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Glossar der LMS — Buchstabe S

Saarländisches Mediengesetz ->SMG

 

Saarländischer Rundfunk (SR)

Seit 1957 Lan­des­rund­funk­an­stalt des Saar­lands, seit 1959 Mit­glied der ARD, heu­te zweit­kleins­te ARD‐Anstalt. Zum publi­zis­ti­schen Ange­bot des SR zäh­len im Hör­funk drei Voll­pro­gram­me (SR 1 Euro­pa­wel­le, SR 2 Kul­tur­Ra­dio, SR 3 Saar­land­wel­le), ein Teil­pro­gramm für Aus­län­der­sen­dun­gen, Par­la­ments­über­tra­gun­gen etc. (SR 4) und das in Koope­ra­ti­on mit dem SWR betrie­be­ne Jugend‐Multimedia‐Projekt Unser­Ding, im Fern­se­hen ein weit­ge­hend in Zusam­men­ar­beit mit dem SWR bestrit­te­nes Drit­tes Fern­seh­pro­gramm (SR SÜDWEST Fern­se­hen) mit einem eige­nen regio­na­len Videotext‐Dienst (Saar­text) und eige­ne Online‐Angebote unter SR-online.de.

Link: www.sr-online.de

 

Saarland Medien

Die Gesell­schaft zur Medi­en­för­de­rung Saar­land — Saar­land Medi­en — mbH ist eine Grün­dung des Saar­lan­des und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (->LMS). Die Gesell­schaft soll die wirt­schaft­li­chen und kul­tu­rel­len Akti­vi­tä­ten im Bereich audio­vi­su­el­ler Medi­en im Saar­land koor­di­nie­ren und unter­stüt­zen.

Link: www.saarlandmedien.de

 

SaarLorLux

Tra­dier­te Kurz­be­zeich­nung für die euro­päi­sche Groß­re­gi­on Saar — Lor — Lux — Rheinland‐Pfalz — Wal­lo­nie — Fran­zö­si­sche und Deutsch­spra­chi­ge Gemein­schaft Bel­gi­ens.

Link: www.granderegion.net

 

Saar TV

Ehe­ma­li­ger pri­va­ter Fern­seh­ver­an­stal­ter mit Sitz in Saar­brü­cken, ver­brei­te­te über Kabel und Ter­re­strik.

 

Sampling‐Rate

Abtast­ra­te — Ein­heit in ->kHz. Die Sampling‐Rate gibt an, wie häu­fig das
->ana­lo­ge Signal pro Sekun­de abge­tas­tet wird.

 

SAS ->Subscriber Authorization System

 

Satellit

Künst­li­cher Him­mels­kör­per. Für den Rund­funk sind vor allem Fern­mel­de­sa­tel­li­ten und für den Direkt­emp­fang kon­zi­pier­te Rund­funk­sa­tel­li­ten von Bedeu­tung. Die­se Satel­li­ten sind im Welt­raum posi­tio­nier­te aut­ar­ke Sen­de­ein­rich­tun­gen. Sie befin­den sich auf einer Umlauf­bahn etwa 36.000 km über dem Äqua­tor. Sie bewe­gen sich des­halb syn­chron mit der Erde und erschei­nen aus die­sem Grund vom Emp­fangs­ort auf der Erde aus gese­hen fest­ste­hend. Die Kenn­zeich­nung der Posi­ti­on von Satel­li­ten erfolgt durch Anga­be des Län­gen­gra­des öst­lich oder west­lich des Null­me­ri­di­ans (der durch Green­wich in der Nähe von Lon­don ver­läuft), über dem sich der Satel­lit befin­det. So gilt z.B. für die Astra‐Satelliten die Posi­ti­on 19,2° Ost. Die abzu­strah­len­den Pro­gram­me und Diens­te wer­den den Satel­li­ten von der Erde durch gerich­te­te Funk­ver­bin­dun­gen zuge­führt. Es gilt dafür die Bezeich­nung Auf­wärts­stre­cke [engl.: uplink]. Die Abstrah­lung der Pro­gram­me und Diens­te von den Satel­li­ten erfolgt im Fre­quenz­be­reich 10,7 GHz bis 12,75 GHz. Es han­delt sich dabei um die Abwärts­stre­cke [engl.: down­link]. Bedingt durch die beim Satel­li­ten ver­wen­de­ten Anten­nen ist übli­cher­wei­se Emp­fang in ganz Euro­pa mög­lich. Wegen der gro­ßen Ent­fer­nung von einem Emp­fangs­ort in Deutsch­land bis zum jewei­li­gen Satel­li­ten (etwa 40.000 km) sind für den Emp­fang stark bün­deln­de Anten­nen erfor­der­lich. Typisch dafür sind die soge­nann­ten ->Para­bol­an­ten­nen.

 

Satellitenfensterprogramm

Laut § 2 Abs. 2 Nr. 5 ->Rund­funk­staats­ver­trag ein zeit­lich begrenz­tes ->Rund­funk­pro­gramm mit bun­des­wei­ter Ver­brei­tung im Rah­men eines wei­ter­rei­chen­den Pro­gramms (Haupt­pro­gramm).

 

Satellit

künst­li­cher Him­mels­kör­per. Für den Rund­funk sind vor allem Fern­mel­de­sa­tel­li­ten und für den Direkt­emp­fang kon­zi­pier­te Rund­funk­sa­tel­li­ten von Bedeu­tung.

Satel­li­ten sind im Welt­raum posi­tio­nier­te aut­ar­ke Sen­de­ein­rich­tun­gen. Die erfor­der­li­che Ener­gie­ver­sor­gung erfolgt über Solar­zel­len, die als gro­ße Panee­le auf bei­den Sei­ten des Satel­li­ten ange­ord­net sind. Die­se Satel­li­ten befin­den sich auf einer Umlauf­bahn etwa 36.000 km über dem Äqua­tor. Sie bewe­gen sich des­halb syn­chron mit der Erde und erschei­nen aus die­sem Grund vom Emp­fangs­ort auf der Erde aus gese­hen fest­ste­hend. Die Kenn­zeich­nung der Posi­ti­on von Satel­li­ten erfolgt durch Anga­be des Län­gen­gra­des öst­lich oder west­lich des Null­me­ri­di­ans (der durch Green­wich in der Nähe von Lon­don ver­läuft), über dem sich der Satel­lit befin­det. So gilt für die Astra‐Satelliten die Posi­ti­on 19,2° Ost. Die abzu­strah­len­den Pro­gram­me und Diens­te wer­den den Satel­li­ten von der Erde durch gerich­te­te Funk­ver­bin­dun­gen zuge­führt. Es gilt dafür die Bezeich­nung Auf­wärts­stre­cke [engl.: uplink]. Die Abstrah­lung der Pro­gram­me und Diens­te von den Satel­li­ten erfolgt im Fre­quenz­be­reich 10,7 GHz bis 12,75 GHz. Es han­delt sich dabei um die Abwärts­stre­cke [engl.: down­link]. Bedingt durch die beim Satel­li­ten ver­wen­de­ten Anten­nen ist übli­cher­wei­se Emp­fang in ganz Euro­pa mög­lich. Wegen der gro­ßen Ent­fer­nung von einem Emp­fangs­ort in Deutsch­land bis zum jewei­li­gen Satel­li­ten (etwa 40.000 km) sind für den Emp­fang stark bün­deln­de Anten­nen erfor­der­lich. Typisch dafür sind die soge­nann­ten Para­bol­an­ten­nen.

Satel­li­ten wer­den seit Anfang der 60er Jah­re in zuneh­men­dem Maße für den inter­na­tio­na­len Pro­gramm­aus­tausch genutzt, seit den 80er Jah­ren auch für die Aus­strah­lung von Rund­funk­pro­gram­men, zunächst in der Wei­se, dass die Satel­li­ten­si­gna­le von Boden­sta­tio­nen auf­ge­fan­gen und in Kabel­net­ze ein­ge­speist wur­den, dann zuneh­mend für den Direkt­emp­fang mit pri­va­ten Para­bol­an­ten­nen. Heu­te gel­ten bereits gut 37 Pro­zent der Fern­seh­haus­hal­te in Deutsch­land als Satel­li­ten­haus­hal­te. In die­sen Haus­hal­ten sind durch­schnitt­lich mehr als 40 TV‐Programme zu emp­fan­gen. Fernmelde‐ und Rund­funk­sa­tel­li­ten, betrie­ben von Post­ver­wal­tun­gen oder Pri­vat­fir­men, umkrei­sen die Erde in etwa 36.000 km Höhe in der Geschwin­dig­keit der Erd­dre­hung, so dass sie von der Erde aus betrach­tet schein­bar still ste­hen (->geo­sta­tio­när). Ihre Aus­leucht­zo­ne reicht bei für die Bun­des­re­pu­blik rele­van­ten Satel­li­ten durch­weg über die deut­schen Gren­zen hin­aus. Die Satel­li­ten emp­fan­gen Pro­gramm­si­gna­le von Boden­sta­tio­nen, ver­stär­ken sie und schi­cken sie zur Erde zurück. Deut­sche Pro­gram­me wer­den der­zeit vor allem über die zu »Medium-Power«-Satelliten wei­ter­ent­wi­ckel­ten Fern­mel­de­sa­tel­li­ten der ->ASTRA‐Familie und der ->Eutelsat‐Familie (Hot Bird1 bis 5) ver­brei­tet. Dank erhöh­ter Sen­de­leis­tung und rascher Ent­wick­lung der Emp­fangs­tech­nik kön­nen die Signa­le die­ser Satel­li­ten heu­te mit rela­tiv klei­nen und preis­wer­ten ->Anten­nen direkt emp­fan­gen wer­den.

