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Projektarbeit
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Fortlaufende Entwicklung neuer Angebote

Angebote | Projekte

Die LMS kümmert sich regel­mä­ßig um die Entwicklung neuer Angebote bzw. um neue Pro­jek­te, Kam­pa­gnen und Wett­be­wer­be zur För­de­rung von Medi­en­kom­pe­tenz für die unter­schied­lichs­ten Ziel­grup­pen.

Aktuelle Angebote

Veranstaltungsprogramm September bis Dezember 2024

Das MKZ bietet im Rahmen seines zweimal jährlich erscheinenden Fortbildungsprogramm Workshops, (Online-) Seminare, Projekte und Veranstaltungen für alle Zielgruppen zu aktuellen Themen im Bereich digitaler Medien an.

Sowohl der aktive Gebrauch digitaler Medien als auch der kompetente und kritische Umgang mit deren Inhalten sind umfassend im Schulungsangebot integriert.

Die Aktivitäten werden kontinuierlich an neue Entwicklungen in der Medienlandschaft, aktuelle Ergebnisse der Medienforschung sowie Erkenntnisse aus der Aufsichtstätigkeit der LMS angepasst. Darüber hinaus werden individuelle Anfragen und Bedürfnisse von Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen und Institutionen berücksichtigt.

Das Programm gliedert sich in folgende Rubriken:

  • Angebote für Alle
  • Kinder und Jugendliche
  • Pädagogische Fachkräfte und Eltern
  • Gruppen
  • Schulen

Das gedruck­te Pro­gramm­heft kann kos­ten­frei per E‑Mail unter mkz@LMSaar.de oder tele­fo­nisch unter 0681/38 988-12 ange­for­dert werden.

Hier gelangen Sie zum digitalen Seminarangebot: Seminare | LMSaar

Unsere Veranstaltungen - übersichtlich nach Themen/Zielgruppen sortiert:

Die LMS bietet allen Schulen des Saarlandes die Durchführung von Medienkomptenzprojekten zu den unterschiedlichsten Themen an. Diese sind für Grundschulen und Förderschulen genauso geeignet, wie für weiterführende Schulend und Berufsschulen.

Wählen Sie aus dem Angebot unter Seminare auf Anfrage einfach ein Medienprojekt für Ihre Klasse aus und kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie und vermitteln eine/n Referent:in. Sofern Ihre Schule nicht über die notwendigen technische Ausstattung verfügt, können die erforderlichen Geräte ebenfalls von der LMS gestellt werden - von der Foto- und Videokamera bis hin zum Tabletkoffer.

Bitte berücksichtigen Sie, dass während der Projektarbeit immer auch eine Lehrkraft anwesend sein muss.

Unser Fly­er Medi­en­kom­pe­tenz­pro­jek­te für Schu­len 2023/2024 gibt Ihnen einen ers­ten Über­blick über unse­re Angebote. Sie kön­nen den Fly­er auch in gedruck­ter Form bei uns anfordern.

Um den wach­sen­den Ein­fluss der unter­schied­lichs­ten Medi­en auf­zu­fan­gen, zu hin­ter­fra­gen und zu kana­li­sie­ren, sind bereits Grund­schu­len dazu auf­ge­for­dert, die Medi­en­kom­pe­tenz ihrer Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu för­dern und zu unter­stüt­zen. Ins­be­son­de­re das Inter­net nimmt im Leben von Grund­schul­kin­dern einen immer grö­ße­ren Raum ein. Sie lie­ben es, im Inter­net zu sur­fen, span­nen­de Sei­ten zu ent­de­cken, zu spie­len und sich per Mail oder Chat mit ihren Freun­den aus­zu­tau­schen. Sie soll­ten des­halb ler­nen kom­pe­tent und selbst­re­flek­tiert mit dem Medi­um umzu­ge­hen, um Risi­ken abzu­mil­dern und Chan­cen nut­zen zu können.

Bei die­ser anspruchs­vol­len Auf­ga­be möch­te die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land gemein­sam mit dem Ver­ein Internet-ABC und mit Unter­stüt­zung des Minis­te­ri­ums für Bil­dung und Kul­tur Grund­schu­len unter­stüt­zen, beglei­ten und ihre Anstren­gun­gen öffent­lich­keits­wirk­sam mit einem Schul­sie­gel honorieren.

