Landesmedienanstalt und Staatskanzlei mit Rapper EstA, Bergbau-Erbe und dem #DoppelEinhorn auf Europas größter Digitalkonferenz

PM 11/2018

Saar­brü­cken, 27. April 2018: Am 2. Mai 2018 beginnt die re:publica in Ber­lin. Sie ist die größ­te Kon­fe­renz zu den The­men Digi­ta­li­sie­rung und Gesell­schaft in Euro­pa. Gleich­zei­tig gehört die re:publica zu den welt­weit außer­ge­wöhn­lichs­ten Fes­ti­vals für digi­ta­le Kul­tur.

Auch das Saar­land wird auf der re:publica prä­sent sein. Medi­en­staats­se­kre­tär Jür­gen Lenn­artz sowie Uwe Con­radt, Direk­tor der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land, laden am Mitt­woch, dem 2. Mai 2018, um 19 Uhr zum Saar­land­emp­fang auf die re:publica (Media Cube) ein.

Das Saar­land ist ein jun­ges und digi­ta­les Land. Auch die­ses Jahr wie­der setzt das Saar­land daher Impul­se auf der re:publica. Mit dabei hat die Lan­des­me­di­en­an­stalt das Dop­pel­Ein­horn, das sich in sozia­len Medi­en und im öffent­li­chen Raum für Demo­kra­tie und Mei­nungs­frei­heit und gegen Hass und Het­ze ein­setzt. Und natür­lich hof­fen wir, dass unser Fabel­tier auf der re:publica vie­le neue Fans fin­den wird“, so Uwe Con­radt. (mehr …)

Appell an gemeinsame Verantwortung für den UKW-Hörfunk

PM 10/2018

Saar­brü­cken, 06. April 2018: Wie aus Medi­en­be­rich­ten zu ent­neh­men war, droht der Sen­de­netz­be­trei­ber Media Broad­cast GmbH meh­re­ren Radio­ver­an­stal­tern an, die­sen kom­men­de Woche die UKW-Sender abzu­schal­ten, wenn die­se eine Über­gangs­ver­ein­ba­rung bis Mon­tag nicht unter­zeich­net haben. Hin­ter­grund ist ein Ver­kauf der Sende- und Anten­nen­an­la­gen durch die Media Broad­cast.

LMS-Direktor Con­radt erklär­te hier­zu:

Wir ste­hen seit über einem Jahr in einem inten­si­ven Aus­tausch mit den saar­län­di­schen Ver­an­stal­tern und kön­nen daher erklä­ren, dass alle pri­va­ten Radio­ver­an­stal­ter von einer etwai­gen UKW-Abschaltung am kom­men­den Mitt­woch nicht betrof­fen sein wer­den. Unge­ach­tet des­sen wird sich die LMS im Kon­zert der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten auch wei­ter­hin für Lösun­gen ein­set­zen, die loka­le und regio­na­le Radio-Vielfalt auch außer­halb des Saar­lan­des unein­ge­schränkt sicher­stel­len. Ich appel­lie­re an alle Betei­lig­ten, bei ihren Ent­schei­dun­gen die Inter­es­sen ins­be­son­de­re der Radio­hö­rer an einer viel­fäl­ti­gen Hör­funk­land­schaft nicht aus dem Blick zu ver­lie­ren.“

Kon­takt für Pres­se­an­fra­gen:
Vio­la Betz
Pres­se­spre­che­rin / Lei­te­rin des Büros des Direk­tors

Zahlreiche Reaktionen auf LMS-Leitfaden zur Impressumspflicht auf Facebook & Co.

PM 09/2018

Saar­brü­cken, 20. März 2018: Vie­le pri­va­te Nut­zer von Face­book, You­Tube, Twit­ter, Insta­gram und Co. wis­sen nicht, dass auch sie der Anbie­ter­kenn­zeich­nung unter­lie­gen kön­nen. Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land hat hier­zu kürz­lich einen Leit­fa­den zur Impres­sums­pflicht in sozia­len Medi­en und auf Web­sei­ten ver­öf­fent­licht und zahl­rei­che Reak­tio­nen unter ande­rem auch von Platt­form­an­bie­tern wie Goog­le erhal­ten.