 

Satellitenprogramme

Eigens oder zumin­dest pri­mär für die Aus­strah­lung via Satel­lit kon­zi­pier­te Pro­gram­me, die der­zeit in Deutsch­land zumeist auch in Kabel­net­zen (weiter-)­verbreitet wer­den und so – selbst ohne par­al­le­le Aus­strah­lung über ter­res­tri­sche Sen­der­net­ze – bis zu mehr als 80 Pro­zent der Haus­hal­te errei­chen kön­nen.

 

Scannen

Scan­nen nennt man den Vor­gang, wenn ein Com­pu­ter mit einem ->Scan­ner ein Foto, einen Aus­druck oder eine Zeit­schrif­ten­sei­te abtas­tet. Das Resul­tat ist ein digi­ta­les Bild, das im Com­pu­ter gespei­chert wird. Das ->digi­ta­le Bild kann ange­zeigt, wei­ter­ver­ar­bei­tet und wie­der gedruckt wer­den.

 

Scanner

Elek­tro­ni­sches Ein­ga­be­ge­rät zur opti­schen Erfas­sung von gedruck­ten Tex­ten, Bil­dern etc., die dann in ein com­pu­ter­les­ba­res For­mat umge­wan­delt wer­den

 

Scartkabel

Das Scart­ka­bel ist eine Ver­bin­dungs­mög­lich­keit zwi­schen Fern­seh­ge­rät, Video­re­cor­der oder auch einer Set‐Top‐Box.

 

Schadprogramm ->Malware

 

Scharnierwerbung

Als Schar­nier­wer­bung wer­den Wer­be­blö­cke bezeich­net, die zwi­schen zwei abge­schlos­se­nen Pro­gramm­tei­len, d. h. zwi­schen dem Ende einer Sen­dung und vor dem Anfang einer neu­en Sen­dung, geschal­tet wer­den.

 

SCHAU HIN

Die Initia­ti­ve “SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medi­en macht” ist eine gemein­sa­me Initia­ti­ve des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend, des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­mens Voda­fone, der öffentlich‐rechtlichen Sen­der ARD und ZDF sowie der Pro­gramm­zeit­schrift TV SPIELFILM, die Eltern und Erzie­hen­de in Fra­gen zur Medi­en­er­zie­hung mit Infor­ma­ti­on und Bera­tung unter­stüt­zen will, auch damit Kin­der ihre Medi­en­kom­pe­tenz im alters­ge­rech­ten Umgang mit Medi­en ent­wi­ckeln kön­nen.

Link: www.schau-hin.info

 

Schleichwerbung

Nach § 2 Abs. 2 Nr. 6 ->RStV ist Schleich­wer­bung „die Erwäh­nung oder Dar­stel­lung von Waren, Dienst­leis­tun­gen, Namen, Mar­ken oder Tätig­kei­ten eines Her­stel­lers von Waren oder eines Erbrin­gers von Dienst­leis­tun­gen in Pro­gram­men, wenn sie vom Ver­an­stal­ter absicht­lich zu Wer­be­zwe­cken vor­ge­se­hen ist und die All­ge­mein­heit hin­sicht­lich des eigent­li­chen Zwecks die­ser Erwäh­nung oder Dar­stel­lung irre­füh­ren kann. Eine Erwäh­nung oder Dar­stel­lung gilt ins­be­son­de­re dann als zu Wer­be­zwe­cken beab­sich­tigt, wenn sie gegen Ent­gelt oder eine ähn­li­che Gegen­leis­tung erfolgt.“

 

Schnitt

Das Zusam­men­fü­gen ein­zel­ner Bild‐ und Ton­se­quen­zen bei einer AV‐ oder Film­pro­duk­ti­on.

 

Schnittstelle

Defi­ni­ti­on der Hard‐ und Soft­ware (zum Bei­spiel Ste­cker, Pro­to­kol­le) mit deren Hil­fe Sys­te­me der Elek­tro­nik oder der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on unter­ein­an­der ver­bun­den wer­den kön­nen. Nur Sys­te­me, die die­sel­be Schnitts­stel­le haben, kön­nen mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den.

 

Schutzintervall

Das Schutz­in­ter­vall bezeich­net die Zeit­dau­er, in der die zeit­lich unter­schied­lich emp­fan­ge­nen Signal­an­tei­le noch kei­ne Stö­run­gen ver­ur­sa­chen.

 

Schwarze Liste ->Blacklist

 

Scrambling

Scramb­ling (Ver­wür­fe­lung) bedeu­tet, dass der Daten­strom eines Pro­gramms oder Diens­tes nach einer mathe­ma­ti­schen Gesetz­mä­ßig­keit in sei­ner Rei­hen­fol­ge ver­än­dert wird. Die Ver­wür­fe­lung ist dabei euro­pa­weit stan­dar­di­siert durch den DVB Com­mon Scramb­ling Algo­rithm (CSA). Für die ->Ver­schlüs­se­lung im eigent­li­chen Sin­ne ist das Scramb­ling die Basis, wes­we­gen es zumeist in Kom­bi­na­ti­on mit die­ser ver­wen­det wird.

 

Screen

Bild­schirm.

 

Screenshot

Bild­schirm­fo­to”; Abbild der Bild­schirm­an­zei­ge zu einem bestimm­ten Zeit­punkt.

 

Script

Kur­zes Steu­er­pro­gramm und/oder Auf­lis­tung der Com­pu­ter­ak­ti­vi­tä­ten. Bspw. ist es mög­lich, im ->Logon‐Script den Ein­wahl­vor­gang mit­zu­ver­fol­gen und gege­be­nen­falls Feh­ler zu erken­nen.

 

scripted reality

Ein Gen­re, in dem die Doku­men­ta­ti­on rea­ler Ereig­nis­se vor­ge­täuscht wird. Die Sze­nen wer­den dabei von Schau­spie­lern (meist Lai­en­dar­stel­lern) nach Regie­an­wei­sung gespielt. Die Gre­mi­en­vor­sit­zen­den­kon­fe­renz (GVK) der Lan­des­me­di­en­an­stal­ten und pri­va­te Fern­seh­ver­an­stal­ter haben im Sep­tem­ber 2014 Leit­li­ni­en für die Kenn­zeich­nung und deren Wahr­nehm­bar­keit bei eigen­pro­du­zier­ten Scripted‐Reality‐Formaten ent­wi­ckelt. Ziel ist, den Zuschau­ern sender‐ und for­mat­über­grei­fend eine ein­heit­li­che Trans­pa­renz und Ori­en­tie­rung zu ermög­li­chen.

 

Scrollbar

Engl.: Roll­bal­ken. Die­ser befin­det sich in der Regel rechts oder unten am Bild­schirm­rand. Er wird mit der lin­ken Maus­tas­te ange­klickt und dann nach oben oder unten ver­scho­ben, so dass man den gesam­ten Text der geöff­ne­ten Datei nach und nach lesen kann. Den Vor­gang nennt man “scrol­len”.

 

SCSI (Small Computer System Interface)

Eine par­al­le­le Standard‐Hochleistungsschnittstelle, die vom ->ANSI defi­niert wur­de. Eine SCSI‐Schnittstelle wird zur Ver­bin­dung von Mikro‐Computern mit Peri­phe­rie­ge­rä­ten (Fest­plat­ten und Dru­cker) und mit ande­ren Com­pu­tern und LAN‐Netzwerken ver­wen­det.

 

SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line)

Die SDSL‐Technologie wur­de spe­zi­ell für die Daten­über­tra­gung mit gleich hohen Up‐ und Down­stream­ra­ten ent­wi­ckelt. Dadurch ist sie ide­al für Anwen­dun­gen, bei denen gro­ße Daten­men­gen in bei­de Rich­tun­gen über­tra­gen wer­den.

 

SDTV (Standard Definition Television)

Ame­ri­ka­ni­sche Defi­ni­ti­ons­klas­se für digi­ta­les Fern­se­hen mit 525‐Zeilen und 4:3-Bildseitenverhältnis. SDTV wird der­zeit stan­dard­mä­ßig für die digi­ta­le TV‐Ausstrahlung in den USA ver­wen­det.

