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Glossar der LMS — Buchstabe C

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Copy­right“. Aus dem US-amerikanischen Rechts­sys­tem stam­men­des und auch in Euro­pa gebräuch­li­ches Zei­chen, mit dem auf den Inha­ber von Urhe­ber­rech­ten hin­ge­wie­sen wird.

 

C2B

C2B ist die Abkür­zung für Consumer-To-Consumer und steht für (elek­tro­ni­sche) Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­zie­hun­gen zwi­schen Pri­vat­per­so­nen und Händler.

 

C2C

C2C ist die Abkür­zung für Consumer-To-Consumer und steht für (elek­tro­ni­sche) Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­zie­hun­gen zwi­schen Pri­vat­per­so­nen, im Gegen­satz zu Unter­neh­men und Behör­den. Spe­zi­ell im Zusam­men­hang mit der Unter­stüt­zung von Geschäfts­pro­zes­sen durch elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel wer­den die Geschäfts­pro­zes­se auf die­se Wei­se kate­go­ri­siert. Vor allem durch pri­va­te Auk­ti­ons­platt­for­men (z. B. eBay) und Tausch­bör­sen fin­det C2C zuneh­men­de Verbreitung.

 

CA

1. Cer­ti­fi­ca­te Aut­ho­ri­ty. Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­le, die Schlüs­sel zur Über­mitt­lung ver­trau­li­cher Daten, zum Schutz vor Mani­pu­la­tio­nen und zur Iden­ti­täts­prü­fung des Urhe­bers vergibt.

2. Con­di­tio­nal Access. Con­di­tio­nal Access (Zugangs­kon­trol­le) ist jede tech­ni­sche Maß­nah­me und/oder Vor­rich­tung, die den Zugang zu einem geschütz­ten Dienst in ver­ständ­li­cher Form von einer vor­he­ri­gen indi­vi­du­el­len Erlaub­nis abhän­gig macht. Mit­tel hier­zu ist die sen­der­sei­ti­ge Ver­schlüs­se­lung des Daten­stroms, was auf ver­schie­de­nen Ebe­nen gesche­hen kann. Zum einen kann der gesam­te Trans­port­da­ten­strom ver­schlüs­selt (und ver­wür­felt) wer­den, die Ver­schlüs­se­lung kann aber auch auf Ebe­ne des Packe­ti­zed Ele­men­ta­ry Stream erfol­gen. Für die Ent­schlüs­se­lung müs­sen die Deko­der spe­zi­el­le Kon­troll­da­ten bereithalten.

 

Cache

Tem­po­rä­rer Zwi­schen­spei­cher im RAM oder auf der Fest­plat­te, der bei Pro­zes­so­ren, ->Brow­sern oder ->Netz­wer­ken Daten oder Pro­gramm­tei­le bereit­hält, auf die häu­fig zuge­grif­fen wird, damit sie nicht bei jedem Zugriff erneut aus dem Netz geholt wer­den müssen.

 

Caching

Ver­fah­ren, um Medi­en­seg­men­te an ver­schie­de­nen Netz­werk­kno­ten für eine mög­li­che Wie­der­ver­wen­dung durch vie­le End­ge­rä­te in Zwi­schen­spei­chern vor­zu­hal­ten. Wird ein bestimm­tes Medi­en­seg­ment von einem zwei­ten End­ge­rät ange­for­dert, kann es aus dem Cache aus­ge­lie­fert wer­den, und der zen­tra­le Ser­ver wird entlastet.

 

Cadillac-Banner

Ist ein beson­ders lang gezo­ge­ner ->Ban­ner, der häu­fig die gesam­te Seiten- oder Frame-Breite ausnutzt.

 

CAM — Conditional Access Modul

Entschlüsselungs-Dekoder, der kodier­te Rund­funk­si­gna­le mit­tels einer ->Smart­card wie­der entschlüsselt.

 

Carrier

Eng­lisch für Träger.

1. Der Begriff war frü­her gebräuch­lich für die Fre­quenz, mit der ein (Pro­
gramm-) Signal über­tra­gen wird.

2. Heu­te wer­den Firmen/Organisationen, die Signal­trans­port betrei­ben, häu­fig als “Car­ri­er” bezeichnet.

3. Bezeich­nung für das Trä­ger­si­gnal, das von Akus­tik­kopp­lern und ->Modems zur Erken­nung von Sen­der und Emp­fän­ger gesen­det wird.

 

Carrier to Noise — Ratio (CNR)

Eng­li­scher Begriff für Signal-Störabstand. Er beschreibt in der Sen­der­tech­nik die Qua­li­tät eines Emp­fangs­si­gna­les als Ver­hält­nis von emp­fan­ge­ner Signal­stär­ke zu emp­fan­ge­nem Rauschen.

 

CAM (Conditional Access Module)

Ent­schlüs­se­lungs­mo­dul für Pay-TV. Pay-TV-Angebote wer­den mit unter­schied­li­chen Ver­fah­ren ver­schlüs­selt. Um die Pro­gram­me zu ent­schlüs­seln, benö­tigt man das zum Sys­tem pas­sen­de Ent­schlüs­se­lungs­mo­dul. Die­se Modu­le sind ent­we­der fest im Recei­ver ein­ge­baut oder wer­den in die Cl-Schnittstelle (offe­ne Schnitt­stel­le) des Recei­vers gesteckt.

 

Campen

Wer in einem Spiel, ins­be­son­de­re in ->Multiplayer-Spielen, an einem Ort ver­weilt und dort auf Gegner:innen war­tet, um sie (häu­fig aus einer stra­te­gisch über­le­ge­nen Posi­ti­on her­aus) zu über­ra­schen und zu besie­gen, der “campt”.

 

CAS (Conditional Access System)

Der Begriff Con­di­tio­nal Access-System (CAS) umfasst nicht nur den tech­ni­schen Vor­gang der Ver­schlüs­se­lung als sol­chen, son­dern auch die mit dem beding­ten Zugang ver­bun­de­nen admi­nis­tra­ti­ven Dienst­leis­tun­gen, wie die Ent­ge­gen­nah­me von Abon­nen­ten­wün­schen und die Abon­nen­ten­ver­wal­tung sowie die Autorisierungskontrolle.

 

Casting

Aus­wahl von und Beset­zung mit Mit­ar­bei­tern (Kame­ra­leu­ten, Schau­spie­lern) einer Film‑, Fernseh- oder Video-Produktion.

