Landesmedienanstalt Saarland und Ministerium für Bildung und Kultur verteilen Flimmo‐ und Internet‐ABC‐Broschüren

PM 27/2018

Saar­brü­cken, 06. Sep­tem­ber 2018: Der Minis­ter für Bil­dung und Kul­tur Ulrich Com­merҫon und der Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land Uwe Con­radt haben zum Schul­start eine lan­des­wei­te Ver­teil­ak­ti­on von Medi­en­tipps für Schü­ler und Eltern gestar­tet. In der Grund­schu­le Reh­lin­gen wur­den die bei­den Bro­schü­ren Flim­mo und Inter­net ABC heu­te ver­teilt.

Für die Eltern der etwa 7.800 saar­län­di­schen Erst­kläss­ler gibt es das Maga­zin „FLIMMO – Pro­gramm­be­ra­tung für Eltern“. Die Fami­li­en der knapp 8.000 Dritt­kläss­ler erhal­ten die kom­plett über­ar­bei­te­te Bro­schü­re „Wis­sen, wie’s geht! – Inter­net gemein­sam ent­de­cken“ vom Ver­ein Internet‐ABC. (mehr …)

LMS vermittelt mit Medienmieze und Medientaucher besseren Umgang mit Medien

Saar­brü­cken, 30. August 2018: Statt auf „Smartphone‐ und Fern­seh­ver­bo­te“ setzt die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) auf „gemein­sam geleb­te Medi­en­re­geln“ in Fami­li­en. Hier­zu star­tet Sie nun ihre neue Medi­en­kom­pe­tenz­kam­pa­gne Die Gol­de­nen Medi­en­re­geln.

Die Idee der Kam­pa­gne basiert dar­auf, Regeln zur Medi­en­nut­zung so attrak­tiv zu gestal­ten, dass Eltern und Kin­der die­se ger­ne zu Hau­se, z. B. im Kin­der­zim­mer oder in der Nähe des Fern­se­hens auf­hän­gen“, erklärt der Direk­tor der LMS, Uwe Con­radt, die Kam­pa­gne. Die LMS hat im Gespräch mit Eltern fest­ge­stellt, dass vie­le Infor­ma­ti­ons­bro­schü­ren sehr text­las­tig sind und zudem im Haus nicht dort prä­sent, wo Medi­en genutzt wer­den.

Sie hat dar­auf­hin die neue Kam­pa­gne Die Gol­de­nen Medi­en­re­geln ent­wi­ckelt.

Zen­trales Gestal­tungs­ele­ment sind dafür die Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gu­ren Medi­en­mie­ze und Medi­en­tau­cher. Zwei illus­trier­te Wesen der digi­ta­len Welt, die Kin­dern und ihren Eltern Ori­en­tie­rung in der digi­ta­len Medi­en­welt geben. Zudem wur­den die wich­tigs­ten Regeln zur bes­se­ren Medi­en­nut­zung the­ma­tisch sor­tiert und zusam­men­ge­fasst. Zum Start der Kam­pa­gne sind vier Pos­ter erhält­lich: Medi­en­nut­zung all­ge­mein, Fern­se­hen und Smart­pho­ne. Eltern haben zudem ein eige­nes Regel­pos­ter. Die Ange­bo­te sol­len in Kür­ze um wei­te­re Ange­bo­te ergänzt wer­den.

Eltern und Kin­der leben in einer Lebens­wirk­lich­keit, die immer stär­ker von digi­ta­len Medi­en geprägt wird. In vie­len Fami­li­en ist die Nut­zung von Smart­pho­ne, Fern­se­hen und Co. immer wie­der Anlass für Streit und Dis­kus­si­on — meis­tens geht es um Dau­er, Häu­fig­keit und genutz­te Inhal­te. Aus Sicht der LMS hel­fen dabei nicht Kom­plett­ver­bo­te oder eine Abkehr von der digi­ta­len Welt, son­dern nur mehr Medi­en­kom­pe­tenz, die den bes­se­ren Umgang mit Medi­en ermög­licht. Ein Teil davon sind gemein­sam geleb­te Medi­en­re­geln.“

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PM 25/2018

ParabolschüsselnSaar­brü­cken, 29. August 2018: Die saar­land­wei­te UKW‐Frequenzkette (101,7 MHz u. a.), über die der­zeit das Pro­gramm „Radio Salü“ aus­ge­strahlt wird, wird neu aus­ge­schrie­ben.
Die UKW‐Frequenzkette setzt sich aus fol­gen­den Fre­quen­zen zusam­men: Saarbrücken‐Schoksberg 101,7 MHz, Blies­tal 100,0 MHz, Mosel­tal 100,3 MHz, Mer­zig 103,0 MHz und Mett­lach, 104,2 MHz.