 

SECAM

Abkür­zung für Sequen­ti­el­le Cou­leur à mémoi­re. In Frank­reich 1957 ent­wi­ckel­tes Sys­tem zur ana­lo­gen Über­tra­gung von Farb­fern­se­hen. Unter­schei­det sich vom deut­schen ->PAL- und dem ame­ri­ka­ni­schen ->NTSC‐Verfahren durch die zeit­ver­setz­te Über­tra­gung der Farb­dif­fe­renz­si­gna­le. Daher muss im Emp­fän­ger eine ent­spre­chend auf­wen­di­ge Zwi­schen­spei­che­rung die­ser Signa­le vor­ge­nom­men wer­den (frü­her: Glas­stab, heu­te: Chips). Der­zeit immer noch Standard‐Übertragungsverfahren für ana­lo­ges TV in vie­len fran­co­pho­nen Län­dern.

 

Second Screen

Engl. für „zwei­ter Bild­schirm“ beschreibt die Nut­zung eines wei­te­ren Bild­schirms wie z.B. eines Smart­pho­nes oder Lap­tops par­al­lel zum Fern­seh­ge­rät.

 

Sehbeteiligung

Gibt in abso­lu­ten Zah­len oder Pro­zent an, wie­vie­le Per­so­nen inner­halb eines bestimm­ten Zeit­in­ter­valls oder einer bestimm­ten Sen­dung im Durch­schnitt fern­ge­se­hen haben (= durch­schnitt­li­che Per­so­nen­reich­wei­te) Im Gegen­satz zum
->Seher wird bei der Seh­be­tei­li­gung die kon­kre­te Seh­dau­er inner­halb des betrach­te­ten Zeit­in­ter­valls oder der betrach­te­ten Sen­dung mit berück­sich­tigt. Das heißt, jede Per­son wird mit dem Anteil gezählt, der ihrer Seh­dau­er im Ver­hält­nis zur Dau­er der Sen­dung ent­spricht.

 

Sehdauer

Die Seh­dau­er gibt an, wie lan­ge die in die Ermitt­lung ein­be­zo­ge­nen Per­so­nen wäh­rend eines bestimm­ten Zeit­in­ter­valls im Durch­schnitt fern­ge­se­hen haben. In die­sen Durch­schnitts­wert gehen (im Gegen­satz zur ->Ver­weil­dau­er) alle in Fern­seh­haus­hal­ten leben­den Per­so­nen ein, somit auch jene, die ihr Fern­seh­ge­rät zur frag­li­chen Zeit nicht ein­ge­schal­tet hat­ten.

Die Seh­dau­er der erwach­se­nen Bun­des­bür­ger lag laut ->GfK 2003 bei drei Stun­den und 37 Minu­ten, die der Kin­der zwi­schen drei und 13 Jah­ren bei einer Stun­de und 33 Minu­ten. Der Markt­an­teil des Ers­ten Deut­schen Fern­se­hens bei allen Zuschau­ern ab drei Jah­ren betrug 14,1 Pro­zent, der Anteil der Drit­ten Pro­gram­me im Schnitt 13,6 Pro­zent.

 

Seher

Der Anknüp­fungs­punkt „Seher“ hat den frü­he­ren Anknüp­fungs­punkt
->„Net­toreich­wei­te“ in der Medi­en­for­schung abge­löst. Der „Seher“ bezeich­net (in Pro­zent oder Mil­lio­nen) die kumu­lier­te Anzahl der Zuschau­er, die im Durch­schnitt an einem Tag des Betrach­tungs­zeit­rau­mes inner­halb eines bestimm­ten Zeit­in­ter­valls min­des­tens eine Minu­te am Stück fern­ge­se­hen haben.

 

Seite

Im deut­schen Sprach­ge­brauch üblich für ein ->WWW‐Dokument.

 

Self‐Labeling ->Page‐Labeling

 

Selfie

Selbst­por­trait, auf­ge­nom­men mit einer Smartphone‐Kamera, einer Digi­tal­ka­me­ra oder einem Fern‐ oder Selbst­aus­lö­ser. Häu­fig mit der Absicht auf­ge­nom­men, das Bild über ein Sozia­les Netz­werk zu tei­len.

 

Sendegebiet

Bei den öffentlich‐rechtlichen Rund­funk­an­stal­ten das Gebiet, für des­sen Pro­gramm­ver­sor­gung sie kraft Gesetz zustän­dig sind, also bei den Lan­des­rund­funk­an­stal­ten ein ein­zel­nes oder meh­re­re Bun­des­län­der, bei Deutsch­land­ra­dio und ZDF die gesam­te Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Sen­de­ge­bie­te sind zugleich auch Gebüh­ren­ein­zugs­ge­bie­te.

Auf­grund der phy­si­ka­li­schen Gege­ben­hei­ten bei der Aus­strah­lung von Rund­funk­sen­dun­gen sind die defi­nier­ten Sen­de­ge­bie­te und die tat­säch­li­chen Aus­strah­lungs­ge­bie­te sel­ten deckungs­gleich. Des­we­gen kommt es vor allem in den Grenz­be­rei­chen zumeist zu einer Ver­sor­gung von bei­den Sei­ten der Sen­de­ge­biets­gren­ze. Dies gilt für die ter­res­tri­sche Aus­strah­lung von Rundfunk‐programmen und in weit höhe­rem Maße für die Pro­gramm­ver­brei­tung via Satel­lit, die durch­weg die Gren­zen der Bun­des­re­pu­blik über­schrei­tet.

 

Sendeleistung

Aus­ge­strahl­te Leis­tung einer (Rundfunk‐) Sen­de­an­la­ge, gemes­sen in Watt/ERP.

 

Sendernetze

Ter­res­tri­sche, also auf der Erde errich­te­te Sen­der­net­ze, bil­den die tra­di­tio­nel­le Infra­struk­tur zur Aus­strah­lung von Rund­funk­pro­gram­men. Zu ihrem Auf­bau bedarf es einer­seits tech­ni­scher und bau­li­cher Maß­nah­men wie Fest­le­gung des Stand­orts, Errich­tung von Sen­de­mas­ten sowie Instal­la­ti­on von eigent­li­chem Sen­der und Sen­de­an­ten­ne, ande­rer­seits inter­na­tio­na­ler Abspra­chen (->WRC) über die zu benut­zen­den Fre­quen­zen.

Die Ent­wick­lung der ter­res­tri­schen Sen­der­net­ze in Deutsch­land begann in der Wei­ma­rer Repu­blik mit dem Auf­bau von ->Mittelwellen‐Netzen sowie der Errich­tung von ein­zel­nen ->Langwellen‐ und ->Kurzwellen‐Sendern durch die dama­li­ge Reichs­post. In der Besat­zungs­zeit gin­gen die im Wes­ten vor­han­de­nen Sen­der auf den Rund­funk über. Nach­dem die spä­te­re Bun­des­re­pu­blik auf der Kopen­ha­ge­ner Wel­len­kon­fe­renz von 1948 weit­ge­hend ihre exklu­si­ven Mit­tel­wel­len ver­lor, for­cier­ten die dama­li­gen ARD‐Anstalten den Auf‐ und Aus­bau eige­ner ->UKW‐Sendernetze.

Par­al­lel ent­stand im ->VHF‐Bereich das Sen­der­netz für das Ers­te Fern­seh­pro­gramm. Ende der 50er Jah­re star­te­te die Bun­des­post den Auf­bau zwei­er wei­te­rer Fern­seh­net­ze im ->UHF‐Bereich für das Zwei­te und die Drit­ten Fern­seh­pro­gram­me. Dar­auf folg­te vor allem im Fern­se­hen eine län­ge­re Pha­se des Aus­baus, zunächst der Sen­der mit grö­ße­rer Leis­tung (Grund­netz­sen­der) und dann der Füll­sen­der (Fernseh‐Umsetzer), seit 1970 mit Mil­lio­nen­in­ves­ti­tio­nen in die so genann­te Rest­ver­sor­gung, d. h. die Ver­sor­gung auch klei­ner abge­schat­te­ter Gebie­te mit allen drei TV‐Programmen.

Seit Mit­te der 80er Jah­re erfolgt die Rest­ver­sor­gung teil­wei­se auch über
->Kabel­netz. Par­al­lel erhielt die Aus­strah­lung über ->Satel­li­ten zuneh­men­de Bedeu­tung für die Pro­gramm­ver­sor­gung, vor allem beim Fern­se­hen. Fast 56 Pro­zent aller Fern­seh­haus­hal­te wur­den Anfang 2003 als Kabel­haus­hal­te ein­ge­stuft, wei­te­re gut 37 Pro­zent als Satel­li­ten­haus­hal­te und nur noch 7,1 Pro­zent als ter­res­tri­sche Haus­hal­te. Aller­dings sind die Zuschau­er in den Kabel‐ und Satel­li­ten­haus­hal­ten direkt und indi­rekt viel­fach doch auch auf die ter­res­tri­sche Pro­gramm­ver­brei­tung ange­wie­sen, zum Bei­spiel, wenn sie ein für sie bestimm­tes Regio­nal­pro­gramm sehen wol­len.