Wir bie­ten allen Grund­schu­len im Saar­land an, sich als Internet-ABC Schu­le zu qualifizieren!

Die Schule erhält das Siegel für ein Jahr, wenn…
  • die LMS das Pro­jekt Internet-ABC Schu­le dem Kol­le­gi­um vor­stellt (ca. 30 Minu­ten, z.B. im Rah­men einer Dienstbesprechung).
  • sie bei der LMS das kos­ten­lo­ses Inter­net­pro­jekt Schul­kin­der online — wir machen unse­ren Surf­schein für alle drit­ten Klas­sen abruft (vier Dop­pel­stun­den pro Klasse).
  • sie für die Eltern der drit­ten Klas­sen im Rah­men eines Eltern­abends mit Unter­stüt­zung durch einen Referenten/eine Refe­ren­tin der LMS über das The­ma Kin­der im Netz – Chan­cen und Risi­ken infor­miert (mind. 45 Minu­ten oder als zusätz­li­cher Elternabend).
  • min­des­tens eine Kol­le­gin oder einen Kol­le­gen benennt, die/der als ver­ant­wort­li­che Kon­takt­per­son fungiert.
  • die Kon­takt­per­son (oder ande­re Lehrer/innen der Schu­le) min­des­tens ein­mal im Schul­jahr an einer kos­ten­lo­sen Fort­bil­dung der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land teilnimmt.
Die Schule wird mit dem goldenen Siegel ausgezeichnet, wenn sie vier Schuljahre in Folge das Siegel erhalten hat!
Was hat Ihre Schule davon?

Von einer Teil­nah­me am Pro­jekt Internet-ABC Schu­le pro­fi­tiert die Schu­le mehrfach:

  • Posi­ti­ve Außenwirkung
    Mit dem Pro­jekt­sie­gel Internet-ABC Schu­le zeigt die Schu­le, dass sie die Not­wen­dig­keit der Medi­en­kom­pe­tenz ihrer Schü­le­rin­nen und Schü­ler erkannt hat und die­se gezielt för­dern möchte.
  • Zeit­ge­mä­ßes Angebot
    Die LMS hilft der Schu­le mit Mate­ria­li­en und aus­ge­bil­de­ten Medientrainer/innen dabei, die­ses Vor­ha­ben kom­pe­tent umzu­set­zen. Das Internet-ABC bie­tet den Lehr­kräf­ten fach­ge­recht auf­be­rei­te­te Mate­ria­li­en. Die Fach­kräf­te zei­gen pra­xis­nah und anschau­lich kon­kre­te Hil­fe­stel­lun­gen für den Ein­satz im Unter­richt auf. Auch Eltern erhal­ten wert­vol­le Tipps zum Ein­stieg von Kin­dern ins Netz. Die Kin­der erwer­ben auf spie­le­ri­sche und kind­ge­rech­te Wei­se Kom­pe­ten­zen, die sie befä­hi­gen, das Inter­net für sich zu nut­zen und sei­ne Her­aus­for­de­run­gen bes­ser zu bewältigen.
  • Gesi­cher­te Qualität
    Als erfah­re­ner und zuver­läs­si­ger Part­ner steht die LMS gemein­sam mit dem Internet-ABC für die fach­kun­di­ge und risi­ko­be­wuss­te Wis­sens­ver­mitt­lung rund um das World Wide Web

Das Pro­jekt­sie­gel Internet-ABC Schu­le belegt: Die­se Schu­le unter­stützt Schü­le­rin­nen und Schü­ler dabei, Medi­en­kom­pe­tenz zu ent­wi­ckeln und hat ent­spre­chen­de Ange­bo­te implementiert.

Unterstützung durch die LMS

Auf Wunsch unter­stützt die LMS die Grund­schu­le mit kos­ten­lo­sen Unter­richts­ma­te­ria­li­en, Abruf­pro­jek­ten, Referent:innen und Fort­bil­dungs­an­ge­bo­ten. Wenn die IT-Ausstattung der Schu­le nicht hin­rei­chend ist, kann die LMS einen mobi­len Schu­lungs­raum zur Ver­fü­gung stel­len.

