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Glossar der LMS — Buchstabe T

Tab

Regis­ter­kar­ten in einem Web­brow­ser, die es ermög­li­chen, meh­re­re Inter­net­sei­ten par­al­lel auf­zu­ru­fen.

 

Tablet

Fla­cher, leich­ter und trag­ba­rer Com­pu­ter mit einem Touch­screen, der die Instal­la­ti­on von Apps erlaubt.

Tab (stopp) taste

Tas­te mit Pfei­len links oben an der Tas­ta­tur, mit der man von einer Mar­kie­rung zur nächs­ten sprin­gen kann.

 

Tabbed‐Browsing

Bezeich­nung für eine Form, in der meh­re­re Web­sei­ten in einem ein­zi­gen Webbrowser‐Fenster dar­ge­stellt wer­den: Wei­te­re geöff­ne­te Web­sei­ten erschei­nen nicht in jeweils zusätz­li­chen Fens­tern, son­dern inner­halb des­sel­ben Pro­gramm­fens­ters in jeweils neu­en Regis­ter­kar­ten, die hin­ter­ein­an­der abge­legt und belie­big ver­schieb­bar sind.

 

TAE

Telekommunikations‐Anschalte‐Einrichtung. TAE‐Steckdose zur Anschal­tung von Tele­fo­nen, Fax etc. an das Tele­fon­netz.

 

Tag

a) engl.: Mar­ke, Eti­kett. For­ma­tie­rungs­mar­ke in (Hyper‐) Text­do­ku­men­ten nach dem ->SGML‐Stan­dard. Tags ent­hal­ten alle Infor­ma­tio­nen, wie der Text dar­ge­stellt wer­den soll, bspw. als Über­schrift, Lis­te oder ->Hyper­link.

b) ->Hash­tag

 

Tagesreichweite

Die Sum­me aller Hörer eines Tages, die min­des­tens in einer Vier­tel­stun­de den Sen­der gehört haben. Mehr­fach­kon­tak­te wer­den dabei nicht berück­sich­tigt, jeder Hörer wird nur ein­mal gezählt.

 

Take

Nicht unter­bro­che­ne Film­se­quenz. Auch: Sze­nen­aus­schnitt. Zusam­men­hän­gen­de Bild­fol­ge beim Fil­men und Video­gra­fie­ren.

 

Taktfrequenz

Damit alle Bau­tei­le im ->PC opti­mal zusam­men­ar­bei­ten, brau­chen sie einen Takt­ge­ber, der sie zeit­lich koor­di­niert. Die Fre­quenz des Takt­ge­bers wird als Takt­fre­quenz bezeich­net. Sie liegt bei Com­pu­tern auf der ->Sys­tem­pla­ti­ne zwi­schen 66 und 100 MHz (66 bis 100 Mil­lio­nen Schwin­gun­gen pro Sekun­de). Im
->Pro­zes­sor wird die Fre­quenz noch ein­mal ver­viel­facht, um auf die hohen Takt­fre­quen­zen von z. Zt. 650 ->MHz zu kom­men.

 

TAN (Transaktionsnummer)

Die­se Num­mern sind Geheim­zah­len, die beim ->Home­ban­king aus Sicher­heits­grün­den bei bestimm­ten Aktio­nen, etwa Über­wei­sun­gen, zur Bestä­ti­gung ein­ge­ge­ben wer­den müs­sen. Die TAN stellt das elek­tro­ni­sche Äqui­va­lent zur Unter­schrift dar.

 

Tandemspots

Zwei oder meh­re­re Spots, die kurz auf­ein­an­der­fol­gend inner­halb eines Wer­be­blocks aus­ge­strahlt wer­den und iden­ti­sche oder sich ergän­zen­de Wer­be­bot­schaf­ten besit­zen.

 

Targeting

Bezeich­nung für ziel­ge­rich­te­te Wer­bung im Inter­net; Wer­be­bot­schaf­ten wer­den spe­zi­ell für aus­ge­wähl­te Besu­cher einer Web­sei­te ein­ge­blen­det.

 

Taskleiste

Die Tas­kleis­te ist der unte­re waag­rech­te Teil des dau­er­haft sicht­ba­ren Fel­des des Computer‐bildschirms. Hier fin­den sich die Microsoft‐Startschaltfläche, abge­leg­te Pro­gram­me und  Infor­ma­tio­nen, wie bei­spiels­wei­se die Uhr­zeit und das Datum oder der aktu­el­le Sta­tus der Inter­net­ver­bin­dung.

