Digitales Satellitenfernsehen (DVB-S)

Das digi­ta­le Signal bean­sprucht wesent­lich weni­ger Über­tra­gungs­ka­pa­zi­tät als das ana­lo­ge und bie­tet dar­über hin­aus eine bes­se­re Bild- und Ton­qua­li­tät. Zusätzt­lich kann der Zuschau­er beim digi­ta­len Fern­se­hen deut­lich mehr Pro­gram­me emp­fan­gen als beim ana­lo­gen Fern­se­hen. Da sich zudem ver­schie­de­ne Satel­li­ten ansteu­ern las­sen, etwa Astra oder Eutel­sat, kön­nen aus­län­di­sche Mit­bür­ger über den digi­ta­len Satel­li­ten ohne Pro­ble­me auch Pro­gram­me aus ihrer Hei­mat emp­fan­gen.

Für den Emp­fang der meh­re­ren hun­dert TV- und Radio­an­ge­bo­te, die über DVB-S aus­ge­strahlt wer­den, benö­tigt man eine Satel­li­ten­schüs­sel mit einem für digi­ta­len Emp­fang aus­ge­rüs­te­ten Signal­um­set­zer (LNB) und einen DVB-S Recei­ver. In der Regel sind LNBs, die nach 1995 her­ge­stellt wur­den, digi­tal­taug­lich.

Kosten

Für den Emp­fang von DVB-S benö­tigt man eine Satel­li­ten­schüs­sel und einen Recei­ver. Die­ser ist in neu­en TV-Geräten in der Regel inte­griert. Der digi­ta­le Satel­li­ten­emp­fang in Standard-Qualität (SD) ist kos­ten­los, d.h. für das Basis­an­ge­bot fal­len kei­ne lau­fen­de Kos­ten an. Für Zusatz­ang­bo­te wie eini­ge Pro­gram­me in HD-Qualität bzw. für die Nut­zung von Pay-TV-Plattformen muss der Zuschau­er jedoch mit zusätz­li­chen Kos­ten rech­nen.

Programmangebot

Wir emp­feh­len Ihnen hier­zu fol­gen­de Inter­net­an­ge­bo­te:

http://www.lyngsat.com/europe.html - Infor­ma­tio­nen zu allen in Euro­pa emp­fang­ba­ren Satel­li­ten und deren Pro­gramm­an­ge­bo­te.

http://www.astra.de - Infor­ma­tio­nen zum Ange­bot des Markt­füh­rers SES-ASTRA.