Erfahrung und gesicherte Qualität
LMS-Partnerschulen für 10 Jahre Durchführung des Projekts Internet-ABC
LMS-Partnerschulen im Jahr 2024 mit Bildungs-Staatssekretärin Jessica Heide (links) und LMS-Direktorin Ruth Meyer (rechts)

Als erfah­re­ner und zuver­läs­si­ger Part­ner steht die LMS gemein­sam mit dem Internet-ABC und den bewähr­ten Unter­richts­ma­te­ria­li­en für fach­kun­di­ge Wis­sens­ver­mitt­lung rund um das The­ma Chan­cen und Risi­ken des Internets.

Im Juli 2024 wur­den 68 Grund­schu­len für ihr Enga­ge­ment bei der Medi­en­kom­pe­tenz­ver­mitt­lung mit dem Internet-ABC Sie­gel aus­ge­zeich­net. Davon erhiel­ten 12 Schu­len das Gol­de­ne Sie­gel, weil sie das Pro­jekt zum vier­ten Mal in Fol­ge durch­ge­führt haben. 6 Schu­len wur­den erst­mals mit dem Sie­gel LMS-Partnerschule für ihre bereits 10-jährige Teil­nah­me geehrt.

Im Schul­jahr 2024/2025 wird das Pro­jek­t fortgesetzt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Hier fin­den Sie Infor­ma­tio­nen rund um das Pro­jekt Internet-ABC Schu­le für das Schul­jahr 2023/2024:

Bei Fra­gen rund um die Ver­lei­hung des Sie­gels und die damit ver­bun­de­nen Anfor­de­run­gen kön­nen Sie sich ger­ne jeder­zeit mit uns in Ver­bin­dung set­zen. Wir bera­ten Sie gerne!

LMS vermittelt mit Medienmieze und Medientaucher besseren Umgang mit Medien

Statt auf „Smartphone- und Fern­seh­ver­bo­te“ setzt die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) auf „gemein­sam geleb­te Medi­en­re­geln“ in Fami­li­en. Hier­zu hat sie die Medi­en­kom­pe­tenz­kam­pa­gne Die Gol­de­nen Medi­en­re­geln ins Leben gerufen.

Die Idee der Kam­pa­gne basiert dar­auf, Regeln zur Medi­en­nut­zung so attrak­tiv zu gestal­ten, dass Eltern und Kin­der die­se ger­ne zu Hau­se, z. B. im Kin­der­zim­mer oder in der Nähe des Fern­se­hens auf­hän­gen. Die LMS hat im Gespräch mit Eltern fest­ge­stellt, dass vie­le Infor­ma­ti­ons­bro­schü­ren sehr text­las­tig sind und zudem im Haus nicht dort prä­sent, wo Medi­en genutzt werden.

Sie hat dar­auf­hin die Kam­pa­gne Die Gol­de­nen Medi­en­re­geln entwickelt.

Zen­trales Gestal­tungs­ele­ment sind dafür die Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gu­ren Medi­en­mie­ze und Medi­en­tau­cher. Zwei illus­trier­te Wesen der digi­ta­len Welt, die Kin­dern und ihren Eltern Ori­en­tie­rung in der digi­ta­len Medi­en­welt geben. Zudem wur­den die wich­tigs­ten Regeln zur bes­se­ren Medi­en­nut­zung the­ma­tisch sor­tiert und zusam­men­ge­fasst. Das Ange­bot umfasst fünf Pos­ter: Medi­en­nut­zung all­ge­mein, Fern­se­hen, Smart­pho­ne und Games. Eltern haben zudem ein eige­nes Regel­pos­ter. Dar­über hin­aus gibt es zu den Pos­tern pas­sen­de Post­kar­ten und Sticker.

