LMS und Bildungsministerium zeichnen 5 Schulen für Social Media‐, Coding‐ und Podcast‐Projekte aus

PM 18/2018

Saar­brü­cken, 12. Juni 2018: Bei einer offi­zi­el­len Preis­ver­lei­hung haben die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) und das Minis­te­ri­um für Bil­dung und Kul­tur des Saar­lan­des (MBK) die inno­va­tivs­ten Medi­en­pro­jek­te des 1. Medi­en­wett­be­werbs Digi­SAAR aus­ge­zeich­net. Schu­len und außer­schu­li­sche Ein­rich­tun­gen, die sich für Medi­en­kom­pe­tenz und Medi­en­bil­dung stark machen, waren auf­ge­ru­fen, ihre Medi­en­pro­jek­te ein­zu­rei­chen. Eine Jury bewer­te­te die Ein­rei­chun­gen in den Kate­go­ri­en Coding sowie Par­ti­zi­pa­ti­on und Mit­be­stim­mung.

Par­ti­zi­pa­ti­on und Mit­be­stim­mung:

Mit ihrem Soci­al Media Pro­jekt #heyge­sell­schaf­tich­hab­dir­was­zu­sa­gen wur­de die Eichen­laub­schu­le Weis­kir­chen mit dem ers­ten Platz aus­ge­zeich­net und gewann einen Besuch im Saar­län­di­schen Land­tag. Die Kurz­bei­trä­ge der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen 8 und 10 sen­si­bi­li­sie­ren auf ganz beson­de­re Wei­se für The­men wie Tole­ranz, Respekt, Mob­bing oder Ras­sis­mus und sind auch durch die Fokus­sie­rung auf Soci­al Media Kanä­len wie You­Tube und Insta­gram ganz nah an der Lebens­welt von Jugend­li­chen.

Den zwei­ten Platz und einen Akti­ons­tag mit dem Pro­jekt Das ERBE on Tour erhielt das Online‐Magazin Camä­lé­on des Deutsch‐Französischen Gym­na­si­ums für sei­ne Podcast‐Produktionen. Das Redak­ti­ons­team bestehend aus Sechst‐ bis Neunt­kläss­lern wid­met sich in den Audio­bei­trä­gen mal auf Deutsch, mal auf Fran­zö­sisch oder Eng­lisch unter­schied­lichs­ten Schwer­punk­ten, wie z. B. Bio‐Limo, dem Gallier‐Abend am DFG oder auch loka­len The­men wie dem Saar­brü­cker Käl­te­bus. (mehr …)

LMS: Anbieter großer sozialer Netzwerke nun im Saarland zur Berufung eines inländischen Zustellungsbevollmächtigten verpflichtet

PM 17/2018

Saar­brü­cken, 04. Juni 2018: Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) hat auf ihrer Inter­net­sei­te eine kon­so­li­dier­te Fas­sung des Saar­län­di­schen Medi­en­ge­set­zes (SMG) ver­öf­fent­licht. In die­se Fas­sung sind die umfang­rei­chen Ände­run­gen ein­ge­flos­sen, die das SMG jüngst durch den saar­län­di­schen Gesetz­ge­ber anläss­lich der Umset­zung des soge­nann­ten Medi­en­pri­vi­legs der Datenschutz‐Grundverordnung der EU erfah­ren hat. „Ich bin dem saar­län­di­schen Gesetz­ge­ber dank­bar, dass er ein neu­es Instru­ment zur Durch­set­zung des Lan­des­rech­tes auch gegen­über Inter­me­diä­ren geschaf­fen hat“, beton­te der Direk­tor der LMS, Uwe Con­radt.

