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Glossar der LMS — Buchstabe I

I‐Mode

In Japan ent­wi­ckel­ter und inzwi­schen nicht nur in Asi­en, Aus­tra­li­en und Euro­pa ein­ge­setz­ter Por­tal­dienst für die Nut­zung von Internet‐Inhalten wie far­bi­ge Tex­te, Gra­fi­ken, Vide­os oder Sounds über Mobil­te­le­fo­nie.

IAP (Internet Access Provider) ->Internet Service Provider

 

ICANN

Inter­net Cor­po­ra­ti­on for Assi­gned Names and Num­bers.

Link: www.icann.org

 

Icon

Ein Icon ist ein klei­nes Bild­sym­bol, das eine Bedeu­tung trans­por­tie­ren soll. In
->HTML‐Dokumenten ver­ber­gen sich hin­ter Icons häu­fig ->Hyper­links.

 

ICP (Internet Cache Protocol)

Dient zur Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen ->Proxy‐ bzw. ->Cache‐Servern. Mit die­sem ->Pro­to­koll kön­nen meh­re­re ->Proxy‐Server zu einem hier­ar­chisch orga­ni­sier­ten Ver­bund zusam­men­ge­schal­tet wer­den.

 

ICQ

Ein Pro­gramm, das auto­ma­tisch mit­teilt, ob ein regis­trier­ter Bekann­ter momen­tan eben­falls online ist.

 

 

ICRA (Internet Content Rating Association)

ICRA ist ein Fil­ter­sys­tem zum Jugend­schutz im Inter­net, das auf dem Kon­zept des ->Page‐Labeling basiert. ICRA ist als ->Jugend­schutz­pro­gramm von der
->KJM noch nicht aner­kannt.

 

IDE

Das im Janu­ar 2014 eröff­ne­te Insti­tut für Digi­ta­le Ethik an der Hoch­schu­le der Medi­en (HdM) in Stutt­gart beschäf­tigt sich als ein­zi­ges Insti­tut sei­ner Art im deutsch­spra­chi­gen Raum mit der medi­en­spe­zi­fi­schen Per­spek­ti­ve von Ethik. Ein ethisch ver­ant­wort­li­ches Han­deln erscheint gera­de im Zeit­al­ter der ->Digi­ta­li­sie­rung uner­läss­lich. Im Vor­der­grund der Arbeit des IDE soll der inter­dis­zi­pli­nä­re Aus­tausch zwi­schen Medi­en­wis­sen­schaft, Medi­en­pra­xis und Medi­en­po­li­tik ste­hen. Erklär­tes Ziel des IDE ist es, künf­tig als Kom­pe­tenz­zen­trum eine Anlauf­stel­le für medi­en­ethi­sche Exper­ti­se zu sein.

Link: www.digitale-ethik.de

 

IDR (Initiative Digitaler Rundfunk)

Die Initia­ti­ve Digi­ta­ler Rund­funk (IDR) wur­de Anfang 1998 von der Bun­des­re­gie­rung mit den Bun­des­län­dern sowie allen betrof­fe­nen Unter­neh­men und Ver­bän­den mit dem Ziel gestar­tet, die Rund­funk­ver­brei­tung in Deutsch­land von ana­lo­gen auf digi­ta­le Ver­fah­ren umzu­stel­len. Seit Früh­jahr 1999 wird die­ses Ziel im Rah­men einer Bund‐Länder‐Initiative fort­ge­führt. Die Initia­ti­ve sah u. a. im ter­res­tri­schen Fern­se­hen eine Umstel­lung auf Digi­tal Video Broad­cas­ting
(->DVB) bis 2010 vor, im Hör­funk zunächst die Ein­füh­rung von Digi­tal Audio Broad­cas­ting (->DAB) als Zusatz­an­ge­bot zur her­kömm­li­chen Ver­brei­tung über UKW. Die bis­he­ri­ge Struk­tur der IDR wur­de im Novem­ber 2005 mit der Maß­ga­be einer Neu­aus­rich­tung auf­ge­löst.  An die Stel­le des IDR ist 2006 das ->FDM (Forum Digi­ta­le Medi­en) getre­ten.

 

IDTV (Integrated Digital Television)

Flachbildschirm‐Fernseher, in denen die für den Emp­fang jeweils erfor­der­li­chen Tuner (z.B. für Kabel, Anten­ne, Satel­lit) bereits inte­griert sind und bei denen regel­mä­ßig auch Steck­plät­ze für Zusatz­mo­du­le – etwa für CI oder CI + — vor­han­den sind.

 

IFA

Inter­na­tio­na­le Funk­aus­stel­lung in Ber­lin.

Link: http://www.ifa-berlin.de

 

Image Map

mehr­tei­li­ges Bild aus ver­schie­de­nen Berei­chen, denen je ein ->Link zuge­ord­net ist.

 

Imagetrailer

Im Rund­funk­be­reich ein ->Trai­ler, der – als ->Eigen­wer­bung — in ers­ter Linie für den Sen­der wirbt, z. B. mit den bes­ten Fil­men, Seri­en, Schau­spie­lern, mit wei­ter­füh­ren­den Infor­ma­tio­nen oder mit einem spe­zi­el­len Hin­weis auf den Sen­de­platz.

 

Immaterialgüterrecht ->Geistiges Eigentum

 

I‐Mode

In Japan ent­wi­ckel­ter und inzwi­schen nicht nur in Asi­en, Aus­tra­li­en und Euro­pa ein­ge­setz­ter Por­tal­dienst für die Nut­zung von Internet‐Inhalten wie far­bi­ge Tex­te, Gra­fi­ken, Vide­os oder Sounds über Mobil­te­le­fo­nie

 

IMAP (Internet Message Access Protocol)

->Pro­to­koll, das den Zugriff auf und die Ver­wal­tung von emp­fan­ge­nen ->E‐Mails ermög­licht. Anders als beim POP3‐Protokoll bleibt hier die elek­tro­ni­sche Post auf dem Mail‐Server.

