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Glossar der LMS — Buchstabe H

H.264

ande­re Bezeich­nung für ->MPEG‐4

 

Hacker

Per­son, die mit Hil­fe eines Com­pu­ters ver­sucht, ille­gal in frem­de Netz­wer­ke ein­zu­drin­gen. S. auch ->Cra­cker.

 

halbduplex

Daten­über­tra­gung in bei­de Rich­tun­gen, jedoch nicht zeit­gleich, da der­sel­be Über­tra­gungs­ka­nal für die Hin‐ und Rück­rich­tung benutzt wird.

 

Halbleiter

Kris­tal­le mit beson­de­rer elek­tri­scher Eigen­schaft (z. B. Ger­ma­ni­um, Sili­zi­um, Gallium‐Arsenid) als Grund­stof­fe für die Her­stel­lung von Tran­sis­to­ren.

 

handheld

(engl.) in der Hand zu tra­gen. Gerä­te, die aus nur einem Teil bestehen und mit einer Hand bedient wer­den kön­nen.

 

Handheld‐Computer ->PDA

 

Hans‐Bredow‐Institut

1950 gegrün­de­tes Medi­en­for­schungs­in­sti­tut mit Sitz in Ham­burg. Zweck des Insti­tuts ist es, inter­dis­zi­pli­när Medi­en­for­schung, ins­be­son­de­re auf dem Gebiet der elek­tro­ni­schen Medi­en, zu betrei­ben und die Ergeb­nis­se der Wis­sen­schaft, Pra­xis und Öffent­lich­keit zur Ver­fü­gung zu stel­len. Ein wich­ti­ges Anlie­gen der Arbeit liegt in der Ver­mitt­lung zwi­schen Wis­sen­schaft und Pra­xis. Dazu die­nen Ver­an­stal­tun­gen und vom Insti­tut erstell­te Publi­ka­tio­nen, dar­un­ter die Zeit­schrift »Medi­en & Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft« (bis 1999 »Rund­funk und Fern­se­hen«) sowie das »Inter­na­tio­na­le Hand­buch für Hör­funk und Fern­se­hen«.

Link: www.hans-bredow-institut.de

 

Hangouts

Bezeich­nung für

1. Video­chat­kon­fe­ren­zen im sozia­len Netz­werk „Goog­le+“ und in Goog­le Mail
2. Chat‐Funktion bei ->Goog­le

Über Han­gouts kön­nen z.B. Nach­rich­ten und Fotos gesen­det, kann per Video­an­ruf tele­fo­niert, kön­nen Neu­ig­kei­ten aus­ge­tauscht wer­den.

Ein “Han­gout On Air” ist die öffent­li­che Live‐Übertragung eines Han­gout als frei zugäng­li­cher Video‐Stream. Die recht­li­che Ein­ord­nung sol­cher Han­gouts (noch ->Tele­me­di­um oder schon ->Rund­funk) ist im Ein­zel­fall umstrit­ten.

 

Happy‐Slapping

Hap­py Slap­ping (zu deutsch etwa „fröh­li­ches Drauf­hau­en“) bezeich­net einen unmo­ti­vier­ten kör­per­li­chen Angriff auf drit­te Per­so­nen. Der Angrei­fer läuft dabei z. B. auf sein Opfer zu, schlägt auf die­ses ein und läuft danach weg, wobei die­ser Vor­gang regel­mä­ßig von einem wei­te­ren Betei­lig­ten gefilmt wird. Die betref­fen­den Film­auf­nah­men wer­den anschlie­ßend im Inter­net oder per Han­dy ver­brei­tet. Wie ver­brei­tet sol­che Angrif­fe sind, ist umstrit­ten. Die media­le Ver­brei­tung der Gewalt­dar­stel­lung unter­liegt in Deutsch­land den Bestim­mun­gen des
->Jugendmedienschutz‐Staatsvertrages.