 

Sendeschiene

Der Pro­gramm­ab­lauf inner­halb eines Sen­ders ist unter­teilt in bestimm­te Zeit­räu­me, die Sen­de­schie­nen. Regel­mä­ßig wer­den die­se wie folgt bestimmt:

- Tages­pro­gramm (06:00–20:00 Uhr)

- Haupt­abend­pro­gramm (20:00–22:00 Uhr )

- Spät­abend­pro­gramm (22:00–23:00 Uhr)

- Nacht­pro­gramm (23:00–06:00 Uhr)

 

Sendezeitbeschränkungen

Die­se müs­sen die Fern­seh­ver­an­stal­ter bei der Aus­strah­lung entwicklungsbe­einträchtigender Sen­dun­gen (v.a. Spiel­fil­me) ein­hal­ten. Fil­me mit einer Alters­frei­ga­be der Frei­wil­li­gen Selbst­kon­trol­le der Film­wirt­schaft (FSK) ab 16 Jah­ren dür­fen nur nach 22 Uhr gesen­det wer­den, Fil­me mit einer FSK‐Freigabe ab 18 Jah­ren müs­sen nach 23 Uhr aus­ge­strahlt wer­den. ->Aus­nah­me­re­ge­lun­gen sind mög­lich.

 

Sendezeiten für Dritte

Vor allem Sen­de­zei­ten für amt­li­che Ver­laut­ba­run­gen von Regie­run­gen
(->Ver­laut­ba­rungs­recht). In den Rund­funk­ge­set­zen wer­den die Rund­funk­an­stal­ten mit unter­schied­li­chen For­mu­lie­run­gen im Ein­zel­nen durch­weg ver­pflich­tet, sol­che Sen­de­zei­ten ein­zu­räu­men. Über­wie­gend wird auch den Kir­chen und gro­ßen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten sowie – vor Wah­len – poli­ti­schen Par­tei­en und Wäh­ler­grup­pen ein Anspruch auf Sen­de­zeit (->Wahl­spots) zuge­stan­den, in eini­gen Fäl­len eben­so den Orga­ni­sa­tio­nen der Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber.

 

Sendung

Nach der Begriffs­be­stim­mung in § 2 Abs. 2 Nr. 2 ->Rund­funk­staats­ver­trag ein inhalt­lich zusam­men­hän­gen­der, geschlos­se­ner, zeit­lich begrenz­ter Teil eines ->Rund­funk­pro­gramms.

 

Sendungsbezogene Telemedien

Nach der Begriffs­be­stim­mung in § 2 Abs. 2 Nr. 19 ->Rund­funk­staats­ver­trag „Ange­bo­te, die der Auf­be­rei­tung von Inhal­ten aus einer kon­kre­ten ->Sen­dung ein­schließ­lich Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen die­nen, soweit auf für die jewei­li­ge Sen­dung genutz­te Mate­ria­li­en und Quel­len zurück­ge­grif­fen wird, und die­se Ange­bo­te the­ma­tisch und inhalt­lich die Sen­dung unter­stüt­zend ver­tie­fen und beglei­ten, ohne jedoch bereits ein eigen­stän­di­ges neu­es oder ver­än­der­tes Ange­bot nach § 11 f Abs. 3 (RStV) dar­zu­stel­len“.

 

Serie

Fol­gen von Radio‐ oder TV‐Sendungen mit Spiel­hand­lung (Fiction‐Sendungen), bei denen zumin­dest Haupt­fi­gu­ren und Milieu gleich­blei­ben, ggf. auch die Hand­lung oder ein­zel­ne Hand­lungs­strän­ge fort­ge­setzt wer­den.

 

Serieller Anschluss

Die­ser ver­bin­det den ->PC mit einem exter­nen Gerät. Typi­sche Gerä­te für den seri­el­len Anschluss sind ->Maus und ->Modem.

 

Serielle Datenübertragung

Dabei steht übli­cher­wei­se nur eine Daten­lei­tung zur Ver­fü­gung. Der Daten­ver­kehr ver­läuft seri­ell, das heißt, es wird ->Bit für ->Bit über­tra­gen.

 

Server

Zen­tra­ler Rech­ner, der ande­ren Rech­nern (->Cli­ents) Daten zugäng­lich macht. Im Inter­net gibt es Ser­ver für ->Web‐ Sei­ten, ->eMail, ->IRC, ->FTP,
->News­groups und ->Domain‐Namen. Fast alle Diens­te des ->Inter­net basie­ren auf die­sem ->Client/Server‐Prinzip.

 

Server Hosting

Unter­stel­len’ eines Com­pu­ters bei einem ->Pro­vi­der.

 

Servlet

Ser­v­lets sind soge­nann­te Server‐Site Modu­le, die eine dyna­mi­sche Ver­ar­bei­tung von Web‐Seiten auf dem ->Ser­ver ermög­li­chen.

 

SES (Société Européenne des Satellites)

Die Socié­té Euro­péen­ne des Satel­li­tes (SES) war ursprüng­lich nur die Betrei­ber­ge­sell­schaft des ->ASTRA‐Satellitensystems in Luxem­burg. SES hat ihre Geschäfts­ak­ti­vi­tä­ten durch welt­wei­te Betei­li­gun­gen und Auf­käu­fe (Asia­S­at, Nor­dic, GE‐Americom etc.) inter­na­tio­nal aus­ge­dehnt und nennt sich seit 2002 SES‐Global. SES‐Global betreibt der­zeit ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz, das vier Kon­ti­nen­te umspannt und nutzt dafür über 30 eige­ne Satel­li­ten sowie über 10 Satel­li­ten aus Betei­li­gun­gen an ande­ren Unter­neh­men. Pri­va­te Anteils­eig­ner sind u. a. GE‐Capitol, meh­re­re euro­päi­sche Ban­ken und die Deut­sche Tele­kom.

 

SET (Secure Electronic Transfer)

Stan­dard der wich­tigs­ten Kre­dit­kar­ten­un­ter­neh­men für ->eCash. SET sichert nicht nur den Daten­trans­fer, son­dern ermög­licht auch die Iden­ti­fi­zie­rung der Teil­neh­mer.

 

Set‐Top‐Box (STB)

Auch als ->Deco­der bezeich­net. Ohne Set‐Top‐Box kön­nen digi­tal ver­brei­te­te Pro­gram­me auf her­kömm­li­chen TV‐Geräten nicht gese­hen wer­den. Mit der Set‐Top‐Box kön­nen ana­lo­ge Fern­seh­ge­rä­te digi­ta­le Pro­gram­me emp­fan­gen. Die Set‐Top‐Box ent­schlüs­selt die digi­ta­len Signa­le, wan­delt sie in ana­lo­ge Bil­der und Töne und steu­ert die Pro­gramm­füh­rung mit­tels ->EPG sowie den Rück­ka­nal z.B. für den Abruf von Spiel­fil­men. Es wird, je nach Über­tra­gungs­sys­tem, zwi­schen einer Sat‐, Kabel‐ oder Funk‐Set‐Top‐Box unter­schie­den. Die Set‐Top‐Boxen, die momen­tan noch als Zusatz­ge­rä­te an das Fern­seh­ge­rät ange­schlos­sen wer­den müs­sen, wer­den künf­tig in den Fern­seh­ge­rä­ten unter­ge­bracht sein.

 

Sexting

Zusam­men­set­zung aus den Wör­tern „Sex“ und „tex­ting“. Sex­ting beschreibt den Aus­tausch von ero­ti­schem bzw. por­no­gra­fi­schem Bild­ma­te­ri­al über mobi­le End­ge­rä­te.

 

SFN (Single Frequency Network)

Eng­li­sche Bezeich­nung für Gleich­wel­len­netz. Ter­res­tri­sches Sen­der­netz, bei dem alle Sen­der­stand­or­te mit der glei­chen Sen­de­fre­quenz aus­strah­len (Fre­quenz­öko­no­mie). Ein sol­ches Netz funk­tio­niert aller­dings nur im Zusam­men­spiel mit einem prä­pa­rier­ten Sen­de­si­gnal, wel­ches es erlaubt, im Emp­fangs­ge­rät ein “Sum­men­er­geb­nis” meh­re­rer Aus­strah­lungs­stand­or­te zu rekon­stru­ie­ren. Im Gegen­zug erhält man einen her­vor­ra­gen­den, stö­rungs­frei­en Mobil­emp­fang. Bei­spiel: DAB‐Sendernetz mit COFDM‐Ausstrahlungssignal.

 

Share

Frei­ge­ge­be­ne Ver­zeich­nis­se hei­ßen Sha­res (Frei­ge­ge­ben). Eben­so gibt es Drucker‐ und Modem‐Shares.

 

Shareware

Die Ver­tei­lung von Pro­be­ver­sio­nen oder Ansichts­ex­em­pla­ren einer ->Soft­ware. Nach einer Pro­be­zeit soll­te die oft gerin­ge Shareware‐Gebühr (frei­wil­lig) an den Autor oder den Her­stel­ler gezahlt wer­den.