 

Impressum

Pres­se­recht­lich vor­ge­schrie­be­ner Ver­merk in peri­odi­schen Ver­öf­fent­li­chun­gen über das Unter­neh­men, den Her­aus­ge­ber, Redak­teu­re, lei­ten­de Ange­stell­te, die für den Inhalt ver­ant­wort­lich sind.

 

Impressumspflicht im Internet

Im ->Tele­me­di­en­ge­setz (§§ 5 und 6) und im ->Rund­funk­staats­ver­trag (§ 55) ist ver­an­kert, dass bestimm­te Anbie­ter bestimm­te Anga­ben z. B. zu Namen und Adres­se des Anbie­ters anbie­ten müs­sen. Bei­de Geset­ze for­dern, dass die ent­spre­chen­den Anga­ben leicht erkenn­bar, unmit­tel­bar erreich­bar und stän­dig ver­füg­bar sein müs­sen. Die Pflicht, bestimm­te Infor­ma­tio­nen über Anbie­ter anzu­ge­ben, ist dem pres­se­recht­li­chen ->Impres­sum nach­ge­bil­det, mit dem Sinn und Zweck, auch im vir­tu­el­len Raum ein hin­rei­chen­des Maß an Trans­pa­renz zu sichern und den Inter­net­nut­zern einen Anknüp­fungs­punkt für die Rechts­ver­fol­gung im Streit­fall zu bie­ten. Die erfor­der­li­chen Anga­ben sind sehr unter­schied­lich (je nach Rechts­form oder Beruf des Anbie­ters). Da weder das Tele­me­di­en­ge­setz noch der Rund­funk­staats­ver­trag den Begriff Impres­sum ver­wen­den, son­dern ledig­lich von Infor­ma­ti­ons­pflich­ten spre­chen, haben sich ver­schie­de­ne Bezeich­nun­gen für die­se Pflicht­an­ga­ben eta­bliert. Neben dem gebräuch­lichs­ten Begriff Impres­sum sind dies zum Bei­spiel Web­im­pres­sum, Anbie­ter­kenn­zeich­nung oder Kon­takt.

 

Inaktivitätstimer

Die­ser trennt eine bestehen­de Daten­ver­bin­dung auto­ma­tisch, wenn inner­halb einer bestimm­ten Zeit kei­ne Daten mehr über­tra­gen wer­den.

 

In‐App‐Käufe

Käu­fe (ins­be­son­de­re von Zusatz­op­tio­nen oder Updates), die inner­halb einer ->App erfol­gen.

 

Indicativ/Indikativ

auch als Intro­duk­ti­on oder Intro‐Jingle bezeich­net. Eine opti­sche, häu­fig akus­tisch unter­mal­te Ein­füh­rung in einen TV‐ oder Video‐Film.

 

Individualisierte Kommunikation

erfolgt nament­lich mit­tels EPG‐Applikationen, E‐Mail, SMS, Direct Mai­lings.

 

Indizierung

Auf die Lis­te jugend­ge­fähr­den­der Medi­en wer­den Schrif­ten, Fil­me, Video‐ und Com­pu­ter­spie­le sowie Tele­me­di­en gesetzt, die jugend­ge­fähr­dend sind. Dazu zäh­len vor allem unsitt­li­che, ver­ro­hend wir­ken­de oder zu Gewalt­tä­tig­keit, Ver­bre­chen oder Ras­sen­hass anrei­zen­de Medi­en. Wenn die­se Medi­en auf dem Index ste­hen, unter­lie­gen sie weit­ge­hen­den Han­dels­be­schrän­kun­gen und dür­fen nicht mehr bewor­ben wer­den. Zustän­dig für die Indi­zie­rung ist die ->Bun­des­prüf­stel­le für jugend­ge­fähr­den­de Medi­en (BPjM). Bei ->Tele­me­di­en holt die BPjM vor einer Ent­schei­dung die Stel­lung­nah­me der ->KJM ein.

 

Infomercial

Dau­er­wer­be­sen­dung, in der Wer­bung redak­tio­nell auf­be­rei­tet prä­sen­tiert wird. Für Info­merci­als gel­ten die glei­chen Kenn­zeich­nungs­pflich­ten wie für die
->Dau­er­wer­be­sen­dung.

 

INFonline

Von Media­ver­bän­den getra­ge­ne Ein­rich­tung, die die Nut­zung von deut­schen Inter­net­sei­ten misst. Grund­la­ge hier­für sind die ein­heit­li­chen Stan­dards der
->AGOF und der ->IVW. INFOn­line misst über mehr als 150 Ser­ver monat­lich ca. 11 Mrd PI’s und deckt damit ca. 90% der Nut­zung des Deut­schen Inter­nets ab. Mehr als 1.500 Anwen­der arbei­ten mit den Ana­ly­sen und Werk­zeu­gen der INFOn­line. Wer­be­trä­ger,  Wer­bungtrei­ben­de und Nicht‐Werbeträger kön­nen auf der Basis der Mes­sun­gen die Nut­zung ihrer Online‐Angebote ana­ly­sie­ren und ihre Inter­net­an­ge­bo­te opti­mie­ren.

Link: http://www.infonline.de

 

Information

Inhalt­li­cher Bestand­teil des Auf­tra­ges zur ->Grund­ver­sor­gung des öffentlich‐rechtlichen Rund­funks bzw. eines ->Voll­pro­gramms eines pri­va­ten Rund­funk­ver­an­stal­ters. Unter Infor­ma­ti­on ist nach der Begriffs­be­stim­mung in § 2 Abs. 2 Nr. 15 ->Rund­funk­staats­ver­trag „ins­be­son­de­re Fol­gen­des zu ver­ste­hen: Nach­rich­ten und Zeit­ge­sche­hen, poli­ti­sche Infor­ma­ti­on, Wirt­schaft, Aus­lands­be­rich­te, Reli­giö­ses, Sport, Regio­na­les, Gesell­schaft­li­ches, Ser­vice und Zeit­ge­schicht­li­ches“.