Eltern und Kin­der leben in einer Lebens­wirk­lich­keit, die immer stär­ker von digi­ta­len Medi­en geprägt wird. In vie­len Fami­li­en ist die Nut­zung von Smart­pho­ne, Fern­se­hen und Co. immer wie­der Anlass für Streit und Dis­kus­si­on — meis­tens geht es um Dau­er, Häu­fig­keit und genutz­te Inhal­te. Aus Sicht der LMS hel­fen dabei nicht Kom­plett­ver­bo­te oder eine Abkehr von der digi­ta­len Welt, son­dern nur mehr Medi­en­kom­pe­tenz, die den bes­se­ren Umgang mit Medi­en ermög­licht. Ein Teil davon sind gemein­sam geleb­te Medienregeln.

Die Kam­pa­gne unter­streicht die Stel­lung der LMS in der Medi­en­kom­pe­tenz­för­de­rung. Die Inhal­te wur­den vom LMS-Medienkompetenzteam um Karin Bickel­mann erar­bei­tet, die Gra­fi­ke­rin Johan­na Puhl hat die Gra­phi­ken entwickelt.

Infor­ma­tio­nen zu den Postern

Medi­en­mie­ze und Medi­en­tau­cher illus­trie­ren auf dem Pos­ter die 7 gol­de­nen Medi­en­re­geln für Kin­der, die anhand leicht ver­ständ­lich for­mu­lier­ter Anlei­tun­gen die Basis für eine kom­pe­ten­te Medi­en­er­zie­hung schaffen.

Die The­men­be­rei­che Fern­se­hen und Smart­pho­ne zei­gen auf zwei zusätz­li­chen Pos­tern dif­fe­ren­zier­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen, die sich kon­kret auf den Umgang mit den bei­den Medi­en­for­men bezie­hen. So liegt bei den Fern­seh­re­geln der Schwer­punkt auf kla­ren Abspra­chen, aber auch auf gemein­sam ver­brach­ter Fern­seh­zeit. Auch bei den Smartphone- und den Gaming-Regeln steht die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Eltern über genutz­te Apps sowie ein ver­trau­ens­vol­les Mit­ein­an­der im Mit­tel­punkt. Die Gol­de­nen Regeln zu “wahr oder falsch” befas­sen sich mit dem The­ma Des­in­for­ma­ti­on und regen eine kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit Infor­ma­tio­nen im Netz und den Aus­tausch dar­über mit Eltern und ande­ren Ver­trau­ten an.

Ergän­zend zu den Gol­de­nen Regeln für Kin­der hat die LMS auch Gol­de­ne Regeln der Medi­en­nut­zung für Eltern erstellt, um Erzie­hen­de dabei zu unter­stüt­zen, im All­tag ihre Medi­en­er­zie­hung regel­ba­siert, nach­hal­tig und kon­se­quent zu imple­men­tie­ren und einen bewuss­te­ren Umgang mit Medi­en in Fami­lie und Schu­le zu schaffen.

Pos­ter – Kos­ten­frei­er Down­load (als .pdf-Datei):

Post­kar­ten – Kos­ten­frei­er Download:

Anlässlich des Tags der Pressefreiheit am 03. Mai lädt die LMS weiterführenden Schulen im Saarland regelmäßig ein zum Schulmedientag. Dort sprechen Journalist:innen vor Ort an den Schulen oder im Rahmen einer Online-Veranstaltung über Journalismus und ihren Arbeitsalltag.

Wie arbeiten Journalist:innen heute? Brauchen wir angesichts Künstlicher Intelligenz und der Informationen aus dem Internet überhaupt noch Journalist:innen? Welche Bedeutung haben Medien in einer modernen Demokratie? Die Veranstaltung macht Arbeitsfeld und Arbeitsweisen von Journalist:innen transparent und fördert so die Informations- und Nachrichtenkompetenz von Schüler:innen. Der Schulmedientag findet in Kooperation mit dem Saarländischen Journalistenverband (SJV) und dem bundesweiten Verein Journalismus macht Schule (JmS) statt, dem die LMS als Mitglied angehört.

Das Angebot eines etwa 90minütigen Werkstattgesprächs ist kostenfrei und wird für Schüler:innen weiterführender Schulen ab Klassenstufe 9 ganzjährig angeboten.