 

Taskmanager

Der Taskma­na­ger zeigt alle aktu­ell aus­ge­führ­ten Com­pu­ter­pro­gram­me an. Wenn ein Pro­gramm nicht mehr reagiert (abge­stürzt ist), kann es über den Taskma­na­ger geschlos­sen wer­den. Der Taskma­na­ger wird mit der Tas­ten­kom­bi­na­ti­on „Alt“, „Strg“ und „Entf“ oder durch einen Klick mit der rech­ten Maus­tas­te in die Tas­kleis­te geöff­net.

 

Tausendkontaktpreis (TKP)

Preis, den ein Wer­be­kun­de zah­len muss, um mit einem Wer­be­spot in einem bestimm­ten Pro­gramm ein­tau­send Hörer oder Zuschau­er zu errei­chen. Der TKP ist für Wer­be­agen­tu­ren und Wer­bungtrei­ben­de ein wich­ti­ger Ver­gleichs­maß­stab bei der Fra­ge, in wel­chem Pro­gramm sie ihre Wer­bung pla­zie­ren sol­len. Der Tau­send­kon­takt­preis eines 30‐Sekunden‐Spots im Wer­be­fern­se­hen z. B. errech­net sich nach fol­gen­der For­mel: Preis eines 30‐Sekunden Spots x 1000 geteilt durch die ->Seh­be­tei­li­gung

 

TCP (Transmission Control Protocol)

Neben ->IP das zen­tra­le ->Pro­to­koll in der ->Inter­net Pro­to­koll Sui­te. Es stellt den ->Appli­ka­tio­nen einen ver­bin­dungs­ori­en­tier­ten, zuver­läs­si­gen, voll­du­plex Dienst in Form eines Daten­stroms zur Ver­fü­gung.

 

TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)

Über­tra­gungs­stan­dard für den Daten­ver­kehr im ->Inter­net. Mit­tels TCP/IP kön­nen Daten­pa­ke­te über meh­re­re unter­schied­li­che Rech­ner­platt­for­men trans­por­tiert wer­den. Dar­auf set­zen z. B. ->Pro­to­kol­le für remo­te log­in (->Tel­net), file trans­fer (->FTP) und Mail (->SMTP) auf. Das TCP kon­trol­liert dabei block­wei­se die kor­rek­te Über­tra­gung der Daten. Das Inter­net Pro­to­col (IP) über­nimmt die Adres­sie­rung der Daten­pa­ke­te, rea­li­siert und steu­ert also den Ver­bin­dungs­weg zwi­schen Sen­der und Emp­fän­ger. Weil die ->Pro­to­kol­le TCP und ->IP eine zen­tra­le Rol­le im ->Inter­net haben, wird häu­fig vom welt­wei­ten TCP/IP‐Netz, TCP/IP‐Clients usw. gespro­chen.

 

TDDSG ->Teledienstedatenschutzgesetz

 

TDG ->Teledienstegesetz

 

Teaser

In der Film‐ und Fern­seh­bran­che ver­steht man dar­un­ter sowohl den ers­ten kur­zen Wer­be­film für einen Film als auch den Teil eines Films oder Fern­seh­spiels, der vor dem Vor­spann gezeigt wird.

 

Technische Mittel

Tech­ni­sche Mit­tel sind Zugangs­bar­rie­ren, die ein Rund­funk­ver­an­stal­ter oder Inter­net­an­bie­ter nach § 5 Abs. 3 Nr. 1 ->JMStV als Alter­na­ti­ve zu den tra­di­tio­nel­len Zeit­gren­zen ein­set­zen kann, um die Wahr­neh­mung eines kinder‐ oder jugend­beein­träch­ti­gen­den Ange­bots durch Kin­der oder Jugend­li­che der betrof­fe­nen Alters­stu­fe unmög­lich zu machen oder wesent­lich zu erschwe­ren. Kon­kre­te Vor­ga­ben zur Aus­ge­stal­tung macht der Gesetz­ge­ber im JMStV nicht, er schreibt ledig­lich das ein­zu­hal­ten­de Schutz­ni­veau vor. Somit sind unter­schied­li­che Vari­an­ten tech­ni­scher Mit­tel mög­lich. Für Tech­ni­sche Mit­tel gibt es kein Aner­ken­nungs­ver­fah­ren im Jugendmedien‐schutz‐Staatsvertrag (JMStV). Um Rat suchen­den Anbie­tern den­noch Ori­en­tie­rung, Rechts‐ und Pla­nungs­si­cher­heit zu geben und den Tech­ni­schen Mit­teln zu einer bes­se­ren Durch­set­zung im Inter­net zu ver­hel­fen, hat die ->KJM auch hier, wie schon bei den ->geschlos­se­nen Benut­zer­grup­pen, ein Ver­fah­ren der Posi­tiv­be­wer­tung ent­wi­ckelt. Eine offi­zi­el­le Beschei­ni­gung ist zwar nicht mög­lich, aber die Posi­tiv­be­wer­tun­gen kön­nen im Rah­men von Pres­se­mit­tei­lun­gen der KJM ver­öf­fent­licht wer­den. Außer­dem kön­nen sich Anbie­ter mit posi­tiv bewer­te­ten Kon­zep­ten dar­auf ver­las­sen, dass sie die Jugend­schutz­an­for­de­run­gen in die­sem Bereich erfül­len — vor­aus­ge­setzt, sie set­zen ihre tech­ni­schen Mit­tel auch ent­spre­chend in die Pra­xis um.