 

Information Broker

Beruf, der im Zuge der ->Digi­ta­li­sie­rung ent­stan­den ist. Als „digi­ta­ler Pfad­fin­der“ recher­chiert ein Infor­ma­ti­on Bro­ker im Auf­trag im Inter­net und in Daten­ban­ken.

 

Information Highway

Infor­ma­ti­on High­way”, “Daten‐Autobahn”, “Info­bahn” und der­glei­chen sind popu­lä­re Bezeich­nun­gen für die Plä­ne zu einem welt­um­span­nen­den Netz von leis­tungs­fä­hi­gen Ver­bin­dun­gen, die für vie­le ver­schie­de­ne pri­va­te und kom­mer­zi­el­le Zwe­cke genutzt wer­den sol­len. Die zum Teil noch recht vagen Vor­stel­lun­gen zie­len auf etwas wie eine Ver­ei­ni­gung von Inter­net, Tele­fon, Video‐Konferenzen, Kabel‐Fernsehen, Video‐Verleih, Tele‐Arbeit, Tele‐Shopping und ähn­li­chen Dienst­leis­tun­gen.

 

Informationsfreiheit

Durch Art. 5 Abs. 1 des Grund­ge­set­zes geschütz­tes Recht für jeden, „sich aus all­ge­mein zugäng­li­chen Quel­len unge­hin­dert zu infor­mie­ren”. Ver­gleich­ba­re Rege­lun­gen fin­den sich auch in Art. 11 Abs. 1 Satz 2 der ->Grund­rech­te­char­ta der EU und in Art. 10 Abs. 1 Satz 2 ->EMRK.

 

Informationsfreiheitsgesetz

Ein Gesetz, das Jeder­mann im Grund­satz einen vor­aus­set­zungs­lo­sen Rechts­an­spruch auf Zugang zu amt­li­chen Infor­ma­tio­nen von Behör­den ver­schafft. Eine Begrün­dung für den Zugang durch Inter­es­se recht­li­cher, wirt­schaft­li­cher oder sons­ti­ger Art ist nicht erfor­der­lich. Ein sol­ches Gesetz gibt es auf der Ebe­ne des Bun­des und von elf Län­dern, dar­un­ter dem Saar­land.

Links: www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/ifg/gesamt.pdf; http://sl.juris.de/cgi-bin/landesrecht.py?d=http://sl.juris.de/sl/SIFG_SL_2006_rahmen.htm

 

Informationsgesellschaft

Der Begriff Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft bezeich­net das Leit­bild einer auf Informations‐ und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gi­en basie­ren­den Trans­for­ma­ti­ons­ge­sell­schaft und Öko­no­mie. Je nach Akzen­tu­ie­rung kann dabei unter­schie­den wer­den zwi­schen

-              Infor­ma­ti­ons­öko­no­mie­ge­sell­schaft — Beto­nung der wirt­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen, z. B. Her­aus­bil­dung eines “quar­tä­ren” Sek­tors;

-              Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie­ge­sell­schaft — IuK‐Technologien als wesent­li­cher Fak­tor der wirt­schaft­li­chen (und gesell­schaft­li­chen) Ent­wick­lung;

-              Infor­ma­ti­ons­be­nut­zungs­ge­sell­schaft — Beto­nung des Nut­zungs­as­pekts und der Bedeu­tung für die Men­schen in einer Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft.

 

Informationspflichten ->Impressumspflicht im Internet

 

Infotainment

Kunst­wort aus dem Medi­en­be­reich, das sich aus den Begrif­fen Infor­ma­ti­on und Enter­tain­ment (Unter­hal­tung) zusam­men­setzt. Info­tain­ment bezeich­net eine Sen­de­form, die Infor­ma­ti­on ein­ge­bet­tet in Unter­hal­tungs­ele­men­te lie­fert.

 

INHOPE

INHOPE ist die Inter­net Hot­line Pro­vi­ders in Euro­pe Asso­cia­ti­on of und wur­de 1999 unter dem. EU Safer Inter­net Action Plan gegrün­det. INHOPE wur­de ins Leben geru­fen, um die Koope­ra­ti­on von euro­päi­schen Internet‐Hotlines zu erleich­tern. Ihr Auf­trag ist es nament­lich, Kin­der­por­no­gra­fie aus dem Inter­net zu ent­fer­nen und jun­ge Men­schen vor schä­di­gen­dem und ille­ga­lem Ein­satz des Inter­net zu schüt­zen. Die wesent­li­chen Funk­tio­nen der Gesell­schaft sind der Aus­tausch von Exper­ti­sen, die Unter­stüt­zung von neu­en Hot­lines, die Wei­ter­lei­tung von Ein­ga­ben, die Bil­dung von Schnitt­stel­len mit ent­spre­chen­den Initia­ti­ven außer­halb der EU sowie die Aus­bil­dung und Infor­ma­ti­ons­er­tei­lung an Ent­schei­dungs­trä­ger, beson­ders auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne.

Link: http://www.inhope.org

 

Initiative Digitaler Rundfunk ->IDR

 

Input

Ein­ga­be (in Rech­ner).

 

Insert

Fach­be­griff für ein in ein lau­fen­des Fern­seh­pro­gramm ein­ge­blen­de­tes Ele­ment, etwa eine Gra­fik, ein Schrift­zug, ein Foto oder eine Bild­se­quenz. Beim Kino­film: Zwi­schen­ti­tel.

 

Instant Messenger

Nach­rich­ten­so­fort­ver­sand“ in pri­va­ten Chat­rooms. Vie­le ->Cli­ents unter­stüt­zen zusätz­lich die Über­tra­gung von Datei­en sowie von Audio‐ und Video‐Streams (z.B. bei ->Sky­pe). Benut­zer kön­nen sich gegen­sei­tig in ihrer Kon­takt­lis­te füh­ren und sehen dann an der Prä­senz­in­for­ma­ti­on, ob der ande­re zu einem Gespräch bereit ist. Der­zeit beson­ders belieb­ter Mes­sen­ger bei Kin­dern ist ->Whats­App.