Vor­aus­set­zung für die Siche­rung der Frei­heit im Netz ist, dass wir für Trans­pa­renz und Ver­ant­wor­tung sor­gen. Wer Medi­en im Netz anbie­tet, muss sich im Rah­men der gesetz­li­chen Rege­lun­gen als Anbie­ter zu erken­nen geben“, stellt der Direk­tor der LMS, Uwe Con­radt fest. „Unser Leit­fa­den hat eine Dis­kus­si­on ange­sto­ßen. Wir freu­en uns über zahl­rei­che Reak­tio­nen und Anre­gun­gen. Vie­le Men­schen begrü­ßen, dass mit der Maß­nah­me der LMS ein Bei­trag gegen Aggres­si­vi­tät und Rück­sichts­lo­sig­keit im Netz geleis­tet wird. Ande­re Men­schen, die bis­lang anonym im Netz unter­wegs waren, emp­fin­den es als pro­ble­ma­tisch, dass sie aus recht­li­chen Grün­den ihren Namen und ihre Anschrift ein­tra­gen bzw. ver­lin­ken müs­sen, um die soge­nann­te ein­fa­che Impres­sums­pflicht ein­zu­hal­ten.“ (mehr …)

LMS-Direktor Conradt erinnert Anbieter von Webseiten, Fanpages und Channels an die Einhaltung der Impressumspflichten, Geldbuße bzw. Verwarngeld drohen

PM 04/2018

Saar­brü­cken, 14. Febru­ar 2018: Anläss­lich eines Urteils des Land­ge­richts Ber­lin, das eine Klau­sel auf Face­book für unzu­läs­sig erklärt hat, wonach Nut­zer sich ver­pflich­ten, auf Face­book nur ihre ech­ten Namen und Daten zu ver­wen­den, weist die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) auf die bestehen­den gesetz­li­chen Impres­sums­pflich­ten hin.

Wer Medi­en im Netz anbie­tet, muss sich als Anbie­ter zu erken­nen geben. Die Anbie­ter­kenn­zeich­nung bzw. Impres­sums­pflicht stärkt die Trans­pa­renz im Inter­net und ist Aus­druck der frei­heit­lich demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung“, stellt der Direk­tor der LMS, Uwe Con­radt fest, und wei­ter: (mehr …)

Vergabe von zwei lokalen UKW-Frequenzen in Saarlouis und St. Wendel an die Funkhaus Saar GmbH

PM 08/2018

Saar­brü­cken, 09. März 2018: Der Medi­en­rat der LMS hat in sei­ner gest­ri­gen Sit­zung der Funk­haus Saar GmbH die loka­len UKW-Hörfunkfrequenzen Saar­lou­is (vor­aus­sicht­lich) 99,0 MHz und St. Wen­del (vor­aus­sicht­lich) 92,6 MHz zuge­wie­sen. Die Ver­an­stal­te­rin wird über die Fre­quen­zen die Pro­gram­me „Radio Saar­lou­is“ bzw. „Radio St. Wen­del“ ver­brei­ten.

Die Städ­te Saar­lou­is bzw. St. Wen­del und deren umlie­gen­de Regi­on sol­len bei den Pro­gram­men jeweils im Mit­tel­punkt ste­hen. Loka­le und regio­na­le Mel­dun­gen aus der Stadt­po­li­tik, Berich­te über Ver­ei­ne, Kon­zer­te, Sport­ver­an­stal­tun­gen und Vor­trä­ge der jewei­li­gen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen vor Ort sol­len im Fokus der Redak­ti­on von „Radio Saar­lou­is“ bzw. „Radio St. Wen­del“ ste­hen. Auch aktu­el­le natio­na­le und inter­na­tio­na­le Nach­rich­ten wer­den gesen­det. Beim Musik­for­mat ist ein Mix aus Musik der 80er und 90er Jah­re bis hin zu aktu­el­len Titeln und regio­na­ler Musik geplant. (mehr …)