Weitere Informationen zum Verein Journalismus macht Schule sowie weiterführende Unterrichtsmaterialien und Links zu passenden Videoclips unter: www.journalismus-macht-schule.org

Mit der Initiative Medi­en meis­tern — stär­ker in der digi­ta­len Welt haben die LMS und der SR ihre Kräfte in der Vermittlung von Medienkompetenz gebündelt. Sie soll vor allem die Informationskompetenz im Saarland stärken und dabei helfen, zwischen Fakten und Fakes im Netz und den sozialen Medien unterscheiden zu können. Das gemeinsame Vorhaben besteht darin, möglichst alle gesellschaftlichen Gruppen zu befähigen, die Funktionsweisen von digitalen Medien zu verstehen.

Dazu bieten LMS und SR verschiedene Seminare für alle Institutionen im Saarland an, die an Weiterbildung in diesem wichtigen Themenfeld interessiert sind. Jounalist:innen sowie weitere Expert:innen halten die Workshops nach Terminabsprache vor Ort in den Einzelnen Institutionen. Die einzelnen Workshops sind geeignet für Gruppen bis maximal 30 Personen (je nach Workshop) und richten sich an jede Altersgruppe ab 13 Jahren.


Angebote LMS

1. Medien Meistern - Meinungsbildung in Social Media

Insta­gram, Tik­Tok, You­Tube und Goog­le sind zu wich­ti­gen Infor­ma­ti­ons­quel­len gewor­den. Mel­dun­gen zu Life­style, Poli­tik oder Unter­hal­tung wer­den vor­ran­gig über die­se Kanä­le wahr­ge­nom­men. Umso wich­ti­ger ist es, zu wis­sen, durch wel­che Mecha­nis­men die­se Infor­ma­tio­nen ent­ste­hen, Spra­che, Text- und Bild­ebe­ne der ein­zel­nen Pos­tings zu hin­ter­fra­gen und gute von schlech­ten Nach­rich­ten unter­schei­den zu können.

Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer dis­ku­tie­ren anhand von Bei­spie­len, wie digi­ta­le Medi­en zur Mei­nungs­bil­dung bei­tra­gen, wel­che Rol­le Fotos und Vide­os dabei spie­len und ana­ly­sie­ren, wel­che Aus­wir­kun­gen die­se Ent­wick­lun­gen auf unse­ren Medi­en­kon­sum haben. Sie erhal­ten Tipps, wie Des­in­for­ma­ti­on ent­larvt wer­den kann und wer­den im Umgang mit Social Media Phä­no­me­nen sensibilisiert.
Der Work­shop gibt einen Über­blick über das Phä­no­men der Des­in­for­ma­ti­on und zeigt anhand prak­ti­scher Übun­gen, wie Quel­len auf ihre Serio­si­tät geprüft und so infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Grund­kom­pe­ten­zen ver­mit­telt wer­den können.

  • Warm-Up "Wahr oder falsch?"
  • Meinungsbildung und Social Media
  • Informationsquellen von Jugendlichen
  • Was ist Desinformation? - Phänomene nicht nur in Social Media
  • Wie können Informationen geprüft werden?
  • Faktencheck via App
  • Ki und (Des-) Information
  • Wie werden (Des-) Informationen verbreitet?
  • Des­in­for­ma­ti­on – eine Bedro­hung für die Demokratie?
  • Fakten statt Fakes - Faktenchecks
  • An wen kann ich mich wenden, wenn ich Desinformation erkenne?
  • Wissen testen

Zielgruppe: alle Interessierten (max. 15 Teilnehmer:innen)

Kurszeiten: 2 Stunden - auch online möglich

Preis: 200 €


2. Medien meistern: Media Know-how: Desinformation entlarven, KI anwenden

Durch die Digi­ta­li­sie­rung und die damit ver­bun­de­ne zeit- und orts­un­ab­hän­gi­ge Ver­füg­bar­keit „des Wis­sens der Welt“ sowie neue Anwen­dun­gen Künst­li­cher Intel­li­genz wie ChatGPT oder Mid­jour­ney wird es zu einer Her­aus­for­de­rung, ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen zu finden.
Gera­de jun­ge Men­schen sind beson­ders aktiv in sozia­len Netz­wer­ken und müs­sen früh­zei­tig befä­higt wer­den, die Mecha­nis­men von Des­in­for­ma­ti­on zu ver­ste­hen und fal­sche Nach­rich­ten ent­lar­ven zu können.
Die Teil­neh­men­den des Work­shop­an­ge­bots wer­den über aktu­el­le For­schungs­er­geb­nis­se und Ent­wick­lun­gen infor­miert und befä­higt, das The­ma „Des­in­for­ma­ti­on und Infor­ma­ti­ons­kom­pe­tenz“ mit Jugend­li­chen im Rah­men ihrer päd­ago­gi­schen Arbeit zu behandeln.

