­der und Jugend­li­che durch den Erwerb von Medi­en­kom­pe­tenz wirk­sam vor bestehen­den Risi­ken schüt­zen können.

In vier the­men­be­zo­ge­nen Work­shops hat­ten die über 100 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer Gele­gen­heit, sich Ein­bli­cke in belieb­te TV-Programmformate, sozia­le Netz­wer­ke, Com­pu­ter­spie­le und Han­dy­an­wen­dun­gen zu ver­schaf­fen. In den Work­shops wur­den aktu­el­le Nut­zungs­ge­wohn­hei­ten und –moti­ve vor­ge­stellt und über Mög­lich­kei­ten dis­ku­tiert, Jugend­li­che beim Erler­nen eines kri­ti­schen und bewuss­ten Umgangs mit Medi­en sinn­voll zu begleiten.

LMS, AHS und HTW freu­ten sich über den regen Zuspruch, den die gemein­sa­me Fach­ta­gung gefun­den hat: „Die gro­ße Reso­nanz zeigt den immer noch gro­ßen Bedarf an Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten zum The­ma „Neue Medi­en“, dem wir ger­ne nach­kom­men. In einem von Medi­en durch­drun­ge­nen All­tag ist das The­ma Medi­en­kom­pe­tenz aktu­el­ler denn je und es ist wich­tig, päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten ent­spre­chen­de Hil­fe­stel­lun­gen anzu­bie­ten, Her­an­wach­sen­de beim Auf­wach­sen mit Medi­en zu beglei­ten und nach­hal­tig sowohl deren als auch ihre eige­ne Medi­en­kom­pe­tenz zu för­dern“, so die Veranstalter.

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

 

* JIM 2012. Jugend, Infor­ma­ti­on, (Multi-)Media. Basis­stu­die zum Medi­en­um­gang 12- bis 19-Jähriger in Deutsch­land. Medi­en­päd­ago­gi­scher For­schungs­ver­bund Süd­west (Hrsg.), Stutt­gart, 2012.

Safer Internet Day 2013 — Datenschutz im Fokus bei den saarlandweiten Aktionstagen

Saar­brü­cken, 05. Febru­ar 2013: Am heu­ti­gen inter­na­tio­na­len Safer Inter­net Day infor­mier­ten die Arbeits­kam­mer des Saar­lan­des, die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, der Land­kreis Merzig-Wadern und wei­te­re Part­ner einen gan­zen Tag lang dar­über, wie man sich vor Viren, Tro­ja­nern, Daten­klau und Daten­miss­brauch schützt. Am Akti­ons­tag „Inter­net: mit Sicher­heit!“ im Land­rats­amt Mer­zig klär­ten die Ver­an­stal­ter in Semi­na­ren und Work­shops über Gefah­ren im Inter­net auf und gaben prak­ti­sche Tipps, was zu tun ist, um wirk­lich „sicher“ zu sein.

Denn vie­le Inter­net­nut­ze­rin­nen und Inter­net­nut­zer unter­schät­zen die Gefah­ren im welt­wei­ten Netz nach wie vor oder wis­sen nicht, wel­che Schutz­maß­nah­men getrof­fen wer­den kön­nen und sol­len. Gera­de wenn es um die Ein­ga­be per­sön­li­cher Daten geht, sind vie­le ver­un­si­chert, ob die­se tat­säch­lich ver­trau­lich behan­delt und auf Wunsch von den Unter­neh­men auch wie­der gelöscht wer­den. Medi­en­po­li­ti­sche Dis­kusio­nen, z.B. zum Daten­schutz bei Face­book, zei­gen fast täg­lich, wie wich­tig hier die Auf­klä­rung ist. Da die­se Auf­klä­rung nicht früh genug begin­nen kann, ist das Modul „Sozia­le Netz­wer­ke für Grund- und wei­ter­füh­ren­de Schu­len“ ein Pro­gramm­punkt der saar­land­wei­ten Akti­ons­ta­ge. In den Grund­schu­len kommt dabei die Übungs­platt­form „Saar­kids“ zum Ein­satz, die kürz­lich im bun­des­wei­ten Wett­be­werb „Ideen für die Bil­dungs­re­pu­blik“ aus­ge­zeich­net wor­den ist.

Als Exper­te in Sachen Inter­net­kri­mi­na­li­tät gestal­tet das Lan­des­po­li­zei­prä­si­di­um auch in die­sem Jahr wie­der den äußerst nach­ge­frag­ten Vor­trag „Tat­mit­tel Inter­net“. Bei­spie­le aus der Pra­xis erläu­tern anschau­lich, wie Abzo­cker vor­ge­hen und wie man sich effek­tiv davor schützt.

Die nächs­ten Akti­ons­ta­ge „Inter­net: mit Sicher­heit!“ fin­den am 26. Febru­ar 2013 in Neun­kir­chen und am 19. März 2013 in Saar­brü­cken statt. Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm und den wei­te­ren Ter­mi­nen und Orten im Inter­net unter www.arbeitskammer.de und www.onlinerland-saar.de.

Kon­takt für Rückfragen:

Karin Bickel­mann

Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land – Pro­jekt­lei­te­rin „Onliner­land Saar“

Tel.: 0681 389 88 12

Fax: 0681 389 88 20

E‑Mail: mkz@lmsaar.de

Saarländische Schüler sicherer unterwegs in Facebook & Co. — Medienkompetenzprojekt „Saarkids“ ist ausgezeichnete „Bildungsidee“

Saar­brü­cken, 28. Janu­ar 2013: Das Medi­en­kom­pe­tenz­pro­jekt „Saar­kids“ der Landes­medienanstalt Saar­land und des Lan­des­in­sti­tuts für Päd­ago­gik und Medi­en wird heu­te als her­aus­ra­gen­de „Bil­dungs­idee“ im bun­des­wei­ten Wett­be­werb „Ideen für die Bildungs­republik“ ausgezeichnet.

Kern des Pro­jekts ist eine nicht-öffentliche Online-Übungsplattform. Unter Saarkids.de kön­nen Grund­schü­ler unter­stützt von geschul­ten Lehr­kräf­ten ers­te Geh­ver­su­che im Web 2.0 unter­neh­men. Die Kin­der erler­nen so den ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit den eige­nen Daten in sozia­len Netz­wer­ken und set­zen sich mit den Gefah­ren und Mög­lich­kei­ten des Mitmach-Internets aus­ein­an­der. Im aktu­el­len Schul­jahr nut­zen mehr als 100 Grund­schü­ler die Mög­lich­kei­ten von Saarkids.de.

Neben der direk­ten Arbeit mit den Kin­dern, sind es bei uns auch die Päd­ago­gen, die wir unter­stüt­zen. Wir schu­len gezielt Lehr­kräf­te in spe­zi­el­len Fort­bil­dun­gen und geben Tipps und Anre­gun­gen, wie sie ihre Schü­ler dabei unter­stüt­zen kön­nen, vor­han­de­ne Risi­ken in sozia­len Netz­wer­ken zu erken­nen und die rich­ti­gen Ver­hal­tens­wei­sen zu trai­nie­ren“, erläu­tern Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, und Bernd Schä­fer, Lei­ter des Lan­des­in­sti­tuts für Päd­ago­gik und Medi­en, das Erfolgs­re­zept. Susan­ne Mahler-Siebler, Reprä­sen­tan­tin der Initia­ti­ve „Deutsch­land – Land der Ideen“, lobt die Nach­hal­tig­keit des Ange­bots: „Die Schü­ler ent­wi­ckeln durch das Pro­jekt früh eine star­ke Medi­en­kom­pe­tenz. Die­se Fähig­keit ist in der heu­ti­gen Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft wich­tig, um ein selbst bestimm­tes Leben zu füh­ren. Wir freu­en uns, die­ses vor­bild­li­che Enga­ge­ment sicht­bar machen zu können.“

Über 1.100 Bil­dungs­pro­jek­te aus ganz Deutsch­land haben sich Anfang 2012 bei dem Wett­be­werb „Ideen für die Bil­dungs­re­pu­blik“ bewor­ben. Eine unab­hän­gi­ge Exper­ten­ju­ry wähl­te ins­ge­samt 52 Pro­jek­te aus, die sich in her­aus­ra­gen­der Wei­se für mehr Bil­dung von Kin­dern und Jugend­li­chen stark machen. Ziel des Wett­be­werbs ist es, die Vor­rei­ter einer gesell­schaft­li­chen Bewe­gung für mehr Bil­dung sicht­bar zu machen und Ande­re zum Nach­ma­chen zu ermutigen.

Die Initia­ti­ve „Deutsch­land – Land der Ideen“ hat den Wett­be­werb zusam­men mit dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung sowie der Voda­fone Stif­tung Deutsch­land im Janu­ar 2013 bereits zum drit­ten Mal aus­ge­ru­fen. Bis zum 24. März 2013 kön­nen sich unter www.bildungsideen.de wie­der Pro­jek­te und Initia­ti­ven bewer­ben, die Bildungs­gerechtigkeit für Kin­der und Jugend­li­che in vor­bild­li­cher und nach­hal­ti­ger Wei­se för­dern. Schirm­her­rin des Wett­be­werbs ist Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Annet­te Schavan.

 

Pres­se­kon­takt:

Lan­des­in­sti­tut für Pädagogik
und Medi­en­Mi­cha­el Gros

Beet­ho­ven­stra­ße 26
66125 Saarbrücken

Tel.: 06897 / 79 08 208

E‑Mail: mgros@lpm.uni-sb.de

www.lpm.uni-sb.de

Lan­des­me­di­en­an­stalt Saarland
Karin Bickelmann
Nell-Breuning-Allee 6
66115 Saarbrücken
Tel.: 0681/3898843
E- Mail: bickelmann@lmsaar.de
www.mkz.lmsaar.de/
Deutsch­land – Land der Ideen­An­dré Gröger

Kur­fürs­ten­damm 21

10719 Ber­lin

Tel.: 030 / 206 459 166

E‑Mail: groeger@land-der-ideen.de
www.land-der-ideen.de

Spot aufs Ohr“ — Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land star­tet Hörspot-Wettbewerb

Saar­brü­cken, 16. Janu­ar 2013: Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land rich­tet 2013 erst­mals den Hörspot-Wettbewerb „Spot aufs Ohr!“ zum The­ma Wer­bung für Kin­der und Jugend­li­che aus.