 

Hard‐News

Sach­ver­hal­te, über die Hard‐News im Gegen­satz zu Soft‐News infor­mie­ren, sind Poli­tik, Gesell­schaft und Kul­tur, also eher staats­bür­ger­li­che Infor­ma­tio­nen mit kogni­ti­ven Aspek­ten. Hard‐News sind immer ereig­nis­be­zo­gen und wer­den ohne zeit­li­che Ver­zö­ge­rung z.B. in Nach­rich­ten­sen­dun­gen auf­ge­nom­men.

 

Hardcopy

Druck­aus­ga­be auf Papier, Film oder auf einem ande­ren dau­er­haf­ten Medi­um.

 

Hardware

Engl.: Eisen­wa­ren. Sam­mel­be­griff für alle “phy­si­schen” Computer‐Komponenten, die man anfas­sen kann (im Gegen­satz zum imma­te­ri­el­len Pro­gramm­code ->Soft­ware).

 

Harmonisierung

Unter die­sem Titel ergreift die EU Maß­nah­men wie z.B. die ->AVMD‐Richtlinie, um die unter­schied­li­chen Rechts­ord­nun­gen der Mit­glied­staa­ten anzu­glei­chen und so den ->Bin­nen­markt zu för­dern.

 

Hashtag

Eine Art “Schlag­wort” in sozia­len Netz­wer­ken. Hash­tags wer­den ver­wen­det, um die Infor­ma­ti­ons­su­che in sozia­len Netz­wer­ken zu erleich­tern. Ein­trä­ge wer­den mit einem Schlag­wort ver­se­hen (der Dienst Twit­ter führ­te zur Kenn­zeich­nung der Hash­tags das Raute‐Symbol #  ein) und wer­den so von Such­ma­schi­nen leich­ter gefun­den.

 

HbbTV

Hybrid broad­cast broad­band TV ist eine pan­eu­ro­päi­sche Initia­ti­ve, die unter Ver­wen­dung offe­ner Stan­dards Fern­seh­pro­gram­me und Mehr­wert­an­ge­bo­te aus dem Inter­net ver­bin­det

 

HBCI (Home Banking Computer Interface)

Stan­dard der deut­schen Ban­ken­ver­bän­de für siche­re Finanz­trans­ak­tio­nen im
->Inter­net. Angeb­li­che Vor­tei­le: Hohe Sicher­heit (->SSL‐Verschlüsselung,
->PGP, elek­tro­ni­sche ->Signa­tur) kei­ne ->TAN erfor­der­lich, kein wei­te­rer Hard‐ und Soft­ware­be­darf für den Anwen­der.

 

HBO

Home Box Office Inc. Gesell­schaft für den Ver­trieb von Fern­seh­spiel­fil­men in den USA.

 

HD+

ist ein kos­ten­pflich­ti­ges zusätz­li­ches Programm‐Angebot in hoch­auf­lö­sen­der Qua­li­tät (HD) über ein Toch­ter­un­ter­neh­men des Satel­li­ten­be­trei­bers ->SES. Über HD+ kön­nen 20 pri­va­te TV‐Sender in HD‐Qualität emp­fan­gen wer­den (Stand: Janu­ar 2015).

Link: www.hd-plus.de

 

HD — Ready

Ein Label für Gerä­te, die hoch­auf­lö­sen­des Fern­se­hen (->HDTV) wie­der­ge­ben kön­nen.

 

HDCP

High‐bandwidth Digi­tal Con­tent Pro­tec­tion ist ein Ver­schlüs­se­lungs­sys­tem, das für die Schnitt­stel­le ->HDMI und ->DVI zur geschütz­ten Über­tra­gung von Video‐ und Audio‐Daten vor­ge­se­hen ist.

 

HDMI

Schnitt­stel­le für digi­ta­le Bild‐ und Ton­si­gna­le zwi­schen TV und Recei­ver. Dabei kön­nen nicht nur Ton­si­gna­le wie ->Dol­by Digi­tal oder ->dts, son­dern auch hoch­auf­lö­sen­des Bild (->HDTV), inklu­si­ve spe­zi­el­ler Kopier­schutz­ver­fah­ren, über­mit­telt wer­den.

 

HDSL (High data rate DSL)

Über­tra­gungs­ver­fah­ren, das mit ->PCM über Kup­fer­dop­pel­a­dern die Über­tra­gung mit 1544 ->KBit/s (T1) oder mit 2048 ->KBit/s (E1) rea­li­siert.