Start von CORRECTIV-Reporterfabrik Lokaltermin in LMS

PM 07/2018

Saar­brü­cken, 08. März 2018: Ges­tern fiel in der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) der Start­schuss für die Ver­an­stal­tungs­rei­he Lokal­ter­min der Reporterfa­brik des Recher­che­zen­trums CORRECTIV. The­ma des Vor-Ort-Termins in Saar­brü­cken war „Recher­che, die Gren­zen über­schrei­tet – Cross-Border-Journalismus in Euro­pa und im Saar­land.“

Ziel der Reporterfa­brik ist es zum einen, jour­na­lis­ti­sches Wis­sen online als Webaka­de­mie an alle zu ver­mit­teln, zum ande­ren per­sön­lich vor Ort. So soll eine redak­tio­nel­le Gesell­schaft auf­ge­baut wer­den, in der mün­di­ge Bür­ger an der gesell­schaft­li­chen Debat­te teil­neh­men.

Tho­mas Schned­ler, Pro­jekt­lei­ter Reporterfa­brik, erklärt, war­um CORRECTIV Saar­brü­cken als ers­ten Lokal­ter­min aus­ge­wählt hat: „Grenz­über­schrei­ten­de Recher­che ist ein Zukunfts­the­ma des Jour­na­lis­mus gewor­den. Wenn man auf einer Land­kar­te auf Saar­brü­cken schaut, sieht es so aus, als lie­ge es am Rand von Deutsch­land. Ich glau­be aber viel­mehr, dass es im Her­zen von Euro­pa ist. Wir wol­len hier über Cross-Border-Journalismus spre­chen, da hier der Grenz­über­tritt zum all­täg­li­chen Leben gehört.“ (mehr …)

Online-Beratung und Web-Tipps von Jugendlichen für Jugendliche

PM 06/2018

Saar­brü­cken, 02. März 2018: Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) betei­ligt sich seit Janu­ar 2018 als För­der­mit­glied an der bun­des­wei­ten Bera­tungs­platt­form www.JUUUPORT.de. Ver­tre­te­rin­nen der Platt­form haben das Pro­jekt dem Fach­aus­schuss Medi­en­kom­pe­tenz der LMS vor­ge­stellt.

JUUUPORT e. V. ist ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein, der jun­ge Men­schen bei Pro­ble­men im Web unter­stützt und sich für einen respekt­vol­len Umgang in der Online­kom­mu­ni­ka­ti­on ein­setzt. Hier­für bil­det der Ver­ein so genann­te JUUUPORT-Scouts aus. Sie sind zwi­schen 15 und 19 Jah­re alt, arbei­ten ehren­amt­lich und beant­wor­ten Gleich­alt­ri­gen über die Internet-Plattform Fra­gen zu The­men wie Cyber­mob­bing, Abzo­cke, Daten­si­cher­heit oder Tech­nik. Die Nut­zung von JUUUPORT ist kos­ten­frei und kann auch anonym erfol­gen. Den JUUUPORT-Scouts ste­hen psy­cho­lo­gisch und päd­ago­gisch geschul­te Betreu­er zur Sei­te. (mehr …)

Diskussion der Studie #Datenspende am 28. Februar in Berlin

PM 05/2018

Saar­brü­cken, 15. Febru­ar 2018: Zwei Inter­net­nut­zer, die wäh­rend des Bun­des­tags­wahl­kampfs mit Goo­g­les Nach­rich­ten­such­ma­schi­ne Goog­le News nach deut­schen Poli­ti­kern oder Par­tei­en gesucht haben, erhiel­ten im Durch­schnitt bei 20 Such­ergeb­nis­sen 15 iden­ti­sche. Zugleich teil­ten sich 20 bis 30 Pro­zent der Nut­zer­paa­re höchs­tens die Hälf­te der ange­zeig­ten Nach­rich­ten­tref­fer. Dies geht aus dem zwei­ten Zwi­schen­be­richt der Informatik-Professorin Dr. Katha­ri­na Anna Zweig von der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Kai­sers­lau­tern zum For­schungs­pro­jekt „#Daten­spen­de: Goog­le und die Bun­des­tags­wahl 2017“ im Auf­trag von sechs Lan­des­me­di­en­an­stal­ten her­vor.