 

Casting-Show

Auch als Talent-Show bezeich­net. In sol­chen Shows prä­sen­tie­ren Bewerber/innen ihr tat­säch­li­ches oder ver­meint­li­ches Kön­nen oder ihr Aus­se­hen vor der Kame­ra. Eine mehr oder weni­ger pro­mi­nent besetz­te Jury beschließt in den ers­ten Run­den über das Wei­ter­kom­men der Kandidat/inn/en. Regel­mä­ßig wer­den kos­ten­pflich­ti­ge Telefon-Votings in den Pro­zess der Talent-Auswahl ein­ge­bun­den. Die Fähig­keit ein­zel­ner Kandidat/inn/en, sich der Fol­gen ihrer Mit­wir­kung für ihre media­le Wahr­neh­mung klar zu machen, erscheint oft­mals zweifelhalft.

 

Catch-Up-TV

Bezeich­net das Ange­bot der TV-Sender im Inter­net, über das ein­zel­ne Pro­gram­me nach der Aus­strah­lung ins­be­son­de­re in Media­the­ken abge­ru­fen wer­den kön­nen. Die Ange­bo­te sind je nach Geschäfts­mo­dell kos­ten­frei, durch Wer­bung finan­ziert oder gegen Bezah­lung der Nut­zer abrufbar.

 

CATI

Com­pu­ter Aided Tele­pho­ne Inter­viewing (Per­sön­li­che Inter­view­form über Call-Center/Telefonstudios). Seit 1999 offi­zi­el­le Erhe­bungs­tech­nik der ->Media-Analyse.

 

CaTV

CaTV
1. Abkür­zung für Cable TV, Kabelfernsehen.

2. Abkür­zung für Com­mu­ni­ty Anten­na Tele­vi­si­on, d.h. den Emp­fang von  Rund­funk­pro­gram­men über eine Gemeinschaftsantenne.

 

CC (Carbon Copy — Durchschlag)

Die Mög­lich­keit beim Ver­sand einer ->eMail wei­te­ren Emp­fän­gern eine Kopie die­ser zukom­men zu lassen.

 

CCC (Chaos Computer-Club)

Eine bun­des­wei­te Ver­ei­ni­gung von ->Hackern, deren Ziel es ist, die Öffent­lich­keit auf mög­li­che Schwä­chen, Feh­ler oder Gefah­ren von Com­pu­ter­sys­te­men hinzuweisen.

 

CCIR (Comite Consultatif International des Radiocommunications)

Inter­na­tio­na­ler Bera­ten­der Aus­schuss für das Funk­we­sen der Inter­na­tio­na­len Fern­mel­de­uni­on, Genf.

 

CD-ROM (Compact Disc Read Only Memory)

Der momen­tan ver­brei­tes­te opti­sche Datenspeicher.

 

CDN

Con­tent Deli­very Net­works (CDN) spie­len bei der Bereit­stel­lung von Video-Streaming eine wich­ti­ge Rol­le. Ziel die­ser hier­ar­chi­schen Cachingser­ver ist es, die Ver­tei­lung von HTTP-Inhalten, Datei­en sowie Audio- und Video-Streaming hin­sicht­lich Geschwin­dig­keit, Ska­lier­bar­keit und Ver­füg­bar­keit zu optimieren.

Central Processing Unit -> CPU

 

CEPT (Comite Europeen des Postes et Telecommunications)

Euro­päi­sche Kon­fe­renz für Post- und Fernmeldewesen.

Link: www.cept.org

 

CE-Zeichen

Fin­det sich auf einem Pro­dukt das CE-Zeichen, erklärt der Her­stel­ler damit, dass das Pro­dukt alle für die­se Pro­dukt­ka­te­go­rie gel­ten­den euro­päi­schen Bestim­mun­gen ein­hält. in der Multimedia-Elektronik ist das zum einen die Nie­der­span­nungs­richt­li­nie, sie soll vor allem die elek­tri­sche Sicher­heit der Gerä­te garan­tie­ren. Zum ande­ren ist das die ->EMV (elek­tro­ma­gne­ti­sche Ver­träg­lich­keit). Die­se soll sicher­stel­len, dass elek­tri­sche Gerä­te sich nicht gegen­sei­tig stören.

 

CERT (Computer Emergy Response Team)

CERTs sind Orga­ni­sa­tio­nen, die sich mit Com­pu­ter­si­cher­heit befas­sen, War­nun­gen vor Sicher­heits­lü­cken her­aus­ge­ben und Lösungs­an­sät­ze bie­ten. Sie sind ins­be­son­de­re auf ->Hacker- und ->Viren-Angriffe spezialisiert.

Auf­ga­ben mit Blick auf die Com­pu­ter­si­cher­heit in Bun­des­ein­rich­tun­gen über­nimmt seit 2001 das CERT-Bund des ->BSI. Das BSI bie­tet dar­über­hin­aus mit dem “Bürger-CERT” auch eine par­al­le­le Ser­vice­leis­tung für Pri­vat­per­so­nen an.

Links: http://www.bsi.de/certbund; http://www.buerger-cert.de;

 

CETA

Das Com­pre­hen­si­ve Eco­no­mic and Tra­de Agree­ment, ist ein geplan­tes europäisch-kanadisches Frei­han­dels­ab­kom­men, das ab 2009 aus­ver­han­delt wur­de und nun­mehr noch der Rati­fi­ka­ti­on durch das Euro­päi­sche Oar­la­ment, den Euro­päi­schen Rat, die Mit­glied­staa­ten der EU sowie die zustän­di­gen Stel­len Kana­das bedarf. Das Abkom­men sieht umfas­sen­de Handels- und Zol­l­erleich­te­run­gen vor und gilt inso­weit auch als Test­lauf für das geplan­te US-amerikanisch-europäosche ->TTIP-Abkom­men. In dem CETA-Abkommen gibt es eini­ge Aus­nah­me­klau­seln für den aduio­vi­su­el­len Bereich zu Absi­che­rung des Ziels kul­tu­rel­ler Vielfalt.

Link: http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2014/september/tradoc_152806.pdf

 

Channel

1. Gesprächs­ka­nal inner­halb des IRC (Inter­net Relay Chat).

2. WWW-Inhalte, die von Usern abon­niert und dann auto­ma­tisch auf den eige­nen Com­pu­ter run­ter­ge­la­den werden.

 

Charta der Grundrechte der Europäischen Union -> Grundrechtecharta der EU

 

Chat/Chatten

Direk­te Unter­hal­tung in Real Time zwi­schen zwei oder meh­re­ren Nut­zern eines ->Online-Dienstes per ->Modem und Tas­ta­tur. Auf sei­nem Bild­schirm sieht jeder Chat­ter die Ein­ga­ben der ande­ren Teil­neh­mer und kann über sei­ne Tas­ta­tur eige­ne Bei­trä­ge sen­den. Ein Chat läuft im Inter­net meist über ->IRC oder ->Tel­net.