 

Institut für Digitale Ethik ->IDE

 

Institut für Europäisches Medienrecht ->EMR

 

In‐Stream Video Ads

Video­wer­bung in Tele­me­di­en, bei der Wer­be­bot­schaf­ten in Vide­os ein­ge­bet­tet sind und auto­ma­tisch abge­spielt wer­den. Sie kön­nen von den Nut­zern nicht über­sprun­gen wer­den. Die­se Form der Wer­bung wird wei­ter unter­schie­den in ->Line­ar Video Ads und ->Non‐Line­ar Video Ads.

 

Integrated Services Digital Network ->ISDN

 

Integrierte Kommunikation

Unter inte­grier­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on wird die for­ma­le und inhalt­li­che Abstim­mung aller Wer­be­maß­nah­men sowohl klas­si­scher als auch nicht‐klassischer Art mit dem Ziel, die im Rah­men einer durch­gän­gi­gen kon­zep­tio­nel­len Idee erzeug­ten kon­sis­ten­ten Ein­drü­cke zu ver­stär­ken, ver­stan­den. Zu den Bau­stei­nen inte­grier­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on zäh­len neben klas­si­scher Wer­bung z.B. Events, PR, Spon­so­ring und Brand Design.

 

Intendant

Ende der 20er Jah­re ein­ge­führ­te Bezeich­nung für den Lei­ter einer Rund­funk­ge­sell­schaft. Heu­te ist der Inten­dant das obers­te Exe­ku­tiv­or­gan einer Rund­funk­an­stalt, in den jewei­li­gen Rund­funk­ge­set­zen bzw. -staats­ver­trä­gen als Allein­ver­ant­wort­li­cher für den Betrieb und die Pro­gramm­ge­stal­tung vor­ge­se­hen. Gewählt wird der Inten­dant in der Regel vom ->Rund­funk­rat, zum Teil auf Vor­schlag des ->Ver­wal­tungs­rats. Die Amts­pe­ri­ode der ARD‐Intendanten beträgt über­wie­gend vier, fünf oder sechs Jah­re. Die Kom­pe­ten­zen der Inten­dan­ten sind in unter­schied­li­chem Maße zuguns­ten der Auf­sichts­gre­mi­en beschränkt. Vor allem bei der Beset­zung lei­ten­der Posi­tio­nen und bei Rechts­ge­schäf­ten gro­ßer finan­zi­el­ler Trag­wei­te bedür­fen sie viel­fach der Zustim­mung des Rundfunk‐ und/oder des Ver­wal­tungs­rats.

 

Interaktion

Fort­lau­fen­de Reak­tio­nen von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­part­nern auf die Aktio­nen des jeweils ande­ren. Wich­tigs­te Eigen­schaft der neu­en ->Multimedia‐Anwendungen, bei denen Benut­zer und Com­pu­ter als Kom­munka­ti­ons­part­ner mit­ein­an­der inter­agie­ren.

 

Interaktives Fernsehen

Erwei­te­rung des klas­si­schen Fern­se­hens um einen Rück­ka­nal zum Sen­der, bspw. per Kabel, Tele­fon­lei­tung und einer ->Set‐Top‐Box. Der Zuschau­er kann sich ein indi­vi­du­el­les Pro­gramm zu jeder Zeit inter­ak­tiv zusam­men­zu­stel­len bzw. indi­vi­du­ell in den Pro­gramm­ver­lauf, der dar­auf fle­xi­bel reagie­ren kann, ein­grei­fen oder mit­wir­ken. Fer­ner besteht die Mög­lich­keit, inter­ak­ti­ve Diens­te abzu­ru­fen. Mög­li­che Anwen­dun­gen sind Video‐on‐Demand, Spie­le, E‐Mail etc.

 

Interaktivität

Der Begriff bezeich­net die wech­sel­sei­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Sen­der und Emp­fän­ger, d. h. Akti­on und Reak­ti­on lie­gen sowohl beim Sen­der als auch beim Emp­fän­ger. Bei­spie­le für Inter­ak­ti­ve Darbietungen/Software sind: Online­diens­te, Tele­spie­le, Tele­lear­ning, Tele­shop­ping oder Video‐on‐Demand.

 

Interface

Engl. für ->Schnitt­stel­le. Das Übergangs‐ bzw. Ver­bin­dungs­stück, durch das der Daten­aus­tausch zwi­schen zwei ver­schie­de­nen Berei­chen statt­fin­det. Z. B. ein Ste­cker oder eine Lei­tung, die einen Rech­ner mit einem Modem ver­bin­det oder ein Soft­ware­mo­dul, das Text­ver­ar­bei­tung und Tabel­len­kal­ku­la­ti­on ver­bin­det.

 

Interferenz

Über­la­ge­rungs­er­schei­nun­gen beim Zusam­men­tref­fen von Wel­len; nament­lich auch Stö­rung durch ande­re Sen­der.

 

Intermediäre

Im Medi­en­be­reich Akteu­re, die die Inhalts­an­ge­bo­te sor­tie­ren und struk­tu­rie­ren (wie z.B. Such‐maschinen und „Soci­al Media“) und hier­durch Ein­fluss auf die öffent­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on neh­men kön­nen.

 

Interlacing

Als Inter­la­cing bezeich­net man ein Ver­fah­ren zum Bild­auf­bau, bei dem zuerst die unge­rad­zah­li­gen und dann die gerad­zah­li­gen Zei­len auf­ge­baut wer­den. Ein Bild ent­steht also aus zwei Halb­bil­dern. Die­ses Ver­fah­ren stammt aus den Anfän­gen der Fem­seh­tech­nik und ist heu­te eigent­lich nicht mehr zeit­ge­mäß. Trotz­dem sen­den die deut­schen Fem­se­hen­ver­an­stal­ter nach wie vor sol­che Bil­der, weil bei einer Umstel­lung die­ser Tech­nik kein altes Fern­seh­ge­rät mehr funk­tio­nie­ren wür­de.