Saar­län­di­sche Schu­len, Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen und Nachmittags-betreuungen sowie alle Insti­tu­tio­nen, die mit Kin­dern und Jugend­li­chen arbei­ten, sind herz­lich ein­ge­la­den, einen Hör­spot zum The­ma Wer­bung zu pro­du­zie­ren: einen Wer­be­spot für die eige­ne Schu­le oder Grup­pe, Wer­bung für ein erfun­de­nes Pro­dukt, ein Wer­be­lied oder eine klei­ne Geschich­te zum The­ma Wer­bung – der Fan­ta­sie sind kei­ne Gren­zen gesetzt.

Für Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen, die mit ihren Klas­sen bzw. Grup­pen ger­ne am Wett­be­werb teil­neh­men möch­ten und noch Unter­stüt­zung bei der Umset­zung brau­chen, bie­tet die LMS am 28. Febru­ar 2013 von 9 bis 15 Uhr die Fort­bil­dung „Spot aufs Ohr! Der Work­shop zum Wett­be­werb“ an. Teil­nah­me­ge­bühr: 20 €.

Ein­sen­de­schluss für die Hör­spots ist der 17. Juni 2013. Die ori­gi­nells­ten Bei­trä­ge wer­den im Rah­men einer Preis­ver­lei­hung am 03. Juli 2013 prämiert.

Anläss­lich des Frank­reich­jahrs 2013 zum 50-jährigen Jubi­lä­um des Elysée-Vertrages ver­gibt die LMS einen Son­der­preis für deutsch-französische Hör­spots, die sich mit dem The­ma Wer­bung aus­ein­an­der setzen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Wett­be­werb, zur Technik-Ausleihe sowie Anmel­de­for­mu­la­re und Teil­nah­me­be­din­gun­gen kön­nen bei der LMS tele­fo­nisch unter 0681 / 3 89 88–12 ange­for­dert oder online unter www.mkz.LMSaar.de abge­ru­fen werden.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Medienfit 2013: Weiterbilden bei der LMS — Neues Seminarprogramm des MedienKompetenzZentrums veröffentlicht

Saar­brü­cken, 08. Janu­ar 2013: Mit 83 Semi­nar­an­ge­bo­ten, ins­ge­samt 112 Ter­mi­nen und 38 Dozen­ten star­tet das Medi­en­Kom­pe­tenz­Zen­trum der LMS mit sei­nem Semi­nar­pro­gramm I/2013 ins neue Jahr.

Semi­na­re, Work­shops, Tagun­gen und Fach­vor­trä­ge bie­ten den ver­schie­dens­ten Ziel­grup­pen die Mög­lich­keit, sich neue The­men­be­rei­che zu erschlie­ßen oder ihre Kennt­nis­se auf­zu­fri­schen. Die Kom­bi­na­ti­on aus bewähr­ten Semi­nar­kon­zep­ten sowie inno­va­ti­ven Fort­bil­dungs­an­ge­bo­ten zu aktu­el­len Medi­en­the­men sind Mar­ken­zei­chen des neu­en Programms.

Inter­es­sier­te fin­den neben Vor­trags­ver­an­stal­tun­gen wie „Die Sam­mel­ma­schi­ne: Was macht Face­book mit mei­nen Daten?“ auch Ein­stiegs­se­mi­na­re und Auf­bau­kur­se zum The­ma Bild­be­ar­bei­tung oder Inter­net. Wer sich beruf­lich wei­ter­bil­den möch­te, hat dazu Gele­gen­heit in Semi­na­ren wie „Ein­füh­rung in Website-Gestaltung“, „Frei­es Mode­rie­ren (ON-/OFF-Air)“ oder „Eine Geschich­te – Vie­le Kanä­le: Cross­me­di­al tex­ten“. Päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te erhal­ten mit Fort­bil­dun­gen wie „Denk- und Logik­spie­le am Com­pu­ter“, „Internet-ABC: Pro­jekt­ideen für den Unter­richt“ oder „Video­tech­nik für Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen“ wert­vol­le Unter­stüt­zung für ihre prak­ti­sche Arbeit. Und auch Her­an­wach­sen­de haben nicht nur wäh­rend der Feri­en­zei­ten Gele­gen­heit, Medi­en zu ent­de­cken und kri­tisch zu hin­ter­fra­gen, z. B. in Work­shops wie „Mein Hör­spot“ oder „Kli­cken statt blät­tern: Mein mul­ti­me­dia­les Bilderbuch“.

Ein wei­te­rer Ver­an­stal­tungs­hö­he­punkt ist 2013 der Hörspot-Wettbewerb „Spot aufs Ohr“.

Das MKZ-Programm kann kos­ten­los bei der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land unter 0681–38988-12 oder per E‑Mail an mkz@LMSaar.de ange­for­dert wer­den. Natür­lich kön­nen die Semi­na­re auch online unter www.mkz.LMSaar.de abge­ru­fen wer­den. Eine Online-Anmeldung ist dort eben­falls möglich.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Medienrat trifft Entscheidung über Zuweisung von UKW-Hörfunk-frequenzen 100,9 MHz Lebach und 99,5 MHz Saarlouis am 7. März 2013 — Verständigung zwischen Antragsstellerinnen wird angestrebt

Saar­brü­cken, 7. Dezem­ber 2012: Die Mit­glie­der des Medi­en­ra­tes der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) sind über­ein­ge­kom­men, die Zuwei­sung der Hör­funk­fre­quen­zen 100,9 MHz Lebach und 99,5 MHz Saar­lou­is in der Sit­zung des Medi­en­ra­tes am 7. März 2013 vorzunehmen.

Grund hier­für ist, dass der­zeit noch Gesprä­che zwi­schen Ver­an­stal­tern mit dem Ziel zumin­dest einer Teil­ver­stän­di­gung stattfinden.

Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land hat­te die Fre­quen­zen 100,9 MHz Lebach und 99,5 MHz Saar­lou­is zur Ver­brei­tung von pri­va­ten Hör­funk­pro­gram­men im Saar­land Anfang 2012 aus­ge­schrie­ben. Auf alle zwei Fre­quen­zen haben sich die Klas­sik Radio GmbH & Co. KG für das Pro­gramm „Klas­sik Radio“ und die Sky­line Medi­en Saar­land GmbH für das Pro­gramm „bigFM — Saar­lands neu­es­ter Beat“ bewor­ben. Die Funk­haus Saar GmbH hat sich mit dem Pro­gramm „Radio Saar­lou­is“ auf die Fre­quenz in Saar­lou­is, hilfs­wei­se auf die Fre­quenz in Lebach bewor­ben, ihre Bewer­bung um die Leba­cher Fre­quenz aller­dings zwi­schen­zeit­lich zurück­ge­zo­gen. Für die Fre­quenz in Lebach ging wei­ter­hin eine Bewer­bung der RADIO SALÜ Euro-Radio Saar GmbH mit dem Pro­gramm „Clas­sic Rock Radio“ ein.

 

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

Medienrat der LMS stimmt Werberichtlinien Fernsehen zu — Split-Screen-Werbung und Produktplatzierung besser geregelt

Saar­brü­cken, 7. Dezem­ber 2012: Die Mit­glie­der des Medi­en­ra­tes der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) haben den Gemein­sa­men Richt­li­ni­en der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten für die Wer­bung, die Pro­dukt­plat­zie­rung, das Spon­so­ring und das Tele­shop­ping im Fern­se­hen (Wer­be­richt­li­ni­en Fern­se­hen) in der Fas­sung vom 18. Sep­tem­ber 2012 zugestimmt.

Es han­delt sich hier­bei um eine über­ar­bei­te­te Fas­sung der Wer­be­richt­li­ni­en Fern­se­hen vom Febru­ar 2010, die auch Ergeb­nis­se einer Unter­su­chung der Produktplatzierungs-Praxis bei den Fern­seh­ver­an­stal­tern in Deutsch­land auf­greift. Die Ände­run­gen umfas­sen u. a. eine bes­se­re Kenn­zeich­nung der Split-Screen-Werbung sowie Neu­re­ge­lun­gen zu The­men­plat­zie­rung, Schleich­wer­bung und Produktplatzierung.

Die Ände­run­gen der Wer­be­richt­li­ni­en Fern­se­hen tre­ten in Kraft tre­ten, sobald ihr alle Lan­des­me­di­en­an­stal­ten zuge­stimmt haben, und kön­nen dann unter www.die-medienanstalten.de abge­ru­fen werden.

Wei­ter­hin befass­te sich der Medi­en­rat im Rah­men eines Vor­tra­ges des stell­ver­tre­ten­den Direk­tors der LMS, Dr. Jörg Ukrow, mit gene­rel­len Fra­gen der Medi­en­re­gu­lie­rung. The­ma­ti­siert wur­den ins­be­son­de­re Defi­zi­te in der aktu­el­len Medi­en­re­gu­lie­rung z.B. mit Blick auf Phä­no­me­ne der Medi­en­land­schaft des 21. Jahr­hun­derts, die der­zeit von der Regu­lie­rung nicht erfasst wer­den, mög­li­che Lösungs­an­sät­ze sowie die Rol­le der Gre­mi­en in der Medienregulierung.

Der Vor­trag ist unter www.lmsaar.de abrufbar.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

LMS beschließt Förderung von drei Medienkompetenzprojekten — Unterstützung für „Villa Fuchs“, „Kassiopeia“ und „Chilly“

Saar­brü­cken, 7. Dezem­ber 2012: In der För­der­pe­ri­ode 2013 bis 2015 wird die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) drei Medi­en­kom­pe­tenz­pro­jek­te fördern:

Das Kul­tur­zen­trum Vil­la Fuchs, das sich für die För­de­rung von Medi­en­kom­pe­tenz im Kreis Merzig-Wadern ein­setzt, erhält ins­ge­samt 8.000 € für zwei Video­pro­jek­te mit dem Schwer­punkt Migration.

Jähr­lich 10.000 € erhält die Kunst­schu­le Kas­sio­peia in Völk­lin­gen für Pro­jek­te ihrer Medi­en­werk­stadt, ins­be­son­de­re Kur­se zu den The­men Com­pu­ter und Inter­net­nut­zung, Bild­ge­stal­tung, Video, Trick­film und Fotografie.

Mit jähr­lich 5.000 € unter­stützt die LMS den Ver­ein Jun­ge Jour­na­lis­ten e.V. für das Pro­jekt „Chil­ly“. Geför­dert wer­den der Inter­net­auf­tritt der Schü­ler­zei­tung „Chil­ly“ sowie Semi­na­re zur jour­na­lis­ti­schen Frühförderung.

Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land stellt zum Jah­res­wech­sel 2012 / 2013 ihre För­der­pra­xis um. Mit­tels einer Aus­schrei­bung wur­den Insti­tu­tio­nen auf­ge­for­dert, sich mit Pro­jek­ten im Bereich der Medi­en­kom­pe­tenz um eine För­de­rung für die För­der­pe­ri­ode 2013 bis 2015 bei der LMS zu bewer­ben. Bis zur Bewer­bungs­frist  im Okto­ber 2012 waren nur die Bewer­bun­gen der drei genann­ten Insti­tu­tio­nen ein­ge­gan­gen. Der Direk­tor der LMS, Dr. Gerd Bau­er, folg­te mit sei­ner Ent­schei­dung, alle drei Pro­jek­te wie bean­tragt zu för­dern, nach einer Anhö­rung dem Vor­schlag des Medienrates.

 

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

Mehr als nur Suchmaschine! — Google zu Gast bei Onlinerland Saar

Völk­lin­gen, 19. Novem­ber 2012:  Eine Welt ohne Inter­net – für vie­le undenk­bar!  Und beim Sur­fen im Inter­net gehört für die meis­ten Nut­zer Goog­le schon auto­ma­tisch dazu. Dass Goog­le mehr zu bie­ten hat als sei­ne Such­funk­ti­on, wur­de bei der Ver­an­stal­tung „Goog­le – Mehr als nur Such­ma­schi­ne!“ deut­lich, zu der die Kam­pa­gne Onliner­land Saar in die SHG-Kliniken in Völk­lin­gen ein­ge­la­den hat.

In sei­ner Begrü­ßung stell­te Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und Vor­sit­zen­der des Medi­en­Netz­werks Saar­Lor­Lux e. V.  die Zie­le der Kam­pa­gne vor: „Mit Onliner­land Saar rich­ten wir uns an Per­so­nen, die sich bis­lang noch nicht ins World Wide Web trau­en. Wir unter­stüt­zen sie dabei, sich bei der fast unüber­schau­ba­ren Fül­le an Diens­ten im Inter­net zurecht­zu­fin­den und klä­ren sie über mög­li­che Sicher­heits­ri­si­ken auf. In unse­ren Kur­sen hel­fen wir unse­ren Teil­neh­mern – ins­be­son­de­re Senio­rin­nen und Senio­ren – Anwen­dun­gen zu ent­de­cken, die für sie nütz­lich sind und die ihren All­tag erleich­tern.  Goog­le gehört hier zwei­fel­los dazu.“

Was Goog­le außer sei­ner Such­funk­ti­on noch alles zu bie­ten hat, erläu­ter­te Sabi­ne Frank, Lei­te­rin Jugend­schutz und Medi­en­kom­pe­tenz der Goog­le Ger­ma­ny GmbH in ihrem Vor­trag. „Uns ist es wich­tig, dass Men­schen aller Alters­klas­sen unse­re ver­schie­de­nen Diens­te kom­pe­tent nut­zen kön­nen. Wir ver­ste­hen es als unse­re Auf­ga­be, unse­ren Nut­zern dabei wich­ti­ge Hil­fe­stel­lun­gen zu geben und die Medien- und Infor­ma­ti­ons­kom­pe­tenz zu stär­ken. Wir geben ihnen Kon­trol­le über ihre Daten und Tools zur Ein­stel­lung ihrer Pri­vat­sphä­re an die Hand und sor­gen für die Sicher­heit ihrer Daten.“

Goog­le ist zu einer Instanz gewor­den und eine ech­te Berei­che­rung der Wis­sens­ge­sell­schaft,“ so Jür­gen Bar­ke, Staats­se­kre­tär im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit, Ener­gie und Ver­kehr.  „Wir müs­sen aber dar­auf ach­ten, dass wir die Gren­zen der Daten­si­cher­heit, des Jugend­schut­zes und der Pri­vat­sphä­re immer im Blick behal­ten. Ziel einer moder­nen Medi­en­bil­dung ist es des­halb unter ande­rem, kom­mer­zi­el­le und ideo­lo­gi­sche Kom­po­nen­ten von Web-Inhalten zuver­läs­sig zu erkennen.“

Auch Judith Thie­ser, Lan­des­be­auf­trag­te für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit des Saar­lan­des, warn­te vor einem all­zu leicht­fer­ti­gen Umgang mit dem Inter­net und sei­nen Anwen­dun­gen:  „Goog­le weiß mehr über den Nut­zer sei­ner Diens­te als es der bes­te Nach­bar jemals von ihm erfah­ren wird! Die Inter­ne­t­rie­sen machen ihr Geschäft mit unse­ren per­sön­li­chen Daten ohne dass uns das (immer) bewusst ist.”

Onliner­land Saar wur­de 2005 vom Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e. V. und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land ins Leben geru­fen. Ziel der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten Kam­pa­gne ist es, die Onliner­quo­te im Saar­land zu stei­gern und Inter­net­neu­lin­gen mit­tels ver­schie­de­ner Kur­se einen siche­ren Umgang mit dem Inter­net zu ver­mit­teln. Die Kam­pa­gne, deren Schirm­her­rin Minis­ter­prä­si­den­tin Anne­gret Kramp-Karrenbauer ist, wird durch die Staats­kanz­lei des Saar­lan­des und mit Mit­teln der Euro­päi­schen Uni­on geför­dert und durch rund 275 Spon­so­ren und Pro­jekt­part­ner unterstützt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Kam­pa­gne unter www.onlinerland-saar.de.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

 

Vorstand des MedienNetzwerks SaarLorLux im Amt bestätigt — LMS-Direktor Gerd Bauer weiterhin Vorsitzender des Vereins

Saar­brü­cken, 9. Novem­ber 2012: Die Mit­glie­der­ver­samm­lung des Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e. V. (MNS) hat den gesam­ten Vor­stand des Ver­eins in sei­nem Amt bestätigt.

Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS), bleibt für wei­te­re drei Jah­re Vor­stands­vor­sit­zen­der. Sei­ne Stell­ver­tre­ter sind wie bis­her Tho­mas Kleist, Inten­dant des SR, Sascha Thiel, Geschäfts­füh­rer von Radio Salü, und Hel­mut Gebau­er, Geschäfts­füh­rer der Saar­län­di­schen Wochen­blatt Ver­lags­ge­sell­schaft. Schatz­meis­ter bleibt Ste­phan Schwenk, Geschäfts­füh­rer der Radio Saar­brü­cken GmbH. Bei­sit­zer sind Knut Mei­er­fels von bigFM Saar­land, Rai­ner Otto von den Saar­land Ver­si­che­run­gen und Mat­thi­as Hahn von der New­kom AG.

Das Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux wur­de 2003 auf Initia­ti­ve der LMS mit dem Ziel gegrün­det, die kul­tu­rel­le Viel­falt in der Groß­re­gi­on eben­so zu för­dern wie die grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit der Medi­en­wirt­schaft, die Medi­en­kom­pe­tenz und die Aus- und Wei­ter­bil­dung im Bereich Medi­en. Zu sei­nen Mit­glie­dern zäh­len die füh­ren­den Medi­en­häu­ser aus der Regi­on sowie Unter­neh­men, die eng mit den Medi­en zusammenarbeiten.

Wich­tigs­tes Pro­jekt des Ver­eins ist die Kam­pa­gne zur För­de­rung der Internet-Nutzung „Onliner­land Saar“, die gemein­sam vom Medi­en­Netz­werk und der LMS getra­gen wird.

Wei­te­re Infos unter www.netzwerk-mns.de.

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

LMS macht sich stark für Medienkompetenz an Schulen — Direktor Dr. Gerd Bauer zieht Bilanz über Zusammenarbeit mit Bildungsministerium und LPM

Saar­brü­cken, 13. Sep­tem­ber 2012: „Unse­re Medienkompetenz-Projekte mit den Schu­len haben sich in den letz­ten Jah­ren immer bes­ser ent­wi­ckelt! Ich bedan­ke mich dafür auch beim Minis­te­ri­um für Bil­dung und Kul­tur und freue mich auf wei­ter­hin erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit!“ Mit die­sen Wor­ten zieht Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, im Rah­men einer Pres­se­kon­fe­renz Bilanz über die Zusam­men­ar­beit, deren offi­zi­el­ler Grund­stein am 6. Juli 2009 gelegt wurde.

An die­sem Tag unter­schrie­ben die dama­li­ge Bil­dungs­mi­nis­te­rin, die heu­ti­ge Minis­ter­prä­si­den­tin Anne­gret Kramp-Karrenbauer, und Gerd Bau­er eine Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung, die besag­te, dass künf­tig zwei Lehr­kräf­te mit jeweils hal­ber Stel­le zur Unter­stüt­zung der Medienkompetenz-Förderung in Schu­len zur LMS abge­ord­net werden.

Allei­ne bis zum Ende des Schul­jah­res 2011/2012 haben die bei­den Lehr­kräf­te aus Grund­schu­le bzw. wei­ter­füh­ren­der Schu­le die LMS dabei unter­stützt, Unter­richts­pro­jek­te zu ver­schie­de­nen The­men (Inter­net, Video, Hör­spiel, Radio) in über 140 Klas­sen sowie 66 Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen für Lehr­kräf­te und Eltern zu kon­zi­pie­ren und zu orga­ni­sie­ren. Aus der guten Zusam­men­ar­beit mit dem Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und dem Lan­des­in­sti­tut für Päd­ago­gik und Medi­en resul­tie­ren auch Pro­jek­te wie z. B. „Schul­kin­der Online – Wir machen unse­ren Surf­schein“, das prä­mier­te Pro­jekt „Saarkids.de – Jugend­ver­kehrs­schu­le für Sozia­le Netz­wer­ke“ und die geplan­te Wei­ter­ent­wick­lung der „Digi­ta­len Schultasche“.