Einen Bestand­teil die­ser Novel­le stellt die neu begrün­de­te Pflicht für die Anbie­ter sozia­ler Netz­wer­ke, deren Ange­bo­te sich auch auf das Saar­land rich­tet und die im Saar­land min­des­tens 50.000 regis­trier­te Nut­zer haben, dar, im Inland einen Zustellungs­bevollmächtigten zu benen­nen und auf ihrer Platt­form in leicht erkenn­ba­rer und unmit­tel­bar erreich­ba­rer Wei­se auf ihn auf­merk­sam zu machen. An die­se Per­son kön­nen Zustel­lun­gen in Ver­fah­ren nach dem Saar­län­di­schen Medi­en­ge­setz, dem Rundfunk­staatsvertrag oder dem Jugendmedienschutz‐Staatsvertrag wegen der Ver­brei­tung rechts­wid­ri­ger Inhal­te bewirkt wer­den. „Wir wer­den zeit­nah die gro­ßen Anbie­ter sozia­ler Netz­wer­ke wie Goog­le, Face­book, Twit­ter und Insta­gram auf die­se Rechts­pflicht auf­merk­sam machen, die zur effek­ti­ven Durch­set­zung nicht zuletzt auch des Jugend­schut­zes im Inter­net in beson­de­rer Wei­se bedeut­sam ist. Eine Ver­let­zung die­ser Pflicht kann sei­tens der LMS als Ord­nungs­wid­rig­keit mit einer Geld­bu­ße bis zu 500.000 Euro geahn­det wer­den“, unter­strich Con­radt.

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Vio­la Betz
Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direk­tors

Ministerpräsident Tobias Hans fordert „New deal“

PM 16/2018

Saar­brü­cken, 24. Mai 2018: Unter dem Mot­to „Digi­ta­li­sie­rung: Mut und Ver­ant­wor­tung“ fand am 23. Mai 2018 der drit­te LMS‐Medienabend in Saar­brü­cken statt. In der Bel éta­ge am Deutsch‐Französischen Gar­ten konn­ten der Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS), Uwe Con­radt, und Prof. Dr. Ste­phan Ory, Vor­sit­zen­der des Medi­en­ra­tes, den Minis­ter­prä­si­den­ten des Saar­lan­des, Tobi­as Hans, die Saar­land­bot­schaf­te­rin und Google‐Managerin Annet­te Kroeber‐Riel und zahl­rei­che Gäs­te aus Medi­en, Kul­tur, Poli­tik und Gesell­schaft begrü­ßen.

Am Ver­fas­sungs­tag erscheint es mir beson­ders wich­tig, in der Tra­di­ti­on unse­rer Medi­en­aben­de die Funk­ti­on der Medi­en für die Demo­kra­tie zu beto­nen. Demo­kra­tie ist das Basis‐Betriebssystem unse­rer Gesell­schaft. Auf die­ser Grund­la­ge wol­len wir heu­te erneut zu einem Dia­log zwi­schen Medi­en­un­ter­neh­men und Poli­tik bei­tra­gen, der auch die beson­de­ren Inter­es­sen des Saar­lan­des beleuch­tet“, so Uwe Con­radt. Mit Bezug auf die Regie­rungs­er­klä­rung des neu­en Minis­ter­prä­si­den­ten und die jüngs­ten Ent­schei­dun­gen des Land­ta­ges zeig­te sich Con­radt zuver­sicht­lich, dass das Saar­land eine gute Zukunft in den Berei­chen Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie, Künst­li­che Intel­li­genz (KI) und media­le Anwen­dun­gen (z. B. Games­för­de­rung) erwar­ten kön­ne. (mehr …)

Ausschreibung landesweiter Hörfunk‐Frequenzkette im Saarland (derzeit Radio Salü)

PM 15/2018

Saar­brü­cken, 23. Mai 2018: Der Medi­en­rat der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land hat­te in sei­ner Sit­zung vom 31. August 2017 beschlos­sen, dass aus Grün­den der Viel­falts­si­che­rung die Zuwei­sung von UKW‐Hörfunkfrequenzen künf­tig nur noch ein­mal ohne neue Aus­schrei­bung ver­län­gert wird. Da die lan­des­wei­te Fre­quenz­ket­te, die aktu­ell von der RADIO SALÜ — Euro‐Radio Saar GmbH für das Pro­gramm „Radio Salü“ genutzt wird, nach der ers­ten Lizenz vor drei­ßig Jah­ren bereits zwei­mal ver­län­gert wor­den war, muss sie recht­zei­tig vor dem Aus­lau­fen der aktu­el­len Lizenz­pe­ri­ode am 7. April 2019 neu aus­ge­schrie­ben wer­den. (mehr …)