Seminarablauf und Inhalte/Zielsetzung:

  • Stra­te­gien für das Ent­lar­ven von Des­in­for­ma­ti­on im Inter­net erwerben
  • Aus­ein­an­der­set­zung mit ver­schie­de­nen For­men und Absich­ten von Falschmeldungen
  • die Rol­le Sozia­ler Netz­wer­ke im Ver­brei­tungs­pro­zess von Des­in­for­ma­ti­on erkennen
  • Dis­ku­tie­ren und prak­ti­sche Erpro­bung ver­schie­de­ner Metho­den, Online-Tools, Mate­ria­li­en und Ansät­ze, um sich ein Reper­toire für die spä­te­re The­men­be­hand­lung mit der eige­nen Ziel­grup­pe anzueignen

Ein hohes Maß an prak­ti­scher, akti­ver Medi­en­ar­beit und die Vor­stel­lung und Erpro­bung aktu­el­ler und leicht modi­fi­zier­ba­rer Metho­den zeich­nen den Work­shop aus.

Ziel­grup­pe: päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te, Multiplikator:innen, Lehr­kräf­te (max. 15 TN)
Kurs­zei­ten: 3 Stunden
Preis: 300€


3. Medien meistern: Künstliche Intelligenz zum Anfassen

Im LMS-Betaraum sind inter­es­sier­te Bürger:innen aller Alters­stu­fen herz­lich ein­ge­la­den, sich auf eine Erleb­nis­rei­se in die Welt der digi­ta­len Medi­en zu bege­ben und sich in cir­ca ein bis zwei Stun­den ein Bild von neue­ren Ent­wick­lun­gen zu machen. Der Name Beta­raum steht dabei für den fort­lau­fen­den Wan­del der digi­ta­len Welt.

Künst­li­che Intel­li­genz (KI) ist die Fähig­keit einer Maschi­ne, mensch­li­che Eigen­schaf­ten wie logi­sches Den­ken, Ler­nen, Pla­nen und Krea­ti­vi­tät zu imi­tie­ren. KI-Systeme ver­wen­den Algo­rith­men und Daten, um Mus­ter zu erken­nen, Schluss­fol­ge­run­gen zu zie­hen, Pro­ble­me zu lösen und Auf­ga­ben zu erfüllen.

In der KI-Themenwelt wer­den eini­ge KI-basierte Anwen­dun­gen prä­sen­tiert. Besucher:innen kön­nen KI-Anwendungen in Akti­on sehen und deren Funk­ti­ons­wei­se nach­voll­zie­hen. Es kön­nen u.a. fol­gen­de Anwen­dun­gen getes­tet werden.

  • Sprach­er­ken­nung: Eine Anwen­dung, die die Spra­che von Benut­zern erkennt und in Text umwan­delt. (Speech-to-text)
  • Bild­ge­ne­rie­rung: Eine Anwen­dung, die Spra­che ana­ly­siert und in Bil­der umsetzt. (Text-to-Image)
  • Chat­bots: Auto­ma­ti­sier­te Sys­te­me, die in der Lage sind, Kun­den­an­fra­gen und ‑anlie­gen auf natür­li­che und men­schen­ähn­li­che Wei­se zu beant­wor­ten. (Text-to-text)
  • Emp­feh­lungs­sys­te­me: KI-basierte Sys­te­me, die Benut­zern auf Basis ihrer Vor­lie­ben und Kauf­his­to­rie Emp­feh­lun­gen geben. (Such­ma­schi­nen, Sozia­le Netz­wer­ke, Videodienste)
  • Sprach­über­set­zung: Eine Anwen­dung, die in der Lage ist, Spra­che von einer Spra­che in eine ande­re zu übersetzen.