 

Internationale Fernmeldeunion ->ITU

 

International Telecommunication Union ->ITU

 

Internet

Abkür­zung für “Inter­na­tio­nal Net­work”. Der welt­wei­te, ->TCP/IP basier­te Zusam­men­schluss sehr vie­ler Com­pu­ter oder auch klei­ne­rer loka­ler Net­ze mit unter­schied­li­chen Betriebs­sys­te­men. Das Inter­net ent­stand aus dem 1969 gegrün­de­ten ARPA­Net, das mili­tä­ri­sche Ein­rich­tun­gen und zuge­hö­ri­ge For­schungs­stel­len ver­band, spä­ter stie­ßen auch zivi­le Hoch­schul­ein­rich­tun­gen dazu und wur­den die haupt­säch­li­chen Anbie­ter von Infor­ma­tio­nen und Diens­ten. Heu­te betei­li­gen sich immer mehr kom­mer­zi­el­le Orga­ni­sa­tio­nen am Rech­ner­ver­bund. Inzwi­schen sind am Inter­net vie­le Mil­lio­nen Teil­neh­mer welt­weit betei­ligt. Das Inter­net besteht u. a. aus den Berei­chen ->World Wide Web, ->eMail, ->Gopher, ->FTP, ->User­net und ->Tel­net. Weder eine zen­tra­le Behör­de noch inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­tio­nen lei­ten oder regie­ren das Inter­net, es exis­tie­ren jedoch Grup­pen auf frei­wil­li­ger Basis, die not­wen­di­ge Verwaltung‐, Koordinierungs‐ und Nor­mie­rungs­funk­tio­nen wahr­neh­men.

 

Internet ABC

Im Internet‐ABC fin­den Eltern, Päd­ago­gen und Kin­der ein infor­ma­ti­ves und unter­halt­sa­mes Ange­bot, eine Ori­en­tie­rungs­hil­fe im welt­wei­ten und kom­ple­xen Daten­meer. Das Ange­bot wird von den ->Lan­des­me­di­en­an­stal­ten aus Baden‐Württemberg, Bay­ern, Ber­lin, Bran­den­burg, Hes­sen, Nie­der­sach­sen, Nordrhein‐Westfalen, Rheinland‐Pfalz, Sachsen‐Anhalt und Thü­rin­gen sowie der ->LMS getra­gen. Als Navi­ga­tor zeigt die­ses Ange­bot, wie man sich im Netz zurecht­fin­det und hilft bei der Infor­ma­ti­ons­su­che. Als hilf­rei­cher Rat­ge­ber unter­stützt es pra­xis­nah bei der Ein­füh­rung der Kin­der in die Internet‐Welt. Das Ange­bot ent­hält u.a. eine Bera­tung zum Ein­satz von Fil­ter­soft­wea­re sowie Pra­xis­ide­en für Padago­gen zum Ein­satz des Inter­net im Unter­richt.

Link: www.internet-abc.de

 

Internetbrowser

Pro­gram­me, mit denen man im Inter­net sur­fen kann, wie z.B. der Inter­net Explo­rer von Micro­soft, Chro­me von Goog­le oder Fire­fox von Mozil­la.

 

Internet Content Rating Association ->ICRA

 

Internet der Dinge

Das Inter­net der Din­ge beschreibt, dass der (Per­so­nal) Com­pu­ter zuneh­mend durch intel­li­gen­te, minia­tu­ri­sier­te Gegen­stän­de ersetzt wird. Statt – wie der­zeit – selbst Gegen­stand der mensch­li­chen Auf­merk­sam­keit zu sein, soll das „Inter­net der Din­ge“ dem Mensch bei sei­nen Tätig­kei­ten unmerk­lich hel­fen. Die immer klei­ne­ren ein­ge­bet­te­ten Com­pu­ter (Weara­bles) sol­len Men­schen unter­stüt­zen, ohne abzu­len­ken oder über­haupt auf­zu­fal­len. Kühl­schrän­ke, die eigen­stän­dig Lebens­mit­tel nach­be­stel­len, Wasch­ma­schi­nen, die genau dann waschen, wenn der Strom gera­de güns­tig ist und Fleisch, das alle Daten über sei­ne Her­stel­lung und sei­ne Lie­fer­we­ge spei­chert: Im Inter­net der Din­ge sol­len Objek­te intel­li­gent wer­den und über das Inter­net unter­ein­an­der Infor­ma­tio­nen aus­tau­schen kön­nen. Ziel des Inter­net der Din­ge ist es, die vir­tu­el­le mit der rea­len Welt zu ver­ei­nen. Grund­la­ge dafür ist die Ent­wick­lung der ->RFID‐Technologie, durch die Waren und Gerä­te nicht nur eine eige­ne Iden­ti­tät in Form eines Codes erhal­ten, son­dern auch Zustän­de erfas­sen und Aktio­nen aus­füh­ren kön­nen.

Link: www.internet-der-dinge.de

 

Internet‐Gütesiegel

Um das Ver­trau­en der Ver­brau­cher in den ->E‐Commerce zu stär­ken, hat die Initia­ti­ve D 21 Qua­li­täts­kri­te­ri­en für Online‐Angebote ent­wi­ckelt und auf die­ser Grund­la­ge eine Lis­te mit geprüf­ten Güte­sie­geln erstellt. Online­shops mit Güte­sie­gel ver­die­nen grund­sätz­lich mehr Ver­trau­en, denn sie haben zumin­dest in der Ver­gan­gen­heit unter Beweis stel­len kön­nen, dass sie sorg­fäl­tig mit Kun­den­da­ten umge­hen und die Kun­den­rech­te beach­ten.