PM 14/2018

v.l.n.r.: Mari­us Schnei­der, Sil­ke Bur­mes­ter, Flo­ri­an May­er, Theo­phil Gal­lo, Ulli Wag­ner, Uwe Con­radt

Saarbrücken/Homburg, 04. Mai 2018: Der Saar­län­di­sche Jour­na­lis­ten­ver­band (SJV), die Siebenpfeiffer‐Stiftung und die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) haben anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Tages der Pres­se­frei­heit am 03. Mai 2018 zur Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung „Demo­kra­tie und Medi­en – Jour­na­lis­mus in der digi­ta­len Welt“ ein­ge­la­den.

Der Vor­sit­zen­de der Siebenpfeiffer‐Stiftung, Dr. Theo­phil Gal­lo, konn­te zahl­rei­che Besu­cher aus Poli­tik und Gesell­schaft sowie Medi­en­schaf­fen­de zu die­sem Dia­log begrü­ßen, den er in einen his­to­ri­schen Bezug zur deut­schen Demo­kra­tie­ge­schich­te und zur Geschich­te der Pres­se­frei­heit stell­te.

Durch den Abend führ­ten der Jour­na­list Flo­ri­an May­er und die Vor­sit­zen­de des SJV, Ulli Wag­ner, die auch in einem ein­füh­ren­den Vor­trag anhand aktu­el­ler Daten über die Lage der Pres­se­frei­heit in Euro­pa ein­schließ­lich der Tür­kei infor­mier­te. Ulli Wag­ner stell­te fest: „Was die Pres­se­frei­heit in Euro­pa angeht, müs­sen wir von einem aku­ten Not­fall spre­chen und ‚SOS Pres­se­frei­heit‘ aus­ge­ben. Vier der fünf Staa­ten, die sich welt­weit am meis­ten ver­schlech­tert haben in der Rang­lis­te von Repor­ter ohne Gren­zen, lie­gen in Euro­pa. Es gibt immer mehr Het­ze gegen Jour­na­lis­ten und gegen kri­ti­sche Medi­en — unlieb­sa­me Jour­na­lis­ten wer­den mund­tot gemacht, weg­ge­sperrt, aus dem Weg geräumt. Wir brau­chen ein ‚Stand up for jour­na­lism‘ und ein Bewusst­sein für die Bedeu­tung der frei­en Pres­se für unse­re Gesell­schaft.“ (mehr …)

#Spitzenforschung #EstA #DoppelEinhorn #RAP #Games #DasErbe onTour

PM 13/2018

Berlin/Saarbrücken, 02. Mai 2018: “Das Saar­land ist ein kraft­vol­ler Impuls­ge­ber der digi­ta­len Gesell­schaft“, mit die­ser Kern­bot­schaft haben der saar­län­di­sche Medi­en­staats­se­kre­tär Jür­gen Lenn­artz und LMS‐Direktor Uwe Con­radt auf Euro­pas größ­ter Internet‐ und Digital‐Konferenz re:publica für den hie­si­gen Digi­tal­stand­ort gewor­ben und zahl­rei­che Pro­jek­te und Initia­ti­ven aus dem Saar­land prä­sen­tiert.

Das Saar­land ist zum drit­ten Mal auf der viel­be­ach­te­ten Kon­fe­renz in Ber­lin mit einem eige­nen Emp­fang vor Ort. Der gro­ße Zuspruch von hoch­ran­gi­gen Ver­tre­tern der Digi­tal­wirt­schaft, der Gesell­schaft und der Bun­des­po­li­tik zeigt, dass das Saar­land auch auf der re:publica eine erst­klas­si­ge Adres­se ist, um mit Men­schen ins Gespräch zu kom­men.

