Radio im Saarland

MikrofonFür die Ausstrahlung ei­nes pri­va­ten Hörfunkprogramms be­nö­tigt ein Veranstalter zum ei­nen ei­ne me­di­en­recht­li­che Zulassung, zum an­de­ren ent­spre­chen­de Übertragungskapazitäten. Die Zulassung ist in der Regel ein rein for­ma­les Verfahren, Übertragungskapazitäten sind je­doch, zu­min­dest was UKW-Frequenzen be­trifft, Mangelware. Die Landesmedienanstalt wirkt da­her stets dar­auf hin, dass zu­sätz­li­che Kapazitäten für das Saarland ver­füg­bar ge­macht wer­den.

 

TV im Saarland

FernbedienungFür die Ausstrahlung ei­nes pri­va­ten Fernsehprogramms be­nö­tigt ein Veranstalter zum ei­nen ei­ne me­di­en­recht­li­che Zulassung, zum an­de­ren ent­spre­chen­de Übertragungskapazitäten. Die Zulassung ist in der Regel ein rein for­ma­les Verfahren, Übertragungskapazitäten sind je­doch je nach Übertragungsweg Mangelware.

Ein Veranstalter hat die Möglichkeit sein Programm über Antenne (DVB-T), Kabel (analog/digital) und/oder über Satellit (seit Mai 2012 aus­schließ­li­ch di­gi­tal) zu sen­den.

Freie DVB-T-Plätze für pri­va­te Veranstalter wer­den von der LMS im Amtsblatt des Saarlandes aus­ge­schrie­ben. Auf die Ausschreibung hin kön­nen bei der LMS in­ner­halb der fest­ge­leg­ten Antragsfrist Bewerbungen ein­ge­reicht wer­den. Gehen auf ei­ne Ausschreibung hin meh­re­re Anträge ein, wird ein Verständigungsverfahren zwi­schen al­len durch­ge­führt. Ist ei­ne Einigung nicht er­ziel­bar, trifft der Medienrat der LMS ei­ne Auswahlentscheidung.

Was das ana­lo­ge Kabelprogramm im Saarland be­trifft, so stimmt der Kabelnetzbetreiber (im Saarland ist das vor al­lem die Kabel Deutschland GmbH) nach be­stimm­ten ge­setz­li­chen Vorgaben sei­nen Kabelbelegungsplan mit der LMS ab. Über das di­gi­ta­le Kabelprogramm ent­schei­det der Kabelnetzbetreiber selbst.

Ein Programmveranstalter, der über Satellit sen­den möch­te, be­an­tragt nach er­folg­ter Zulassung ent­spre­chen­de Kapazitäten di­rekt beim Satellitenbetreiber.