 

Shockwave

Von der Fir­ma Macro­me­dia ent­wi­ckel­tes Hel­fer­pro­gramm, um Mul­ti­me­dia­da­tei­en abzu­spie­len, die mit dem Pro­gramm Direc­tor von Macro­me­dia erstellt wur­den. Ent­hält eine WWW‐Seite eine sol­che Mul­ti­me­dia­ani­ma­ti­on, so kann sie durch Shock­wa­ve ange­schaut wer­den. Shock­wa­ve ist ein sog. ->Brow­ser ->Plug‐In.

 

Shooter

Computerspiel‐Genre, bei dem die Spiel­fi­gur mit einer vir­tu­el­len Schuss­waf­fe eine Viel­zahl vir­tu­el­ler Geg­ner tötet.

 

Shopping‐Portal

Inter­net­sei­te, die die Suche nach Online‐Shops sor­tiert nach Pro­dukt­be­rei­chen ermög­licht.

 

Shortcut

Bedeu­tet soviel wie “Tas­ten­kom­bi­na­ti­on”. Das heißt, Befeh­le kön­nen mit­tels vor­her fest­ge­leg­ter Tas­ten­kom­bi­na­ti­on auf­ge­ru­fen wer­den.

 

SHTTP (Secure Hypertext Transfer Protocol)

Soft­ware­pro­to­koll zur Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen ->Web‐Browsern und ->Web‐Servern, das — im Gegen­satz zum der­zeit ver­wen­de­ten ->HTTP‐Standard — Infor­ma­ti­ons­ver­schlüs­se­lung, Iden­ti­täts­nach­weis und elek­tro­ni­sche Unter­schrift bie­tet.

 

Sicherheitskopie

Im Unter­schied zu ande­ren Medi­en gibt es bei Com­pu­ter­pro­gram­men kein Recht auf eine ->Pri­vat­ko­pie. Dem Besit­zer der Soft­ware ist es jedoch gestat­tet, eine Sicher­heits­ko­pie her­zu­stel­len, da Soft­ware unter Umstän­den einen erheb­li­chen Wert dar­stellt. Zu die­sem Zweck darf abwei­chend von den sons­ti­gen Rege­lun­gen des ->Urhe­ber­rechts auch ein even­tu­ell vor­han­de­ner Kopier­schutz umgan­gen wer­den.

 

SI‐Daten

Service‐Informationsdaten; bei digi­ta­len Rund­funk­an­ge­bo­ten im Daten­strom ent­hal­te­ne Daten mit Infor­ma­tio­nen wie z.B. Pro­gramm­na­me.

 

Signature

Engl.: Unter­schrift. Klei­ne Datei, die an jede ver­sen­de­te ->eMail und an jedem Ein­trag in eine ->News­group ange­hängt wird. In die­ser ste­hen meist Name, Adres­se und ->Url des Sen­ders.

 

SIM (Subscriber Identity Module)

Ein eng­li­scher Begriff aus dem Bereich der Mobil­te­le­fo­nie. Bezeich­net die Schnitt­stel­le eines Mobil­te­le­fons, in die die Iden­ti­fi­ka­ti­ons­kar­te des Mobilfunk‐Teilnehmers (die sog. SIM‐Karte) ein­ge­legt wird.

 

SIM‐Karte

Die Sub­scri­ber Iden­ti­ty Module‐Karte iden­ti­fi­ziert das Han­dy im Mobil­funk­netz. Der Pro­zes­sor der Kar­te ist zusätz­lich auch ein Daten­spei­cher.

 

simplex

Rich­tungs­be­trieb; Betriebs­art der Daten­über­tra­gung. Nach­rich­ten kön­nen nur in einer Rich­tung über­tra­gen wer­den. Gegen­satz: duplex.

 

Simsen

Eine SMS ver­sen­den.

 

Simulcast

Pro­gram­me eines Rund­funk­ver­an­stal­ters wer­den über einen bestimm­ten Zeit­raum sowohl ana­log als auch digi­tal über­tra­gen.

 

Simulcrypt

Ein Ver­fah­ren im Rah­men der ->DVB‐Standards, um Deco­der uni­ver­sel­ler ver­wend­bar zu machen. Simulcrypt bedeu­tet, dass meh­re­re ->Verschlüsselungs­varianten bzw. die ->CA‐Kennungen meh­re­rer Con­di­tio­nal Access‐Systeme gleich­zei­tig gesen­det wer­den, so dass der Emp­fän­ger, wenn er nur über eines der ver­wen­de­ten Ver­schlüs­se­lungs­sys­te­me ver­fügt, zur Ent­schlüs­se­lung in der Lage ist, ohne dass er ein zwei­tes End­ge­rät benö­tigt. Vor­teil die­ser Metho­de ist, dass der Auf­wand für den Emp­fän­ger äußerst gering ist, dafür ist der Auf­wand sen­der­sei­tig jedoch höher. In Bezug auf die Sicher­heit hat Simulcrypt den Nach­teil, dass es genügt, wenn das schwächs­te ver­wand­te Ver­schlüs­se­lungs­sys­tem über­wun­den wird. Die Sicher­heit wird also durch das schwächs­te Ket­ten­glied bestimmt. S. auch ->Mul­ticrypt.

 

Single Frequency Network ->SFN

 

Sitcom

Unter­hal­tungs­se­rie in Form einer Situa­ti­ons­ko­mö­die; ursprüng­lich in USA ent­wi­ckel­tes TV‐Format.

 

Site

Sam­mel­an­ge­bot im Inter­net, z. B. ->WWW. Auf einem ->Ser­ver kön­nen sich meh­re­re ->Sites befin­den.

 

Site‐Blocking

->Fil­ter­sys­tem zum ->Jugend­schutz, das den Zugriff auf eine “schwar­ze Lis­te” mit redak­tio­nell zusam­men­ge­stell­ten Web­sei­ten sperrt. Auch mit die­sem Fil­ter­sys­tem löässt sich kein voll­stän­di­ger Schutz errei­chen, da die immense Daten­men­ge im Web nicht annä­hernd umfas­send gelis­tet wer­den kann und da die Anzahl pro­ble­ma­ti­scher Web­sei­ten ten­den­zi­ell schnel­ler steigt als deren Sich­tung mög­lich ist.

 

site map

Engl.: “Stand­ort­kar­te”; Inhalts­ver­zeich­nis, Über­sicht über das Ange­bot des gesam­ten Internet‐Auftritts.

 

Skype

Eine kos­ten­lo­se ->IP‐Telefonie-Soft­ware von Micro­soft mit ->Instant‐Messanger-Funk­ti­on, Datei­über­tra­gung und ->Video­te­le­fo­nie.

 

Skyscraper

Inter­net­wer­bung in Form von Ban­nern, die — im Unter­schied zu ->Super­ban­nern — beson­ders hoch sind und des­halb meist links oder rechts am Ran­de der Web­site ange­bracht sind.

 

Slash

Engl.: Schnitt. Der Divi­si­ons­ope­ra­tor “/” wird in ->UNIX‐Systemen zur Sepa­ra­ti­on von Pfad­na­men ver­wen­det, ist daher auch Sepa­ra­tor in ->URLs.

 

Slideshow

Engl.: Dia­schau. Der Begriff wird auf dem Com­pu­ter für jede Art von manu­ell oder auto­ma­tisch gesteu­er­ter “Bil­der­fol­ge” ver­wen­det.

 

SLM

Säch­si­sche Lan­des­me­di­en­an­stalt

Link: www.slm-online.de

 

Slot

Steck­platz für Spei­cher­mo­du­le auf dem ->Mother­board.

 

Slow motion

Zeit­lu­pe

 

Smartcard

Smart­Cards sind klei­ne, “intel­li­gen­te”, elek­tro­ni­sche Chip‐Kärtchen (mit Pro­zes­sor und Spei­cher), auf denen Infor­ma­tio­nen gela­den, bear­bei­tet, abge­spei­chert und spä­ter (mit­tels eines sog. SmartCard‐Readers) aus­ge­le­sen wer­den kön­nen. Die ein­fachs­te SmartCard‐Variante ist die SIM‐Karte für Mobil­te­le­fon (Sub­scri­ber Iden­ti­ty Modul). Eine Smart­card lie­fert bei ->Pay‐TV dem CA‐Modul die Iden­ti­fi­ka­ti­on des Besit­zers und ent­hält Infor­ma­tio­nen dar­über, wel­che Pro­gram­me gese­hen wer­den dür­fen.

 

Smart Home

Auch als Intel­li­gen­tes Woh­nen bezeich­net. Ober­be­griff für ver­net­ze Wohn­um­ge­bun­gen, wobei Haus­halts­ge­rä­te (z. B. Herd o. Kühl­schrank) und Wohnele­men­te (z. B. Roll­lä­den) mit­tels mobi­ler End­ge­rä­te (z. B. Smart­pho­ne) bedient wer­den kön­nen.

 

Smartphone

Ein Gerät, das die Funk­tio­na­li­tä­ten eines Mobil­te­le­fo­nes mit denen eines ->PDA ver­bin­det.