 

Chat/Chatten

Direk­te Unter­hal­tung in Real Time zwi­schen zwei oder meh­re­ren Nut­zern eines
->Online-Dienstes per ->Modem und Tas­ta­tur. Auf sei­nem Bild­schirm sieht jeder Chat­ter die Ein­ga­ben der ande­ren Teil­neh­mer und kann über sei­ne Tas­ta­tur eige­ne Bei­trä­ge sen­den. Ein Chat läuft im Inter­net meist über ->IRC oder ->Tel­net.

 

Chatiquette

In Anleh­nung an die ->Neti­quet­te sind Cha­ti­quet­tes als Emp­feh­lung für Umgangs­for­men in einem ->Chat ent­stan­den.  Sie ähneln sich in den wich­tigs­ten Punk­ten. So wer­den z. B. Belei­di­gun­gen, Ver­leum­dun­gen, ras­si­sis­ti­sche oder sexis­ti­sche Äuße­run­gen in Chats nicht akzep­tiert. Teil­neh­mer, die sich nicht an die Cha­ti­quet­te hal­ten, kön­nen aus dem Chat ver­bannt werden.

 

Chatroom

Ein Chat­room ist ein vir­tu­el­ler Raum, in dem ein ->Chat statt­fin­det. Vie­le Chat­rooms wen­den sich an bestimm­te User-Gruppen. Man­che Räu­me ver­fü­gen über einen Mode­ra­tor, der Benut­zern das „Chat­ten“ erlau­ben und ver­bie­ten oder Chat­ter des Rau­mes ver­wei­sen Es ist gebo­ten, die ->Cha­ti­quet­te einzuhalten.

 

Cheating

Unter “Chea­ting” ver­ste­hen Spieler:innen die Nut­zung von sog. “Cheat­codes”, d.h. rela­tiv kur­ze Kom­bi­na­tio­nen von Buch­sta­ben und/oder Zah­len und Sym­bo­len, die an einem bestimm­ten Ort im Spiel ein­ge­ge­ben wer­den kön­nen und bestimm­te Effek­te im Spiel haben, die zumeist von Vor­teil für Spieler:innen sind. Gän­gi­ge Cheats ermög­li­chen es Spieler:innen z.B., ihre Spiel­fi­gur unsterb­lich zu machen (der sog. “God-Mode”, also “Göt­ter­mo­dus”) oder stel­len Gesund­heit und Aus­dau­er der Spiel­fi­gur wie­der her.

CHR (->Contemporary Hit Radio)

Auch in Deutsch­land geläu­fi­ges und erfolg­rei­ches Hörfunk->For­mat US-amerikanischer Her­kunft. CHR meint die Aus­rich­tung eines Radio­pro­gramms an den Vor­lie­ben der jün­ge­ren Genera­ti­on, d.h. der 14- bis 24-Jährigen. CHR-Hörfunk-Veranstalter sen­den getreu dem alten Top-40-Rezept jeweils nur die weni­gen Hits, die sich gera­de am bes­ten und schnells­ten ver­kau­fen. Über kur­ze Zeit wer­den Titel oft wie­der­holt. Das For­mat weist eine star­ke Pro­mo­ti­onori­en­tie­rung auf. Außen­ak­tio­nen mit akti­ver Hörer­be­tei­li­gung sind häu­fig, “ver­rück­te” DJs und schril­le Aktio­nen die Regel. Unter allem liegt Musik, Stil­le auf der Wel­le ist ver­pönt. Nach­rich­ten wer­den gern auf Schlag­zei­len ein­ge­dampft und dem Tem­po des For­mats ange­mes­sen prä­sen­tiert. Im All­ge­mei­nen besteht ein gerin­ger Wort­an­teil, Infor­ma­tio­nen und Nach­rich­ten sind zweit­ran­gig. Im pri­va­ten Hör­funk ist CHR in Deutsch­land ein For­mat für jun­ge Lokal­ra­di­os in den Metro­po­len, öffentlich-rechtlich bil­det es die Grund­la­ge für sog. Jugendradios

 

Chrominanz

Farb­infor­ma­ti­on der Bild­punk­te (Pixel) eines Fernsehbildes.

 

CI — Common Interface

Genorm­te Schnitt­stel­le, die es ermög­licht unter­schied­li­che Ver­schlüs­se­lungs­sys­te­me an einem Deco­der zu betrei­ben. Dabei wird z. B. eine PCMCIA-Karte, die das ent­spre­chen­de Ver­schlüs­se­lungs­mo­dul Hard- und Soft­ware­mä­ßig beinhal­tet, in einen Slot ein­ge­setzt. Der Recei­ver ist also völ­lig unab­hän­gig vom Verschlüsselungssystem.

 

CI +

Wei­ter­ent­wick­lung des Common-Interfaces, die es den Rund­funk­ver­an­stal­tern gestat­tet, im Rundfunk-Signal zusät­li­che Infor­ma­tio­nen mit­zu­sen­den, mit­tels derer nament­lich. Die Nut­zung von digi­ta­len Rekor­dern ein­ge­schränkt wer­den kann, indem z.B. die Auf­nah­me gänz­lich unter­bun­den oder mit einem Kopier­schutz ver­se­hen oder die Wie­der­ga­be von Auf­nah­men zeit­lich beschränkt wird.

 

CI-CAM

Kar­ten, die in die CI-Schnittstelle pas­sen, hei­ßen CI-Module. Die wich­tigs­te und häu­figs­te Grup­pe dar­un­ter bil­den die Con­di­tio­nal Ac

 

CIDR (Classless Inter-Domain Routing)

Damit kön­nen ->IP-Adressen in grö­ße­ren oder ande­ren Grup­pen zusam­men­ge­fasst wer­den. Durch die Ein­füh­rung von CIDR wur­den die ->Backbone-Router des ->Inter­nets entlastet.

 

Clan

Eine Grup­pe von Gleich­ge­sinn­ten bei ->Online-Spielen, die sich zusam­men­schlie­ßen — den Clan „joi­nen“.