Link: www.internet-guetesiegel.de

 

Internet Nanny

Bezeich­nung für ein Pro­gramm, mit dem Eltern ihren Kin­dern den Zugriff auf bestimm­te Internet‐Angebote sper­ren kön­nen.

 

Internetradio

Ein Internet‐gestütztes Ange­bot an Hör­funk­sen­dun­gen. Die Über­tra­gung erfolgt in der Regel als ->Strea­ming Audio; zur Nut­zung sind ent­spre­chen­de Streaming‐Clients erfor­der­lich. Neben der Nut­zung des Inter­nets als zusätz­li­chem Ver­brei­tungs­me­di­um für öffentlich‐rechtliche oder pri­va­te Hör­funk­pro­gram­me gibt es auch ori­gi­nä­re Internet‐Radio‐Angebote von Sen­dern, die ihr Pro­gramm aus­schließ­lich über die­sen Weg ver­brei­ten. Zudem bie­tet eine Viel­zahl von Ver­an­stal­tern zwi­schen­zeit­lich die Mög­lich­keit an, ein­zel­ne Bei­trä­ge on‐demand
(->Audio‐on‐Demand) und damit zeit­un­ab­hän­gig abzu­ru­fen.

 

Internet Relay Chat ->IRC

 

Internet Service Provider

Inter­net Ser­vice Pro­vi­der (ISP) ermög­li­chen für ihre Kun­den den Zugang ins Inter­net und stel­len ver­schie­de­ne zusätz­li­che Dienst­leis­tun­gen (E‐Mail‐Adressen, Webspace, …) zur Ver­fü­gung.

 

Internet‐Spiele ->Online‐Spiele

 

Internet Telefonie

Die Mög­lich­keit, über das Inter­net Tele­fon­ge­sprä­che zu füh­ren. Mit der ent­spre­chen­den, güns­tig im Inter­net zu erhal­ten­den Soft­ware kann man sich mit einem ande­ren Teil­neh­mer des Inter­net über­all auf der Welt unter­hal­ten. Mit einem Internet‐Zugang zum City­ta­rif kos­tet das welt­wei­te Tele­fon­ge­spräch über das Inter­net nur die Gebüh­ren des City­ta­rifs. Außer der Soft­ware wer­den ein ->Modem, eine ->Sound­kar­te, ein ->Mikro­fon sowie eine ->PPP/Slip-Ver­bin­dung benö­tigt.

 

Internet‐TV

Als Internet‐TV im wei­te­ren Sin­ne wer­den im Web ver­füg­ba­re Bewegtbild‐Inhalte bezeich­net. Beim Internet‐TV (auch als Web‐TV bezeich­net) kön­nen belie­bi­ge Inhal­te und Pro­gram­me, die online frei ver­füg­bar sind, zu jeder Zeit und über­all genutzt wer­den. Das stö­rungs­freie Strea­ming kann bei Internet‐TV – im Gegen­satz zu ->IPTV – nicht garan­tiert wer­den.

 

Interoperabilität

Im Bereich der Medi­en­re­gu­lie­rung die Fähig­keit zur Zusam­men­ar­beit von ver­schie­de­nen Sys­te­men und Tech­ni­ken, wozu in der Regel die Ein­hal­tung gemein­sa­mer Stan­dards not­wen­dig ist. Wenn eine Inter­ope­ra­bi­li­tät zwi­schen zwei Sys­te­men besteht, sind die­se kom­pa­ti­bel.

 

Internet Telephony

Die Mög­lich­keit, über das Inter­net Tele­fon­ge­sprä­che zu füh­ren. Mit der ent­spre­chen­den, güns­tig im Inter­net zu erhal­ten­den Soft­ware kann man sich mit einem ande­ren Teil­neh­mer des Inter­net über­all auf der Welt unter­hal­ten. Mit einem Internet‐Zugang zum City­ta­rif kos­tet das welt­wei­te Tele­fon­ge­spräch über das Inter­net nur die Gebüh­ren des City­ta­rifs. Außer der Soft­ware wer­den ein
->Modem, eine Sound­kar­te, ein ->Mikro­fon sowie eine ->PPP/Slip‐Verbindung benö­tig.

 

InterNIC (International Network Information Center)

Ist ein pri­vat­wirt­schaft­li­cher Ver­ein und für die Zutei­lung und Ver­wal­tung aller
->IP‐Adressen des ->Inter­nets auf der Welt zustän­dig. Für die deut­schen Adres­sen (Endung .de) ist das ->DENIC in Frank­furt zustän­dig.

 

Interview

Jour­na­lis­ti­sche Dar­stel­lungs­form, für die ein Gespräch den Stoff gelie­fert hat; auch: eine Metho­de des Recher­chie­rens.

 

Intimsphäre

Der Bereich der Intim­sphä­re stellt den engs­ten Per­sön­lich­keits­be­reich dar und genießt des­halb den stärks­ten Schutz. Die Intim­sphä­re umfasst den letz­ten unan­tast­ba­ren Raum mensch­li­cher Frei­heit, die inne­re Gedanken‐ und Gefühls­welt mit ihren äuße­ren Erschei­nungs­for­men. Zur Intim­sphä­re zäh­len ins­be­son­de­re Vor­gän­ge aus dem sexu­el­len Bereich — wie z. B. Nackt­auf­nah­men und inti­me Gesprä­che. Der Intim­sphä­re zuzu­ord­nen sind fer­ner Äuße­run­gen, die unter dem Schutz des Beicht­ge­heim­nis­ses oder auch der ärzt­li­chen oder anwalt­schaft­li­chen Schwei­ge­pflicht ste­hen. In räum­li­cher Hin­sicht sind damit (auch) ärzt­li­che Behand­lungs­räu­me, Toi­let­ten, Sau­nen, Sola­ri­en und Umklei­de­ka­bi­nen geschützt. Die Intim­sphä­re ist von einer öffent­li­chen Dar­stel­lung ganz aus­ge­schlos­sen. Der Schutz der Intim­sphä­re ist abso­lut und gilt für jeden.