Eine mobi­le Vari­an­te des Beta­raums ermög­licht es, Tei­le der Aus­stel­lung auch direkt vor Ort zu brin­gen und dort haut­nah zu erleben.
Dabei wer­den auch Her­aus­for­de­rung von KI in den Blick genom­men, wie etwa die feh­len­de Mög­lich­keit, Quel­len zu veri­fi­zie­ren, ethi­sche Aspek­te, typi­sche „KI-Fehler“ oder auch man­geln­der Datenschutz.
Der mobi­le Ausstellung- und Erfah­rungs­raum wird je nach Inter­es­sen und Bedürf­nis­sen an die jewei­li­ge Grup­pe angepasst.

Ziel­grup­pe: alle Inter­es­sier­ten (max. 15 TN)
Zeit­span­ne: bis zu 2 Stunden
Preis: 200–500 € (abhän­gig von Ort und Personaleinsatz)


4. Medien meistern: Jounalismus macht Schule: Fakten checken, Falschinformationen entlarven

Wel­che Bedeu­tung haben Medi­en in einer moder­nen Demo­kra­tie? Was ist Pres­se­frei­heit und wie wich­tig ist sie? War­um gibt es öffentlich-rechtliche und pri­va­te Rund­funk­ver­an­stal­ter und was unter­schei­det sie?

Wor­an kön­nen seriö­se Nach­rich­ten erkannt bzw. irre­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen ent­larvt wer­den? Wel­che Grund­sät­ze müs­sen beach­tet wer­den und wel­che Hin­wei­se kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­lern hel­fen, Recher­che­er­geb­nis­se zu veri­fi­zie­ren und kom­pe­tent zu bewerten?

Wie wird man eigent­lich Jour­na­list oder Jour­na­lis­tin? Wie arbei­ten Journalist:innen heu­te? Brau­chen wir ange­sichts der Infor­ma­tio­nen aus dem Inter­net über­haupt noch Journalist:innen, wo doch fast jeder sel­ber bloggt und Vide­os von sei­nen Erleb­nis­sen ins Netz stellt? Lohnt es sich, heu­te noch Journalist:in zu werden?

Beim Pro­jekt Jour­na­lis­mus macht Schu­le fin­den an wei­ter­füh­ren­den Schu­len soge­nann­te Werk­statt­ge­sprä­che statt, in denen Journalist:innen regio­na­ler Medi­en über Jour­na­lis­mus spre­chen und dabei auch auf The­men wie Fake News oder den Vor­wurf der Lügen­pres­se eingehen.
Die Schüler:innen erle­ben den Wer­de­gang von Journalist:innen und ihren jour­na­lis­ti­schen All­tag hautnah.
Die Fra­gen der Schüler:innen (die schon im Vor­feld der Ver­an­stal­tung ger­ne ein­ge­reicht wer­den kön­nen) wer­den von den Journalist:innen ver­ständ­lich, per­sön­lich und damit auch authen­tisch beantwortet.
Das Ange­bot eines etwa 90minütigen Werk­statt­ge­sprächs wird für Schüler:innen wei­ter­füh­ren­der Schu­len ab Klas­sen­stu­fe 8 angeboten.

Ver­an­stal­ter:
Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land in Koope­ra­ti­on mit dem Ver­ein Jour­na­lis­mus macht Schu­le e.V. und dem Saar­län­di­schen Journalistenverband.

Ziel­grup­pe: Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab der 8. Klas­se (max. 30 TN)
Kurs­zei­ten: 90 Minuten
Gebühr: abhän­gig von Ort und Personaleinsatz*

* Die Teil­nah­me am Schul­me­di­en­tag am 03. Mai ist kostenfrei.