 

HDR (Hard Disc recorder) ->DVR

 

HDTV (High Definition Television)

Auch als hoch­auf­lö­sen­des Fern­se­hen bezeich­net. Sam­mel­be­griff für neu ent­wi­ckel­tes Fern­se­hen, das sich aus­zeich­net durch eine hohe Anzahl von Zei­len auf dem Bild­schirm – in jedem Fall mehr als die der­zeit 625 bei der ->PAL‐Norm –, durch eine erheb­li­che Ver­bes­se­rung der Bild­qua­li­tät hin­sicht­lich Auf­lö­sung und Schär­fe, eine Qua­li­tät, die erst bei Groß­bild­wie­der­ga­be mit etwa der fünf­fa­chen Flä­che heu­ti­ger Bild­schir­me voll zur Gel­tung kommt, durch das neue Bild­for­mat 16:9 statt bis­lang 4:3 und durch Mehr­ka­nal­ton. Die Ent­wick­lung von HDTV auf ana­lo­ger Basis wur­de in Euro­pa seit Ende der 1990er Jah­ren über­la­gert von der Erpro­bung und Ein­füh­rung digi­ta­ler Fernseh‐Übertragungssysteme wie Digi­tal Video Broad­cas­ting (->DVB). In den USA hat 1998 die Ein­füh­rung von digi­ta­lem HDTV begon­nen, das erheb­lich weni­ger Band­brei­te für die Über­tra­gung benö­tigt als die ana­lo­ge Vari­an­te. Inzwi­schen sind dort mehr als 870 digi­ta­le Sen­der in Betrieb. Auch in Euro­pa gewin­nen digi­ta­le HDTV‐Angebote an Bedeu­tung.

 

head end

->Kopf­sta­ti­on.

 

Header

Engl.: Kopf. Jedes ->Daten­pa­ket, das im Inter­net ver­schickt wird, hat einen Vor­spann, der z.B. defi­niert, wel­cher Art die zu über­mit­teln­den Daten sind und was mit ihnen gesche­hen soll.

 

Hertz (Hz)

Die Maß­ein­heit der Fre­quenz­mes­sung. Ein Hertz ent­spricht einer Schwin­gung pro Sekun­de. Die für den Rund­funk wich­tigs­ten Fre­quen­zen wer­den in kHz (Kilo­hertz; bei ->Lang­wel­le und ->Mit­tel­wel­le), MHz (Mega­hertz; bei
->Kurz­wel­le und ->Ultra­kurz­wel­le bzw. im ->VHF‐Bereich und ->UHF‐Bereich) oder GHz (Giga­hertz; beim Satel­li­ten­rund­funk) ange­ge­ben.

 

Hexadezimal

Ein Zah­len­sys­tem zur Basis 16, das aus den Zif­fern 0 bis 9 und Buch­sta­ben A (Äqui­va­lent zur 10 des Dezi­mal­sys­tems) bis F (Äqui­va­lent zur 15 des Dezi­mal­sys­tems) besteht.

 

HF ->Hörfunk

 

High‐Band

Fre­quenz­be­reich zwi­schen 11,7 und 12,75 GHz, der nur mit einem Universal‐LNB emp­fan­gen wer­den kann. In die­sem Bereich sind bei ASTRA die digi­ta­len Pro­gram­me ange­sie­delt. Des­halb wird ein Universal‐LNB benö­tigt, um die­se zu emp­fan­gen.

 

High Definition Television ->HDTV

 

Hintergrundberichterstattung

Über die blo­ße ereig­nis­be­zo­ge­ne Bericht­erstat­tung hin­aus­ge­hen­de Auf­hel­lung von Ursa­chen und Begleit­um­stän­den.

 

History

engl.: Geschich­te. Der ->Brow­ser merkt sich die zeit­li­che Rei­hen­fol­ge der zuletzt auf­ge­ru­fe­nen ->Web­sei­ten. Damit kann zu bereits besuch­ten Sei­ten zurück­ge­fun­den wer­den (Vor‐ und Zurück‐Funktion, oder Sprung zu einer belie­bi­gen Sei­te in der History‐List).