 

Click Rate ->Ad-Click-Rate

 

Clickbaiting

Engl. für Klick­kö­der. Mit­tels viel­ver­spre­chen­der Über­schrif­ten wer­den Nutzer:innen ani­miert, einen Inhalt anzu­kli­cken. Der Inhalt hat meist kei­nen Mehr­wert für die Nutzer:innen. Click­baits wer­den zur Erhö­hung der Zugriffs­zah­len und somit zur Stei­ge­rung von Wer­be­ein­nah­men eingesetzt.

 

Client

Cli­ent heißt über­setzt “der zu Bedie­nen­de” bzw. der “Kun­de”. Bezeich­nung für den Com­pu­ter, der Daten von einem ->Ser­ver bekommt. Somit kön­nen Diens­te eines ande­ren ->Ser­vers in Anspruch genom­men wer­den. Im Inter­net sind dies u.a. ->eMail-Client, ->Gopher-Client, ->FTP-Client, ->Archie-Client etc.

 

Close up

Nah­auf­nah­me

 

Cloud

Engl. für Wol­ke. Netz­werk von Ser­vern, wel­ches die Auf­ga­be hat, Spei­cher­patz, Rechen­leis­tung und Soft­ware bereit­zu­stel­len. Man spricht von einer „Wol­ke“, da für die Nut­zung unklar und unwich­tig („ver­schlei­ert“) ist, wel­che Ser­ver zusam­men­ar­bei­ten und auf wel­che Wei­se sie Daten aus­tau­schen.  Die dort gespei­cher­ten Daten sind jeder­zeit und über­all über das Inter­net abrufbar.

 

Cloud Computing

Vom eng­li­schen cloud (Wol­ke) abge­lei­te­ter Begriff für (a) das Spei­chern von Daten in einem ent­fern­ten Rechen­zen­trum, (b) die Aus­füh­rung von Pro­gram­men, die nicht auf dem loka­len Rech­ner instal­liert sind, son­dern eben in der cloud. Die Befür­wor­ter des Cloud-Konzepts ver­spre­chen ins­be­son­de­re mehr Fle­xi­bi­li­tät und nied­ri­ge­re Kos­ten bei IT-Anwendungen. Die Gege­ner war­nen ins­be­son­de­re vor Risi­ken für Daten­schutz und ‑sicher­heit.

 

CMS ->Content-Management-System

 

CNR ->Carrier to Noise — Ratio

 

Coax ->Koaxialkabel

 

CODEC

Coder/Decoder. Eine Ein­rich­tung zur Wand­lung von ->ana­lo­gen in ->digi­ta­le Signa­le und umgekehrt.

 

Codec

Kom­pres­si­ons­tech­ni­ken, mit denen die Grö­ße von Audio- und Video­da­ten im PC redu­ziert wer­den. Da die Trans­fer­ra­ten von ->Bus­sys­te­men (PCI, IDE, SCSI etc.) immer noch rela­tiv gering sind, ist eine Kom­pres­si­on der Daten erfor­der­lich. Ohne Daten­re­duk­ti­on besteht ein digi­ta­les Audio-Signal aus 16-bit gro­ßen Sam­ples, bei einer Sam­pling­fre­quenz von 44,1 kHz bei einer Audio-CD. Mit der
->MPEG-Audio-Kompression las­sen sich Kom­pres­si­ons­ra­ten von bis zu 1:12 erreichen.

 

Coderate

Die Code­ra­te bezif­fert das Ver­hält­nis von Nutz­da­ten zu Daten, die aus­schließ­lich für den Feh­ler­schutz, also zur Siche­rung der Infor­ma­ti­ons­über­mitt­lung, ver­wen­det werden.

 

COFDM — Coded Orthogonal Frequency Division Multiple

Über­tra­gungs­ver­fah­ren für ->DAB- und ->DVB-Daten, bei dem die­se im Inter­es­se einer gerin­gen Stör­an­fäl­lig­keit auf eine Viel­zahl von Unterträ­gern in einem brei­ten Fre­quenz­block auf­ge­teilt werden.

 

Commercial

Wer­be­sen­dung in Fern­se­hen, Kino oder Hörfunk.

 

Common Interface (->CI)

 

Common Interface / Conditional Access Module (CICAM)

Indus­trie­lö­sung zur Aus­stat­tung digi­ta­ler Emp­fangs­ge­rä­te (Set-Top-Boxen) mit Zusatz­schnitt­stel­len für den addi­ti­ven Emp­fang von ver­schlüs­sel­ten TV-Angeboten (Iden­ti­fi­zie­rung / Aut­ho­ri­sie­rung + Entschlüsselung).

CICAM basiert auf der euro­päi­schen DVB-Norm, ins­be­son­de­re den Vor­ga­ben DVB-CI (Com­mon Inter­face) für eine genorm­te Zusatz­schnitt­stel­le im Emp­fän­ger und DVB-CA (Con­di­tio­nal Access) für wahl­wei­se auf­steck­ba­re Chip­kar­ten (Smart­Card) zur Ent­schlüs­se­lung von Pay-TV-Angeboten.

In der ers­ten Pha­se des Digi­tal­fern­se­hens wur­den von vie­len Medi­en­kon­zer­nen nur sog. Club-Geräte im Han­del ange­bo­ten, die sich erst dann ein­schal­te­ten, wenn die jewei­li­ge Club-Chipkarte ein­ge­steckt war (in Deutsch­land z. B. d‑box). Ein Wech­sel zwi­schen ver­schie­de­nen Pro­gramm­an­bie­tern war nicht mög­lich. Selbst der Emp­fang “frei­er” Pro­gramm­an­ge­bo­te (Free-TV) war nur mit frei­ge­schal­te­ter Chip­kar­te mög­lich. Dar­auf­hin haben die US-amerikanische ->FCC und die Euro­päi­sche Uni­on ent­spre­chen­de Geräte-Richtlinien for­mu­liert, die einen dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en Emp­fang als Grund­funk­ti­on vor­schrei­ben und den ver­schlüs­sel­ten Emp­fang als “Zusatz­leis­tung” defi­nie­ren. CICAM ist die ent­spre­chen­de tech­ni­sche Umset­zung die­ser Richtlinien.