Link: www.kjm-online.de/rundfunk/technische-mittel.html

 

Technische Reichweite

Emp­fang­bar­keit in Mio. oder Pro­zent. Haus­hal­te oder Per­so­nen, die einen Sender/ein Pro­gramm ter­res­trisch, über Kabel oder Satel­lit emp­fan­gen kön­nen.

 

TecTime TV

Pri­va­tes Fern­seh­pro­gramm der DrDish Tele­vi­si­on GmbH mit Lizenz der ->LMS, ver­brei­tet über Satel­lit.

 

TED

Tele­dia­log­sys­tem der Tele­kom, im Fern­se­hen ver­schie­dent­lich ein­ge­setzt, um nicht reprä­sen­ta­ti­ve Umfra­gen in einer Sen­dung zu star­ten und deren per Tele­fon ermit­tel­te Ergeb­nis­se noch wäh­rend der­sel­ben Sen­dung prä­sen­tie­ren zu kön­nen. Das Sys­tem wur­de inzwi­schen durch ein moder­ne­res unter dem Namen ->T‐Vote‐Call abge­löst.

 

Teilnehmer ->Rundfunkteilnehmer

 

Telearbeit

Für zahl­rei­che Tätig­kei­ten kann der Arbeits­platz an einen ande­ren Ort, z. B. nach Hau­se ver­la­gert wer­den (s. auch ->Telecom­mu­ting). Vor­aus­set­zun­gen sind ein kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hi­ger Per­so­nal Com­pu­ter (oder Work­sta­tion) und eine Telekommunikations‐Verbindung zur Fir­ma, um Arbei­ten zu erhal­ten und Arbeits­er­geb­nis­se abzu­lie­fern.

 

Telecommuting

Eng­li­sche Bezei­chung für eine Arbeits­form, bei der ein Arbeit­neh­mer mit­tels einer Daten­lei­tung von zu Hau­se aus arbei­tet.

 

Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG)

Galt für alle elek­tro­ni­schen Informations‐ und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te, die eine indi­vi­du­el­le Nut­zung von kom­bi­nier­ba­ren Daten wie Zei­chen, Bil­der oder Töne ermög­li­chen und denen eine Über­mitt­lung mit­tels Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on zugrun­de liegt (Tele­diens­te). Das Gesetz führ­te erst­mals den Grund­satz der Daten­ver­mei­dung und der Daten­spar­sam­keit ins Daten­schutz­recht ein. Es ent­hielt Ansatz­punk­te für den System‐ und den Selbst­da­ten­schutz und wies mit der elek­tro­ni­schen Ein­wil­li­gung einen neu­en Weg, die nut­zer­kon­trol­lier­te Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten zu ermög­li­chen. Die­se wur­de unter­stützt durch eine Ver­pflich­tung zur vor­he­ri­gen Unter­rich­tung des Nut­zers und der Mög­lich­keit einer kos­ten­lo­sen Online‐Auskunft über des­sen gespei­cher­te Daten. Mit die­sen Rege­lun­gen hat das TDDSG neue Maß­stä­be für die Rege­lung des Daten­schut­zes gesetzt. Es wur­de am 1. März 2007 durch das ->Tele­me­di­en­ge­setz (TMG) abge­löst.