 

Hit

Engl.: Tref­fer. Zugriff des Brow­sers auf ein ein­zel­nes WWW‐Element, z. B. auf eine ein­zel­ne Sei­te oder eine Gra­fik. Da Doku­men­te meis­tens aus meh­re­ren mit­ein­an­der ver­knüpf­ten Ele­men­ten bestehen, han­delt es sich um eine unqua­li­fi­zier­te Grö­ße, die kei­ne ver­läss­li­chen Aus­sa­gen über die Anzahl der Kon­tak­te zulässt. Die Hits wer­den im ->Log‐File fest­ge­hal­ten.

 

Hoax

Ein Hoax (zu deutsch: Jux, Scherz, Scha­ber­nack oder Schwin­del) ist eine Falsch­mel­dung, die per ->E‐Mail, ->SMS oder auf sons­ti­gem elek­tro­ni­schem Wege ver­brei­tet wird, von vie­len für wahr gehal­ten und daher an vie­le Freun­de wei­ter­ge­lei­tet wird.Damit wird eine mehr oder weni­ger star­ke und unnö­ti­ge Netz­last erzeugt und ggf. die Geschwin­dig­keit des Daten­ver­kehrs in den betref­fen­den elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­zen beein­träch­tigt.

 

Hördauer

Fach­be­griff aus der Medi­en­for­schung, der die durch­schnitt­li­che Zeit angibt, wel­che die jeweils befrag­ten Per­so­nen in einem bestimm­ten Zeit­in­ter­vall Radio gehört haben. Die Hör­dau­er bezieht als Durch­schnitts­wert auch jene Befrag­ten ein, die zum befrag­ten Zeit­punkt ihr Radio gar nicht ein­ge­schal­tet hat­ten. Die Hör­zeit der Teil­grup­pe, die Radio gehört hat, wird als ->Ver­weil­dau­er bezeich­net. Der rela­ti­ve Anteil ein­zel­ner Pro­gram­me oder Sen­dun­gen an der auf alle Pro­gram­me ent­fal­len­den Hör­dau­er wird als ->Markt­an­teil bezeich­net.

 

Hörerforschung

Fach­be­griff für jenen Teil der Medi­en­for­schung, der sich mit dem Hör­funk und des­sen Nut­zung befasst. Stan­dard­in­stru­ment zur Erhe­bung der Nut­zung ist in der Bun­des­re­pu­blik die ->Media Ana­ly­se, deren Ergeb­nis­se zwei­mal pro Jahr ver­öf­fent­licht wer­den. Dar­über hin­aus gibt es immer wie­der Spezial‐ und Regio­nal­un­ter­su­chun­gen. Anders als die Fern­seh­nut­zung wird die Hör­funk­nut­zung in Deutsch­land bis­lang nicht mit Mess­ge­rä­ten lau­fend regis­triert, son­dern meist mit reprä­sen­ta­ti­ven, in meh­re­ren Wel­len durch­ge­führ­ten Stich­tags­be­fra­gun­gen ermit­telt, bei denen die Inter­view­er mit den Befrag­ten deren gest­ri­gen Tages­ab­lauf im Hin­blick auf die Medi­en­nut­zung rekon­stru­ie­ren (Tages­ab­lauf­er­he­bung).

 

Hörer gestern

Fach­be­griff der Medi­en­for­schung, bezeich­net die Anzahl der Hörer – in der
->Media Ana­ly­se der Erwach­se­nen ab 14 Jah­re –, die ange­ben, am Tag vor der Befra­gung inner­halb einer Vier­tel­stun­de zwi­schen 5.00 und 24.00 Uhr einen bestimm­ten Sen­der bzw. ein Pro­gramm gehört zu haben, und sei es auch nur für ein paar Minu­ten.  Die Gesamt­zahl der Hörer ges­tern in der Bun­des­re­pu­blik lag laut Media Ana­ly­se 2004 Radio II bei 51,3 Mil­lio­nen pro Tag.