 

Community

Grup­pe von Per­so­nen, ins­be­son­de­re Internet-Nutzern, die gemein­sa­mes Wis­sen erar­bei­tet, Erfah­run­gen aus­tauscht und über die­se Dis­kus­si­on eine eige­ne Iden­ti­tät ent­wi­ckelt, die die Nut­zer an die betref­fen­de Sei­te bin­det. Die Teil­nah­me an die­sem Pro­zess setzt eine eige­ne Anmel­dung in Form einer Ein­schrei­bung vor­aus. Com­mu­ni­tys pro­fi­tie­ren von dem Grund­satz, dass alle Teil­neh­mer zum Erfolg bei­tra­gen, indem sie ihr Wis­sen einbringen.

 

Compiler

Über­set­zungs­pro­gram­me, die den ->Quell- bzw. ->Source­code eines Pro­gramms einer höhe­ren Pro­gram­mier­spra­che in den vom Pro­zes­sor aus­führ­ba­ren Maschi­nen­code umwandeln.

 

Computergrafik

Gra­fi­ken, die mit Hil­fe von elek­tro­ni­schen Rech­nern her­ge­stellt werden.

 

Computerkriminalität

Der Begriff der Com­pu­ter­kri­mi­na­li­tät umfasst nicht — wie es die ent­spre­chen­de Defi­ni­ti­on der OECD aus dem Jah­re 1986 vor­sah — “any ille­gal, unethi­cal, or unaut­ho­ri­zed beha­viour rela­ting to the auto­ma­tic pro­ces­sing and the trans­mis­si­on of data”. Eine der­art weit­rei­chen­de Begriffs­be­stim­mung ist für die Zwe­cke des Straf­rechts unge­eig­net. Viel­mehr rech­net man in Deutsch­land zur Com­pu­ter­kri­mi­na­li­tät Taten, die bei ihrer Aus­füh­rung die Kennt­nis oder den Ein­satz von Computer- oder Kommunikations- und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie vor­aus­set­zen und die das Ver­fü­gungs­recht an imma­te­ri­el­len Gütern ver­let­zen oder die Funk­ti­ons­fä­hig­keit die­ser Tech­no­lo­gien beein­träch­ti­gen. Straf­bar sind dem­ge­mäß Com­pu­ter­be­trug (§ 263a StGB), Fäl­schung beweis­erheb­li­cher Daten (§§ 269, 270 StGB), Daten­ver­än­de­rung (§ 303a StGB) und Com­pu­ter­sa­bo­ta­ge (§ 303b StGB), Computer- und Daten­spio­na­ge (§ 202a StGB), sog. Programm- und Chip-Piraterie (§§ 106, 69a UrhG) sowie sons­ti­ge Daten­schutz­de­lik­te. Die meis­ten Straf­ta­ten ent­fal­len auf die Geld­ent­nah­me aus den Geld­au­to­ma­ten der Kre­dit­in­sti­tu­te mit gestoh­le­nen oder gefälsch­ten Kre­dit­kar­ten. Ande­re Straf­tat­be­stän­de sind z.B. Raub­ko­pie­ren von ->Soft­ware, Ver­brei­tung von ->Viren oder der Miss­brauch von Telekommunikationseinrichtungen.

 

Computerwurm ->Wurm

 

Conditional Access ->CA

 

Connected TV ->Smart-TV

 

Conference

engl.: Kon­fe­renz. Ent­spricht bspw. einem ->Chat mit mehr als zwei Teilnehmern.

 

Connected TV

Auch Smar TV bezeich­net; umschreibt den aktu­el­len Trend der Inte­gra­ti­on von Inter­net und Web 2.0‑Merkmalen in moder­nen Fern­seh­ge­rä­ten und Set-top-Boxen wie auch die tech­no­lo­gi­sche Kon­ver­genz zwi­schen Com­pu­tern und die­sen Fernsehgeräten/Set-top-Boxen. Der Schwer­punkt die­ser Neue­run­gen liegt dabei auf der Inte­gra­ti­on inter­ak­ti­ver Online-Medien bzw. On-Demand-Streaming-Medien in die Nut­zung des TV-Geräts.

 

Content

Inhalt eines (Internet-) Angebotes

 

Content-Management-System (CMS)

Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Soft­ware zur Ver­wal­tung des Inhalts einer Web­site. CMS wird oft mit Portal-Systemen ver­wech­selt, die vor allem die Auf­ga­be haben das Zusam­men­spiel zwi­schen den Benut­zern und der Web­site zu steu­ern. CMS auto­ma­ti­sie­ren den Lebens­zy­klus von Web-Inhalten mit dem Ziel einer effi­zi­en­te­ren Her­stel­lung, Pfle­ge und War­tung von Web-Sites.

 

Content Marketing

eine spe­zi­el­le Tech­nik des Mar­ke­tings, die dar­auf zielt, durch beson­ders hoch­wer­ti­ge Inhal­te spe­zi­el­le Per­so­nen anzu­spre­chen und vom eige­nen Ange­bot zu über­zeu­gen. Die Inhal­te müs­sen des­halb infor­mie­ren, bera­ten und zugleich auch unter­hal­ten. Ziel des Con­tent Mar­ke­tings ist nicht das Anprei­sen eige­ner Pro­duk­te, son­dern die Kund­schaft auf sach­li­cher Basis vom Mehr­wert einer gemein­sa­men Part­ner­schaft zu über­zeu­gen. Das Con­tent Mar­ke­ting kommt aus die­sem Grund zumeist im Business-to-Business-Segment (B2B) zum Einsatz.

 

Content-Pages

Anzahl der redak­tio­nell genutz­ten Internet-Sites auf der Grund­la­ge von ->Page Impressions.

 

Content Provider

Diens­te­an­bie­ter, die eige­ne und frem­de Infor­ma­tio­nen zur Nut­zung bereit­hal­ten. Für eige­ne und zu-Eigen-gemachte Infor­ma­tio­nen sind sie nach den all­ge­mei­nen Geset­zen ver­ant­wort­lich, für frem­de Infor­ma­tio­nen nach Maß­ga­be der §§ 8 bis 10 ->TMG.

 

Conversion Rate

Zu deutsch: Umwand­lungs­ra­te. Als Con­ver­si­on Rate bezeich­net man die Quo­te von Nut­zern einer Web­sei­te, die beim Besuch die­ser Sei­te ein vom Anbie­ter gewünsch­tes Ver­hal­ten (z. B. Bestel­lung einer Ware oder Dienst­leis­tung, länger­fristiger Besuch einer Web­sei­te etc.) vor­ge­nom­men haben. Eine hohe Conver­sion Rate ist also für kom­mer­zi­el­le Web­sei­ten bedeut­sam, um Ver­puf­fun­gen im Mar­ke­ting zu vermeiden.