 

Teledienstegesetz (TDG)

Das Gesetz soll­te – zusam­men mit dem ->Mediendienste‐Staatsvertrag der Län­der — ein­heit­li­che und wirt­schaft­li­che Rah­men­be­din­gun­gen für die unter­schied­li­chen Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten der elek­tro­ni­schen Informations‐ und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te (Tele­ban­king, Daten­aus­tausch und -diens­te, Nut­zung von Online­diens­ten und Unter­hal­tungs­an­ge­bo­te) bereit­stel­len und Lücken in der Ver­brau­cher­schutz­re­ge­lung schlie­ßen. Es wur­de am 1. März 2007 durch das
->Tele­me­di­en­ge­setz (TMG) abge­löst.

 

Telefonie‐Dienst

Der ->Ser­ver ist mit der Tele­fon­an­la­ge ver­bun­den oder wird mit ent­spre­chen­den Steck­kar­ten selbst dazu. Eine Kopp­lung zwi­schen ein­ge­hen­der Tele­fon­num­mer (->ISDN) und der Telefon‐Datenbank erlaubt den schnel­len Zugriff auf alle Anru­fer­da­ten. Aus­ge­hen­de Tele­fo­na­te wer­den eben­falls per PC ver­wal­tet. Die­ser Dienst ver­ein­facht die per­so­nen­be­zo­ge­ne Abrech­nung der Tele­fon­ge­büh­ren.

 

Telekom bzw. Deutsche Telekom

Größ­ter Anbie­ter für Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leis­tun­gen in Deutsch­land.

 

Telekommunikation

Sam­mel­be­griff für alle For­men der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Men­schen und/oder Gerä­ten mit Hil­fe nach­rich­ten­tech­ni­scher Über­tra­gungs­ver­fah­ren.

 

Telekom‐Paket

Das soge­nann­te Telekom‐Paket ist ein Bün­del aus fünf Richt­li­ni­en auf EU‐Ebene, in denen eine euro­päi­sche Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rah­men­ge­setz­ge­bung geschaf­fen wur­de.

 

Telemedien

Nach der Begriffs­be­stim­mung des § 2 Abs. 1 Satz 3 und 4 ->RStV sind Tele­me­di­en „alle elek­tro­ni­schen Informations‐ und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te, soweit sie nicht Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te nach § 3 Nr. 24 des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes sind, die ganz in der Über­tra­gung von Signa­len über Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze bestehen oder tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­stütz­te Diens­te nach § 3 Nr. 25 des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes oder Rund­funk nach (§ 2 Abs. 1) Satz 1 und 2 (RStV) sind. Tele­me­di­en sind auch Fernseh‐ und Radio­text sowie Tele­shop­ping­ka­nä­le.“ Durch die­se Begriffs­be­stim­mung des 9. Rund­funk­än­de­rungs­staats­ver­tra­ges wer­den die bis­her gel­ten­den getrenn­ten Kate­go­ri­en der Tele­diens­te, für die bis­lang ein Bun­des­ge­setz gilt, und der Medi­en­diens­te, die in einem eige­nen Staats­ver­trag der Län­der gere­gelt waren, zusam­men­ge­führt. Den frü­he­ren Begriff­lich­kei­ten kommt mit Blick auf den Begriff der „Tele­me­di­en“ eine gewis­se fort­dau­ern­de Aus­le­gungs­re­le­vanz zu:

Tele­diens­te waren nach § 2 Abs. 1 Tele­dien­ste­ge­setz (TDG) „alle elek­tro­ni­schen Informations‐ und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te, die für eine indi­vi­du­el­le Nut­zung von kom­bi­nier­ba­ren Daten wie Zei­chen, Bil­der oder Töne bestimmt sind und denen eine Über­mitt­lung mit­tels Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on zugrun­de liegt“. Die­se Defi­ni­ti­on galt nach § 2 Abs. 3 TDG unab­hän­gig davon, ob die Nut­zung der Tele­diens­te ganz oder teil­wei­se unent­gelt­lich oder gegen Ent­gelt mög­lich ist. Bei­spiel­haft führ­te § 2 Abs. 2 TDG als Tele­diens­te auf:

1.            Ange­bo­te im Bereich der Indi­vi­dual­kom­mu­ni­ka­ti­on (zum Bei­spiel Tele­ban­king, Daten­aus­tausch),

2.            Ange­bo­te zur Infor­ma­ti­on oder Kom­mu­ni­ka­ti­on, soweit nicht die redak­tio­nel­le Gestal­tung zur Mei­nungs­bil­dung für die All­ge­mein­heit im Vor­der­grund steht (Daten­diens­te, zum Bei­spiel Verkehrs‐, Wetter‐, Umwelt‐ und Bör­sen­da­ten, Ver­brei­tung von Infor­ma­tio­nen über Waren und Dienst­leis­tungs­an­ge­bo­te),