 

Smart TV ->Connected TV

 

SMB (Server Message Block‐Protokoll)

->Pro­to­koll für Datei‐, Druck‐ und ande­re Ser­ver­diens­te im ->Netz­werk. Die­ses
->Pro­to­koll ist der Kern der Netz­werk­diens­te von Micro­soft ->LAN‐Manager, Micro­soft Win­dows NT‐Server und IBM ->LAN‐Server.

 

SMDS (Switched Multimegabit Data Service)

Ein neu­er Stan­dard für sehr schnel­le Daten­über­tra­gun­gen.

 

SMG — Saarländisches Mediengesetz

Das SMG hat als ers­tes Medi­en­ge­setz in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land im Zei­chen der Kon­ver­genz die Rege­lun­gen für Pres­se, ->Rund­funk und
->Medi­en­diens­te in einem ein­heit­li­chen Rege­lungs­rah­men zusam­men­ge­fasst. Es ent­hält ins­be­son­de­re Vor­schrif­ten über die Ver­an­stal­tung von öffent­li­chem und pri­va­tem Rund­funk, die Zuord­nung von Über­tra­gungs­mög­lich­kei­ten, die Wei­ter­ver­brei­tung von Rund­funk­pro­gram­men in Kabel­an­la­gen des Saar­lan­des und die Auf­ga­ben der ->LMS.

 

Smileys (s. auch ->Emoticons)

->ASCII‐Zeichenkombinationen, die Gefüh­le und Stim­mun­gen in sonst unper­sön­li­chen elek­tro­ni­schen Doku­men­ten dar­stel­len.

 

S/MIME (Secure Multipurpose Internet Massage Extensions)

Ver­fah­ren zum Ver­schlüs­seln und elek­tro­ni­schen Unter­schrei­ben von ->eMails. Dabei wird das Ver­schlüs­se­lungs­ver­fah­ren ->DES ein­ge­setzt. Die neue­ren Ver­sio­nen des Navi­ga­tors 4.x und des Inter­net Explo­rers 4.x set­zen S/MIME zur Ver­schlüs­se­lung von ->eMails ein.

 

SMS (Short Message Service)

Ermög­licht das Ver­sen­den von kur­zen Nach­rich­ten — z. B. aus dem Inter­net an Funk­te­le­fo­ne — die das GSM‐Netz benut­zen. SMS erlaubt die bidi­rek­tio­na­le Über­tra­gung von bis zu 160 Zei­chen.

 

SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)

Stan­dard zur Über­tra­gung von ->eMail.

 

S/N

Signal‐to‐noise‐ratio. Das Signal‐Rausch‐Verhältnis (auch als Stör­ab­stand bezeich­net) ist ein rund­funk­tech­ni­sches Maß für die tech­ni­sche Qua­li­tät eines Nutz­si­gnals, das von einem Rausch­si­gnal über­la­gert ist. Es ist defi­niert als das Ver­hält­nis der mitt­le­ren Leis­tung des Nutz­si­gnals zur mitt­le­ren Rausch­leis­tung des Stör­si­gnals.

 

Sniffer

Engl.: Schnüff­ler. Per­son oder Pro­gramm, das den Daten­ver­kehr abhört.

 

Sniffing

Aus­spio­nie­ren von Daten, meis­tens von ->IP‐Paketen. Man­che Paket ->Snif­fer kön­nen Adres­sen in ->IP‐Paketen ändern und damit die­se Daten umlei­ten.

 

Snuff‐Video

Bezeich­nung für eine medi­al ver­brei­te­te fil­mi­sche Auf­zei­chung eines Tötungs­de­lik­tes, das zum Zwe­cke der Unter­hal­tung des Zuschau­ers und mit kom­mer­zi­el­ler Absicht began­gen wur­de.

 

S0

Stan­dar­di­sier­te ->Schnitt­stel­le für ->ISDN‐Endgeräte mit vier Kup­fer­adern. Die Schnitt­stel­len­be­schrei­bung umfasst sowohl das genutz­te ->Pro­to­koll als auch die elek­tri­schen Eigen­schaf­ten der Ver­drah­tung.

 

Soap

Auch Soap Ope­ra (»Sei­fen­oper«) oder Dai­ly Soap, meist täg­lich aus­ge­strahl­te Unter­hal­tungs­se­rie. 1929 star­te­ten die Sei­fen­her­stel­ler Proc­ter & Gam­ble und Col­ga­te Palm­o­li­ve in den USA die ers­ten Dai­ly Soaps im Radio, um die meist weib­li­chen Zuhö­rer zwi­schen den Wer­be­blö­cken der Seifen‐Multis span­nend zu unter­hal­ten. Anfang der 50er Jah­re kamen die ers­ten Soaps ins US‐Fernsehen.

 

Social Advertising

Unent­gelt­li­che Wer­be­spots, die die Gesund­heit, die Sicher­heit der Ver­brau­cher oder den Schutz der Umwelt för­dern sowie Spen­den­auf­ru­fe für wohl­tä­ti­ge Zwe­cke. Zuläs­sig sind nur sozia­le Appel­le, unzu­läs­sig ist hin­ge­gen Wer­bung poli­ti­scher, welt­an­schau­li­cher oder reli­giö­ser Art.

 

Social Media

Um sol­che sozia­le Medi­en han­delt es sich bei digi­ta­len Medi­en rsp. Tech­no­lo­gi­en, die es ihren Nut­zern ermög­li­chen, sich unter­ein­an­der aus­zu­tau­schen und dabei media­le Inhal­te, nicht zuletzt auch ->User Gene­ra­ted Con­tent, Drit­ten (ein­zel­nen oder einer Grup­pe) zugäng­lich zu machen.

 

Social Network

Ein Web­an­ge­bot, des­sen Haupt­funk­ti­on der Auf­bau sozia­ler Ver­bin­dun­gen zwi­schen den ein­zel­nen Nut­zern ist.

 

Social TV

Sozia­les Fern­se­hen“, d.h. die Ver­bin­dung von TV‐Nutzung mit sozia­len Netz­wer­ken, z.B. zur Dis­kus­si­on über ein lau­fen­des TV‐Programm. Tech­nisch erfolgt Soci­al TV ent­we­der durch die Inte­gra­ti­on in einem Extra‐Fenster auf dem TV‐Bildschirm oder die Ver­bin­dung zu einem ->Second Screen.

 

Société Européenne des Satellites ->SES

 

Software

Die Infor­ma­tio­nen und Pro­gram­me, die von der ->Hard­ware bear­bei­tet oder aus­ge­führt wer­den kön­nen.

 

Sonderkanäle

Kanä­le in Kabel­fern­seh­an­la­gen, die außer­halb der Fre­quenz der übli­chen TV‐Kanäle lie­gen. Sie sind nur mit TV‐Geräten zu emp­fan­gen, die über einen ein­ge­bau­ten Kabel­tu­ner oder ein Zusatz­ge­rät (Kon­ver­ter) ver­fü­gen.

 

Sonderwerbeformen

Ver­schie­de­ne Arten von TV‐Werbung, die über die klas­si­sche Spot­wer­bung hin­aus­ge­hen, wie ->Dau­er­wer­be­sen­dun­gen [Info­merci­al, Tele­pro­mo­ti­on],
->Tele­shop­ping und ->Spon­so­ring. Dabei unter­lie­gen Info­merci­al, Tele­pro­mo­ti­on und Tele­shop­ping zeit­li­chen Wer­be­be­schrän­kun­gen [Wer­be­richt­li­ni­en], Spon­so­ring hin­ge­gen nicht.

 

Soundkarte

PC‐Steckkarte, die zur Wie­der­ga­be von Tönen, zum Auf­neh­men von Spra­che oder Musik dient. Neue­re Model­le sind ->Full­du­plex, d. h. damit ist bspw. auch
->Internet‐Telephonie mög­lich.

 

Soziale Netzwerke

In einem sozia­len Netz­werk wie Face­book oder Twit­ter ver­net­zen sich Men­schen online, tau­schen sich aus, tei­len Infor­ma­tio­nen oder spie­len mit­ein­an­der.

 

Soziodemographische Merkmale

Beschrei­ben Ziel­grup­pen nach sozia­len und wirt­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten wie z.B. Geschlecht, Alter, Aus­bil­dung, Berufs­tä­tig­keit, Ein­kom­men, Haus­halts­grö­ße oder Fami­li­en­stand.

 

Spam/Spamming

Spamming ist das ->Pos­ten von uner­wünsch­ten ->Arti­keln in ->News­groups, z. B. Wer­bung oder ->Off‐Topic‐Artikel. Dies ist ein Ver­stoß gegen die
->Neti­quet­te und geht übli­cher­wei­se mit dem ->Fla­men des Absen­ders ein­her. Trifft zuneh­mend auch auf ->eMails zu.