Die Frist zur Ein­rei­chung von Anträ­gen star­tet am mor­gi­gen Don­ners­tag, der Aus­schrei­bungs­text wird auf der Web­site der LMS (www.lmsaar.de) ver­öf­fent­licht.

Die Antrags­frist endet am 27. Sep­tem­ber 2018, 12 Uhr. Die Ent­schei­dung über die zukünf­ti­ge Nut­zung der Fre­quen­zen soll noch im lau­fen­den Jahr fal­len. (mehr …)

PM 24/2018

Saar­brü­cken, 10. August 2018: Nach­wuchs­pro­gram­mie­rer des Coder­Do­jo Saar tref­fen sich zukünf­tig in den Räu­men der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) im Medi­en­zen­trum auf den Saar­ter­ras­sen. LMS‐Direktor Uwe Con­radt und die Initia­to­ren des Coder­Do­jo Saar, Kers­tin Ree­se und Andre­as San­der, haben einen Koope­ra­ti­ons­ver­trag unter­schrie­ben, der die künf­ti­ge Zusam­men­ar­beit regelt.

Coder­Do­jo ist eine Initia­ti­ve, die es Kin­dern und Jugend­li­chen zwi­schen 7 und 17 Jah­ren ermög­licht, pro­gram­mie­ren zu ler­nen. Die CoderDojo‐Mentoren arbei­ten ehren­amt­lich, das Ange­bot ist für die Kin­der und Jugend­li­chen bzw. deren Fami­li­en kos­ten­frei, Lern­ma­te­ri­al wird zur Ver­fü­gung gestellt. Die Kin­der und Jugend­li­chen brin­gen einen pri­va­ten Lap­top zu den Ter­mi­nen mit. Inhalt­lich ist das Coder­Do­jo Saar offen gestal­tet und jedes Kind arbei­tet mit dem Mate­ri­al, für das es sich inter­es­siert. Die Ange­bo­te rei­chen von Ozobot, Makey Makey, Scratch und Cal­lio­pe über LEGO Mind­s­torms bis hin zu HTML, Python und der Ent­wick­lung von Andro­id Apps. (mehr …)

Plausch im virtuellen Hausflur

PM MNS

18 Bewer­bun­gen für vier neue Vir­tu­el­le Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser. Über 100 Inter­es­sier­te haben sich bis Ende Mai zur Teil­nah­me am Pro­jekt bewor­ben. Der ältes­te Teil­neh­mer mit 90 Jah­ren kommt aus Frei­sen und die jüngs­te Teil­neh­me­rin kommt aus Wadern und ist 10 Jah­re alt. In den neu­en Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­sern im Land­kreis St. Wendel/Ortsteil Frei­sen, Heus­wei­ler, Illin­gen und Hom­burg kom­men 70 Teil­neh­mer aus ver­schie­dens­ten Genera­tio­nen zusam­men, um gemein­sam das Inter­net zu erkun­den und via inter­ak­ti­ver Kom­mu­ni­ka­ti­ons­apps mit­ein­an­der zu plau­dern.

Saar­brü­cken, 08.08.2018: Wie kann ich den Genera­tio­nen­zu­sam­men­halt und die Nach­bar­schafts­hil­fe in der Kom­mu­ne via Smart­pho­ne und Tablet stär­ken? Das war die Aus­gangs­fra­ge für das 2016 gestar­te­te Modell­pro­jekt „Vir­tu­el­les Mehr­ge­nera­tio­nen­haus“ der Kam­pa­gne Onliner­land Saar. Zwei Jah­re und über 150 Ver­an­stal­tun­gen spä­ter spie­gelt sich der Erfolg des deutsch­land­weit ein­zig­ar­ti­gen Modell­pro­jekts in der Eröff­nung von vier neu­en Pro­jekt­kom­mu­nen im Land­kreis St. Wendel/Ortsteil Frei­sen, in der Gemein­de Heus­wei­ler, der Gemein­de Illin­gen und der Universitäts‐ und Kreis­stadt Hom­burg wider. (mehr …)

Fit in die digitale Zukunft!