3.            Ange­bo­te zur Nut­zung des Inter­nets oder wei­te­rer Net­ze,

4.            Ange­bo­te zur Nut­zung von Tele­spie­len,

5.            Ange­bo­te von Waren und Dienst­leis­tun­gen in elek­tro­nisch abruf­ba­ren Daten­ban­ken mit inter­ak­ti­vem Zugriff und unmit­tel­ba­rer Bestell­mög­lich­keit.

Medi­en­diens­te waren nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Mediendienste‐Staatsvertrag (MDStV) „an die All­ge­mein­heit gerich­te­te Informations‐ und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te … in Text, Ton oder Bild, die unter Benut­zung elek­tro­ma­gne­ti­scher Schwin­gun­gen ohne Ver­bin­dungs­lei­tung oder längs oder mit­tels eines Lei­ters ver­brei­tet wer­den.“ Medi­en­diens­te in die­sem Sin­ne waren nach § 2 Abs. 2 MDStV „ins­be­son­de­re

Ver­teil­diens­te in Form von direk­ten Ange­bo­ten an die Öffent­lich­keit für den Absatz von Waren oder Erbrin­gung von Dienst­leis­tun­gen, ein­schließ­lich unbe­weg­li­cher Sachen, Rech­te und Ver­pflich­tun­gen, gegen Ent­gelt (Tele­shop­ping),

Ver­teil­diens­te, in denen Mess­ergeb­nis­se und Daten­er­mitt­lun­gen in Text oder Bild mit oder ohne Begleit­ton ver­brei­tet wer­den,

Ver­teil­diens­te in Form von Fern­seh­text, Radio­text und ver­gleich­ba­ren Text­diens­ten,

Abruf­diens­te, bei denen Text‐, Ton‐ oder Bild­dar­bie­tun­gen auf Anfor­de­rung aus elek­tro­ni­schen Spei­chern zur Nut­zung über­mit­telt wer­den, mit Aus­nah­me von sol­chen Diens­ten, bei denen der indi­vi­du­el­le Leis­tungs­aus­tausch oder die rei­ne Über­mitt­lung von Daten im Vor­der­grund steht, fer­ner von Tele­spie­len.“

Tele­me­di­en sind anmelde‐ und zulas­sungs­frei und unter­lie­gen zum einen den Bestim­mun­gen des Tele­me­di­ene­set­zes des Bun­des, zum ande­ren (ganz oder teil­wei­se) den Bestim­mun­gen des VI. Abschnitts des Rund­funk­staats­ver­tra­ges sowie den Bestim­mun­gen des Jugendmedienschutz‐Staatsvertrages.

Ent­schei­den­des Kri­te­ri­um für die Abgren­zung der Tele­me­di­en zum Rund­funk­be­griff ist die Rele­vanz für die öffent­li­che Mei­nungs­bil­dung. Zu Abgren­zungs­fra­gen ver­dient das sog. Drit­te Struk­tur­pa­pier der Lasn­des­me­di­en­an­stal­ten fort­dau­ernd Beach­tung.

 

Telemediengesetz (TMG)

Bun­des­ge­setz, das an die Stel­le von ->Tele­dien­ste­ge­setz, ->Teledienstedaten­schutzgesetz und (z. T. auch) ->Mediendienste‐Staatsvertrag getre­ten ist. Das TMG ent­hält u. a. Vor­schrif­ten zur ->Impres­sums­pflicht im Inter­net, zur Haf­tungs­pri­vi­le­gie­rung von Diens­te­be­trei­bern bei ->Tele­me­di­en, zur Bekämp­fung von ->Spam sowie zum ->Daten­schutz beim Betrieb von Tele­me­di­en.

 

Teleprompter

Gerät, das mit Hil­fe eines Moni­tors Mode­ra­ti­ons­tex­te vor die Optik einer Fern­seh­ka­me­ra spie­gelt. So kann der Mode­ra­tor Tex­te able­sen, wäh­rend er in die Kame­ra sieht.