 

Spartenprogramm

Laut § 2 Abs. 2 Nr. 2 ->RStV »ein Rund­funk­pro­gramm mit im wesent­li­chen gleich­ar­ti­gen Inhal­ten«. Es han­delt sich hier­bei um ein Hörfunk‐ oder Fern­seh­pro­gramm, das eine bestimm­te Ziel­grup­pe anspricht und nur einen bestimm­ten inhalt­li­chen Bereich abdeckt. Heu­te in Euro­pa vor allem als Satel­li­ten­pro­gram­me oder Kabel­pro­gram­me, die beim Fern­se­hen zum Teil ver­schlüs­selt sind (Pay‐TV). Spar­ten­pro­gram­me sind bei­spiels­wei­se Kin­der -, Musik‐, Sex‐ oder Sport­ka­nä­le. Den Gegen­satz hier­zu bil­den die ->Voll­pro­gram­me.

 

Spider

Auch ->Robot genannt, ist ein Werk­zeug zum Sam­meln von Infor­ma­tio­nen. Per Pro­gramm wer­den Internet‐Inhalte auto­ma­tisch durch­ge­kämmt. Die Ergeb­nis­se wer­den in rie­si­gen Daten­ban­ken gespei­chert, die dann von ->Such­ma­schi­nen genutzt wer­den kön­nen.

 

Split‐Screen

Beim Split‐Screen wird der Bild­schirm bei einer TV‐Übertragung oder einem Film so geteilt, dass auf ihm zwei oder mehr Hand­lungs­ab­läu­fe in ver­schie­de­nen Sek­tio­nen lau­fen.

 

Split‐Screen‐Werbung

Unter Split‐Screen‐Werbung wird die par­al­le­le Aus­strah­lung redak­tio­nel­ler und werb­li­cher Inhal­te ver­stan­den. Split‐Screen kann in einem geson­der­ten Fens­ter als Spot­wer­bung oder durch optisch hin­ter­leg­te Lauf­band­wer­bung erfol­gen. Das Wer­be­fens­ter ist wäh­rend des gesam­ten Ver­laufs durch den Schrift­zug „Wer­bung“ zu kenn­zeich­nen. Split‐Screen‐Werbung ist auf die Dau­er der Spot­wer­bung anzu­rech­nen. Gene­rell kann Split‐Screen‐Werbung von den Rund­funk­ver­an­stal­tern sehr viel fle­xi­bler ein­ge­setzt wer­den als Spot­wer­bung, da es für Split‐Screen‐Werbung kei­ne Abstands­re­ge­lun­gen gibt.

 

Splitter

Ein (DSL-)Splitter wird an die Tele­fon­do­se ange­schlos­sen. Er trennt her­kömm­li­che Tele­fon­da­ten und die DSL‐Internetdaten. An ihn wer­den dann Tele­fon und DSL‐Modem ange­schlos­sen.

 

Sponsoring

Eng­lisch für För­de­rung, Finan­zie­rung. Nach der Defi­ni­ti­on des § 2 Abs. 2 Nr. 7
->RStV »der Bei­trag einer natür­li­chen Per­son oder juris­ti­schen Per­son oder einer Per­so­nen­ver­ei­ni­gung, die an Rund­funk­tä­tig­kei­ten oder der Pro­duk­ti­on audio­vi­su­el­ler Wer­ke nicht betei­ligt ist, zur direk­ten oder indi­rek­ten Finan­zie­rung einer Sen­dung, um den Namen, die Mar­ke, das Erschei­nungs­bild der Per­son, ihre Tätig­keit oder ihre Leis­tun­gen zu för­dern«. Spon­so­ring stellt eine zusätz­li­che eigen­stän­di­ge Finan­zie­rungs­form neben den Wer­be­ein­nah­men dar. Spon­so­ring im Fern­se­hen ist ein kur­zer werb­lich gestal­te­ter Hin­weis am Beginn oder Ende einer Sen­dung auf Fir­men oder Pro­duk­te. Medi­en­recht­lich sind Spon­sor­hin­wei­se nach gel­ten­der Rechts­la­ge kei­ne Wer­bung. Aus die­sem Grund ist es den öffentlich‐rechtlichen Rund­funk­an­stal­ten in Deutsch­land der­zeit auch erlaubt, Spon­so­ring nach 20 Uhr sowie an Sonn‐ und Fei­er­ta­gen aus­zu­strah­len.

 

Spoofing

Eine Tech­nik, um den Ver­kehr auf Daten­lei­tun­gen zu redu­zie­ren. Auf die regel­mä­ßi­ge Anfra­ge etwa, ob der ent­fern­te ->Ser­ver noch aktiv ist, ant­wor­tet ein
->Dialup‐Router selbst.

 

Sportwetten

Sport­wet­ten sind nach § 3 Abs. 1 Satz 4 ->GlüStV Wet­ten zu fes­ten Quo­ten auf den Aus­gang von Sport­er­eig­nis­sen oder Abschnit­ten von Sport­er­eig­nis­sen.

Das Land Hes­sen, ver­tre­ten durch das Hes­si­sche Minis­te­ri­um des Innern und für Sport (HMdIS), ist gemäß § 9a Abs. 2 Ziff. 3 ->GlüStV mit der Durch­füh­rung des Kon­zes­si­ons­ver­fah­rens zur Ertei­lung von Kon­zes­sio­nen im Bereich der Sport­wet­ten beauf­tragt. In die­ser Funk­ti­on nimmt das HMdIS auf Grund­la­ge von §§ 4a ff GlüStV Bewer­bun­gen um jeweils eine Kon­zes­si­on zur Ver­an­stal­tung von Sport­wet­ten nach § 21 GlüStV (aus­ge­nom­men Pfer­de­wet­ten) im Bun­des­ge­biet ent­ge­gen. Es wer­den bis zu 20 Kon­zes­sio­nen (als Son­der­form der Erlaub­nis) befris­tet erteilt.

 

Spot

Sehr kur­ze, meist für Wer­be­zwe­cke ein­ge­setz­te Sen­dungs­form in Hör­funk wie Fern­se­hen.

 

Spot‐Werbung

Wer­be­spots sol­len in Blö­cken und zwi­schen Sen­dun­gen aus­ge­strahlt wer­den. Ein­zeln gesen­de­te Wer­be­spots müs­sen die Aus­nah­me blei­ben. Bei Fern­seh­sen­dun­gen, die aus eigen­stän­di­gen Tei­len bestehen, oder auch bei Sport­über­tra­gun­gen mit Pau­sen kann Wer­bung auch zwi­schen den eigen­stän­di­gen Tei­len oder in den Pau­sen ein­ge­fügt wer­den. Kino‐ und Fern­seh­fil­me kön­nen in der Regel ein Mal pro 45 Minu­ten unter­bro­chen wer­den. Bei Seri­en soll der Abstand zwi­schen zwei auf­ein­an­der fol­gen­den Unter­bre­chun­gen min­des­tens 20 Minu­ten betra­gen. Pro Stun­de sind nur 12 Minu­ten Spot­wer­bung erlaubt.

 

Spyware

Aus den Ele­men­ten spy (zu deutsch: Spi­on) und Soft­ware zusam­men­ge­setz­te Bezeich­nung für Com­pu­ter­pro­gram­me, die per­sön­li­che Daten eines PC‐Benutzers ohne des­sen Wis­sen oder Geneh­mi­gung an den Her­stel­ler der Soft­ware oder an Drit­te sen­den. Regel­mä­ßig dient sol­che Soft­ware dazu, das Surf­ver­hal­ten im Inter­net zu ana­ly­sie­ren. Die gewon­ne­nen Daten wer­den kom­mer­zi­ell genutzt durch das Ein­blen­den geziel­ter Wer­be­bot­schaf­ten, die an die mög­li­chen Inter­es­sen des Inter­net­be­nut­zers ange­passt sind.

 

SR ->Saarländischer Rundfunk

 

SSL (Secure Socket Layer)

Von Net­scape ent­wi­ckel­tes Pro­to­koll zur Siche­rung von Internet‐Verbindungen. ->Web‐Server, die SSL ver­ste­hen, wer­den per SHTTP (Secu­re HTTP) ange­spro­chen.

 

Staatsferne des Rundfunks

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat 1961 in sei­nem ers­ten Rund­funk­ur­teil das Gebot der Staats­fer­ne des Rund­funks aus Art. 5 Abs. 1 Grund­ge­setz her­ge­lei­tet und in zahl­rei­chen fol­gen­den Urtei­len bis in die Gegen­wart, zuletzt in sei­nem Urteil aus 2014 zu den Auf­sichts­gre­mi­en des ZDF, wei­ter­ent­wi­ckelt. Freie indi­vi­du­el­le und öffent­li­che Mei­nungs­bil­dung durch den Rund­funk ver­langt danach die Frei­heit des Rund­funks von staat­li­cher Beherr­schung. Ein­wir­kun­gen des Staa­tes im Zusam­men­hang mit der Siche­rung einer posi­ti­ven, Viel­falt sichern­den Rund­funk­ord­nung sind durch die­ses Gebot nicht unter­sagt.