 

Intranet

Ein inter­nes ->Netz­werk in Orga­ni­sa­tio­nen oder Unter­neh­men, das die Tech­nik und ->Pro­to­kol­le des Inter­net ver­wen­det. Oft auch mit dem Inter­net ver­bun­den.

 

IP (Internet‐Protokoll)

Die­ses zen­tra­le packe­t­ori­en­tier­te Ver­mitt­lungs­pro­to­koll des Inter­nets sorgt vor allem dafür, dass ->Data­gram­me von ->Rou­tern über das Netz an ihr Ziel trans­por­tiert wer­den.

 

IP‐Adresse

Eine 32 Bit‐Zahl, die für jeden Com­pu­ter im ->Inter­net ein­ma­lig ist. Die IP‐Adresse, auch Punkt‐Adresse genannt, ist die Zuord­nung zur ->MAC‐Adresse eines Rech­ners in Com­pu­ter­spra­che.

 

IPCP (Internet Protocol Control Protokol)

Damit wer­den beim Ver­bin­dungs­auf­bau von ->TCP/IP‐Netzwerkverbindungen mit­tels ->PPP die Ver­bin­dungs­pa­ra­me­ter aus­ge­han­delt. Ins­be­son­de­re wenn dyna­mi­sche ->IP‐Adressen ver­wen­det wer­den, wird die­ses ->Pro­to­koll benö­tigt.

 

iPhone

->Smart­pho­ne, das die Funk­tio­na­li­tä­ten eines ->iPod‐Video‐Medienspielers mit denen eines Mobil­te­le­fons mit Digi­tal­ka­me­ra und Inter­net­zu­gang kom­bi­niert

 

iPod

trag­ba­rer, ->MP3‐gestützter Musik­play­er, der auch das Abspie­len von Video‐Inhalten ermög­licht.

 

IP‐Router

Ein Sys­tem, das mit meh­re­ren phy­si­schen ->TCP/IP‐Netzwerken ver­bun­den ist und ->IP‐Pakete zwi­schen die­sen ->Netz­wer­ken zuord­nen oder zustel­len kann.

 

IP‐Spoofing

Sicher­heits­ri­si­ko in IP‐Netzen. Jemand, der Kon­trol­le über den Daten­weg hat (z. B. ein ->Internet‐Provider), kann eine gefälsch­te ->IP‐Adresse vor­täu­schen. Dadurch kön­nen Zugangs­kon­trol­len, die ledig­lich auf der Abfra­ge der ->IP‐Adresse beru­hen, umgan­gen wer­den.

 

IP‐Telefonie

Internet‐Protokoll‐Telefonie; (auch als Internet‐Telefonie oder Voice over IP [VoIP] bezeich­ne­tes) Tele­fo­nie­ren über Com­pu­ter­netz­wer­ke, wel­che nach Internet‐Standards auf­ge­baut sind. Dabei wer­den die für Tele­fo­nie typi­schen Daten (Spra­che und Steu­er­in­for­ma­tio­nen z.B. für den Ver­bin­dungs­auf­bau) über ein auch für Daten­über­tra­gung nutz­ba­res Netz über­tra­gen.

 

IPTV (Internet Protocol Television)

Unter IPTV, zu deutsch Internet‐Protokoll‐Fernsehen, wird die digi­ta­le Über­tra­gung von breit­ban­di­gen Anwen­dun­gen, wie Fern­seh­pro­gram­men und Fil­men, über ein digi­ta­les Daten­netz bezeich­net. Dabei wird – wie auch bei der Internet‐Telefonie, dem VoIP – das dem Inter­net zugrun­de lie­gen­de Inter­net Pro­to­koll
(->IP) ver­wen­det. IPTV ist rück­ka­nal­fä­hig, d. h. der Zuschau­er kann Signa­le zurück an den Sen­der schi­cken (->Inter­ak­ti­ves Fern­se­hen). Der Emp­fang erfolgt über eine ->Set‐Top‐Box mit Deco­der, die das Signal für das her­kömm­li­che Fern­seh­ge­rät auf­be­rei­ten oder über eine Soft­ware, die das Signal im Com­pu­ter deco­diert — somit kön­nen wie bei DVB die Signa­le auch per PC ange­zeigt wer­den.

Neben viel­fäl­ti­gen klas­si­schen linea­ren Rundfunkprogramm‐Angeboten – auch in ->HDTV‐Qualität — ermög­licht IPTV (der­zeit) u.a. auch

->Video‐on‐Demand rsp. Time­s­hift TV (nicht linea­res Fern­se­hen, bei dem die Sen­dungs­fol­ge vom Benut­zer selbst bestimmt wird)

nPVR; network-(based) Per­so­nal Video Recor­der – ein Ser­vice, der es dem IPTV‐Nutzer gestat­tet, vom Anbie­ter zur Ver­fü­gung gestell­ten Plat­ten­platz (im Netz­werk) als Raum für Video­auf­zeich­nun­gen zu nut­zen, um die­se bei Bedarf abzu­spie­len

Inter­ak­ti­ve Ser­vices wie z. B. auch ->E‐Commerce‐Anwendungen (T‐Commerce), Multi‐User‐ und Online‐Spiele (Lot­to, Wet­ten)

Zusatz­in­for­ma­tio­nen — Set­top App­li­ca­ti­ons kön­nen ähn­lich wie Video­text heu­te zahl­rei­che Infos neben­her lie­fern.

 

IR

1. Infra­rot

2. Inter­net Regis­try.  Ist für die Ver­ga­be von ein­deu­ti­gen ->IP‐Adressen ver­ant­wort­lich.

 

IR‐Codes

Kodie­run­gen, die jeder Tas­te auf Infrarot‐Fernbedingungen zuge­ord­net wer­den.