 

Cookies

engl.: Kek­se. Bei Coo­kies han­delt es sich um Text­da­tei­en, in denen das Ver­hal­ten des ->Users gespei­chert wird, z. B. wel­che ->WWW-Seiten in wel­chem Aus­maß abge­ru­fen wer­den. Coo­kies sind qua­si Benut­zer­pro­fi­le, die extern abge­ru­fen wer­den können.

 

CORE

Coun­cil of Regis­trars. Betreibt eine zen­tra­le Daten­bank zur ->IP-Adresse/
Domainnamen-Zuordnung
.

 

Corporate TV -> Business TV

 

Cost per Click

Kos­ten eines Wer­be­trei­ben­den für den Klick auf ein Werbemittel.

 

Cost per GRP (GRP-Preis)

Kos­ten pro ->GRP, also Kos­ten, die für eine Kon­takt­chan­ce mit einem Pro­zent der Ziel­grup­pe anfal­len. Im Fern­seh­be­reich wird der Cost per GRP meist auf Basis des 30-Sekunden-Preises berech­net. Der GRP-Preis ist ein Index zur Wirt­schaft­lich­keits­kon­trol­le von Kampagnen.

 

Cost per Impression

Eine Ver­gü­tungs­me­tho­de, bei der ein/e Webseitenbetreiber:in vom Mer­chant, wel­cher das ent­spre­chen­de Wer­be­ma­te­ri­al zur Ver­fü­gung gestellt hat, eine fest­ge­leg­te defi­nier­te Ver­gü­tung z.B. dafür erhält, dass der Wer­be­ban­ner oder aber die Anzei­ge von ein­zel­nen Besucher:innen gese­hen wird. Abge­rech­net wird dies zumeist in Tausender-Kontakten.

 

Couch-Potatoe

Der Begriff, der aus den USA kommt, fand in den  letz­ten Jahr­zehn­ten auch EIn­gang in die deut­sche Dis­kus­si­on über die Pro­ble­ma­tik des Viel­se­her. Die Meta­pher soll einer­seits das Fest­kle­ben auf dem Fern­seh­ses­sels bzw. Sofa ver­sinn­bild­li­chen, ande­rer­seits die ver­brei­te­te Nei­gung kari­kie­ren, beim Fern­se­hen stän­dig Kar­tof­fel­chips u.ä. in unge­sun­der Wei­se zu konsumieren.

 

Counter

Zäh­ler, der die Auf­ru­fe der ->Home­page angibt.

 

CPC ->Cost per Click

 

CPCS — Consumer Protection Cooperation System

Die euro­päi­schen Ver­brau­cher wer­den zuneh­mend auf der Grund­la­ge euro­päi­scher Richt­li­ni­en und Ver­ord­nun­gen in ihren recht­li­chen und wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen geschützt. So wer­den ihnen bei­spiels­wei­se umfang­rei­che Infor­ma­ti­ons­rech­te bei der Bestel­lung von Pro­duk­ten über das Inter­net ein­ge­räumt. Die­se Rech­te auch durch­zu­set­zen, fiel Ver­brau­chern bei grenz­über­schrei­ten­den Inter­es­sen­kon­flik­ten aller­dings bis­lang oft schwer. Das CPCS auf der Grund­la­ge der “Euro­päi­schen Ver­ord­nung über die Zusam­men­ar­beit im Ver­brau­cher­schutz” zielt dar­auf, Ver­brau­cher­rech­te – z.B. auch im Bereich der Wer­be­be­stim­mun­gen der ->AVMD-Richtlinie der EG — im Fal­le inner­ge­mein­schaft­li­cher Ver­stö­ße bes­ser durchzusetzen.

 

cps (Characters per Second — Zeichen pro Sekunde)

Maß­ein­heit für die Geschwin­dig­keit von Datenübertragungen.

 

CPU (Central Processing Unit)

Cen­tral Pro­ces­sing Unit ist die eng­li­sche Bezeich­nung für zen­tra­le Rechen­ein­heit. Damit ist der Haupt­pro­zes­sor, der alle wesent­li­chen Rechen­ope­ra­tio­nen eines Com­pu­ters durch­führt, gemeint. Die Leis­tung einer CPU, umgangs­sprach­lich auch das “Herz” genannt, wird in Millionen-Instruktionen pro Sekun­de (MIPS) gemessen.

 

Cracker

engl.: Kna­cker. Jemand, der sich in böser Absicht unau­to­ri­sier­ten Zugriff auf ein Rech­ner­sys­tem ver­schafft (s. auch ->Hacker).

 

Crawl

Gestal­te­tes Lauf­band im unte­ren Drit­tel des (TV-)Bildschirms, das in der Regel Text-Informationen enthält.

 

Crawler

Ein Craw­ler ist ein Com­pu­ter­pro­gramm, das auto­ma­tisch (ins­be­son­de­re) das World Wide Web durch­sucht und Web­sei­ten ana­ly­siert. Web­craw­ler kom­men vor allem zur För­de­rung der Effek­ti­vi­tät von Such­ma­schi­nen zum Ein­satz. Eine Aus­ge­stal­tung der Craw­ler sind Har­ves­ter (für „Ern­te­ma­schi­ne“). Die­se Bezeich­nung wird für Soft­ware ver­wen­det, die das Inter­net nach E‑Mail-Adressen absucht und die­se „ern­tet“. Hier­mit wer­den elek­tro­ni­sche Adres­sen gesam­melt und kön­nen im Anschluss ver­mark­tet werden.

 

Creative Commons

Gemein­nüt­zi­ge Ein­rich­tung, der sich ->Urhe­ber wie z.B. Autor:innen anschlie­ßen kön­nen. Wer­ke wie Fil­me, Tex­te, Bil­der etc. kön­nen über eine Crea­ti­ve Com­mons Lizenz unter bestimm­ten Bedin­gun­gen kos­ten­frei zur Ver­fü­gung gestellt und aus­ge­tauscht werden.