 

Teleshopping

Aus­wahl und Ein­kauf von Waren­an­ge­bo­ten direkt von zu Hau­se mit dem PC oder einem TV‐Gerät mit ->Set‐Top‐Box (s. auch ->Inter­ak­ti­ves Fern­se­hen). § 2 Abs. 2 Nr. 8 ->RStV defi­niert Tele­shop­ping als „die Sen­dung direk­ter Ange­bo­te an die Öffent­lich­keit für den Absatz von Waren oder die Erbrin­gung von Dienst­leis­tun­gen, ein­schließ­lich unbe­weg­li­cher Sachen, Rech­te und Ver­pflich­tun­gen, gegen Ent­gelt.“

 

Teletext ->Videotext

 

Telnet

Das Telnet‐Protokoll erlaubt es, auf ande­ren Rech­nern ->online zu arbei­ten, als ob man direkt an die­sem Rech­ner ange­schlos­sen wäre.

 

Terrestrisch

Über­tra­gungs­art, bei der die Rund­funk­wel­len durch das Medi­um Luft über­tra­gen wer­den. Die Sende‐ und Emp­fangs­ein­rich­tun­gen sind Anten­nen (meist Stab­an­ten­nen), die Aus­strah­lungs­art ist vor­wie­gend unge­rich­tet.

 

Text‐to‐Speech/ Text2Speech

Bezeich­net die Mög­lich­keit einen Text in Spra­che umzu­set­zen.

 

Thread

Die Ori­gi­nal­nach­richt und alle Ant­wor­ten erge­ben den Thread.

 

Thumbnail

Engl.: Dau­men­nagel. Stark ver­klei­ner­tes Bild zur Ori­en­tie­rung oder zu Über­sichts­zwe­cken. Ein Klick auf den Thumb­nail führt zur Ori­gi­nal­grö­ße.

 

Ticker

Eine Art Lauf­band, das aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zeigt. Ein Ticker kann auf den Desk­top oder im ->Web auf die ->Home­page inte­griert wer­den. Es gibt Nachrichten‐Ticker oder Bör­sen­ti­cker, in denen aktu­el­le Infor­ma­tio­nen gezeigt wer­den.

 

Time Shift

Ande­rer Begriff für zeit­ver­setz­tes Fern­se­hen; ermög­licht z.B. durch digi­ta­le Video­re­kor­der, bei denen eine Sen­dung gleich­zei­tig auf­ge­nom­men und wie­der­ge­ge­ben wer­den kann. Dadurch kann noch wäh­rend der Auf­nah­me einer Sen­dung damit begon­nen wer­den, sie anzu­se­hen.

 

TKP ->Tausendkontaktpreis

 

TLM

Thü­rin­ger Lan­des­me­di­en­an­stalt

Link: www.tlm.de

 

TMC (Traffic Message Channel)

Ver­kehrs­mel­dungs­dienst inner­halb von RDS. Digi­tal codier­te Ver­kehrs­mel­dun­gen wer­den par­al­lel zum lau­fen­den Hör­funk­pro­gramm aus­ge­strahlt und kön­nen am Radio­emp­fän­ger geson­dert abge­ru­fen wer­den.

 

TMG ->Telemediengesetz

 

Token

Bit­mus­ter, das stän­dig ein Ring‐Netz durch­läuft.

Token Ring

Ein ->LAN‐Typ mit ring­för­mi­ger Anord­nung der Netz­ge­rä­te.

 

Toleranzgebot

Der Begriff “Tole­ranz” gehört zwar nicht zum unmit­tel­ba­ren Wort­schatz des Rund­funk­staats­ver­tra­ges. Doch ergibt sich die­ses Prin­zip aus dem Gesamt­sinn des Staats­ver­tra­ges. Das Gebot folgt vor allem aus dem Bekennt­nis zur Ach­tung und zum Schutz der Men­schen­wür­de in § 2a RStV. Aber auch in dem rund­funk­staats­ver­trag­li­chen Gebot, einen Bei­trag dazu zu leis­ten, die Ach­tung vor Glau­ben und Mei­nung ande­rer zu stär­ken, sowie im Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot, wie es in den Rundfunk‐ und Medi­en­ge­set­zen vie­ler Län­der ver­an­kert ist, äußert sich die Wert­ent­schei­dung des deut­schen Rundfunk‐ und Medi­en­rechts für Tole­ranz als einem tra­gen­den Prin­zip der Medi­en­ord­nung.

 

T‐Online

Kurz für Tele­kom Online. Der in Deutsch­land mit über 2 Mio. ->Usern größ­te
->Online‐Dienst.