Auch über die insti­tu­tio­na­li­sier­te Koope­ra­ti­on hin­aus setzt sich die LMS für die För­de­rung von Medi­en­kom­pe­tenz in Schu­len ein. So ver­teilt sie seit vie­len Jah­ren gemein­sam mit dem Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um zum Schul­jah­res­be­ginn die Bro­schü­ren „Flim­mo – Pro­gramm­be­ra­tung für Eltern“ und „Inter­net ABC“, schreibt regel­mä­ßig Medi­en­wett­be­wer­be für Schu­len und ande­re päd­ago­gi­sche Ein­rich­tun­gen aus und bie­tet Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen für Fach­kräf­te der Nach­mit­tags­be­treu­ung oder auch Eltern­aben­de an. Die Aus­zeich­nung der Wied­heck­schu­le als bun­des­weit ers­te Internet-ABC-Schule ging eben­falls auf Initia­ti­ve der LMS zurück. Als feder­füh­ren­des Mit­glied der AG Medi­en­kom­pe­tenz koor­di­niert die LMS den Erfah­rungs­aus­tausch und die lan­des­wei­te Zusammenarbeit.

Die LMS plant mit den Pro­jek­ten „Inter­net macht Schu­le“ (Schu­lung von Kin­dern und Jugend­li­chen im Rich­ti­gen Umgang mit dem Inter­net) und „MobiPaed@Schule“ (Ein­satz von Tablet-PCs im Unter­richt) wei­te­re attrak­ti­ve Gele­gen­hei­ten, Medi­en­kom­pe­tenz in Schu­len und für Schu­len umzusetzen.

Ein Fly­er mit den Medi­en­kom­pe­tenz­pro­jek­ten für Schu­len, die die LMS im Schul­jahr 2012/2013 anbie­tet, z. B. „Sicher Chat­ten und Mai­len für Kids und Teens“, „Bild­be­ar­bei­tung für Kin­der“ oder „Let’s get loud: Sound­tüft­ler im Klas­sen­zim­mer“ kann kos­ten­los unter der Num­mer 0681 / 3 89 88–12 bzw. per
E‑Mail an mkz@LMSaar.de ange­for­dert werden.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Reality TV zwischen Fakten, Fiktion und Wirklichkeit — Ergebnisse der Programmforschung und Wirkungsaspekte

Saar­brü­cken, 13. Sep­tem­ber 2012: Auf Anre­gung des Medi­en­rats der LMS dis­ku­tier­ten Exper­ten, Gre­mi­en­mit­glie­der und die Fach­öf­fent­lich­keit am 12. Sep­tem­ber 2012 aktu­el­le Ergeb­nis­se der Fern­seh­pro­gramm­for­schung und der Medi­en­wir­kungs­for­schung. The­ma: „Ver­dachts­fäl­le“, „Betrugs­fäl­le“ oder „Mit­ten im Leben“? Reality-TV zwi­schen Fak­ten, Fik­ti­on und Wirk­lich­keit.

Die stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de des Medi­en­rats, Frau Ikbal Ber­ber, beton­te zu Beginn des Fach­dia­logs das beson­de­re Inter­es­se des Gre­mi­ums an die­sem The­ma: So habe in den letz­ten Mona­ten eine brei­te öffent­li­che Dis­kus­si­on zu For­ma­ten des Scrip­ted Rea­li­ty im pri­va­ten Fern­se­hen statt­ge­fun­den, es sei­en aber auch zahl­rei­che Zuschau­er­kri­ti­ken und Beschwer­den über das durch die LMS betreu­te Por­tal www.programmbeschwerde.de ein­ge­gan­gen. Ins­be­son­de­re rich­te­te sich die Kri­tik auf pseudo-dokumentarische For­ma­te, die nach Ansicht des Publi­kums die Wahr­neh­mung der Lebens­wirk­lich­keit ver­fälsch­ten. Moniert wür­den aber auch ein­sei­ti­ge oder als dis­kri­mi­nie­rend emp­fun­de­ne Dar­stel­lun­gen bestimm­ter eth­ni­scher oder sozia­ler Grup­pen. Dane­ben führ­ten auch her­ab­wür­di­gen­de Prä­sen­ta­tio­nen ein­zel­ner Per­so­nen oder Per­so­nen­grup­pen zu Beschwer­den. In begrün­de­ten Fäl­len wür­den dann durch die zustän­di­gen Medi­en­an­stal­ten Prüf­ver­fah­ren der Kom­mis­si­on für Jugend­me­di­en­schutz (KJM) und der Kom­mis­si­on für Zulas­sung und Auf­sicht (ZAK) der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten eingeleitet.

Die Auf­sicht sei also gut bera­ten, sich einen Über­blick über die Kate­go­rien und For­ma­te der Rea­li­täts­un­ter­hal­tung im Fern­se­hen zu ver­schaf­fen und sich mög­li­che Wir­kungs­ri­si­ken zu ver­ge­gen­wär­ti­gen. Dabei sei unter ande­rem zu fra­gen, wie eini­ge der pseu­do­rea­lis­ti­schen Dar­stel­lun­gen ins­be­son­de­re von fami­liä­rem Zusam­men­le­ben auf Kin­der und Jugend­li­che wirk­ten, wel­che Urteils­fä­hig­keit des jun­gen und erwach­se­nen Publi­kums bei der Ein­schät­zung des Rea­li­täts­ge­halts der Sen­dun­gen bestehe und wie sich die­ses Pro­gramm­an­ge­bot auf die Wahr­neh­mung der rea­len Lebens­welt aus­wir­ken könne.

Auch die Bedeu­tung der Pro­gramm­grund­sät­ze des Rund­funk­staats­ver­trags und der jour­na­lis­ti­schen Sorg­falts­pflich­ten sei ange­sichts von Doku-Soaps und Pseu­do­jour­na­lis­mus zu erör­tern. „Denn schließ­lich darf man bei aller Dis­kus­si­on über Unter­hal­tungs­for­ma­te nicht ver­ges­sen, wel­che gesell­schaft­li­che Auf­ga­be auch der pri­va­te Rund­funk als ‚Medi­um und Fak­tor der öffent­li­chen Mei­nungs­bil­dung‘ zu erfül­len hat“, so Berber.

Aktu­el­le Daten der Fern­seh­pro­gramm­for­schung aus dem Früh­jahr 2012 prä­sen­tier­te Prof. Dr. Hans-Jürgen Weiß, wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter und Geschäfts­füh­rer der Göfak Medi­en­for­schung GmbH in Pots­dam. Als lang­jäh­ri­ger Exper­te für Pro­gramm­ent­wick­lun­gen kon­sta­tier­te er auch für 2012 eine wei­te­re Zunah­me die­ses Pro­gramm­seg­ments: „Gemes­sen an der Zahl der Reality-TV-Formate und der Sen­de­zeit, die die­sen For­ma­ten ins­be­son­de­re in den pri­va­ten Fern­seh­voll­pro­gram­men ein­ge­räumt wer­den, hat der Stel­len­wert der Rea­li­täts­un­ter­hal­tung im deut­schen Fern­se­hen im Ver­gleich zum Früh­jahr 2011 noch wei­ter zuge­nom­men: In der Stich­pro­ben­wo­che im Früh­jahr 2012 wur­den in den sechs pri­va­ten Voll­pro­gram­men ins­ge­samt 63 Reality-TV-Formate iden­ti­fi­ziert – zehn mehr als im Vor­jahr. Dazu kom­men drei For­ma­te im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.“

Gemes­sen an der wöchent­li­chen Sen­de­zeit hät­ten RTL und Pro­Sie­ben ihr Ange­bot an Reality-TV-Formaten im Ver­gleich zum Früh­jahr 2011 etwas zurück­ge­nom­men, alle ande­ren pri­va­ten Voll­pro­gram­me wei­te­ten es aus – am stärks­ten RTL II (um mehr als 30 Stun­den) und VOX (um mehr als 22 Stun­den). Damit ste­he fest, dass die aktu­el­len Pro­gramm­pro­fi­le der drei Voll­pro­gram­me der RTL Group und auch des Markt­füh­rers der ProSiebenSat.1 Media AG, Sat.1, mas­siv von Reality-TV-Formaten geprägt sei­en. VOX ver­mit­te­le sogar mitt­ler­wei­le das Bild eines „Reality-TV-Spartensenders“.

Prof. Dr. Frank Schwab, Lehr­stuhl Medi­en­psy­cho­lo­gie der Julius-Maximilians-Universität Würz­burg und Vor­stand des Insti­tuts für Mensch-Computer-Medien, erläu­ter­te, wie sich die­ses Pro­gramm­an­ge­bot auf die Wahr­neh­mung der rea­len Lebens­welt durch das Fern­seh­pu­bli­kum aus­wir­ken kann.

Noch sei die For­schungs­la­ge zu Wir­kun­gen von Scrip­ted Rea­li­ty dürf­tig. Gleich­zei­tig sei aber das all­ge­mei­ne­re Pro­blem der Wir­kung von Rea­li­täts­dar­stel­lun­gen in den Medi­en durch­aus eta­bliert. Aus Sicht der Medi­en­psy­cho­lo­gie ging Schwab beson­ders ein auf mög­li­che Wir­k­aspek­te hin­sicht­lich der durch die Zuschau­er dem Pro­gramm­ge­sche­hen zuge­schrie­be­nen Rea­li­tät (Per­cei­ved Rea­li­ty). Er erläu­ter­te die Wir­kung der Medi­en als Sozia­li­sa­ti­ons­in­stanz (Kul­ti­vie­rungs­an­satz) und ver­wies auf das Phä­no­men, dass die Zuschau­er von Doku-Soaps bestrebt sind, sich von den dar­ge­stell­ten Medi­en­fi­gu­ren posi­tiv oder nega­tiv abzu­gren­zen (Paraso­zia­ler Ver­gleich). Die For­schungs­la­ge las­se außer­dem den Schluss zu, dass die emo­tio­na­len Wir­kun­gen von Medi­en­in­hal­ten stär­ker aus­fal­len, wenn das Gese­he­ne als ‚real‘ ange­se­hen wird. Bei der Beur­tei­lung sol­cher Wir­k­aspek­te durch das Publi­kum selbst sei eine Ten­denz fest­zu­stel­len, wonach jeweils ande­re Per­so­nen oder Per­so­nen­grup­pen für beein­fluss­ba­rer durch Medi­en gehal­ten wer­den als man selbst (Third Per­son Effekt).