 

Hörfunk

Ers­tes elek­tro­ni­sches Mas­sen­me­di­um, anfangs gleich­be­deu­tend mit ->Rund­funk, dann in Abgren­zung zum ->Fern­se­hen von Tech­ni­kern als Ton­rund­funk gekenn­zeich­net.

In Deutsch­land regel­mä­ßi­ger Pro­gramm­be­trieb seit 29. 10. 1923, anfangs durch halb­staat­li­che, dann voll ver­staat­lich­te, über­wie­gend regio­nal ori­en­tier­te Sen­de­ge­sell­schaf­ten, ab 1945 durch Besat­zungs­sen­der, seit 1948/49 durch Anstal­ten des öffent­li­chen Rechts, seit Anfang der 80er Jah­re zusätz­lich durch pri­vat­recht­li­che, zumeist kom­mer­zi­el­le Ver­an­stal­ter, seit 1994 auf natio­na­ler Ebe­ne durch die Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts Deutsch­land­ra­dio.

 

Hörspiel

Hör­funk­spe­zi­fi­sche Sen­dungs­form, meist mit Spiel­hand­lung. In Deutsch­land seit den 20er Jah­ren – anfangs in Abgren­zung von Thea­ter­ad­ap­tio­nen (Sen­de­spie­len) – ent­wi­ckelt, »Blü­te­zeit« in den 50er Jah­ren vor dem Auf­kom­men des Fern­se­hens. Da es für Hör­spiel­pro­duk­tio­nen, anders als für Fern­seh­spie­le, -Seri­en und Kino­fil­me, schon wegen ihrer Sprach­ge­bun­den­heit kaum einen (inter­na­tio­na­len) Markt gibt, ist ihre Pro­duk­ti­on und Aus­strah­lung seit eh und je eine Domä­ne des nicht‐kommerziellen, also in der Bun­des­re­pu­blik des öffentlich‐rechtlichen Rund­funks.

 

Holographie

Vom grie­chi­schen holo (= ganz) und graphein (= schrei­ben). Holo­gra­phie bedeu­tet also etwa „Ganz­heits­bild”. Die Tech­nik der Holo­gra­phie wird vor allem zur Spei­che­rung größ­ter Daten­men­gen auf kleins­tem Raum und zur Her­stel­lung und Wie­der­ga­be drei­di­men­sio­na­ler Bil­der und Fil­me benutzt

 

Homebanking

Per ->Btx (->T‐Online) kön­nen Bank­ge­schäf­te von zu Hau­se aus erle­di­gen wer­den. Fast alle Ban­ken bie­ten inzwi­schen Home­ban­king an. Man erhält einen Zugangs­code und eine Lis­te mit Geheim­num­mern (TAN für Trans­Ak­ti­ons­Num­mer), die für jede Buchung ein­ge­ge­ben wer­den müs­sen. Home­ban­king wird zuneh­mend auch direkt im ->Web ange­bo­ten.

 

Homepage

Engl.: Hei­mat­sei­te. Zum einen die Start­sei­te aus dem ->World Wide Web, die ein ->Brow­ser als ers­tes ansteu­ert, zum ande­ren die ers­te Sei­te eines belie­bi­gen Ange­bo­tes im ->World Wide Web (z. B. www.LMSaar.de). Für aus­ge­bau­te und infor­ma­ti­ons­rei­che Home­pages wie die­se wird neu­er­dings der Begriff (Internet‐)
Por­tal gebraucht.

 

Hop

Engl.: Hüp­fer. Eine von meh­re­ren Datei­über­tra­gun­gen, die in einem Daten­netz nötig sind, um eine Nach­richt von Punkt A zu Punkt B zu über­mit­teln. “Ein
->Arti­kel ist über 5 Hops gelau­fen” bedeu­tet, dass eine Nach­richt über fünf
->News‐Server (zum Bei­spiel ->Mail­bo­xen) gewan­dert ist, bis sie am Ziel war. Der Aus­druck wird auch ver­wen­det, um den Sprung eines ->Daten­pa­ke­tes von einem ->Rou­ter zu einem ande­ren zu bezeich­nen.