 

Toolbar

Meis­tens waa­ge­recht aus­ge­rich­te­te (Werkzeug‐) Leis­te, in der die Funk­tio­nen eines Software‐Programms ange­zeigt und zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.

 

TOP (Table of Pages)

Beschleu­nig­tes Abruf­ver­fah­ren für Video­text­sei­ten durch geziel­te Orga­ni­sa­ti­on und Zwi­schen­spei­che­rung der Text‐Seiten im Fern­se­her.

 

Toplevel‐Domain (s. auch ->Domain)

Bezeich­nung der höchs­ten ->Domain im ->Inter­net. Man erkennt die Toplevel‐Domain am letz­ten Bezeich­ner einer ->Internet‐Adresse. Für vie­le Län­der gibt es eine Toplevel‐Domain mit einem Zwei‐Buchstabencode.

 

Topologie

Die Leh­re von der Lage und Anord­nung geo­me­tri­scher Gebil­de im Raum. Unter der Netzwerk‐Topologie wird die Art der Ver­bin­dung zwi­schen den Com­pu­tern ver­stan­den.

 

Toter Link (Dead Link)

Ein nicht mehr exis­tie­ren­der ->Hyper­link zu einem ->HTML‐Dokument.

 

Touchpad

Jedes ->Note­book hat heu­te einen Maus‐Ersatz ein­ge­baut: das Touch­pad. Es ist meist eine Flä­che mit zwei Maus­tas­ten am Rand. In der Flä­che bewegt man einen Fin­ger und der Maus­zei­ger auf dem Bild­schirm wan­dert mit. Die Bedie­nung ist gewöh­nungs­be­dürf­tig.

 

Touch‐Screen

Bedie­nung eines Com­pu­ters durch Berüh­rung des Bild­schirms. Ver­brei­tet sind die Touch‐Screens bei Bürger‐ und Stadt­in­for­ma­ti­ons­sys­te­men, ->PDAs oder EC‐Automaten, bei denen eine intui­ti­ve, leicht ver­ständ­li­che Bedie­nung erfor­der­lich ist.

 

Trackball

Kugel, die den ->cur­sor steu­ert.

 

Trägermedien

Trä­ger­me­di­en im Sin­ne des ->Jugend­schutz­ge­set­zes sind nach des­sen § 1 Abs. 2 „Medi­en mit Tex­ten, Bil­dern oder Tönen auf gegen­ständ­li­chen Trä­gern, die zur Wei­ter­ga­be geeig­net, zur un‐mittelbaren Wahr­neh­mung bestimmt oder in einem Vorführ‐ oder Spiel­ge­rät ein­ge­baut sind. Dem gegen­ständ­li­chen Ver­brei­ten, Über­las­sen, Anbie­ten oder Zugäng­lich­ma­chen von Träger‐medien steht das elek­tro­ni­sche Ver­brei­ten, Über­las­sen, Anbie­ten oder Zugäng­lich­ma­chen gleich, soweit es sich nicht um Rund­funk im Sin­ne des § 2 des Rund­funk­staats­ver­tra­ges han­delt.“

Zu die­sen Trä­ger­me­di­en zäh­len ins­be­son­de­re Print­me­di­en (z.B. Bücher, Zei­tun­gen, Zeit‐schriften), Ton­trä­ger (z.B. CDs, LPs, MCs), Bild­trä­ger (z.B. Fil­me auf DVDs, Vide­os, Blu‐Ray‐Discs und Computer‐ und Kon­so­len­spie­le).

 

Traffic

Engl.: Ver­kehr. Fach­aus­druck für die Daten­men­ge, die im Netz unter­wegs ist. Ein hoher Traf­fic bedeu­tet, dass man ent­spre­chend lan­ge auf die Dar­stel­lung einer Site war­ten muss.

 

Traffic Message Channel ->TMC

 

Trailer

Kur­zer Vor­aus­film, in der Regel für werb­li­che Zwe­cke einer AV‐Produktion.

 

Transit Network

Ein ->Netz­werk, das Infor­ma­tio­nen an ande­re ->Netz­wer­ke wei­ter­lei­tet. Sie­he auch ->Back­bone.

 

Transfervolumen

Beweg­te Daten­men­ge, die über eine Lei­tung, etwa von und zu einem ->Web‐Server über­tra­gen wird.