 

Crossmedia

Ein zeit­lich auf­ein­an­der abge­stimm­ter Ein­satz unter­schied­li­cher, inhalt­lich mit­ein­an­der ver­knüpf­ter Wer­be­trä­ger in ver­schie­de­nen Medi­en­gat­tun­gen. Als cross­me­di­al wer­den Wer­be­kam­pa­gnen dann bezeich­net, wenn meh­re­re Medi­en­gat­tun­gen gleich­zei­tig oder in engem zeit­li­chen Zusam­men­hang ein­ge­setzt und in allen Wer­be­mit­teln auf das Inter­net oder ein ande­res Medi­um hin­ge­wie­sen wird. Ziel der Ver­wei­sung ist es ins­be­son­de­re, für eine mul­tik­a­na­le Anspra­che der Ziel­grup­pe eine zusätz­li­che Infor­ma­ti­ons­ebe­ne und einen poten­zi­el­len Rück­ka­nal zu schaf­fen, um dadurch direkt in Inter­ak­ti­on mit dem Kon­su­men­ten zu treten.

 

Crosspromotion

Ver­net­zung von Pro­mo­ti­ons­kam­pa­gnen über ver­schie­de­ne Medi­en (TV und Inter­net, Tele­text und Mer­chan­di­sing, etc). Wird auch ver­wen­det für redak­tio­nel­le Quer­ver­wei­se auf Pro­gram­me und Sen­dun­gen inner­halb einer Senderfamilie.

 

Crowdfunding

Der Begriff „Crowd­fun­ding“ setzt sich aus den eng­li­schen Begrif­fen Crowd (Men­schen­men­ge) und Fun­ding (Finan­zie­rung) zusam­men. In Deutsch­land ist die­se Art der Finan­zie­rung auch unter dem Begriff Schwarm­fi­nan­zie­rung bekannt. Mit Crowd­fun­ding las­sen sich z.B. inno­va­ti­ve Pro­duk­te und Star­tups finan­zie­ren. Das Beson­de­re beim Crowd­fun­ding ist, dass eine Viel­zahl von Men­schen ein Pro­jekt finan­zi­ell unter­stützt und so mög­lich macht. Dabei wen­den sich die Projektinitiator:innen direkt an die Öffent­lich­keit, um mög­lichst vie­le Interessent:innen für eine gemein­schaft­li­che Finan­zie­rung zu gewinnen.

 

Crowdsourcing

Auf­ga­ben­stel­lung an eine typi­scher­wei­se gro­ße, nicht defi­nier­te Anzahl von Per­so­nen mit­tels offe­nen Auf­rufs für deren Mit­ar­beit. Die Mit­ar­beit wird in der Regel über das Inter­net organisiert.

 

CSA

Der fran­zö­si­sche Con­seil supé­ri­eur de l’audiovisuel (CSA) ist eine 1989 gegrün­de­te Regu­lie­rungs­be­hör­de. Ihr Auf­ga­ben­spek­trum umfasst u.a. die Gewähr­leis­tung von Men­schen­wür­de, Plu­ra­lis­mus und Ver­brau­cher­schutz in audio­vi­su­el­len Medi­en, die Zutei­lung von Fre­quen­zen an Betrei­ber, die Ver­tei­di­gung und Insze­nie­rung von fran­zö­si­scher Spra­che und Kul­tur sowie die Zugäng­lich­keit von Fern­seh­pro­gram­men für hör- oder seh­be­hin­der­te Menschen.

Link: www.csa.fr

 

CSS (Content Scrambling System)

Dabei han­delt es sich um einen Kopier­schutz für digi­ta­le Daten, z. B. auf DVDs, der digi­ta­les und damit in Bezug auf die Infor­ma­ti­ons­men­ge und –qua­li­tät ver­lust­frei­es Kopie­ren ver­hin­dern soll. Das Umge­hen die­ses Kopier­schut­zes ist nach dem neu­en ->Urhe­ber­recht nicht mehr erlaubt.

 

CU (Capacity Unit)

Standard-Maßeinheit für die Über­tra­gungs­ka­pa­zi­tät (Band­brei­te) in einem ->DAB-Mul­ti­plex. Die CU bezeich­nen dabei eine bestimm­te Daten­men­ge, die pro Zeit­ein­heit über­tra­gen wer­den kann. Ein CU bezeich­net 64bit (=8 Byte) aus einem CIF (Frame) von 55’296 bit (=6.912 kByte). Bei der DAB-Übertragung wird alle 24ms ein sol­cher CIF gesen­det. Da ein CIF aus 864 CUs besteht, ste­hen somit auch alle 24ms 864 CUs zur Ver­fü­gung. Die zur Ver­fü­gung ste­hen­den CU sind im Übri­gen vom pro­tec­tion level abhängig.

 

Cursor

Beweg­li­che Mar­kie­rung auf dem Bild­schirm eines PC, berech­net das gewähl­te Feld für die Dateneingabe.

 

Cutscene

Cuts­ce­ne bezeich­net sol­che Sze­nen in Spie­len, die nicht inter­ak­tiv sind, in denen Spie­len­de mit­hin nichts steu­ern oder beein­flus­sen kön­nen. Sol­che Zwi­schen­se­quen­zen wer­den all­ge­mein ein­ge­setzt um die Geschich­te vor­an­zu­brin­gen, oder um beson­ders dra­ma­ti­sche oder emo­tio­na­le Momen­te effekt­voll zu inszenieren.

Cutten

engl.: to cut — schnei­den. Zusam­men­fü­gen von Bild- und Tonsequenzen.

 

Cyberbullying ->Cybermobbing

 

Cybercash

Cyber­Cash ist eine ->online Zah­lungs­mög­lich­keit im ->Inter­net, die in den USA schon weit ver­brei­tet und auch lang­sam in Deutsch­land ver­mehrt auf­zu­fin­den ist. Mit ->vir­tu­el­lem Bar­geld wird für ange­bo­te­ne Waren und Dienst­leis­tun­gen bezahlt.Um an Cyber­Cash teil­neh­men zu kön­nen, benö­tigt man ein Kon­to auf einer Bank oder eine Kre­dit­kar­te, eine spe­zi­el­le Soft­ware sowie einen Ver­trag bei einer Bank, die am Cyber­Cash teil­nimmt. Möch­te man mit­tels Cyber­Cash im Inter­net ein­kau­fen, muss man sich über die Soft­ware zunächst online anmel­den. Anschlie­ßend kann man sich vir­tu­el­le Mün­zen (= Cyber­Coins) in sei­nen elek­tro­ni­schen Geld­beu­tel (soge­nann­ter Wal­let) laden. Sobald man sei­nen Waren­korb gefüllt hat, kann man an die vir­tu­el­le Kas­se gehen und mit­tels der Cyber­Coins die aus­ge­wähl­te Ware oder Dienst­leis­tung bezah­len. Der Vor­teil von Cyber­Coins ist, dass man nicht mehr extra zur Bank gehen muss, um eine Über­wei­sung zu täti­gen bzw. zunächst auf die Web­sei­te sei­nes e‑banking-Kontos zu gehen und dort alle Daten ein­zu­tra­gen. Dies wird auto­ma­tisch über Cyber­Cash erledigt.Der Nach­teil hier­bei ist aller­dings, dass Cyber­Cash nur bei Händ­lern ver­wen­det wer­den kann, die Cyber­Cash anbie­ten. Wei­te­re Bezeich­nun­gen sind: eCash, elec­tro­nic Cash.