 

Stammhörer

Der Anteil der Bevöl­ke­rung ab 14 Jah­ren im Sen­de­ge­biet eines Hör­funk­ver­an­stal­ters, der des­sen Pro­gramm an min­des­tens vier Tagen der Woche hört.

 

Standard Definition Television ->SDTV

 

Standard‐Gateway

Dient als Schnitt­stel­le zwi­schen zwei Netz­wer­ken bzw. Com­pu­tern, die über einen Rou­ter ver­bun­den sind. Dadurch wird die Daten­über­tra­gung ermög­licht.

 

Standard‐LWL

Über­tra­gung mit Licht­wel­len­lei­ter.

 

Standby‐Betrieb ->Bereitschaftsmodus

 

Standleitung

Von der ->Tele­kom gemie­te­te Fest­ver­bin­dung mit meist höhe­rer ->Band­brei­te als die Tele­fon­lei­tung.

 

Startseite

Web­sei­te, die beim Start des Brow­ser­pro­gramms ange­zeigt wird. Als Start­sei­te wird aber auch die Begrü­ßungs­sei­te eines Inter­net­auf­tritts bezeich­net (vgl. ->Home­page).

 

Statusmeldung

Mit Sta­tus­mel­dun­gen wer­den in ->sozia­len Netz­wer­ken Nach­rich­ten, Bil­der, Vide­os, Links oder sons­ti­ge Daten/Dateien im eige­nen Pro­fil ver­öf­fent­licht, die von ande­ren Nut­zern kom­men­tiert wer­den kön­nen.

 

STB ->Set‐Top‐Box

 

Stern‐Topologie

Sie benö­tigt von jedem Netz­werk­ge­rät eine Lei­tung zu einem Kno­ten­punkt. Am Kno­ten­punkt ver­bin­den akti­ve Ver­ka­be­lungs­kom­po­nen­ten die Lei­tun­gen.

 

Stichprobe

Eine Stich­pro­be ist eine nach fest­ge­leg­ten wis­sen­schaft­li­chen Kri­te­ri­en vor­ge­nom­me­ne Aus­wahl von Per­so­nen aus einer Grund­ge­samt­heit. Erfolgt die Stich­pro­ben­zie­hung nach aner­kann­ten Regeln der Sta­tis­tik, genü­gen Stich­pro­ben­er­geb­nis­sen dem Ziel der ->Reprä­sen­ta­ti­vi­tät.

 

Streaming

Bezeich­nung für das Abspie­len von ->Mul­ti­me­dia­da­ten schon wäh­rend des
->Down­loads. Sound‐ und Video­da­ten wer­den also nicht in einer Datei zwi­schen­gepei­chert, um sie erst nach dem ->Down­load abzu­spie­len. Ein Bei­spiel für eine Streaming‐Datei ist ->Real­Au­dio.

 

Streuverluste

Bezeich­nung für die­je­ni­gen Per­so­nen, die von einer Wer­be­kam­pa­gne erreicht wur­den, ohne dass die Kam­pa­gne auf sie abzielt. Bei die­sen Per­so­nen erzie­len die Wer­be­bot­schaf­ten nicht die erwünsch­te Wir­kung, da sie sich nicht für die Inhal­te der Wer­bung inter­es­sie­ren.

 

Stripper‐Programm

Pro­gram­me, die ->Arti­kel in ->News­groups, ->Bul­le­tin Board Sys­tems und
->Web­sei­ten lesen, um die dar­in ent­hal­te­nen ->eMail‐Adressen zu ent­neh­men. Die ->eMail‐Adressen wer­den anschlie­ßend zusam­men­ge­stellt und für Wer­be­zwe­cke miss­braucht.

 

Style‐Sheets

Engl.: For­mat­vor­la­gen. Style‐Sheets bie­ten eine gute Mög­lich­keit, die Dar­stel­lung des Inhalts von ->Web‐Pages in einem ein­heit­li­chen und kon­sis­ten­ten Lay­out zu bewir­ken. Neue­re ->Web‐Browser (ab 1997) unter­stüt­zen zumin­dest teil­wei­se Style She­ets im For­mat CSS1 (Casa­ding Style She­ets).

 

Sub‐Domain

Zu einer ->Domain kön­nen noch meh­re­re Unter­grup­pen (Sub‐Domains) exis­tie­ren.

 

Subject

Das Betreff einer ->eMail oder Nach­richt in einem ->Forum.

 

Subscriber Authorization System (SAS)

Eng­li­sche Bezeich­nung für ein “Teil­neh­mer Befugnis‐System”. Begriff aus der Pay‐TV Tech­nik. Im SAS‐Modul einer Set‐Top‐Box wer­den die Abrechnungs‐/­Freischaltungsmechanismen des Pay‐TV‐Anbieters imple­men­tiert.

 

Subscriber Identity Module ->SIM

 

Subscription

Um die ->Arti­kel einer ->News­group lesen zu kön­nen, müs­sen die Grup­pen, also Lis­ten, abon­niert (engl. to sub­scri­be) wer­den. Eine Sub­scrip­ti­on ist kos­ten­los und kann jeder­zeit rück­gän­gig gemacht wer­den. Inzwi­schen auch Vor­ge­hens­wei­se bei ->News­let­ter und ->Mai­lings.

 

Suchmaschine

Dienst im ->World Wide Web, mit des­sen Hil­fe ->Web­sei­ten nach Stich­wor­ten durch­sucht wer­den kön­nen. Vie­le Such­ma­schi­nen durch­fors­ten mit sog.
->Robots oder Spi­dern per­ma­nent das ->Web und mer­ken sich stich­wort­ar­ti­ge Inhal­te der Sei­ten. Die ame­ri­ka­ni­schen Such­ma­schi­nen Alta­Vis­ta (altavista.digital.com), Exci­te (www.excite.com), Hot­Bot (www.hotbot.com) und Lycos (www.lycos.com) gel­ten dabei als die ergie­bigs­ten, weil umfang­reichs­ten Quel­len.

 

Suchstring

So wird der gesam­te Such­be­fehl inkl. aller Wor­te, Wort­kom­bi­na­tio­nen und Ver­knüp­fun­gen bezeich­net.

 

Superbanner

Inter­net­wer­bung in Form von Ban­nern, die — im Unter­schied zu ->Sky­s­cra­pern — beson­ders breit sind und sich des­halb i.d.R. am Kopf einer Web­sei­te fin­det.

 

Supervisor  ->SysOp

 

Surfen

Bezeich­nung für das Stö­bern im ->WWW.

 

SWIFT (System for Wireless Infotainment Forwarding and Teledistribution)

Ein Ver­fah­ren zur Aus­strah­lung von Zusatz­si­gna­len par­al­lel zum ana­lo­gen UKW/Hörfunk‐ oder Fern­seh­pro­gramm (max. 9,6 kbit/s). Basie­rend auf dem japa­ni­schen Data‐Radio‐Channel‐Verfahren (DARC). Kon­kur­renz­ver­fah­ren zum euro­päi­schen ->RDS‐System.

 

Symbolleiste ->Toolbar

 

Symbol‐Rate

Die Symbol‐Rate beschreibt die Daten­men­ge, die pro Sekun­de über­tra­gen wird. Die Symbol‐Rate wird gemes­sen in MSymbole/s.

 

Symmetrische Verschlüsselung

Sym­me­tri­sche Ver­schlüs­se­lungs­ver­fah­ren sind RC4‐X, RC5, DES und IDEA. Der Schlüs­sel wird von einem Zufalls­zah­len­ge­ne­ra­tor erzeugt. Zur Ent­schlüs­se­lung einer Nach­richt ohne den rich­ti­gen Schlüs­sel zu haben, muss eine “bru­te force attack” durch­ge­führt wer­den. Dies bedeu­tet, alle mög­li­chen Schlüs­sel durch­zu­tes­ten. Der Schlüs­sel muss dem Emp­fän­ger einer Nach­richt auf einem siche­ren Weg zuge­stellt wer­den.

 

Synchronisation

Fach­be­griff mit unter­schied­li­chen Bedeu­tun­gen, bezeich­net u.a. die Ein­deut­schung fremd­spra­chi­ger Sen­dun­gen wie Spiel­fil­me und Seri­en, indem statt der Originaltexte/‐dialoge von deut­schen Spre­chern gespro­che­ne Über­set­zun­gen so unter­legt wer­den, dass sie beim gleich­zei­ti­gen Ablauf von Bild und Ton mög­lichst lip­pen­syn­chron erschei­nen. Im deut­schen Fern­se­hen ist dies die seit Anbe­ginn bevor­zug­te Metho­de, aus­län­di­sche Sen­dun­gen ver­ständ­lich zu machen. In ande­ren Län­dern wird statt­des­sen häu­fig mit ->Unter­ti­teln gear­bei­tet.

 

SysOp (Systemoperator)

Betreu­er einer ->Mail­box, eines ->Forums, eines ->Ser­vers oder ->Netz­werks (auch ->Admi­nis­tra­tor oder ->Super­vi­sor).