 

Transponder

Elek­tro­ni­sche Ein­rich­tung auf einem ->Satel­li­ten, die das zu über­tra­gen­de (Rundfunk-)Signal von einer Boden­sta­ti­on emp­fängt, auf eine ande­re Fre­quenz umsetzt, ver­stärkt und zur Erde zurück­schickt. Die in Euro­pa markt­be­herr­schen­den Fernmelde‐ bzw. Medium‐Power‐Satelliten ver­fü­gen durch­weg über meh­re­re der­ar­ti­ge Ein­rich­tun­gen. Sie kön­nen pro Trans­pon­der ein ana­lo­ges Fern­seh­pro­gramm sowie zusätz­lich meh­re­re ana­lo­ge und/oder digi­tal codier­te Radio­pro­gram­me aus­strah­len. Die jüngs­te Genera­ti­on der ->ASTRA-Satel­li­ten (1E bis 1H) ist für die Über­tra­gung digi­ta­ler Signa­le aus­ge­legt und erlaubt pro Trans­pon­der die Ver­brei­tung von sechs bis zehn digi­tal codier­ten TV‐ und mehr als 100 Hör­funk­pro­gram­men.

 

Tread

Alle ->Fol­lowups, die auf einen ->Arti­kel in einer ->News­group ant­wor­ten.

 

Treatment

Vor‐Drehbuch, in dem der Hand­lungs­ab­lauf der AV‐Produktion grob skiz­ziert wird.

 

Treiber

Trei­ber sind Pro­gram­me, die zum Betrieb von Erwei­te­rungs­kar­ten, peri­phe­ren Gerä­ten oder zur Spei­cher­ver­wal­tung benö­tigt wer­den. Ein Trei­ber passt die

->Hard­ware der Karte/des Gerä­tes an den ->PC an. Erst dann ist die Karte/das Gerät betriebs­be­reit.

 

Triple Play

Bezeich­nung für das gebün­del­te Anbie­ten der drei Diens­te Fern­se­hen, Inter­net und (IP‐) Tele­fo­nie durch einen Anbie­ter.

 

Troll

Bezeich­nung für Inter­net­nut­zer, der durch stö­ren­de oder pro­vo­kan­te unsach­li­che Bei­trä­ge kon­struk­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on fort­lau­fend stört.

 

Trojanisches Pferd

Bezeich­nung für ein Pro­gramm, das die Benut­zer­ober­flä­che eines ande­ren Pro­gramms nach­ahmt, mit dem z.B. Benut­zer­ak­tio­nen aus­spio­niert wer­den kön­nen (s. auch ->Viren).

 

TTIP

zwi­schen der EU und den USA geplan­tes Freihandels‐ und Inves­ti­ti­ons­schutz­ab­kom­men. Das Ver­hand­lungs­man­dat für die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on ent­hält u.a. weit­rei­chen­de Absi­che­run­gen zum Schutz ->kul­tu­rel­ler Viel­falt.

 

TTL (Time to live)

Bestimmt, wie lan­ge ein ->IP‐Paket oder ein ->DNS-Ein­trag gül­tig ist.

 

TV

Tele­vi­si­on, ->Fern­se­hen.

 

T‐Vote‐Call

Tele­fo­ni­sches Abstim­mungs­sys­tem der Tele­kom unter 0137‐Nummern. Ist im Fern­se­hen an die Stel­le des ->TED‐Systems getre­ten und dient wie die­ses dazu, nicht reprä­sen­ta­ti­ve Abstim­mun­gen unter den Zuschau­ern durch­zu­füh­ren, deren Ergeb­nis­se noch in der lau­fen­den Sen­dung prä­sen­tiert wer­den kön­nen.

 

Twitter

Ein ->sozia­les Netz­werk für die Ver­brei­tung von Kurz­nach­rich­ten, sog. Tweets, in digi­ta­ler Echt­zeit.

 

Typosquatting

Auch „Tipp­feh­ler­do­main“. Bezeich­net die feh­ler­haf­te Ein­ga­be einer Inter­net­adres­se im Web‐browser. Der Nut­zer wird dar­auf hin auf eine alter­na­ti­ve Sei­te geführt, die vom Typo­s­quat­ter ver‐waltet wird. Meis­tens han­delt es sich um unse­riö­se Web­sei­ten, die unpas­sen­de Wer­bung, un‐erwünschte Inhal­te (z.B. Por­no­gra­phie) oder ein Kon­kur­renz­an­ge­bot zur eigent­lich ange­steu­er­ten Web­sei­te ent­hal­ten.