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Die LMS wirkt im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages darauf hin, dass in den Programmen der privaten Veranstalter die Meinungsvielfalt der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt wird. Des Weiteren fördert sie den aktiven und bewussten Umgang der Saarländerinnen und Saarländer mit Medieninhalten und stärkt somit deren Medienkompetenz. Die LMS trägt darüber hinaus  zur Förderung des Medien- und Medienforschungsstandortes bei. Bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben vertritt sie die Interessen der Allgemeinheit.

 

Aufgabenschwerpunkte

Aufgabenschwerpunkte der LMS nach dem SMG sind im Einzelnen:

  • Verfügbarmachung zusätzlicher Übertragungskapazitäten für das Saarland
  • Überprüfung des frequenzökonomischen Einsatzes der Übertragungskapazitäten
  • Zuweisung terrestrischer Übertragungsmöglichkeiten für den privaten Rundfunk
  • Prüfung der Zulassungsfähigkeit landesweit verbreiteter und lokaler privater Rundfunkprogramme
  • Aufsicht über die zugelassenen Veranstalter und Kontrolle der im Saarland verbreiteten privaten Programme
  • Untersagung der Weiterverbreitung
  • Bestimmung der Kabelbelegung im Umfang von zwei Dritteln und Kontrolle der durch die Kabelanlagenbetreiberin getroffenen Kabelbelegung
  • Förderung der Medienkompetenz
  • Untersuchungen und Erhebungen zu Fragen der Programminhalte, insbesondere der Programmqualität
  • Beitrag zur Aus- und Fortbildung von Fachkräften für den Medienbereich sowie zur Medienerziehung
  • Förderung und Entwicklung des Medien- und Medienforschungsstandortes Saarland einschließlich Filmförderung bzw. der Förderung und Entwicklung von Innovationen bei der technischen Infrastruktur für die Verbreitung von Rundfunkprogrammen privater Veranstalter im Saarland
  • Ermöglichung der Verbreitung privater Rundfunkprogramme durch neuartige Rundfunktechniken und die Verbreitung von Telemedien in Modellversuchen
  • Zusammenarbeit bei bundesweiten Angelegenheiten mit den übrigen Landesmedienanstalten, insbesondere bei der Aufsicht und Zulassung über die bundesweiten Hörfunk- und Fernsehprogramme (ZAK), bei der Durchsetzung des Jugendmedienschutzes (KJM) sowie der medienrechtlichen Konzentrationskontrolle (KEK)

Weitere Aufgaben betreffen die Aufsicht über Glücksspielangebote im Rundfunk und im Internet.