In einem anschlie­ßen­den Podi­ums­ge­spräch wur­den mög­li­che Fol­ge­run­gen für die Medi­en­auf­sicht erör­tert. Der Direk­tor der LMS, Dr. Gerd Bau­er, bewer­te­te den unge­bro­che­nen Anstieg von Pseu­do­jour­na­lis­mus und sog. Reality-Formaten als bedenk­li­che Ent­wick­lung, vor allem hin­sicht­lich der gesell­schaft­li­chen Auf­ga­be des pri­va­ten Fern­se­hens. Es sei nicht damit getan, eine Dis­kus­si­on über die Kenn­zeich­nung sol­cher Sen­de­for­ma­te zu füh­ren, in der Annah­me, deren Wir­kung sei damit zu rela­ti­vie­ren. Ein hoher Grad an Insze­nie­rung, dra­ma­tur­gi­scher Gestal­tung, Ergän­zun­gen durch Spiel­sze­nen etc. sei­en von jeher auch in Doku­men­tar­fil­men üblich. Neben Abgren­zungs­pro­ble­men sehe er eine Kenn­zeich­nung von Scrip­ted Rea­li­ty auch des­halb skep­tisch, weil sie dahin­ge­hend miss­ver­stan­den wer­den könn­te, dass sich die Ver­an­stal­ter und Pro­du­zen­ten zum Teil von ihrer Ver­ant­wor­tung für den Kinder- und Jugend­schutz und die Ein­hal­tung der Pro­gramm­grund­sät­ze ent­bun­den fühl­ten. Eine Kenn­zeich­nung als distan­zie­ren­des Ele­ment rei­che nicht aus, mög­li­che Beein­träch­ti­gun­gen zu ver­mei­den. Auch die Kenn­zeich­nung von Wer­bung die­ne schließ­lich nicht deren Wirkungslosigkeit.

Ich sehe die Ergeb­nis­se der jüngs­ten Pro­gramm­for­schung als Ansporn, wei­ter­hin und immer wie­der an die Kern­auf­ga­ben des pri­va­ten Rund­funks in einer posi­ti­ven Rund­funk­ord­nung zu erin­nern. Die­se besteht nicht in einer Auf­wei­chung oder Hybri­di­sie­rung des Infor­ma­ti­ons­be­griffs, son­dern unter ande­rem in der Ver­pflich­tung, zu einer frei­en öffent­li­chen Mei­nungs­bil­dung bei­zu­tra­gen“, so Bau­er in sei­nem Schlusswort.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Welche Bedeutung hat das Internet in Ihrem Leben?“ — Schüler interviewen Bildungsminister und MKZ-Leiterin

Saar­brü­cken, 11. Sep­tem­ber 2012: Anläss­lich der dies­jäh­ri­gen Ver­teil­ak­ti­on der Bro­schü­ren „Wis­sen wie´s geht! Zei­gen wie´s geht!“ (Internet-ABC e. V.) und „Flim­mo“ (Pro­gramm­be­ra­tung für Eltern e. V.) inter­view­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 3.1 der Turm­schu­le Saarbrücken-Dudweiler um Klas­sen­leh­re­rin Micha­e­ly den saar­län­di­schen Bil­dungs­mi­nis­ter Ulrich Com­mer­çon sowie die Lei­te­rin des Medi­en­Kom­pe­tenz­Zen­trums der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, Karin Bickelmann.

Pas­send zur The­ma­tik des Internet-ABC-Leitfadens fühl­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler dem Minis­ter mit Fra­gen wie „Wel­che Bedeu­tung hat das Inter­net in Ihrem Leben?“ oder „War­um soll das Inter­net in die Grund­schu­le?“ auf den Zahn.

Der Minis­ter zeig­te sich beein­druckt von den Fähig­kei­ten der Schü­le­rin­nen und Schü­ler: „Wer kom­pe­tent und sinn­voll Fra­gen stel­len kann wie die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Turm­schu­le heu­te Mor­gen, ist auf dem rich­ti­gen Weg. Ich hal­te es für sehr wich­tig und not­wen­dig, dass neben dem Eltern­haus auch die Schu­le Kin­dern dabei hilft, im Inter­net geeig­ne­te Ange­bo­te zu fin­den und zu nutzen.“

Auch die Lei­te­rin des Medi­en­Kom­pe­tenz­Zen­trums freu­te sich über die gelun­ge­ne Ver­teil­ak­ti­on: „Inter­net und Fern­se­hen gehö­ren heut­zu­ta­ge nun ein­mal zum All­tag von Kin­dern. Ich freue mich, wenn die LMS mit Hil­fe des Bil­dungs­mi­nis­te­ri­ums dazu bei­tra­gen kann, Eltern in ihrer Medi­en­er­zie­hung zu unter­stüt­zen. Den kri­ti­schen und bewuss­ten Umgang mit Medi­en zu ler­nen, kann zur Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­ti­on für das gesam­te Leben wer­den.“ so Karin Bickel­mann von der LMS.

Bei­de Bro­schü­ren wer­den jähr­lich in den ers­ten Schul­mo­na­ten gemein­sam von  der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) und dem Minis­te­ri­um für Bil­dung und Kul­tur an alle saar­län­di­schen Erst- bzw. Dritt­kläss­ler verteilt.

Das Online-Portal „Internet-ABC“ ver­mit­telt Kin­dern von sechs bis zwölf Jah­ren den siche­ren und bewuss­ten Umgang mit dem Medi­um Inter­net. Nicht nur für Kin­der, son­dern auch für Eltern und Päd­ago­gen ist es das Ein­stiegs­por­tal für Fra­gen zum The­ma Inter­net. Der Leit­fa­den „Wis­sen wie’s geht! Zei­gen wie’s geht!“ zeigt, wie sie gemein­sam mit ihrem Nach­wuchs das Inter­net erkun­den kön­nen. Das Pro­jekt „Internet-ABC“ steht unter der Schirm­herr­schaft der Deut­schen UNESCO-Kommission und bie­tet seit 2011 erst­mals auch ein tür­kisch­spra­chi­ges Ange­bot für Fami­li­en mit Migrationshintergrund.

Die drei Mal jähr­lich erschei­nen­de Bro­schü­re FLIMMO ist ein Pro­gramm­rat­ge­ber für Eltern, wel­cher von dem Ver­ein Pro­gramm­be­ra­tung für Eltern e. V. her­aus­ge­ge­ben wird. Der FLIMMO bespricht das Fern­seh­pro­gramm und gibt Tipps zur Fern­se­her­zie­hung. Neben dem Kin­der­pro­gramm wer­den auch Sen­dun­gen berück­sich­tigt, die sich zwar an Erwach­se­ne rich­ten, aber bei Kin­dern zwi­schen 3 und 13 Jah­ren eben­falls beliebt sind. Bewer­tet wird, wie Kin­der unter­schied­li­cher Alters­stu­fen mit bestimm­ten Fern­seh­in­hal­ten umge­hen und die­se ver­ar­bei­ten sowie wel­che Seri­en und Fil­me für unter­schied­li­che Alters­grup­pen nicht geeig­net sind.

Bei­de Bro­schü­ren kön­nen kos­ten­frei bei der Lan­des­me­di­en­an­stalt ange­for­dert wer­den (Tel.: 0681 / 3 89 88–12; E‑Mail: mkz@LMSaar.de).

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Online Spiele und Glücksspiel im Internet: Neue Herausforderungen für Aufsicht, Prävention und Beratung

Saar­brü­cken, 7. Sep­tem­ber 2012: Mit ca. 80 Teil­neh­mern aus den Berei­chen Jugend­hil­fe, Prä­ven­ti­on und Sucht­be­ra­tung beleuch­te­te die LMS zusam­men mit dem Lan­des­in­sti­tut für Prä­ven­ti­ves Han­deln (LPH) und der Lan­des­fach­stel­le Glücks­spiel­sucht Saar­land in einer Fach­ta­gung am 07. Sep­tem­ber 2012 den The­men­kom­plex Online-Spiele und Spielsucht.

Dr. Jörg Ukrow, Stellv. Direk­tor der LMS, unter­strich in sei­ner Ein­füh­rung die zuneh­men­de Bedeu­tung von Online-Spielen für die Auf­sichts­tä­tig­keit der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten, ins­be­son­de­re im Bereich des Jugend­schut­zes. Er erläu­ter­te zudem Zustän­dig­kei­ten, Rechts­rah­men und regu­la­to­ri­sche Fra­gen bei der Auf­sicht sowie den aktu­el­len Stand der Glücks­spiel­re­gu­lie­rung. Alle befass­ten Stel­len stün­den vor neu­en Her­aus­for­de­run­gen sowohl im Bereich der Unterhaltungs- und Gewinn­spie­le aber auch ange­sichts der Wer­bung für Glücks­spie­le im Rund­funk und im Inter­net. Es sei daher aus­drück­lich zu begrü­ßen, wenn Fach­kräf­te aus allen von die­sen Fra­gen betrof­fe­nen Berei­chen in einen Dia­log ein­trä­ten. „Ange­sichts unse­rer Zustän­dig­keit nicht nur für die Rund­funk­auf­sicht und den Jugend­schutz in Tele­me­di­en son­dern auch für Glücks­spiel im Inter­net war es ein beson­de­res Anlie­gen der LMS, die­sen Dia­log zu initi­ie­ren und wir haben die Absicht, die­sen auch hin­sicht­lich eines wirk­sa­men Jugend- und Ver­brau­cher­schut­zes fortzuführen.“

Für die Fach­stel­le Jugendschutz.net gab Tho­mas Gün­ter einen Über­blick über die Pro­ble­ma­tik von Online-Spielen hin­sicht­lich des Kinder- und Jugendschutzes:

Er stell­te fest, dass Online-Spiele in den letz­ten Jah­ren stark an Bedeu­tung gewon­nen hät­ten und mitt­ler­wei­le auch einen bedeu­ten­den Wirt­schafts­fak­tor dar­stell­ten. Neben über­wie­gend unbe­denk­li­chen Spie­len fän­den sich auch ver­ein­zelt Spie­le mit Dar­stel­lun­gen von Gewalt und Por­no­gra­fie, dane­ben sei­en vor allem Kos­ten­fal­len (Abschluss von Abos) und Kon­tak­tri­si­ken (durch Kom­mu­ni­ka­ti­on mit ande­ren Gamern im Spiel) zu finden.