 

IRC (Internet Relay Chat — Internet‐Relais‐Gespräche)

Bezeich­nung für ein Live‐Gesprächssystem über Internet‐Zwischenstationen (Relais‐Kette), bei dem prak­tisch belie­big vie­le Teil­neh­mer aus allen Ecken der Welt gleich­zei­tig per Tas­ta­tur, Bild­schirm und Modem mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren kön­nen. Um dabei bei den vie­len Mil­lio­nen Internet‐Teilnehmern welt­weit ein Min­dest­maß an Ord­nung auf­recht­zu­er­hal­ten, fin­den die Gesprä­che auf einer Viel­zahl soge­nann­ter Kanä­le (Chan­nels) statt. Um IRC benut­zen zu kön­nen, wird ein sog. IRC‐Client (Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­gramm) benö­tigt.

 

IRD

Inte­gra­ted Recie­ver Deco­der — Set‐Top‐Box mit ein­ge­bau­tem Deco­der für Pay‐TV‐Angebote.

 

IrDA‐Schnittstelle (Infrared Data Association)

Die Infra­rot­schnitt­stel­le wird haupt­säch­lich für den draht­lo­sen Daten­aus­tausch von ->Note­books und Windows‐CE‐Rechnern unter­ein­an­der und mit Peri­phe­rie­ge­rä­ten, wie Dru­ckern, Digi­tal­ka­me­ras und Mobil­te­le­fo­nen ver­wen­det.

 

ISDN (Integrated Services Digital Network)

Welt­weit ein­ge­führ­ter Begriff für ein unter­schied­li­che Diens­te inte­grie­ren­des digi­ta­les Fern­mel­de­netz, das sich aus einem digi­ta­len Tele­fon­netz ent­wi­ckelt. Es han­delt sich dabei um Diens­te, die zuvor im Tele­fon­netz (Tele­fon, Tele­fax, BTX) und im inte­grier­ten Fernschreib‐ und Daten­netz (IDN) ange­bo­ten wur­den. Hin­zu kom­men völ­lig neue Diens­te, zum Bei­spiel Bild­fern­spre­chen (BIGFON). Der Inte­gra­ti­ons­pro­zess hat in Deutsch­land 1988 begon­nen und ist inzwi­schen prak­tisch abge­schlos­sen. Er ermög­licht dort Sprach‐ und Daten­kom­mu­ni­ka­ti­on von 64 kbit/s (ISDN‐Typ S0) bis maxi­mal 2Mbit/s (ISDN‐Typ S2M). Seit 1994 ist durch die Ein­füh­rung des ein­heit­li­chen Stan­dards EURO‐ISDN die Kom­mu­ni­ka­ti­on über ISDN‐Netze auch in ande­re euro­päi­sche Län­der mög­lich. ISDN ope­riert mit Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­kei­ten von bis zu 128 ->KByte pro Sekun­de (bei her­kömm­li­cher ->Kanal­bün­de­lung).

 

ISO (International Organization for Standardization — Internationale Organisation für Normung)

Ein inter­na­tio­na­ler Ver­band von 89 Mit­glieds­län­dern, die jeweils durch ihre natio­na­len Nor­mungs­or­ga­ni­sa­tio­nen ver­tre­ten sind, z. B. ->ANSI (Ame­ri­can Natio­nal Stan­dards Insti­tu­te) für die USA. Die ->ISO legt über­re­gio­na­le Nor­men für die inter­na­tio­na­le Kom­mu­ni­ka­ti­on und den Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen fest.

 

ISOC (Internet Society)

Sie koor­di­niert die tech­ni­sche Wei­ter­ent­wick­lung des ->Inter­net.

 

ISP ->Internet Service Provider

 

IT

Informationstechnik(en)

 

IT‐Markt

IT‐Markt ist der Über­be­griff für den Han­del mit Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie. Er beinhal­tet die Berei­che ->Hard‐ und ->Soft­ware, ->EDV‐Dienstleistungen und auch Unter­neh­mens­be­ra­tung sowie die Ent­wick­lung und den Ver­trieb von Kom­po­nen­ten.

 

ITSP (Internet Telephony Service Provider)

Die­ser ver­bin­det mit einem ->Gate­way das ->Inter­net mit dem regu­lä­ren Tele­fon­netz. Damit kön­nen beim ->Internet‐Telefonieren auch Teil­neh­mer erreicht wer­den, die nur ein nor­ma­les Tele­fon besit­zen.

 

ITU (International Telecommunication Union)

bzw. Uni­on Inter­na­tio­na­le de Télé­com­mu­ni­ca­ti­on (UIT), 1932 gegrün­de­te inter­na­tio­na­le Fern­mel­de­uni­on mit Sitz in Genf. Dach­or­ga­ni­sa­ti­on u.a. des bereits 1927 gegrün­de­ten Comité Con­sul­ta­tif Inter­na­tio­nal des Radio­com­mu­ni­ca­ti­ons (CCIR), das seit 1993 ITU‐R (Radio­com­mu­ni­ca­ti­on) heißt. ITU‐R ist ein inter­na­tio­na­ler bera­ten­der Aus­schuss, des­sen Emp­feh­lun­gen im tech­ni­schen Bereich stark nor­ma­ti­ven Cha­rak­ter haben.

Link: www.itu.int

 

iTV (Interactive Television)  ->Interaktives Fernsehen

 

IuK

Abkür­zung für Infor­ma­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on.

 

IVW

Infor­ma­ti­ons­ge­mein­schaft zur Fest­stel­lung der Ver­brei­tung von Wer­be­trä­gern e.V. Ursprüng­lich als Ein­rich­tung zur Auf­la­gen­kon­trol­le für Print­me­di­en geschaf­fen, wur­de der Tätig­keits­be­reich der IVW im Lau­fe der Zeit auf wei­te­re Medi­en wie Pla­kat und Ver­kehrs­mit­tel­wer­bung, Film­thea­ter, Funk­me­di­en, peri­odi­sche elek­tro­ni­sche Daten­trä­ger und Online­me­di­en aus­ge­dehnt.