Jür­gen Lenn­artz: “Die exzel­len­te saar­län­di­sche For­schungs­land­schaft im Bereich der IT ist ein Aus­hän­ge­schild für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Es spricht für sich, dass auch die Helm­holtz Gesell­schaft ihr Zen­trum für Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit (i.G.) ins Saar­land gelegt hat. Wir sind mit dem Haupt­sitz des Deut­schen For­schungs­zen­trums für Künst­li­che Intel­li­genz (DFKI) und zwei Max‐Planck‐Instituten im Bereich der IT ein Top‐Forschungsstandort der IT‐Welt. Auch vor die­sem Hin­ter­grund gilt es die Chan­cen der Digi­ta­li­sie­rung zu nut­zen und neue Geschäfts­fel­der für die Ansied­lung und Grün­dung von Unter­neh­men zu for­cie­ren. Dies gilt auch für unse­re jüngs­te Initia­ti­ve im Saar­land, eine Games­för­de­rung bei der Saar­land Medi­en GmbH ein­zu­rich­ten.”
DAS SAARLAND IST AUCH JUNG, KREATIV, LAUT UND DIGITAL. (mehr …)

Austausch über Medienregulierung, Pressefreiheit, Digitalisierung und Projekte zur Förderung der Medienkompetenz

PM 12/2018

Saar­brü­cken, 27. April 2018: US‐Generalkonsul James W. Her­man war heu­te mit Ver­tre­tern des ame­ri­ka­ni­schen Gene­ral­kon­su­lats und des Deutsch‐Amerikanischen Insti­tuts Saar­land zu Gast in der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS).

LMS‐Direktor Uwe Con­radt und Prof. Dr. Ste­phan Ory, Vor­sit­zen­der des Medi­en­ra­tes der LMS, tausch­ten sich mit den Gäs­ten über aktu­el­le The­men der Medi­en­po­li­tik aus. Im Fokus stan­den ins­be­son­de­re Fra­gen der Medi­en­re­gu­lie­rung, Viel­falts­si­che­rung und Pres­se­frei­heit. Her­man zeig­te sich dabei als Befür­wor­ter einer ange­mes­se­nen Medi­en­re­gu­lie­rung, die nicht Zen­sur bedeu­tet, son­dern in einem gewis­sen Rah­men Frei­hei­ten und Chan­cen für die Medi­en­schaf­fen­den bie­tet. Die LMS freut sich mit Gene­ral­kon­sul Her­man einen wei­te­ren Part­ner im trans­at­lan­ti­schen Dia­log gefun­den zu haben. (mehr …)

Landesmedienanstalt und Staatskanzlei mit Rapper EstA, Bergbau‐Erbe und dem #DoppelEinhorn auf Europas größter Digitalkonferenz

PM 11/2018

Saar­brü­cken, 27. April 2018: Am 2. Mai 2018 beginnt die re:publica in Ber­lin. Sie ist die größ­te Kon­fe­renz zu den The­men Digi­ta­li­sie­rung und Gesell­schaft in Euro­pa. Gleich­zei­tig gehört die re:publica zu den welt­weit außer­ge­wöhn­lichs­ten Fes­ti­vals für digi­ta­le Kul­tur.

Auch das Saar­land wird auf der re:publica prä­sent sein. Medi­en­staats­se­kre­tär Jür­gen Lenn­artz sowie Uwe Con­radt, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, laden am Mitt­woch, dem 2. Mai 2018, um 19 Uhr zum Saar­land­emp­fang auf die re:publica (Media Cube) ein.