Jugendschutz.net gehe bei Ver­stö­ßen gegen Anbie­ter vor und lei­te Ver­fah­ren bei der Kom­mis­si­on für Jugend­me­di­en­schutz (KJM) der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten ein. Gera­de bei gro­ßen Spie­le­por­ta­len mit zum Teil über 1.000 Spie­len sei eine flä­chen­de­cken­de Kon­trol­le aber nicht mög­lich. Auch sei im Bereich der Online-Spiele eine weit­ge­hen­de Inter­na­tio­na­li­tät zu beob­ach­ten, vie­le Diens­te wür­den aus dem Aus­land betrie­ben. Tho­mas Gün­ter for­der­te: „Wir brau­chen letzt­lich eine Kul­tur gemein­sa­mer Ver­ant­wor­tung. Anbie­ter müs­sen mehr tun, die Auf­sicht muss Ver­stö­ße kon­se­quent ahn­den, Eltern brau­chen prak­ti­sche Hil­fe­stel­lun­gen und Kin­der und Jugend­li­che müs­sen einen kom­pe­ten­ten Umgang mit Risi­ken erler­nen. Wün­schens­wert wäre auch, dass Anbie­ter von Online-Spielen ihre Inhal­te alters­dif­fe­ren­ziert pro­gram­mie­ren und mit einer Alters­kenn­zeich­nung ver­se­hen würden.“

Dipl. Psych. Dr. Tobi­as Hay­er, Insti­tut für Psy­cho­lo­gie und Kogni­ti­ons­for­schung der Uni­ver­si­tät Bre­men, bear­bei­te­te in sei­nem Vor­trag das The­men­feld „Spiel­an­rei­ze und Sucht­ge­fah­ren bei Online Glücksspielen“.

Tobi­as Hay­er stell­te anhand empi­ri­scher For­schungs­be­fun­de fest, dass kom­mer­zi­el­le Glücks­spie­le wie Rub­bel­lot­te­rien, Sport­wet­ten oder das gewerb­li­che Auto­ma­ten­spiel eben­so zur Lebens­wirk­lich­keit von Jugend­li­chen dazu­ge­hö­ren wie selbst­or­ga­ni­sier­te Spie­le um Geld (z. B. Poker). Dar­über hin­aus gewän­nen in die­ser Alters­grup­pe zuneh­mend die­je­ni­gen Spiel­for­men an Bedeu­tung, die über moder­ne Informations- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­en (z. B. Inter­net, Smart Pho­ne) nach­ge­fragt wer­den. „Das hohe Sucht­po­ten­ti­al von inter­net­ba­sier­ten Glücks­spie­len in Ver­bin­dung mit der Tat­sa­che, dass Jugend­li­che ohne­hin beson­ders gefähr­det für glücks­spiel­be­zo­ge­ne Fehl­an­pas­sun­gen sind, ver­weist auf die Not­wen­dig­keit einer Erfolg ver­spre­chen­den Prä­ven­ti­ons­pra­xis. Das Ziel einer effek­ti­ven Prä­ven­ti­on ist dabei nur über die Umset­zung von verhältnis- und ver­hal­tensprä­ven­ti­ven Maß­nah­men in den ein­zel­nen Bun­des­län­dern zu erreichen.“

 

In der abschlie­ßen­den Dis­kus­si­on griff der Lei­ter des LPH, Prof. Dr. Gün­ter Dörr, die Anre­gun­gen der Fach­vor­trä­ge auf und plä­dier­te zusam­men mit den Betei­lig­ten für ein Zusam­men­wir­ken bei der Ent­wick­lung geeig­ne­ter Maß­nah­men in den Berei­chen Prä­ven­ti­on, Sucht­be­ra­tung und Auf­klä­rung. Die­se könn­ten aber nur in einem abge­stimm­ten Kon­text mit Regu­lie­rung und Auf­sicht erfolg­reich geplant und umge­setzt wer­den. „Der unmit­tel­ba­re Dia­log der betei­lig­ten Stel­len ist dabei eben­so wich­tig, wie die rasche Ver­mitt­lung der dar­aus gewon­ne­nen Erkennt­nis­se an die in der all­täg­li­chen Arbeit mit den Pro­blem­la­gen vor Ort befass­ten Fach­kräf­te. Wir woll­ten deren Inter­es­se an aktu­el­len Ent­wick­lun­gen im Medi­en­be­reich und ihrem Anrecht auf Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand mit die­ser Ver­an­stal­tung gerecht werden.“

 

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

Das Saarland ist bei der Digitalisierung des Fernsehempfangs weiter auf dem Vormarsch — LMS-Direktor Bauer stellt Digitalisierungsbericht 2012 vor

Saar­brü­cken, 4. Sep­tem­ber 2012: „Bei der Digi­ta­li­sie­rung der Fern­seh­ver­sor­gung liegt das Saar­land auch 2012 über dem bun­des­deut­schen Durch­schnitt. Das geht aus den regio­na­li­sier­ten Zah­len des Digi­ta­li­sie­rungs­be­rich­tes her­vor, die von der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) in Saar­brü­cken prä­sen­tiert wer­den“, so LMS-Direktor Dr. Gerd Bau­er. Wäh­rend Mit­te 2012 im Bun­des­durch­schnitt 22,2 % (2011: 32,2 %) der TV-Haushalte aus­schließ­lich über ana­lo­ge TV-Geräte ver­sorgt wur­den, waren es im Saar­land nur 20,9 % (2011: 27 %).

Satel­lit bleibt bevor­zug­ter TV-Empfangsweg im Saarland

Der Anteil der­je­ni­gen, die Fern­se­hen über Satel­lit emp­fan­gen ist im Saar­land wie im Bun­des­ge­biet auch in 2012 leicht anstei­gend; im Saar­land bleibt der Satel­li­ten­emp­fang die vor­herr­schen­de Über­tra­gungs­art: Wäh­rend im Bun­des­durch­schnitt Mit­te 2012 47,9 % (2011: 50,2 %) der TV-Haushalte Fern­se­hen über Kabel und 45,6 % (2011: 44,7 %) der TV-Haushalte Fern­se­hen über Satel­lit emp­fin­gen, waren es im Saar­land 59,3 % (2011: 45,6 %) der TV-Haushalte, die Fern­se­hen über Satel­lit, und 37,4 % (2011: 47,9 %) der TV-Haushalte, die Fern­se­hen über Kabel empfingen.

Kabel holt bei Digi­ta­li­sie­rung auf

Nach dem voll­stän­di­gen Umstieg auf digi­ta­le Satel­li­ten­über­tra­gung zum 30. April die­ses Jah­res bleibt das Kabel der ein­zi­ge Über­tra­gungs­weg, bei dem es noch ana­lo­gen Emp­fang gibt. Aber auch hier schrei­tet die Digi­ta­li­sie­rung vor­an: Wäh­rend 2011 nur 42,5 % der Kabel-Haushalte digi­ta­li­siert waren, sind es in 2012 bereits 48,2 %.

 

DVB‑T sta­gniert weiter

DVB‑T sta­gniert im Saar­land wei­ter: Mit 3,0 % der Haus­hal­te (2011: 4,3 %) set­zen deut­lich weni­ger Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der auf den digi­ta­len ter­res­tri­schen Ver­brei­tungs­weg als im Bun­des­durch­schnitt (12,5 Pro­zent). Nicht zuletzt das Feh­len der gro­ßen pri­va­ten Sen­der­fa­mi­li­en im DVB-T-Angebot dürf­te hier­bei eine Rol­le spie­len. Wei­ter gestie­gen ist dem­ge­gen­über die Zahl der TV-Haushalte, bei denen Fern­se­hen über Internet-Plattformen ange­bo­ten wird (DSL-TV). Mit 4,1 % (2011: 2,7 Pro­zent) der Haus­hal­te kommt die­sem Über­tra­gungs­weg aller­dings immer – wie im Bun­des­ge­biet ins­ge­samt (4,3 %) — noch gerin­ge Bedeu­tung zu.

Den Digi­ta­li­sie­rungs­be­richt 2012 fin­den Sie unter www.LMSaar.de

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Herzensangelegenheiten — LMS-Direktor übergibt Spende über 1200 Euro an Verein Herzkrankes Kind Homburg/Saar e.V.

Saar­brü­cken, 22. August 2011: „Es ist uns eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit!“ Mit die­sen Wor­ten über­reich­te Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) einen Scheck über 1.200 Euro an Moni­ka Funk, 1. Vor­sit­zen­de des Ver­eins Herz­kran­kes Kind Homburg/Saar e. V.. Den Betrag hat­ten die Gäs­te des dies­jäh­ri­gen Som­mer­fests der LMS im Medi­en­zen­trum gespendet.

Der Ver­ein Herz­kran­kes Kind Homburg/Saar e.V. setzt sich seit über 20 Jah­ren für herz­kran­ke Kin­der und deren Fami­li­en ein. Im Mit­tel­punkt der Ver­eins­ar­beit steht die akti­ve Unter­stüt­zung der Kin­der­kar­dio­lo­gi­schen Kli­nik in der Uni­ver­si­täts­kli­nik in Hom­burg, deren Haus­halt rela­tiv knapp ist. Neben medi­zi­ni­schen Gerä­ten finan­ziert der Ver­ein Kli­nik­per­so­nal, z.B. eine Psy­cho­lo­gin, die betrof­fe­ne Fami­li­en vor schwe­ren Herz­ope­ra­tio­nen betreut. Dar­über hin­aus bie­tet er zahl­rei­che Betreuungs- und Infor­ma­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten für sei­ne mehr als 450 Mit­glie­der, die zum größ­ten Teil betrof­fe­ne Fami­li­en sind.

All dies kön­nen wir nur leis­ten, wenn unser Ver­ein aus­rei­chend vie­le Spen­den sam­melt“, so Moni­ka Funk. „Ich bedan­ke mich daher herz­lich bei der LMS und ihren Gäs­ten für die Spen­de, die wir für die Finan­zie­rung der Eltern­woh­nung „Vil­la Regen­bo­gen“ auf dem Gelän­de der Uni-Kliniken ein­set­zen wer­den und für den Kli­nik­clown, ein wei­te­res Mosa­ik­stein­chen im viel­fäl­ti­gen Spek­trum des Vereins“.

Wei­te­re Infos unter www.herzkrankes-kind-homburg.de

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Landesmedienanstalt Saarland macht medienfit! — Fortbildungsprogramm des MedienKompetenzZentrums fürs zweite Halbjahr 2012 jetzt anfordern!

Saar­brü­cken, 10. August 2012: Mit sei­nem neu­en Semi­nar­pro­gramm für das zwei­te Halb­jahr 2012 mel­det sich das Medi­en­Kom­pe­tenz­Zen­trum der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land zurück aus der Sommerpause.