PM 23/2018

Saar­brü­cken, 02. August 2018: Ab sofort ist das Semi­nar­pro­gramm des Medi­en­Kom­pe­tenz­Zen­trums der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land für den Zeit­raum August bis Dezem­ber 2018 online und in Print­form erhältlich.In mehr als 80 Semi­na­ren, Work­shops und Fach­vor­trä­gen rund um das The­ma Medi­en kön­nen sich Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der aller Alters­stu­fen wei­ter­bil­den und infor­mie­ren.

Neue Ver­an­stal­tun­gen im Pro­gramm­an­ge­bot sind unter ande­rem:

• Stu­dio Digi­tal – voll geni­al! (Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung)
• Impres­sums­pflicht: FAQ (für Website‐Betreiber)
• Medi­en­welt heu­te: Digi­ta­le Spie­le (Online‐Elternabend)
• Berufs­wunsch Influ­en­cer: Uto­pie oder Rea­li­tät? (für Eltern und päd. Fach­kräf­te)
• How 2 twitch: Live­strea­ming für Jugend­li­che

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Abschlussbericht des Forschungsprojekts „#Datenspende“ publiziert

PM 22/2018

Saar­brü­cken, 25. Juli 2018: Wer sieht was bei einer Google‐Recherche zu poli­ti­schen The­men? Inwie­weit wird bei den gezeig­ten Ergeb­nis­sen per­so­na­li­siert? Und spielt die Regi­on, aus der die Such­an­fra­gen kom­men, eine Rol­le?
Die viel­zi­tier­te Fil­ter­bla­se ist gerin­ger als ange­nom­men – das ist zusam­men­ge­fasst die Ant­wort auf die­se Fra­gen, die aus dem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Abschluss­be­richt des For­schungs­pro­jekts „#Daten­spen­de: Goog­le und die Bun­des­tags­wahl 2017“ her­vor­geht.
Das Pro­jekt wur­de im Auf­trag der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) und fünf wei­te­rer Lan­des­me­di­en­an­stal­ten unter Feder­füh­rung der Baye­ri­schen Lan­des­zen­tra­le für neue Medi­en (BLM) durch­ge­führt. Die Pro­jekt­lei­tung lag bei der Informatik‐Professorin Katha­ri­na Zweig von der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Kai­sers­lau­tern, die Daten­ana­ly­se erfolg­te in Koope­ra­ti­on mit der gemein­nüt­zi­gen Initia­ti­ve für die Kon­trol­le algo­rith­mi­scher Ent­schei­dungs­fin­dung Algo­rith­m­Watch.

Sucht man mit Goog­le nach den Namen von Par­tei­en, zeigt die ers­te Such­ergeb­nis­sei­te vor allem Web­sei­ten, deren Inhal­te die Par­tei­en selbst kon­trol­lie­ren. Bei 34 Pro­zent der Tref­fer han­delt es sich unmit­tel­bar um Web­sei­ten von Par­tei­en, Par­tei­an­ge­hö­ri­gen oder Orts­ver­bän­den. Wei­te­re 17 Pro­zent der Such­ergeb­nis­se sind Social‐Media‐Profile der Par­tei­en. Medi­en­an­ge­bo­te machen dem­ge­gen­über 26 Pro­zent der Ergeb­nis­se bei der Google‐Suche nach Par­tei­en aus. (mehr …)

Frequenzausschreibung, Datenschutzbeauftragte, Kostensatzung der Landesmedienanstalten — Ergebnisse der Medienratssitzung

PM 21/2018

Saar­brü­cken, 22. Juni 2018: Der Medi­en­rat der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) hat in sei­ner Sit­zung vom 21. Juni 2018 fol­gen­de Beschlüs­se gefasst (Fre­quenz­aus­schrei­bung, Daten­schutz­be­auf­trag­te, Kos­ten­sat­zung der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten ). :

Aus­schrei­bung der UKW‐Frequenzkette 101,7 MHz u. a. (der­zeit „Radio Salü“)

Die saar­land­wei­te UKW‐Frequenzkette (101,7 MHz u. a.), über die der­zeit das Pro­gramm „Radio Salü“ aus­ge­strahlt wird, wird ent­spre­chend einem Grund­satz­be­schluss des Medi­en­ra­tes der LMS aus 2017 neu aus­ge­schrie­ben. Die Aus­schrei­bung star­tet am 30. August 2018, der Aus­schrei­bungs­text wird auf der Web­site der LMS (www.lmsaar.de) ver­öf­fent­licht. Die Antrags­frist wird am 27. Sep­tem­ber 2018, 12 Uhr enden. Die Ent­schei­dung über die zukünf­ti­ge Nut­zung der Fre­quen­zen soll noch im lau­fen­den Jahr fal­len.