Das Saar­land ist ein jun­ges und digi­ta­les Land. Auch die­ses Jahr wie­der setzt das Saar­land daher Impul­se auf der re:publica. Mit dabei hat die Lan­des­me­di­en­an­stalt das Dop­pel­Ein­horn, das sich in sozia­len Medi­en und im öffent­li­chen Raum für Demo­kra­tie und Mei­nungs­frei­heit und gegen Hass und Het­ze ein­setzt. Und natür­lich hof­fen wir, dass unser Fabel­tier auf der re:publica vie­le neue Fans fin­den wird“, so Uwe Con­radt. (mehr …)

Appell an gemeinsame Verantwortung für den UKW‐Hörfunk

PM 10/2018

Saar­brü­cken, 06. April 2018: Wie aus Medi­en­be­rich­ten zu ent­neh­men war, droht der Sen­de­netz­be­trei­ber Media Broad­cast GmbH meh­re­ren Radio­ver­an­stal­tern an, die­sen kom­men­de Woche die UKW‐Sender abzu­schal­ten, wenn die­se eine Über­gangs­ver­ein­ba­rung bis Mon­tag nicht unter­zeich­net haben. Hin­ter­grund ist ein Ver­kauf der Sende‐ und Anten­nen­an­la­gen durch die Media Broad­cast.

LMS‐Direktor Con­radt erklär­te hier­zu:

Wir ste­hen seit über einem Jahr in einem inten­si­ven Aus­tausch mit den saar­län­di­schen Ver­an­stal­tern und kön­nen daher erklä­ren, dass alle pri­va­ten Radio­ver­an­stal­ter von einer etwai­gen UKW‐Abschaltung am kom­men­den Mitt­woch nicht betrof­fen sein wer­den. Unge­ach­tet des­sen wird sich die LMS im Kon­zert der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten auch wei­ter­hin für Lösun­gen ein­set­zen, die loka­le und regio­na­le Radio‐Vielfalt auch außer­halb des Saar­lan­des unein­ge­schränkt sicher­stel­len. Ich appel­lie­re an alle Betei­lig­ten, bei ihren Ent­schei­dun­gen die Inter­es­sen ins­be­son­de­re der Radio­hö­rer an einer viel­fäl­ti­gen Hör­funk­land­schaft nicht aus dem Blick zu ver­lie­ren.“

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Vio­la Betz
Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direk­tors

Zahlreiche Reaktionen auf LMS‐Leitfaden zur Impressumspflicht auf Facebook & Co.

PM 09/2018

Saar­brü­cken, 20. März 2018: Vie­le pri­va­te Nut­zer von Face­book, You­Tube, Twit­ter, Insta­gram und Co. wis­sen nicht, dass auch sie der Anbie­ter­kenn­zeich­nung unter­lie­gen kön­nen. Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land hat hier­zu kürz­lich einen Leit­fa­den zur Impres­sums­pflicht in sozia­len Medi­en und auf Web­sei­ten ver­öf­fent­licht und zahl­rei­che Reak­tio­nen unter ande­rem auch von Platt­form­an­bie­tern wie Goog­le erhal­ten.

Vor­aus­set­zung für die Siche­rung der Frei­heit im Netz ist, dass wir für Trans­pa­renz und Ver­ant­wor­tung sor­gen. Wer Medi­en im Netz anbie­tet, muss sich im Rah­men der gesetz­li­chen Rege­lun­gen als Anbie­ter zu erken­nen geben“, stellt der Direk­tor der LMS, Uwe Con­radt fest. „Unser Leit­fa­den hat eine Dis­kus­si­on ange­sto­ßen. Wir freu­en uns über zahl­rei­che Reak­tio­nen und Anre­gun­gen. Vie­le Men­schen begrü­ßen, dass mit der Maß­nah­me der LMS ein Bei­trag gegen Aggres­si­vi­tät und Rück­sichts­lo­sig­keit im Netz geleis­tet wird. Ande­re Men­schen, die bis­lang anonym im Netz unter­wegs waren, emp­fin­den es als pro­ble­ma­tisch, dass sie aus recht­li­chen Grün­den ihren Namen und ihre Anschrift ein­tra­gen bzw. ver­lin­ken müs­sen, um die soge­nann­te ein­fa­che Impres­sums­pflicht ein­zu­hal­ten.“ (mehr …)