 

Cybergrooming /Cyber-Grooming

Mit dem Begriff Cyber-Grooming wird das geziel­te Ein­wir­ken auf Per­so­nen im Inter­net mit dem Ziel der Anbah­nung sexu­el­ler Kon­tak­te bezeich­net. Es kann sich dem­nach auch um eine beson­de­re Form der sexu­el­len Beläs­ti­gung im Inter­net han­deln. Meist fin­det jedoch die Kon­takt­auf­nah­me mit der kon­kre­ten Absicht statt, sexu­el­len Miss­brauch online (Chat, Fotos, Vide­os, Sex­ting, Erpres­sung z. B. von por­no­gra­fi­schen Video­auf­nah­men) oder off­line bei rea­len Tref­fen anzu­bah­nen. In Deutsch­land ist Cyber-Grooming seit dem 1. April 2004 bei unter 14-jährigen Per­so­nen nach § 176 Abs. 4 StGB verboten.

 

Cyberharassment

Harass­ment“ ist das eng­li­sche Wort für „Beläs­ti­gung“. Unter Cyber­ha­rass­ment ver­steht man das Nut­zen des Inter­nets, um unauf­ge­for­dert in Inter­ak­ti­on mit einer Per­son zu tre­ten, oft auch um Belei­di­gun­gen, Beschimp­fun­gen und Dro­hun­gen aus­zu­spre­chen. Dies geschieht bspw. durch das Ver­sen­den belei­di­gen­der E‑Mails oder Messenger-Nachrichten und Ver­öf­fent­li­chen von Posts oder Kom­men­ta­ren in sozia­len Netzwerken.

 

Cyberkriminalität

Unter „Cyber­kri­ma­li­tät“, “Cybercrime” oder “IuK-Kriminalität” ver­steht man Straf­ta­ten, die unter Aus­nut­zung moder­ner Informations- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik oder gegen die­se began­gen wer­den. Das sind: (a) alle Straf­ta­ten, bei denen Ele­men­te der EDV in den Tat­be­stands­merk­ma­len ent­hal­ten sind (Com­pu­ter­kri­mi­na­li­tät) oder bei denen die IuK zur Pla­nung, Vor­be­rei­tung oder Aus­füh­rung einer Tat ein­ge­setzt wird/wurde, (b) Straf­ta­ten im Zusam­men­hang mit Daten­net­zen wie z.B. dem Inter­net (wie z.B. Kinder-Pornografie im Inter­net) und © Fäl­le der Bedro­hung von Infor­ma­ti­ons­tech­nik. Dies schließt alle wider­recht­li­chen Hand­lun­gen gegen die Inte­gri­tät, Ver­füg­bar­keit und Authen­ti­zi­tät von elek­tro­nisch, magne­tisch oder sonst nicht unmit­tel­bar wahr­nehm­bar gespei­cher­ten oder über­mit­tel­ten Daten (Hacking, Com­pu­ter­sa­bo­ta­ge, Daten­ver­än­de­rung, Miss­brauch von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln etc.) ein.

 

Cyberlaw

Ober­be­griff für ->online-Recht bzw. die recht­li­chen Aspek­te und Pro­blem­stel­lun­gen, die sich aus der Nut­zung und der Bereit­stel­lung von Diens­ten des
->Inter­nets ergeben.

 

Cybermobbing

Ver­leum­den, Bedro­hen oder Beläs­ti­gen Drit­ter, ins­be­son­de­re auch von Schü­lern, Stu­den­ten oder Aus­zu­bil­den­den, bei dem neue­re elek­tro­ni­sche Medi­en wie E‑Mails, Instant Messaging, Chat­rooms oder SMS benutzt werden.

 

Cybersecurity

Cyber­se­cu­ri­ty (auch als Cyber­si­cher­heit oder IT-Sicherheit bekannt) ist der Schutz von Netz­wer­ken, Com­pu­ter­sys­te­men, cyber-physischen Sys­te­men und Robo­tern vor Dieb­stahl oder Beschä­di­gung ihrer Hard- und Soft­ware oder der von ihnen ver­ar­bei­te­ten Daten sowie vor Unter­bre­chung oder Miss­brauch der ange­bo­te­nen Diens­te und Funk­tio­nen. Cyber­se­cu­ri­ty zielt oft­mals (auch) gegen ->Cyber­kri­mi­na­li­tät. Zu Schutz­maß­nah­men berät das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (->BSI) über die Platt­for­men “BSI für Bür­ger” und “Alli­anz für Cyber-Sicherheit” (für Unter­neh­men und Organisationen).

 

Cybersexismus

Als Cyber­se­xis­mus wird die Fort­set­zung sexis­ti­scher Macht­ver­hält­nis­se und geschlechts­spe­zi­fi­scher Dis­kri­mi­nie­rung im digi­ta­len Raum bezeichnet.

 

Cyberspace

Erst­mals 1984 von Wil­liam Gib­son in sei­nem Science-Fiction-Roman “Neu­ro­mancer” ver­wen­de­ter Begriff, der künst­li­che drei­di­men­sio­na­le Com­pu­ter­wel­ten bezeich­net, abge­lei­tet von Kyber­ne­tik (griech. Steu­er­manns­kunst) und Raum (Space). In den letz­ten Jah­ren wur­de die Bedeu­tung die­ses Begrif­fes so erwei­tert, dass dar­un­ter auch die digi­ta­len Wel­ten, die durch das Inter­net geschaf­fen wer­den fal­len. “Cyber” steht dabei für die Wis­sen­schaft der Com­pu­ter­tech­nik, der Kybernetik.

 

Cyberstalking

Als Cyber­stal­king bezeich­net man das Nach­stel­len, Beläs­ti­gen, Ein­schüch­tern und Bedro­hen einer Per­son mit­tels digi­ta­ler Medi­en und tech­ni­scher Hilfsmittel.