Ob Radio, Fern­se­hen, Inter­net oder Bild­be­ar­bei­tung, die Semi­nar­viel­falt ist wie immer groß und bie­tet den unter­schied­lichs­ten Ziel­grup­pen bis Dezem­ber Gele­gen­heit, mehr als 100 Ver­an­stal­tungs­ter­mi­ne zu besuchen.

Wie gewohnt glie­dert sich das Pro­gramm in die Rubri­ken „Medi­en­kom­pe­tenz für ALLE“, „Medi­en AKTIV in Beruf und Frei­zeit“, „Medi­en­ar­beit für Erzie­hen­de“, „Medi­en für Kin­der und Jugend­li­che“ sowie „Medi­en­kom­pe­tenz für Schulen“.

Neben den Semi­nar­klas­si­kern wie „Digi­ta­le Bild­be­ar­bei­tung“, dem „Internet-Senioren-Treff“ oder „Inter­net für Kin­der“ gibt es auch in der zwei­ten Jah­res­hälf­te wie­der viel Neu­es zu entdecken:

Alle am The­ma Medi­en Inter­es­sier­te kön­nen sich im Kurs „Der Ein­stieg in Sozia­le Netz­wer­ke“ in Sachen Face­book & Co. schlau machen oder im Semi­nar „Audio­schnitt für Einsteiger/innen“ ler­nen, Musik­ti­tel nach ihren Wün­schen zu bearbeiten.

Wer sich beruf­lich fort­bil­den möch­te, hat im Semi­nar „Ein­füh­rung in Website-Gestaltung: Mög­lich­kei­ten, Tech­nik, Design, Kos­ten“ Gele­gen­heit, sich über die Ein­rich­tung einer eige­nen Inter­net­sei­te zu infor­mie­ren oder beim Wochenend-Kurs „On Air: Mei­ne eige­ne Radio­sen­dung“ ein Sen­de­kon­zept zu ent­wer­fen und selbst eine Radio­sen­dung zu produzieren.

Päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten bie­tet die Fort­bil­dung über das Inter­net­por­tal „Saarkids.de“ Anre­gun­gen, Kin­dern zu einem kri­ti­schen Umgang mit Sozia­len Netz­wer­ken zu ver­hel­fen. Im Work­shop „HÖR MAL“ haben sie dann Gele­gen­heit, ein eige­nes Hör­spiel im Hin­blick auf ihre päd­ago­gi­sche Arbeit selbst umzusetzen.

Auch für Kin­der und Jugend­li­che fin­den sich im zwei­ten Halb­jahr zahl­rei­che span­nen­de Semi­nar­an­ge­bo­te. Im Kurs „Let’s Rock“ kön­nen sie ihren eige­nen Rock­song mischen oder im Work­shop „Video­schnitt für Jugend­li­che“ ler­nen, ihre selbst gedreh­ten Vide­os pro­fes­sio­nell zu bear­bei­ten. Ein bun­tes Herbst­fe­ri­en­pro­gramm run­det das Ange­bot für die jün­ge­ren Ziel­grup­pen ab.

Schu­len haben außer­dem die Mög­lich­keit, aus einer Rei­he von Medi­en­se­mi­na­ren ein für sie pas­sen­des Schü­ler­pro­jekt aus­zu­wäh­len und mit Unter­stüt­zung der LMS direkt vor Ort durch­zu­füh­ren. Unse­re abge­ord­ne­ten Lehr­kräf­te ste­hen bei Fra­gen ger­ne zur Verfügung!

Das MKZ-Programm kann kos­ten­los bei der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land tele­fo­nisch unter 0681–38988-12 oder per E‑Mail an mkz@LMSaar.de ange­for­dert oder online unter www.mkz.LMSaar.de ein­ge­se­hen wer­den. Online-Anmeldungen sind eben­falls möglich.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

Saarkids-Projekt Preisträger des bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“

Saar­brü­cken, 23. Juli 2012: Als eine von zwei Bil­dungs­ideen aus dem Saar­land wur­de das Pro­jekt „Saar­kids“, eine Koope­ra­ti­on zwi­schen der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) und dem Lan­des­in­sti­tut für Päd­ago­gik und Medi­en (LPM), beim dies­jäh­ri­gen Wett­be­werb „Ideen für die Bil­dungs­re­pu­blik“ aus­ge­zeich­net. Unter dem Mot­to „Gemein­sam für mehr Bil­dungs­chan­cen“ waren Netz­wer­ke von Initia­ti­ven, Insti­tu­tio­nen und Ver­ei­nen auf­ge­ru­fen, sich zu bewer­ben. Aus über 1.100 Bil­dungs­pro­jek­ten aus ganz Deutsch­land hat eine unab­hän­gi­ge Jury Pro­jek­te aus­ge­wählt, die Bil­dungs­ge­rech­tig­keit für Kin­der und Jugend­li­che in vor­bild­li­cher Wei­se fördern.

Das Por­tal Saar­kids ist eine von LMS und LPM betrie­be­ne siche­re Übungs­platt­form, auf der sich Grund­schul­kin­der in einem Onlinenetz­werk bewe­gen und Daten aus­tau­schen kön­nen. Im Unter­schied zu ande­ren Sozia­len Netz­wer­ken wer­den die Akti­vi­tä­ten der Kin­der aber nicht ver­öf­fent­licht. Ledig­lich die Pro­jekt­lei­tung, die teil­neh­men­de Schul­klas­se selbst und die Lehr­kräf­te kön­nen die Daten einsehen.

Das Pro­jekt ermög­licht Grund­schul­kin­dern, Pro­fi­le anzu­le­gen und zu ver­wal­ten, Nach­rich­ten aus­zu­tau­schen, Onlineta­ge­bü­cher zu füh­ren, zu chat­ten und vie­les mehr. Lehr­kräf­te erhal­ten in spe­zi­el­len Fort­bil­dun­gen Tipps und Anre­gun­gen, wie sie ihre Schü­ler dabei unter­stüt­zen kön­nen, vor­han­de­ne Risi­ken in Sozia­len Netz­wer­ken zu erken­nen und wie sie mit ihnen rich­ti­ge Ver­hal­tens­wei­sen trainieren.

Deutsch­land – Land der Ideen“ ist die gemein­sa­me Stand­ort­in­itia­ti­ve von Bun­des­re­gie­rung und deut­scher Wirt­schaft, ver­tre­ten durch den Bun­des­ver­band der Deut­schen Indus­trie (BDI). Ihr Ziel ist es, die Inno­va­ti­ons­kraft, Krea­ti­vi­tät und Ideen­viel­falt Deutsch­lands im In- und Aus­land sicht­bar zu machen.

Die nächs­te Saarkids-Fortbildung fin­det am 17. Okto­ber 2012 9 — 13 Uhr in der LMS statt.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

Media Analyse 2012/ Radio II — Privater Hörfunk im Saarland behauptet sich in schwierigem Umfeld

Saar­brü­cken, 17. Juli 2012: „Die aktu­el­len Reich­wei­ten­zah­len der Media Ana­ly­se (MA 2012/II) bele­gen ein­drucks­voll, wie sich die pri­va­ten Hör­funk­sen­der im Saar­land in einem schwie­ri­gen Umfeld behaup­ten. Gegen­über der MA 2012/I konn­ten sich die Pri­va­ten bei der Bevöl­ke­rung ab 10 Jah­ren ins­ge­samt von 40,8 % auf 42,9 % Tages­reich­wei­te ver­bes­sern. Radio Salü konn­te sei­nen Markt­an­teil in die­ser Grup­pe auf 28,7 % erhö­hen und bleibt damit, eben­so wie in der wer­be­re­le­van­ten Ziel­grup­pe der 14–49jährigen (mon­tags — frei­tags 36,1 %) Markt­füh­rer unter den saar­län­di­schen Pro­gram­men.“ Dies stell­te der Direk­tor der LMS, Dr. Gerd Bau­er, zufrie­den fest.

Bemer­kens­wert sind die­se Zah­len vor allem, wenn man die beson­de­re Lage des Hör­funks im Saar­land berück­sich­tigt, die nach wie vor geprägt ist von zahl­rei­chen ein­strah­len­den Ange­bo­ten und der über­mäch­ti­gen Posi­ti­on des öffentlich-rechtlichen Rund­funks bei der Aus­stat­tung mit UKW-Frequenzen. „Die Akzep­tanz der pri­va­ten Pro­gram­me bei der Bevöl­ke­rung und ihre pro­gramm­li­chen Leis­tun­gen begrei­fe ich als Ansporn für die Bemü­hun­gen der LMS für eine Ver­bes­se­rung ihrer tech­ni­schen Reich­wei­ten“, so der LMS-Direktor.

Nach wie vor sind die MA-Erhebungen von star­ken Schwan­kun­gen geprägt und erfor­dern eine bes­se­re Dar­stel­lung ins­be­son­de­re der klei­ne­ren Regional- und Lokal­sen­der. Die LMS unter­stützt des­halb ab der nächs­ten MA eine Auf­sto­ckung der Fall­zah­len um 556 Fäl­le zusätz­lich zu den der­zeit 1499 Befragten.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

 

Mächtige Kinder, verrückte Waschanlagen und Weltraumwunder — LMS prämiert die Preisträger des Trickbox-Wettbewerbs 2012

Saar­brü­cken, 28. Juni 2012: Mit einem Teilnehmer- und Besu­cher­re­kord hat die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land kurz vor Beginn der Feri­en die Preis­trä­ger ihres dies­jäh­ri­gen Trickbox-Wettbewerbs im Saar­brü­cker Film­haus prämiert.

Mehr als 150 Gäs­te kamen ins Kino, um sich die 34 ein­ge­reich­ten Trick­fil­me anzu­se­hen, die von rund 200 Kin­dern und Jugend­li­chen im Alter von 5 bis 18 Jah­ren pro­du­ziert wur­den. Kin­der­ta­ges­stät­ten, Schu­len, Nach­mit­tags­be­treu­un­gen, Jugend­zen­tren und ande­re Insti­tu­tio­nen aus dem gan­zen Saar­land hat­ten die Bei­trä­ge zum Wett­be­werb ange­mel­det. Im Vor­feld erhiel­ten päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te bei der LMS im Rah­men einer Fort­bil­dung prak­ti­sche Ein­bli­cke in das medi­en­päd­ago­gi­sche Arbei­ten mit der Trickbox.