Angebote SR

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Ange­bo­ten des Saar­län­di­schen Rund­funks fin­den Sie unter www.sr.de/medienkompetenz

Kontakt

Sie haben Fra­gen oder wol­len eines der Ange­bo­te bei uns buchen? Kon­tak­tie­ren Sie uns gerne:

Ange­bo­te LMS
Ansprech­part­ne­rin: Tina Syrowatka
Tele­fon: 0681 / 3 89 88 25
E‑Mail: mkz@LMSaar.de

Ange­bo­te SR
Ansprech­part­ne­rin: Vere­na Klein
Tele­fon: 0681 / 602 2104
E‑Mail: medienkompetenz@sr.de

Web:  www.sr.de/medienkompetenz

Aktuelle Projekte

Das Projekt Media & Me wurde von der Landesmedienanstalt Saarland ins Leben gerufen und bis 2023 vom MedienNetzwerk SaarLorLux e.V. durchgeführt. Seit 2024 hat die Landesmedienanstalt Saarland auch die Projektträgerschaft übernommen. Ziel ist es, Angebote in der Großregion zu bündeln und Dir, als Mediennachwuchs, mit einem umfassenden Qualifizierungsprogramm grundlegende journalistisch-technische Fertigkeiten zu vermitteln. Dabei werden nicht nur technische Medienkompetenz, journalistische Fähigkeiten und Kenntnisse im Medienrecht vermittelt, sondern Du wirst gleichzeitig für regionale und interregionale Berichterstattung und Marketingaspekte sensibilisiert. Denn das Besondere an dem Projekt ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beteiligten Medienunternehmen aus Deutschland, der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Frankreich, Rheinland-Pfalz und Luxemburg.

Weitere Informationen gibt es hier.

Irgendwo zwischen Pixeln und Posts, Hashtags und Hate, Likes und Liebe, lebt das #doppeleinhorn.

Das Projekt mobilisiert junge Menschen dazu, sich aktiv für unsere demokratischen Werte, für Toleranz, Akzeptanz, Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft einzusetzen. Es bringt ihnen die Bedeutung unserer Menschen- und Grundrechte näher und zeigt ihnen Strategien, wie sie sich im Netz gegen Hass und Cybermobbing wehren können und wie sie andere, die von Hass und Hetze betroffen sind, unterstützen können.

Das #doppeleinhorn gibt es seit dem 23. Mai 2017. Seit 2024 ist die Landesmedienanstalt Saarland Projektträgerin und für die inhaltliche Ausgestaltung verantwortlich. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie dem Landesdemokratiezentrum des saarländischen Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit. Weitere Informationen:

Das Projekt „Virtuelles Mehrgenerationenhaus“ hat sich in den letzten Jahren im Saarland etabliert und verbindet Generationen über digitale Barrieren hinweg.

Saarländerinnen und Saarländer mit Tablet und Smartphone vertraut zu machen und im Generationendialog neue Herausforderungen der digitalen Welt gemeinsam zu meistern: Das sind die Ziele der Virtuellen Mehrgenerationenhäuser – ein Projekt der Landesmedienanstalt Saarland, das durch das saarländische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit gefördert wird.

Angelehnt an die Idee des klassischen Mehrgenerationenhauses treffen sich die Teilnehmenden zum einen zu Workshops und Schulungsangeboten im realen Leben und zum anderen im virtuellen Raum.

Hierzu erhalten sie ein Tablet, mit dessen Hilfe sie sich über Generationen hinweg online austauschen. Sie lernen, wie digitale Tools oder Apps den Lebensalltag erleichtern können und worauf im Umgang mit diesen zu achten ist oder welche technologischen Trends auf dem Vormarsch sind.

Bislang wurden bereits 27 Virtuelle Mehrgenerationenhäuser mit jeweils 10 bis 15 Teilnehmer:innen saarlandweit eingerichtet.

Wir laden Sie ganz herzlich zu unseren regelmäßig stattfindenden Tabletkursen ein, den sogenannten "VMGH-Treffs", die durch unsere Referent:innen begleitet werden. Alle Kurse stehen unter einem bestimmten Thema, daneben gehen unsere Referent:innen bei Bedarf auch gerne auf individuelle Fragen ein. 

Sie interessieren sich für das Projekt „Virtuelles Mehrgenerationenhaus“ und wünschen sich weitergehende Informationen?

Kontakt Projektbüro

Landesmedienanstalt Saarland |
Projekt Virtuelles Mehrgenerationenhaus
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