In sei­ner Sit­zung vom 31. August 2017 hat­te der Medi­en­rat beschlos­sen, dass aus Grün­den der Viel­falts­si­che­rung die Zuwei­sung von UKW‐Hörfunkfrequenzen künf­tig nur noch ein­mal ohne neue Aus­schrei­bung ver­län­gert wird. (mehr …)

Bildung in digitalen Welten

PM 20/2018

Saar­brü­cken, 20. Juni 2018: Bil­dungs­mi­nis­ter Ulrich Com­mer­çon und LMS‐Direktor Uwe Con­radt haben heu­te in der Ganz­tags­grund­schu­le Wied­heck im Saar­brü­cker Stadt­teil Breb­ach zum fünf­ten Mal saar­län­di­sche Grund­schu­len mit dem Internet‐ABC‐Siegel aus­ge­zeich­net. 43 Schu­len (etwa jede vier­te im Land) haben im aktu­el­len Schul­jahr die Sie­gel­vor­aus­set­zun­gen erfüllt. 10 der Schu­len erhiel­ten das Gol­de­ne Sie­gel für nach­hal­ti­ge digi­ta­le Bil­dung, indem sie das Pro­jekt zum vier­ten Mal in Fol­ge durch­ge­führt haben. Sie beka­men neben dem Sie­gel einen Sach­preis über­reicht.

Mir ist es wich­tig, dass unse­re Kin­der im Schul­un­ter­richt auf das Leben in der digi­ta­len Welt vor­be­rei­tet wer­den“, sagt Minis­ter Ulrich Com­mer­çon. „Um die digi­ta­le Bil­dung in Schu­len vor­an­zu­brin­gen, haben wir bereits im März 2017 mit dem Lan­des­kon­zept Medi­en­bil­dung eine Gesamt­stra­te­gie des Lan­des für die Wei­ter­ent­wick­lung des Leh­rens und Ler­nens in der digi­ta­len Welt vor­ge­stellt. Die­ses Kon­zept wird durch das Internet‐ABC berei­chert. Es lie­fert einen wich­ti­gen zusätz­li­chen Bei­trag, weil es die Schü­le­rin­nen und Schü­ler dabei unter­stützt, kri­tisch und reflek­tiert mit dem Inter­net umzu­ge­hen“.
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Sprache in den Medien zwischen Political Correctness und Verrohung

PM 19/2018

Saar­brü­cken, 13. Juni 2018: Beim LMS‐Mediengespräch „Das wird man doch noch sagen dür­fen“ haben Dr. Alex­an­der Fili­po­vić von der Hoch­schu­le für Phi­lo­so­phie in Mün­chen, Kir­chen­rat Frank‐Matthias Hof­mann und LMS‐Direktor Uwe Con­radt gemein­sam mit Prof. Axel Buch­holz über Spra­che in den Medi­en zwi­schen Poli­ti­cal Cor­rec­t­ness und Ver­ro­hung dis­ku­tiert.

Prof. Fili­po­vić wies in sei­nem Impuls­vor­trag dar­auf hin, dass es Lüge und Täu­schung schon immer gege­ben hat. Neu sei­en Hate Speech und Fake News daher nicht, ledig­lich die Unver­fro­ren­heit, Laut­stär­ke und Schnel­lig­keit, mit der Lügen und Hass im digi­ta­len Zeit­al­ter ver­brei­tet wer­den. „Die Spra­che lässt sich für vie­les gebrau­chen, wir reden in ver­schie­de­nen Situa­tio­nen ganz unter­schied­lich. Das Reden in der Öffent­lich­keit steht aber unter beson­de­rer Beob­ach­tung: Wir müs­sen auf­pas­sen, dass wir im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung wei­ter­hin auf unse­re Spra­che ach­ten, sie sorg­fäl­tig gebrau­chen. Denn nur so kön­nen wir die zen­tra­len Zie­le öffent­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on errei­chen: die Zie­le der Ver­stän­di­gung und gemein­sa­men Pro­blem­lö­sung“, so Fili­po­vić.

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