 

Host

Engl.: Gast­ge­ber. Über TCP/IP ans Inter­net ange­schlos­se­ner, für ande­re über eine ein­deu­ti­ge Num­mer (->IP‐Adresse) zugäng­li­cher Rech­ner, der die ver­schie­de­nen Internet‐Dienste (WWW, E‐mail, FTP, etc.) für ein “dahin­ter­lie­gen­des” Netz­werk admi­nis­triert. Man bezeich­net das Netz­werk dann auch als den Hoheits­be­reich (Domain) des Host.

 

Host ID

Der Teil der ->IP‐Adresse in einer bestimm­ten ->Netzwerk‐ID, der einen Com­pu­ter kenn­zeich­net.

 

Hosting

Bezeich­net die Mög­lich­keit, einen eige­nen Rech­ner bei einem ->Pro­vi­der auf­zu­stel­len. Dies spart die Gebüh­ren für die sonst nöti­ge Stand­lei­tung.

 

HOT AC

Kern­ziel­grup­pe die­ses Hörfunk‐>For­mats sind die 14‐ bis 39‐Jährigen. Die etwas jün­ge­re Vari­an­te von ->AC bie­tet vor allem die Hits der jüngs­ten Zeit (1980er und 1990er) und das Bes­te von heu­te. Sie defi­niert sich vor allem durch einen hohen Anteil an aktu­el­ler Musik aus den Charts.

 

Hotbird

Satelliten‐Familie von ->Eutel­sat.

 

Hotkey

Vie­le Pro­gram­me bie­ten dem Anwen­der die Mög­lich­keit, häu­fig benö­tig­te Aktio­nen auf eine bestimm­te Tas­te oder Tas­ten­kom­bi­na­ti­on fest­zu­le­gen. Die­se Tas­ten nennt man “Hot­keys”.

 

Hotspot

Ein, i.d.R. ent­gelt­lich bereit­ge­stell­ter, (halb‐) öffent­li­cher draht­lo­ser Inter­net­zu­griffs­punkt z. B. an/in Bahn­hö­fen, Flug­hä­fen, Hotels, Plät­zen. Mit einem
->Note­book, ->PDA oder Mobil­te­le­fon kann hier mit­tels der ->WLAN‐Technologie eine Ver­bin­dung zum Inter­net her­ge­stellt wer­den.

 

Hover Ad

Hover Ads (zu deutsch: schwe­ben­de Anzei­gen) sind eine neue­re Wer­be­form im Inter­net. Im Unter­schied zu tra­di­tio­nel­len ->Pop‐Ups, die in Form eines neu­en Brow­ser­fens­ters geöff­net wer­den, han­delt es sich hier­bei um Wer­bung, die schein­bar über dem Inhalt einer Web­site schwebt und ihn hier­durch zumin­dest teil­wei­se ver­deckt. Das Erschei­nen von Hover Ads lässt sich durch ->Pop‐up‐Blocker nicht ver­mei­den.

 

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)

HSDPA ist ein Über­tra­gungs­ver­fah­ren des Mobil­funk­stan­dards ->UMTS. HSDPA soll Downlink‐Datenraten von 14,4 Mbit/s (unter Labor­be­din­gun­gen), also die schnel­le Über­tra­gung gro­ßer Daten­men­gen (Spie­le, Fil­me etc.) zwi­schen Basis­sta­ti­on und Mobil­funk­ge­rät ermög­li­chen.

 

HTML (Hypertext Markup Language)

Bezeich­nung für die weit­ver­brei­te­te, auf dem ->SGML‐System beru­hen­de Doku­men­ten­spra­che zur Erstel­lung von ->Hypertext‐Dokumenten im ->World Wide Web. In HTML‐Dokumenten wird die Text­for­ma­tie­rung und die Dar­stel­lung von Text, Bild und inter­ak­ti­ven Ele­men­ten durch spe­zi­el­le, in den Text ein­ge­füg­te Steu­er­sym­bo­le bewerk­stel­ligt. Neben grund­le­gen­den nor­mier­ten Befeh­len gibt es je nach ver­wen­de­tem Brow­ser pro­dukt­spe­zi­fi­sche Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten, die von ande­ren Pro­gram­men nicht oder nur unvoll­stän­dig inter­pre­tiert wer­den kön­nen.