Den ers­ten Preis, eine Video­ka­me­ra, erhielt in der Kate­go­rie „Kindergarten/Grundschulen“ die Städ­ti­sche Grund­schul­ein­rich­tung „Kon­fet­ti“ aus Neunkirchen-Furpach mit ihrem Bei­trag „Kin­der an die Macht“, der sich für die Rech­te von Kin­dern ein­setzt. In der Kate­go­rie „Wei­ter­füh­ren­de Schu­len“ gewann die Schu­le am Webers­berg aus Hom­burg mit dem Trick­film „Die total ver­rück­te Wasch­an­la­ge“ über einen aben­teu­er­li­chen Waschgang.

Über den zwei­ten Platz und eine digi­ta­le Foto­ka­me­ra freu­ten sich die Kunst­schu­le Kas­sio­peia aus Völk­lin­gen mit dem Film „Das Zau­ber­pferd“ und die Gesamt­schu­le Mettlach-Orscholz mit dem Bei­trag „Thor­ben“, der von Schü­lern der 10. Klas­se umge­setzt wurde.

Der drit­te Preis wur­de ver­ge­ben an „(Un)fairer Han­del“, pro­du­ziert von Dritt- und Viert­kläss­lern der Grund­schu­le Scheidt und der Fairtrade-Initiative Saar­brü­cken, sowie an den Film „Mit Essen spielt man nicht“ des För­der­ver­eins für Kin­der aus Losheim.

Einen Son­der­preis erhielt der Bei­trag „Welt­raum­wun­der­wahn­sinn“, pro­du­ziert von 5- bis 6‑jährigen Vor­schul­kin­dern der Städ­ti­schen Kita Ensheim-Eschringen, die sich inten­siv mit dem Son­nen­sys­tem beschäf­tigt und ihr neu erlang­tes Wis­sen mit einer span­nen­den Geschich­te, bun­ten Bil­dern und selbst gemach­ter Musik in einen Trick­film ver­wan­delt haben.

Die ein­ge­reich­ten Film­kunst­wer­ke wur­den von einer Experten-Jury bestehend aus jeweils einem Grund­schul­leh­rer, einem Leh­rer für wei­ter­füh­ren­de Schu­len sowie einer Ver­tre­te­rin der LMS beur­teilt. Kri­te­ri­en wie Sto­ry, Kulis­sen, Ton, Ani­ma­ti­on sowie der Betei­li­gungs­grad der Kin­der und Jugend­li­chen flos­sen maß­geb­lich in die Bewer­tung ein.

Die über­wäl­ti­gen­de Reso­nanz auf unser dies­jäh­ri­ges Trickbox-Festival zeigt, dass das The­ma Medi­en­kom­pe­tenz wei­ter an Bedeu­tung gewinnt“ freut sich Dr. Gerd Bau­er, Direk­tor der LMS. „Mit unse­ren Medi­en­wett­be­wer­ben, die wir seit 2003 regel­mä­ßig aus­rich­ten, wol­len wir Insti­tu­tio­nen för­dern, die medi­en­päd­ago­gi­sche Pro­jek­te mit Her­an­wach­sen­den durch­füh­ren und Anrei­ze schaf­fen, die Medi­en­welt krea­tiv zu ent­de­cken und dabei kri­tisch zu hin­ter­fra­gen. Die ori­gi­nel­len visu­el­len Ideen, die bun­te Mischung an Gen­res und die gelun­ge­ne Umset­zun­gen der ein­ge­reich­ten Trick­fil­me bestä­ti­gen und moti­vie­ren uns, die­sen Weg auch wei­ter zu beschreiten.“

Alle Ein­rich­tun­gen, die ger­ne selbst Trick­fil­me pro­du­zie­ren möch­ten, haben die Mög­lich­keit, die Trick­box der LMS kos­ten­frei auszuleihen.

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

Medienrat stimmt Fernsehfensterrichtlinie zu — LMS weiterhin als einzige Landesmedienanstalt auch für Glücksspielaufsicht zuständig

Saar­brü­cken, 22. Juni 2012: Der Medi­en­rat der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) hat in sei­ner Sit­zung am 21. Juni 2012 der Gemein­sa­men Richt­li­nie der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten zur Siche­rung der Mei­nungs­viel­falt durch regio­na­le Fens­ter in Fern­seh­voll­pro­gram­men nach § 25 RStV (Fern­seh­fens­ter­richt­li­nie, FFR) zugestimmt.

Die bei­den bun­des­weit ver­brei­te­ten reich­wei­ten­stärks­ten Fernsehvoll­programme sind ver­pflich­tet, soge­nann­te Fens­ter­pro­gram­me zur aktu­el­len und authen­ti­schen Dar­stel­lung der Ereig­nis­se des poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen, sozia­len und kul­tu­rel­len Lebens in dem jewei­li­gen Land auf­zu­neh­men. Um ein­heit­li­che Stan­dards für die Gestal­tung die­ser Regio­nal­fens­ter zu schaf­fen, haben die Lan­des­me­di­en­an­stal­ten in Deutsch­land bereits 2005 eine Richt­li­nie ent­wor­fen, die nun in einer redak­tio­nell über­ar­bei­te­ten Fas­sung ver­ab­schie­det wurde.

Dar­über hin­aus begrüß­ten die Mit­glie­der des Medi­en­ra­tes, dass durch das Saar­län­di­sche Aus­füh­rungs­ge­setz zum Glücks­spiel­staats­ver­trag (AG GlüStV-Saar), das am 20. Juni 2012 ver­ab­schie­det wur­de, die fort­dau­ern­de Zustän­dig­keit der LMS bei der Glücks­spiel­auf­sicht für das Saar­land nun­mehr ohne finan­zi­el­le Risi­ken für die LMS aus­ge­übt wer­den kann.

Die LMS ist als ein­zi­ge Medi­en­an­stalt für die Glücks­spiel­auf­sicht im Rund­funk und Inter­net zustän­dig. Sie ist zustän­di­ge Stel­le für die Unter­sa­gung des Ver­an­stal­tens und Ver­mit­telns nicht erlaub­ter öffent­li­cher Glücks­spie­le im Inter­net und von Wer­bung für uner­laub­tes öffent­li­ches Glücks­spiel und uner­laub­te gewerb­li­che Spiel­ver­mitt­lung im Rund­funk und im Inter­net. Die Zustän­dig­kei­ten des neu ein­zu­rich­ten­den Glück­spiel­kol­le­gi­ums der Län­der und für den öffentlich-rechtlichen Rund­funk blei­ben hier­von unbe­rührt. Ein­zel­hei­ten der Erstat­tung der Kos­ten der LMS für Auf­sichts­maß­nah­men im Glücks­spiel­be­reich, ins­be­son­de­re die Erstat­tung von Pro­zess­kos­ten sowie eine Pau­scha­le für ent­ste­hen­de Personal- und Sach­kos­ten, wer­den nach dem neu­en Aus­füh­rungs­ge­setz in einer Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung geregelt.

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors

RADIOSIEGEL für eine gute Volontärsausbildung im privaten Hörfunk — Jetzt bewerben – private Radiosender in Deutschland sollen ausgezeichnet werden

Saar­brü­cken, 21. Juni 2012: Wer macht das erfolg­reichs­te Radioprogramm?

Das zeigt zwei­mal im Jahr die Media-Analyse. Dann wis­sen Pro­gramm­ma­cher und Hörer, wer mit sei­ner Quo­te ganz vor­ne ist.

Was ist aber das Fun­da­ment für nach­hal­ti­gen Erfolg im Radio?

Wesent­lich ist neben ande­ren Fak­to­ren wie der regio­na­len Ver­an­ke­rung, der Ziel­grup­pen­an­spra­che und der rich­ti­gen Musik auch die Aus­bil­dung des Radio­nach­wuch­ses. Ein Radio braucht jun­ge Leu­te, die sich enga­gie­ren und für ihre jour­na­lis­ti­sche Tätig­keit eine gute und umfas­sen­de Aus­bil­dung erhal­ten. Mit dem Ziel, die Qua­li­tät im Radio zu för­dern, haben sich in der INITIATIVE RADIOSIEGEL Lan­des­me­di­en­an­stal­ten, Ver­bän­de, Insti­tu­tio­nen, Gewerk­schaf­ten und Ausbildungs­einrichtungen zusam­men­ge­schlos­sen. Das RADIOSIEGEL will als Güte­zei­chen Impul­se für eine viel­fäl­ti­ge pro­fes­sio­nel­le Volon­tärs­aus­bil­dung set­zen. Es zeich­net Radio­sta­tio­nen aus, die den Volon­tä­ren mit ihrem Aus­bil­dungs­an­ge­bot einen gelun­ge­nen Ein­stieg in das Berufs­le­ben bie­ten. Das beson­de­re beim RADIOSIEGEL ist, dass sich hier die Volon­tä­re selbst für ihre Sen­der bewerben.

Eine Jury aus Medi­en­pro­fis ent­schei­det über die Ver­ga­be des Sie­gels. Das RADIOSIEGEL wird im Rah­men der Frank­fur­ter Hör­funk­ge­sprä­che am 27. Novem­ber 2012 vergeben.

Mit­glie­der der Jury sind Patrick Lynen, Nils Birsch­mann, Bernd-Peter Arnold und Wolf­gang Sabisch.

Part­ner der INITIATIVE RADIOSIEGEL sind die Arbeits­ge­mein­schaft Evan­ge­li­scher Rund­funk e. V., die Lan­des­me­di­en­an­stal­ten von Baden-Württemberg (LFK), Bay­ern (BLM), Hes­sen (LPR Hes­sen), Mecklenburg-Vorpommern (mmv), Nie­der­sach­sen (NLM), Nordrhein-Westfalen (lfm), Saar­land (LMS) und Thü­rin­gen (TLM), der Deut­sche Jour­na­lis­ten­ver­band DJV), die Deut­sche Journalisten-Union (dju) in ver.di, die Initia­ti­ve fair radio sowie die Aus­bil­dungs­ein­rich­tun­gen Hör­funk­schu­le Frank­furt und Evan­ge­li­sche Medienakademie.

Bis zum 16. Juli 2012 kön­nen sich die Radio­sen­der über die Home­page www.radiosiegel.de bewer­ben: Hier gibt es auch alle Infor­ma­tio­nen rund um das RADIOSIEGEL.

 

Kon­takt für Presseanfragen:

Vio­la Betz

Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direktors