Die Ergeb­nis­se der Stu­die und ihre Bedeu­tung für eine mög­li­che gesell­schaft­li­che Kon­trol­le von Algo­rith­men wer­den im Rah­men einer Fach­ver­an­stal­tung am 28. Febru­ar in der Baye­ri­schen Ver­tre­tung in Ber­lin dis­ku­tiert. (mehr …)

Smart = Safe? Digitale Assistenten unter der Lupe

PM 03/2018

v.l.n.r.: Tho­mas Hau (AK), Dr. Ste­fan Nürn­ber­ger, Bea­tri­ce Zei­ger, Uwe Con­radt

Saar­brü­cken, 06. Febru­ar 2018: Digi­ta­le Sprach­as­sis­ten­ten und Weara­bles erfreu­en sich in der Bevöl­ke­rung immer grö­ße­rer Beliebt­heit. Goog­le hat seit Okto­ber 2017 pro Sekun­de mehr als einen Goog­le Home Assis­ten­ten ver­kauft, Ama­zon zu Weih­nach­ten min­des­tens 20 Mil­lio­nen Alexa-Geräte. Den­noch ist die Skep­sis gegen­über der neu­en Tech­no­lo­gie groß, Daten­miss­brauch und Spio­na­ge gehö­ren zu den meist genann­ten Befürch­tun­gen.

Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und die Arbeits­kam­mer des Saar­lan­des haben anläss­lich des inter­na­tio­na­len Safer Inter­net Days Dr. Ste­fan Nürn­ber­ger vom CISPA – Helmholtz-Zentrum i. G. zur Ver­an­stal­tung Sicher­heit von Digi­ta­len Assis­ten­ten und Weara­bles: Smart = Safe? in die LMS ein­ge­la­den und das The­ma vor vol­lem Haus dis­ku­tiert. (mehr …)

Bilanz 2017: Politische Berichterstattung, Werbepraxis und Jugendschutz dominierende Themen

PM 02/2018

Saar­brü­cken, 15. Janu­ar 2018: Eine erneu­te Zunah­me von schrift­li­chen Anfra­gen und Beschwer­den kann das Por­tal Programmbeschwerde.de für das Jahr 2017 ver­bu­chen. 1.150 schrift­li­che Anfra­gen und Beschwer­den erreich­ten die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS), die www.Programmbeschwerde.de auch als gemein­sa­mes Beschwer­de­por­tal der Medi­en­an­stal­ten anbie­tet. Domi­nie­ren­de The­men waren die poli­ti­sche Bericht­erstat­tung, die Wer­be­pra­xis der pri­va­ten Fern­seh­ver­an­stal­ter und Fra­gen zum Jugend­schutz.

Das Jahr 2017 war bemer­kens­wert im Hin­blick auf Kri­tik und Beschwer­den zu poli­ti­schen The­men, ins­be­son­de­re bei der Bericht­erstat­tung und in Talk-Formaten des öffentlich-rechtlichen Fern­se­hens. Hier fand auch die Debat­te um die media­le Prä­senz der AfD ihren Nie­der­schlag, sowohl aus der Sicht der­je­ni­gen, die sie für unge­recht und ein­sei­tig nega­tiv dar­ge­stellt fan­den, als auch ande­ren, für die die­ser Par­tei eine zu gro­ße Auf­merk­sam­keit zuge­kom­men sei.

Dass sich Anre­gun­gen, Kri­tik und Beschwer­den zur poli­ti­schen Bericht­erstat­tung weit über­wie­gend auf öffentlich-rechtliche Pro­gram­me bezo­gen, könn­te auch ein Indi­ka­tor für man­geln­de Rele­vanz der pri­va­ten Ange­bo­te in die­sem Seg­ment für das Fern­seh­pu­bli­kum sein. Dies soll­te ins­be­son­de­re den pri­va­ten Voll­pro­gramm­ver­an­stal­tern und ihren Anspruch an den Public Value zu den­ken geben“, so der Direk­tor der LMS, Uwe Con­radt. (mehr …)