 

HTML‐Editoren

Zur Erstel­lung von ->Home­pages wird ein HTML‐Editor benö­tigt. Die­se Anwen­dun­gen erleich­tern das Schrei­ben der ->HTML‐Seiten sehr und kön­nen die
->Home­page teil­wei­se so anzei­gen, wie die­se spä­ter aus­se­hen wird.

 

HTML‐Mail

Eine ->E‐Mail, die mit­tels ->HTML geschrie­ben wur­de. Dabei kön­nen ver­schie­de­ne Schrif­ten und Bil­der ver­wen­det wer­den.

 

HTTP (Hypertext Transfer Protocol)

Inter­na­tio­nal stan­dar­di­sier­tes Pro­to­koll für die Über­tra­gung von ->HTML‐Dokumenten im Inter­net. HTTP und die Doku­men­ten­be­schrei­bungs­spra­che HTML bil­den gemein­sam die Grund­bau­stei­ne der Internet‐Applikation World Wide Web (WWW).

 

HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Security)

Pro­to­koll für ver­schlüs­sel­te ->HTTP‐Übertragungen.

 

Hub

Über­tra­gungs­ab­schnitt in einem Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz (z. B. von einer Boden­sta­ti­on zu einem Satel­li­ten ->Trans­pon­der).

 

Huckepack‐Programm

Pro­gramm, das von einem Sen­der auf einer teil­ge­nutz­ten Fre­quenz eines ande­ren, recht­lich unab­hän­gi­gen Sen­ders aus­ge­strahlt wird.

 

Hybrid‐TV ->Connected TV

 

Hyperband

Der Fre­quenz­be­reich 300 bis 450 MHz im Breit­band­ka­bel (BK), für des­sen Nut­zung ein TV‐Kabeltuner zwin­gend ist. Liegt außer­halb des ter­res­trisch nutz­ba­ren Spek­trums für Rund­funk und wird u.a. auch für die digi­ta­le Fern­seh­ver­brei­tung genutzt.

 

Hyperlink

Mar­kier­te Berei­che, ins­be­son­de­re im ->World Wide Web, die beim Ankli­cken mit der Maus eine Ver­zwei­gung zu ande­ren Doku­men­ten oder Tei­len davon bewir­ken.

Das Ver­weis­ziel kann sein:

-  eine Stel­le inner­halb der glei­chen HTML‐Datei

-  eine ande­re HTML‐Datei im glei­chen Pro­jekt

-  eine www‐Adresse

-  eine FTP‐, Gopher‐, Tel­net oder Newsgroup‐Adresse

-  eine E‐Mail‐Adresse

-  eine Datei im Inter­net, auch eine Download‐Datei

-  eine lokal abge­leg­te Datei.

Im ->World Wide Web stel­len Hyper­links auch Ziel­adres­sen ande­rer ->Hosts dar, die per Klick direkt zu errei­chen sind.

 

Hypermedia

Mit Hyper­me­dia bezeich­net man Multi‐Media‐Systeme (Tex­te, Bil­der, Töne, Video‐Sequenzen) mit Quer­ver­wei­sen wie bei ->Hyper­text.

 

Hypertext

struk­tu­rier­te Her­vor­he­bung von Stich­wor­ten in Tex­ten, die für die Recher­che Quer­ver­wei­se anbie­tet und damit den geziel­ten Zugriff auf the­ma­tisch zusam­men­ge­hö­ri­ge Infor­ma­tio­nen erleich­tert. So erlaubt z. B. die im ->World Wide Web benutz­te Codier­spra­che ->HTML (Hyper­text Mark­up Lan­guage) die Defi­ni­ti­on von ->Links, die der Benut­zer ankli­cken kann, um zu wei­ter­füh­ren­den Infor­ma­tio­nen im sel­ben oder ande­ren Ange­bo­ten geführt zu wer­den.

 

Hypertext Transfer Protocol ->HTTP

 

Hz ->Hertz